Bürgerstammtisch in Zeulenroda-Triebes

Am vergangenem Freitag, dem 09. Februar, fand unser erster Bürgerstammtisch bzw. Bürgersprechstunde im neuen Jahr 2018 statt. In die Gaststätte ,,Zum grünen Baum” in Zeulenroda-Triebes/OT Märien lud der Kreisverband Greiz/Altenburg interessierte Bürger zum Thema ,,100 Tage Bundestag” und Gesundheit ein.

Über 100 Einwohner der Stadt und Umgebung folgten dieser Einladung. In einer zweieinhalbstündigen Veranstaltung berichtete unser Gast und Bundestagsabgeordneter Dr. Robby Schlund über den Einzug und die damit verbunden organisatorischen Problematiken in den Bundestag. In seiner Rede sprach er unter Anderem von anfänglichen Arbeiten ohne Büro oder später dann mit bis zu 5 Personen in notdürftig bereitgestellten Räumen. Er berichtete über die Bildung erster Ausschüsse, sowie die Geschlossenheit der Fraktion. Dr. Robby Schlund vermittelte den Gästen einen Einblick in den Alltag und die Abläufe im Bundestag.

In der anschliessenden Fragerunde stand Robby Schlund den Bürgern Rede und Antwort zu aktuell politischen Themen und Positionen der Alternative für Deutschland.

So erfuhren sie zum Beispiel, dass Frauke Petry in der Bundespolitik keine Rolle mehr spielt oder dass die mit aller Macht zustande kommende GroKo auschliesslich dem Machterhalt von Angela Merkel als Bundeskanzlerin diene. Auf zahlreiche Fragen fand und gab er entsprechende Antworten.

Nach Beendigung der Fragerunde und Ende der Veranstaltung endstand eine rege Diskussion unter den Gästen, bei den sehr konstruktive Gespräche geführt wurden.

Alles in Allem ein äusserst gelungene Veranstaltung mit ausschließlich positiver Resonanz.

Die nächste Veranstaltung Findet am 16. Februar in Rositz statt.

Nächste Veranstaltungen

Es gibt derzeit keine bevorstehenden Veranstaltungen.

Landesparteitag der AfD Thüringen

Am Wochenende war ich auf dem Landesparteitag der AfD Thüringen in Arnstadt. Auch die beiden Landessprecher Björn Höcke und Stefan Möller, die Thüringer Bundestagsabgeordneten der AfD, die Landtagsabgeordneten, und Vertreter der Junge Alternative Thüringen. Wir berichteten unseren Mitgliedern von der Arbeit im Deutschen Bundestag, bisherigen Erlebnissen mit den Altparteien und sprach von der Einheit unserer Partei, die bereits historische Erfolge feiern konnte.
 
Das Grußwort hielt Tosca Kniese, Mitglied im Landesvorstand und Organisatorin der Veranstaltung. Nach den Formalien zum Landesparteitag erfolgte die mit Spannung erwartete Rede zur politischen Lage von Björn Höcke, der in seinen Worten auf die Partei- und Landtagsarbeit, auf diverse Falschmeldungen der Presse, auf die hervorragenden Bundestagswahlergebnisse und natürlich auf die gesellschaftliche Situation im Freistaat und in Deutschland einging. Vor allem aber stellte er klar, dass die AfD die letzte Chance für unser Land ist, die dringend nötige politische Wende einzuleiten. 
Es gibt keine Alternative im Establishment. Die AfD ist die Bewegungspartei. Und wem an Thüringen, Deutschland und Europa gelegen ist, der stellt persönliche Belange hinter das Wohl des deutschen Volkes. Da im Anschluss zwei vakante Vorstandsposten zu wählen waren, machte er die dafür notwendige Einsatzbereitschaft deutlich. Höckes Rede wurde bejubelt und dies zeigte seinen nach wie vor starken Rückhalt im Landesverband.
 
Neben Stefan Möller, frisch gebackener AfD-Kandidat für die Oberbürgermeisterwahlen in Erfurt im April, war auch Dieter Laudenbach vor Ort, unser potentieller Kandidat für die Oberbürgermeisterwahl in Gera am 15. April.
 
Die Posten des zweiten stellvertretenden Sprechers und ein Beisitzer wurden auch vergeben. Zum Stellvertreter wurde Dr. Jens Dietrich gewählt. Er hob in seiner Antrittsrede seine Qualifikationen für dieses Amt hervor. Dietrich hat Erfahrung mit der Landesvorstandsarbeit und war maßgeblich an der Programmarbeit beteiligt. Zum Beisitzer wurde Dr. Heinrich Roth unter mehreren angetretenen Kandidaten gewählt. Mit seiner juristischen Expertise wird er sich nun in den Landesvorstand einbringen.
 
Zudem wurde ein Ersatzschiedsrichter für das Landesschiedsgericht bestimmt. Freiherr von Schlotheim konnte sich bei einem Gegenkandidaten erfolgreich durchsetzen.
Weiterhin beschloss die Versammlung die Einrichtung einer Satzungskommission und einer Programmkommission. Letzterer obliegt in großen Teilen die Ausgestaltung des Wahlprogrammes für die Landtagswahlen 2019, aus denen die AfD als stärkste Kraft hervorgehen will.
Auch mehrere Sachanträge, wie zum Beispiel die professionelle Unterstützung der Kandidaten für die anstehenden Kommunalwahlen, etwa in Form von Schulungen, wurde diskutiert bzw. beschlossen.
Am Nachmittag schloss die Versammlung mit dem Singen der Nationalhymne.
Der Landesvorstand bedankte sich bei allen Mitgliedern für das Erscheinen, bei allen Gästen, Förderern und selbstverständlich den Helfern.
 
 
Ihr 
Dr. Robby Schlund

Kinderlachen statt Abtreibung!

Leben fördern, statt Tötung bewerben!

 

Das Leben sollte beworben werden, nicht das Töten. Wir von der AfD unterstützen den Paragraphen 219a. Wieder einmal versuchen die Linken mit fehlendem Sachverstand eine Freiheit zu erklären, welche ganz im Widerspruch zu Familienplanung und Verantwortung stehen. Werbung für den Abbruch der Schwangerschaft zu betreiben, schafft am Ende eine vorgefertigte Meinung, die das Töten verharmlost. Genau das Gegenteil wollen die Spezialisten der Betreuungsstellen erreichen. Es ist eine Farce, wenn ein „Jeder“ im weißen Kittel für Abtreibung öffentlich werben darf. Natürlich sollte jeder Frau in unserem Land das Recht eingeräumt sein, selbst zu entscheiden, wann und nicht ob sie ein Kind bekommen möchte. Das steht außer Frage und genau deshalb gibt es Beratungsstellen welche Alternativen aufzeigen können und das Leben als höchstes Gut vermitteln. 

Als gewählte Abgeordnete der AfD Fraktion kämpfen wir mit unserer Überzeugung für eine zu erneuernde Willkommenskultur, wie in unserem Grundsatzprogramm (Seite 87) verankert wurde. Deutschland muss zeitgleich Anreize, finanzielle Unterstützung und Hilfen für neues Leben schaffen. Wir sagen Willkommen im Leben!

Ihr Dr. Robby Schlund

§ 219a StGb

Oberbürgermeisterwahl in Gera

Am 15. Februar nominiert der Stadtverband Gera der Alternative für Deutschland seinen Kandidat für die Oberbürgermeister. Die Wahl findet am 15. April statt. Beste Aussichten hat Dieter Laudenbach und er traut sich diese Aufgabe zu. Dieter trat 2015 in die AfD ein und ist heute stellvertretender Sprecher des Stadtverbandes und Schatzmeister des Kreisverbandes Gera- Jena- Saale-Holzland. „Ich habe Respekt vor der Aufgabe, aber keine Angst. Der Vertrauensvorschuss, den uns Wähler gegeben haben, lässt es einfach nicht zu, dass wir an der Wahl nicht teilnehmen“, sagt er. 28,8 Prozent der in Gera abgegebenen Zweitstimmen zur Bundestagswahl im September entfielen auf die AfD, die damit in Gera an der Spitze lag. „Wir wollen Verkrustungen aufbrechen“, erklärt er und beschreibt was er erlebt: „Wenn Entscheidungen nicht von parteipolitischen Interessen getrieben sind, dann sind es persönliche“. Für Dieter ist der Bürger der Souverän. Deshalb wünsche ihn für die anstehende Wahl viel Erfolg. Dr. Robby Schlund

Dieter Laudenbach

AfD-Bundestagsfraktion wählt Sprecher für Gesundheit

AfD-Bundestagsfraktion wählt Prof. Dr. med. Axel Gehrke (Schleswig-Holstein) als Sprecher und Dr. med. Robby Schlund (Thüringen) als stellv. Sprecher für Gesundheit. 

Zum gesundheitspolitischen Sprecher der AfD Bundestagsfraktion wurde der Arzt Prof. Dr. med. Axel Gehrke aus Schleswig-Holstein gewählt und Dr. med. Robby Schlund, Arzt aus Thüringen, zu seinem Stellvertreter. Prof. Dr. med. Axel Gehrke wurde 1942 geboren, ist in 2. Ehe verheiratet und hat 3 Kinder. Der Hochschullehrer und ehemaliger Direktor einer medizinischen Universitätsklinik ist seit 2017 Mitglied des Bundestages. Er ist Facharzt der Fachrichtung Kardiologie (Herzerkrankungen) sowie Facharzt für Physikalische Medizin und Rehabilitation. Außerdem besitzt er die Zusatzbezeichnungen Betriebsmedizin, Sozialmedizin und Naturheilweisen. 1990 erfolgte der Ruf als ordentlicher Professor auf den Lehrstuhl für Physikalische Medizin und Rehabilitation der Medizinischen Hochschule Hannover, den er bis zu seiner Pensionierung 2007 innehatte. In diese Zeit fällt die Gründung eines Institutes für Balneologie und medizinische Klimatologie und eines Institutes für funktionale Gesundheit einschließlich Aufbau einer Osteoporose-Selbsthilfegruppe. Berufspolitische Schwerpunkte waren der Vorsitz in der Arbeitsgemeinschaft „Physikalische Medizin und Rehabilitation“, Präsident der wissenschaftlichen Gesellschaft des Fachgebietes sowie Mitglied im Bundesvorstand der Ärztegewerkschaft Marburger Bund. In Verärgerung über die nationalen und internationalen Rechtsbrüche der Merkel Regierung trat Prof. Gehrke, bis dahin parteilos, 2013 in die AfD ein und war Direktkandidat in beiden Bundestagswahlen. 

Der Facharzt für Orthopädie Dr. med. Robby Schlund ist mit einer Russin verheiratet und Vater von 3 Kindern. Er arbeitete zunächst als Stationsarzt an der Kurklinik in Bad Lobenstein und wurde später Chefarzt eines Gesundheitstreffs in Gera. 2006 wagte er den Sprung in die Selbstständigkeit und ist seitdem in eigener Praxis niedergelassen. Er besitzt die Zusatzbezeichnungen Sportmedizin, Manualmedizin und vertritt als niedergelassener Arzt die Schwerpunkte Osteopathie, Ayurvedische Medizin sowie betriebliches Gesundheitsmanagement. Sein umfassendes Wissen schlägt sich in internationaler Vortragstätigkeit nieder, unter anderem in Spanien, Russland und USA. Im politischen Werdegang trat Dr. Schlund nach kurzem Aufenthalt bei der FDP schon 2013 der AfD bald nach deren Gründung bei. Als Direktkandidat im Bundestagswahlkreis Gera-Greiz- Altenburger Land erhielt er 27,3 % der Erststimmen und ist seit 2017 Mitglied des Bundestages. 

Die Gesundheit bleibt nach wie vor eines der Kernthemen in Deutschland. In allen Bereichen gibt es Investitionsstau und Nachholbedarf. „Aber da mit uns die AfD nun 2 langjährig in der Praxis erfahrene Ärzte in den Gesundheitsausschuss des Bundestages gewählt hat, sehen wir den Weg frei, unsere Ideen für mehr Marktwirtschaft und Entbürokratisierung der Medizin auch dort einzubringen“, sagte Gehrke.

AfD-Fraktion übernimmt Ausschüsse

Die Fraktion hat entschieden und Dr. Robby Schlund in den Gesundheitsausschuss (als stellvertretenden Sprecher der AfD-Fraktion) und als Stellvertreter in den Ausschuss für Auswärtiges gewählt.

Die AfD-Fraktion im Deutschen Bundestag übernimmt den Vorsitz im Haushaltsausschuss des Bundestags. Weiter wird die AfD ebenfalls den Vorsitz im Ausschuss Recht und Verbraucherschutz sowie im Ausschuss Tourismus übernehmen.

Der Parlamentarische Geschäftsführer der AfD-Fraktion im Deutschen Bundestag, Bernd Baumann, der die Verhandlungen für AfD-Fraktion führte, äußerte sich demensprechend zufrieden: „Wir freuen uns als größte Oppositionsfraktion, diese wichtigen Ausschüsse erhalten zu haben. Ich erinnere daran, dass das unglückliche NetzDG in die Kompetenz des Rechtsausschusses fällt, den wir leiten werden.“

Auch die beiden Fraktionsvorsitzenden begrüßen das Ergebnis. Die Fraktionsvorsitzende Alice Weidel sagte mit Blick auf die kommenden Aufgaben: „Die AfD-Fraktion ist hervorragend aufgestellt und wird dies in den kommenden Wochen und Monaten weiter unter Beweis stellen.“

Der Fraktionsvorsitzende Alexander Gauland konstatierte: „Wir sind mit diesem Ergebnis zufrieden.“

Deutschland wird seinen Kindern nicht gerecht

Am 28. Dezember 2017 besuchte ich einen russischen Kindergarten im Kursker Oblast, Russische Förderation. Der Kindergarten „ Zentrum der Kindesentwicklung Kindergarten Nr. 24“  gehört zu den staatlich geförderten, gemeinbildenden, vorschulischen Bildungsanstalten im Kursker Gebiet, Stadt Schelesnogorsk. Schnell konnte ich mich von den sehr guten Bedingungen für die Kinder überzeugen, welche in Russland für alle staatlich geförderten Kindergärten gelten. Der Kindergarten betreut gleichzeitig ca. 340 Kinder in kleinen Gruppen. Auf 10 Kinder kommt ein staatlich geprüfter Pädagoge. Dazu wird das Bildungsangebot immer durch eine Psychologin, eine Logopädin und einen Kunstlehrer ergänzt, welche jeweils eigenen großzügige Räumen nutzen können. Zwei strukturmäßige Sportlehrer verfügen in allen neugebauten Komplexen über eine Sporthalle und ein Schwimmbad. Ältere Komplexe werden nach und nach umgerüstet. Drei Musiklehrer mit eigener Musikhalle ergänzen das vorschulische Bildungsangebot. Eines beeindruckte mich als Arzt besonders. Es gibt eine medizinische Einheit mit Impfraum und einen Isolationsraum für angesteckte Kinder, die von einem Kinderarzt und drei Krankenschwestern betreut werden. Sie begleiten die Kinder während ihrer gesamten Kindergartenzeit und unterstützen die kindgerechte Entwicklung. Darüber hinaus gibt es 13 allgemeine Entwicklungsgruppen, damit die Kinder ihr ganzes Potential entfalten können. Dass die Essensversorgung in Eigenregie erfolgt, überraschte mich. Und das unter strengen hygienischen Auflagen mit komplett frischen, möglichst regionalen Produkten. Vier mal täglich warme, ausgewogene Kost nach ärztlichen und ernährungsphysiologischen Regeln. Dafür stehen vier Köche und zwei Küchenhelfer zur Verfügung. Für die vorschulische Ausbildung sind zusätzlich zwei Methodologen beschäftigt, damit zu  beginn der Schule alle Kinder möglichst das gleiche Niveau erreicht haben. Besonders interessant ist, dass der Kindergarten mit rund 50,00 Euro pro Monat relativ preiswert ist. Auch Familien mit mehreren Kindern erfahren Unterstützung. So erhält jede Familie für das 2. Kind 25% Rabatt, ab dem 3. Kind sogar 75% Rabatt. Alleinstehende haben die Möglichkeit, eine komplette Kostenübernahme zu beantragen. Für Kinder mit Handicap gibt es spezialisierte Einrichtungen mit zusätzlichem Personal und entsprechender medizinischer Versorgung. Die Kinder werden mit einem kostenfreien Fahrdienst zur Einrichtung gebracht und geholt. Für diese Kinder ist der Kindergarten beitragsfrei. Im Gespräch mit der Leiterin und den Kollegen fand ich viele gedankliche Gemeinsamkeiten. So konnten wir währen unserer Gespräche mit Fug und Recht die freundschaftliche Zusammenarbeit Russlands und Deutschlands hervorgehoben. Die Kinder könnten in gemeinsamen Ferienlagern voneinander profitieren. Wir redeten auch über die Themen Genderpolitik und Frühsexualisierung im Kindesalter. Ich stellte eine weitere Gemeinsamkeit fest, als beide Seiten Ihre entschiedene Ablehnung über dieses Vorgehen zum Ausdruck brachten. Das in Deutschland favorisierte Programm sehen die russischen Pädagogen mit Skepsis, da sie hier sogar eine Frühtraumatisierung mit den Folgen einer Störung des Selbstbewusstseins des Kindes sehen. Man erklärte mir das russische Konzept, welches ausreichend qualifiziertes Personal, Zuwendung und Liebe, aber auch ernste Wertevermittlung als Garant für gesunde, selbstbewusste Menschen sieht. Dieser Besuch in einem russischen Kindergarten hat mir einige Anregungen für meine eigene Arbeit mitgegeben. Der deutsche Staat nimmt hier seine Pflicht nicht mehr ausreichend wahr und setzt auf psychologisch fragwürdige Genderideologie und Frühsexualisierung. Hier möchte ich dazu beitragen, dies zu ändern. Insbesondere werde ich mich für  mehr Engagement für  unsere deutschen Kinder und deren Eltern einsetzen, um deren Zukunftsaussichten in einer Welt mit immer stärkerem Wettbewerb zu verbessern. Viele Grüße, Dr. Robby Schlund

Arbeitsbesuch in russischem Kindergarten

Am 28.12.2017 kam  zu einem spontanen Besuch in einem russischen Kindergarten. Der Kindergarten „ Zentrum der Kindesentwicklung Kindergarten Nr. 24“ gehört zu den staatlich geförderten, gemeinbildenden, vorschulischen Bildungsanstalten im Kursker Gebiet, Stadt Schelesnogorsk.
 
Dr. Robby Schlund konnte sich von den sehr guten Bedingungen für die Kinder überzeugen, welche für alle staatlich geförderten Kindergärten gelten. Der Kindergarten betreut gleichzeitig ca. 340 Kinder in kleinen Gruppen. Auf 10 Kinder kommt ein staatlich geprüfter Pädagoge. Dazu wird das Bildungsangebot immer durch einen Psychologen, einen Logopäden und einen Kunstlehrer ergänzt, welche jeweils eigene großzügige Räumen nutzen können. Zwei strukturmäßige Sportlehrer verfügen in allen neu gebauten staatlichen Komplexen über eine Sporthalle und ein Schwimmbad. Ältere Komplexe werden per gesetzlichen Vorgaben dazu nach und nach umgerüstet. Drei Musiklehrer mit eigener Musikhalle ergänzen das vorschulische Bildungsangebot. Es gibt für den Mittagsschlaf eigene Schlafräume und jedes Kind hat sein eigenes Kinderbettchen.
 
Eine Besonderheit beeindruckte Dr. Schlund. Es gibt eine medizinische Einheit mit Impfraum und Isolationsraum für angesteckte Kinder, die von einem Kinderarzt und drei Krankenschwestern betreut werden. Sie begleiten die Kinder während ihrer gesamten Kindergartenzeit und unterstützen die kindgerechte Entwicklung mit Anweisungen an das Kindergartenpersonal. Darüber hinaus gibt es 13 allgemeine Entwicklungsgruppen, um das volle Potential der Kinder zu entfalten.
Die Essenversorgung wird in den Einrichtungen unter strengen hygienischen Auflagen komplett frisch zubereitet (wenn möglich, mit regionalen Produkten) und umfasst vier mal täglich warme, ausgewogene Kost nach ärztlichen und ernährungsphysiologischen Regeln. Dafür stehen vier Köche und zwei Küchenhelfer zur Verfügung.
 

Für die vorschulische Ausbildung sind zusätzlich zwei Methodologen beschäftigt, damit zu Beginn der Schule

alle Kinder möglichst das gleiche Niveau erreicht haben.

Besonders interessant ist, dass der Kindergarten mit rund 38,00 Euro pro Monat relativ preiswert ist. Auch Familien mit mehreren Kindern erfahren Unterstützung. So erhält jede Familie für das 2. Kind 25% Rabatt, ab den 3. Kind 50% und ab dem 4. Kind sogar 75% Rabatt auf den Monatspreis.

Alleinstehende haben die Möglichkeit, eine komplette Kostenübernahme zu beantragen.

Für Kinder mit Handicap gibt es spezialisierte Einrichtungen mit zusätzlichem Personal und entsprechender medizinischer Versorgung. Die Kinder werden mit einem kostenfreien Fahrdienst zur Einrichtung gebracht und geholt. Für diese Kinder ist der Kindergarten immer beitragsfrei.

Im gemeinsamen Gespräch mit der Leiterin und den Kollegen wurden viele gedankliche Gemeinsamkeiten gefunden und eine freundschaftliche Zusammenarbeit Russlands und Deutschlands hervorgehoben. Die Kinder könnten in gemeinsamen Ferienlagern voneinander profitieren. Auch die Themen Genderpolitik und Frühsexualisierung im Kindesalter wurden besprochen und entschieden von allen Seiten abgelehnt.

Das in Deutschland favorisierte Programm sehen russischen Pädagogen mit Skepsis, da sie hier sogar eine Frühtraumatisierung mit den Folgen einer Störung des Selbstbewusstseins des Kindes sehen. Das russische Konzept sieht ausreichend qualifiziertes Personal, Zuwendung und Liebe, aber auch ernste Wertevermittlung als Garant für gesunde, selbstbewusste Menschen.

Insgesamt lässt sich ein positives Fazit ziehen und Dr. Schlund hat einige Anregungen für die eigene Arbeit mitgenommen. Er möchte sich insbesondere für mehr Engagement für unsere deutschen Kinder und deren Eltern einsetzen, um deren Zukunftsaussichten in einer Welt, mit immer stärkerem Wettbewerb, zu verbessern. Der deutsche Staat nimmt hier seine Pflicht nicht mehr ausreichend wahr und setzt auf psychologisch fragwürdige Genderideologie und Frühsexualisierung.