„Russian Seasons“ – Russlands beste Künstler in Deutschland

Im Rahmen der Eröffnung der Russian Season 2019 in Deutschland mit der Tschaikowsky-Oper „Jolanta“ in der Berliner Philharmonie, geht ein Abend der Superlative zu Ende.

Die „Russischen Spielzeiten” fanden ihren Anfang vor zwei Jahren in Japan. Dieses Kulturfestival ist eine gute Möglichkeit, den interkulturellen Austausch mit dem Ausland zu fördern.

Russland bietet hierfür das ganze Arsenal seiner Künstler und Kultureinrichtungen auf, die zum Teil Weltgeltung besitzen. Vorneweg die lebende Legende der heutigen russischen Kulturszene, Valery Gergiev, Künstlerischer Leiter und Geschäftsführer des Mariinsky-Theaters in Sankt Petersburg.

Statement von Dr. Robby Schlund im russischem TV-Sender NTV (ab 1:55)

Valery Gergiev eröffnete die Saison mit einem musikalischen Feuerwerk und es war mir eine besondere Ehre Herrn Gergiev persönlich kennenzulernen.

Ihr
Dr. Robby Schlund

Statt Fremdzuweisung durch Terminservicestellen zu schaffen, besser die Budgetierung für Ärzte abschaffen!

Die Weihnachtszeit ist eine Zeit der Besinnung, und eine Zeit der Beschenkungen. Aber, bei mancher Art von Beschenkungen fürchtet man sie! Die Mogelpackung. Sie ist in ihrer luxuriösen und schillernden Hülle, die heilige Verkündigung einer freudigen Überraschung, die jedoch beim Auspacken zur Enttäuschung wird. So eine Enttäuschung ist der Entwurf des Terminservice- und Versorgungsgesetz.

Unsere Menschen und ganz besonders unsere Patienten sollen über die substantiellen Probleme des Gesundheitssystems nämlich getäuscht werden. Das TSVG ist auch eine Diskreditierung aller in Deutschland praktizierenden Ärzte. Mit der Anhebung der Mindestsprechstundenzahl von 20 auf 25 Stunden wollen Sie, Herr Spahn, weißmachen, die Ärzte wären faul. Doch arbeiten niedergelassene Ärzte bereits statistisch zirka 50 Stunden pro Woche. Offene Sprechstunden, mit besserer Honorierung, die Sie fordern,  ist ein klassischer Fehlanreiz.

Die Folgen sind: katastrophale Zustände in den Arztpraxen und stundenlange Wartezeiten. Das ist ein Schlag ins Gesicht der chronisch kranken Menschen in Deutschland!

Der Thüringer Hartmannbund hat Ihnen ja bereits geschrieben, dass durch diese staatsdirigistische Einengung die Leistungsbereitschaft im Gesundheitssystem sinken wird. 2017 haben Vertragsärzte und Psychotherapeuten rund 562 Millionen Fälle behandelt. Durch Terminservicestellen, wurden nur 190.000 Terminanfragen bearbeitet. Das entspricht einem Anteil von lediglich 0,03 %.

Statt Fremdzuweisung durch Terminservicestellen schaffen Sie doch stattdessen einfach und pragmatisch die Budgetierung für Ärzte komplett ab. Mit Ihrer Politik sind Sie mitverantwortlich, dass der Arztberuf für deutsche Ärzte in Deutschland nicht mehr attraktiv ist. Das Defizit decken Sie dann mit ausländischen Ärzten. Derzeit arbeiten rund  50.809 ausländische Ärzte in Deutschland. Das sind  ca. 11,8 %!  Sprachbarrieren und ungleiche ärztliche Fähigkeiten, ja sogar gefälschte Zertifikate führen zu gravierenden Behandlungsfehlern.

Deshalb fordern wir, die Alternative für Deutschland, dass Ärzte aus Drittstaaten eine Approbation grundsätzlich erst nach entsprechendem 3. Staatsexamen in Deutschland erhalten können. Das ist im Übrigen gängige Praxis im Einwanderungsland USA. Weiterhin finden wir Regelung zu den medizinischen Versorgungszentren und den Praxiskliniken völlig inakzeptabel. Damit aber nicht genug, Sie wollen mit gestufter und gesteuerter Versorgung die Fähigkeiten unserer Psychotherapeuten in Frage stellen.

Gerade Patienten mit hochkomplexen psychologischen KH-Bildern werden sich kaum einer dritten Person offenbaren. Dennoch finden wir auch ein paar positive Ansätze im TSVG, die ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung sind: z.B. die Honorarsteigerungungen bei Physio- und Ergotherapeuten, Logopäden und Diätassistenten sowie die Abschaffung des Schulgeldes für die Heilmittelerbringer.

Die Idee, mit einem Gesetz den Service im Gesundheitswesen zu verbessern, ist gut, aber dieser Entwurf hat mit der Realität und der Lebenswirklichkeit von Patienten, Ärzten, Psychologen und Therapeuten nicht viel gemein. Der Überweisung stimmen wir zu.

Zusammenarbeit zwischen Weißrussland und Deutschland fördern, um psychischen Erkrankungen entgegenzuwirken

Am Dienstag, dem 04. Dezember 2018, begrüßte Dr. Robby Schlund im Rahmen des Besucherprogramms des Auswärtigen Amtes und des Goethe-Instituts Vertreter von medizinischen Instituten, Universitäten und des Gesundheitsministeriums der Republik Weißrussland. Im Rahmen der Gespräche lobte Herr Aleh Skuhareuski, Leiter der Fakultät für Psychiatrie und Medizinische Psychologie der Staatlichen Medizinischen Universität Minsk, die kompetente Konferenzrunde als effizientes Format für interessante Gespräche.
Besonders die Themengebiete Psychotherapie und Psychoanalyse als Behandlungsmethoden zur Verbesserung der Versorgung von Menschen mit psychischen Erkrankungen seien wichtige Diskussionsinhalte. Deshalb wurde angeregt, weitere Erfahrungen zwischen Weißrussland und Deutschland auszutauschen, um die Aus- und Weiterbildung von psychologischem Fachpersonal zu fördern und für das komplexe Gebiet der psychischen Erkrankungen mehr Aufmerksamkeit zu erzeugen. Dr. Schlund betonte, dass die geopolitische Nähe beider Länder zueinander dem Anliegen, künftig häufiger gemeinsame Fachkonferenzen abzuhalten, durchaus entgegenkäme.

Auch bei den Themen Fachkräftemangel und Krankenhausabrechnungssystem wird ein gegenseitiger Austausch für notwendig und nützlich erachtet. Auf die Frage von Herrn Aliaksandr Khajayeu, Leitende Fachkraft in der Abteilung für die Organisation der medizinischen Betreuung und Expertise des Gesundheitsministeriums der Republik Weißrussland, nach der Zuständigkeit für die Organisation künftiger Konferenzen wies Dr. Schlund auf die fachliche Verantwortung der Psychologenverbände und die politische Anbindung bei der Deutsch-Weißrussischen Parlamentariergruppe des Deutschen Bundestages hin.

Sowohl die insgesamt 10 weißrussischen Konferenzteilnehmer als auch Dr. Schlund bescheinigten der Expertenrunde eine durchaus positive Bilanz, so dass einer weiteren Intensivierung der Zusammenarbeit nichts im Wege stehen dürfte.

Prof. Karl Lauterbach (SPD) verunglimpft Gesundheits- und Haushaltsexperten der AfD wegen geforderter Offenlegung von Gesundheitskosten

AfD-Gesundheits- und Haushaltsexpertin Dr. Birgit Malsack-Winkemann verwies in ihrer Rede vor dem Bundestag darauf, dass Statistiken und Auswertungen zu flüchtlingsbedingten Kosten im Zusammenhang mit dem Gesundheitsfonds nach wie vor fehlen. Um zu veranschaulichen, dass dieses dringend erforderlich sei, nannte sie als Beispiel die Kosten für die Behandlung von HIV-Patienten, welche sich auf ca. 500.000 EURO pro Patient für die lebenslang notwendige Diagnostik und Arzneimitteltherapie belaufen. Laut Robert–Koch–Institut sind bis zu 40 Prozent der erwachsenen Bevölkerung aus der Subsahara – Region mit HIV infiziert. HIV-Routinetests für ankommende Migranten lehnt das Robert-Koch-Institut mit der Begründung ab, dass eine kultursensible Beratung und geordnete Befundübermittlung und – mitteilung oft nicht gewährleistet werden könne. 

Die AfD fordert bundeseinheitliche HIV-Tests für Asylsuchende, da späte Diagnosen die Behandlungskosten und das Mortalitätsrisiko erheblich erhöhen.

Der AfD-Abgeordnete Detlev Spangenberg kritisierte ebenfalls die hohen Kosten der globalen Gesundheitspolitik, vor allem in Bezug auf den geplanten UN-Migrationspakt.

AfD-Gesundheits- und Haushaltsexpertin Dr. Birgit Malsack-Winkemann

Daraus konstruierten weitere Redner in dieser Debatte den Vorwurf gegen die AfD, auch in der Gesundheitspolitik Hetze gegen Flüchtlinge zu betreiben. Prof. Dr. Karl Lauterbach, SPD, spricht sogar von einem neuen Antisemitismus, welcher durch tägliche Hetze durch die AfD betrieben würde und zwar wie bei der Ausbreitung der Pest, bei der auch die Juden beschuldigt wurden für die Pest verantwortlich gewesen zu sein. Die aktuellen „Hetzen“ der AfD seien „genau die schmutzige Art und Kampagne, die sie jetzt gegen die Flüchtlinge nennen“.

Der Arbeitskreis Gesundheit der Bundestagsfraktion der AfD distanziert sich auf das Schärfste von einer solchen primitiven Verkettungslogik als Reaktion auf das Vorbringen realer Zahlen, unter anderem vom Bundesministerium selber vorgelegt. Es bleibt dabei: der Arbeitskreis Gesundheit fordert in einem ersten Schritt Statistiken und Auswertungen zu flüchtlingsbedingten Kosten in Bezug auf Infektionen wie HIV, Tuberkulose und Hepatitis A, B und C sowie im Weiteren, dass diese Statistiken und Auswertungen gegenüber der Öffentlichkeit umfassend offen zu legen sind. Mit Antisemitismus hat das nun wirklich nichts zu tun!

Beitragssatzerhöhung in der Pflegeversicherung ist der Griff in die leeren Taschen der Arbeitnehmer

7,6 Milliarden Euro Mehreinnahmen jährlich. Gespült, direkt in die Kassen der angespannten sozialen Pflegeversicherung! Was für ein genialer Wurf!

Keine weiteren Beitragsanpassungen bis 2022 versprach uns die Bundesregierung 2017!  Dabei war da schon abzusehen, dass trotz dieser Erhöhung die Pflegekasse mit einem Defizit abschließen würde. So dann auch Ende 2017 eingetreten: Ganze 2,4 Mill. Euro! Deshalb ist es unverständlich, warum Sie fehlgeschlagene Lösungsversuche mit weiteren neuen Beitragserhöhungen heilen wollen.

Das ist ungefähr so, also ob ein Schüler, bei falschem Lösungsansatz, für eine Sachaufgabe, den gleichen Lösungsansatz noch einmal verwendet, obwohl er bereits eine 6 bekommen hatte. Durch die Anhebung der Beiträge zur Pflegeversicherung um 0,5 Prozentpunkte steigen ab Januar 2019 die Beiträge auf 3,05 Prozent bzw. für Kinderlose Beitragszahler sogar auf 3,30 Prozent des Bruttolohns.

Doch der ständige Griff in die eh schon dramatisch leeren Taschen der Arbeitnehmer ist eben der absolut falsche Lösungsweg für diese Sachaufgabe. Wir fordern deshalb, dass Sie zunächst die Ausgabenseite begrenzen und die Pflegekasse von Zuschüssen von Kranken-, Renten- und Arbeitslosenversicherungen für die zu pflegenden Angehörigen entlasten. Dies sollte direkt durch Steuermittel finanziert werden.

Die soziale Pflegeversicherung muss vom direkten Arbeitsverhältnis abgekoppelt werden, denn die hat dort so wenig zu suchen, wie die Kfz- Vollkasko-Versicherung. Übrigens schlägt auch die Bundesvereinigung der Arbeitgeberverbände (BDA) diese Abkopplung vor.

Wir dürfen nicht zulassen, dass unter den Beitragssteigerungen die Wettbewerbsfähigkeit und Exportdynamik der deutschen Wirtschaft leiden wird. Mit jedem weiteren Beitragssatzpunkt stünden langfristig 90.000 Jobs auf dem Spiel so Dr. Hansen von der BDA. Wenn 90.000 Jobs auf dem Spiel stehen, dann kann ich ihnen jetzt schon ganz genau sagen, dass das nur die Spitze des Eisberges sein wird, denn viele Arbeitgeber werden auf die preiswerteren Geringverdiener-Jobs ausweichen! Das müssen Sie den Menschen in unserem Land erklären!

Erklären Sie Ihnen bitte auch, dass sie mehr und mehr gezwungen sein werden, 2 oder 3 Mini-Jobs anzunehmen, um ihre Familie überhaupt ernähren zu können. Und dass, ist absolut unsozial. Die gerade beschriebene Veränderung im Arbeitsmarkt, führt  Ihre Berechnung von 7,6 Milliarden Mehreinnahmen, bereits heute ad absurdum.

Ich sage Ihnen, offen und ehrlich, wir sprechen uns in 1-2 Jahren, hier in diesem Hause wieder, wenn es erneut um die Defizite in der Pflegekasse gehen wird. Wir die AfD-Bundestagsfraktion, lehnen deshalb den Gesetzesentwurf der Bundesregierung ab. Aus unsere Sicht, wäre Folgendes überlegenswert und kalkulatorisch zu prüfen: Die Pflegeversicherung sollte vor allem solidarische, soziale und demographische Faktoren berücksichtigen.

Neben einem allgemeinem Beitragssatz, einem einkommensabhängigem Zusatzbeitrag auch unter Einbeziehung von Kapitaleinkünften, wäre ein steuerfreier Zuschuss zum Bruttolohn des Arbeitnehmers die richtige Ergänzung, bei gleichzeitiger Aufhebung der Betragsbemessungsgrenze. Ab 3 Kindern sollte der Zusatzbeitrag für die Eltern entfallen. Allerdings sehen wir die Überleitung aller bisher privat Pflegeversicherten in die soziale Pflegeversicherung eher kritisch, wie im Antrag der Partei Die Linke gefordert.

Dies ist eine kalte Einführung in die Bürgerversicherung durch die Hintertür. Darum stimmen wir dem Antrag auf „Pflege solidarisch finanzieren, Beitragserhöhung stoppen“ nicht zu und enthalten uns, weil er trotz einiger sozialer Aspekte, falsche Wettbewerbsanreize setzten will.

Besuch aus Thüringer Wahlkreis

 Diese Woche nahm wieder eine Gruppe interessierte Menschen den langen Weg nach Berlin auf sich, um den politischen Betrieb zu besuchen und sich mit Dr. Robby Schlund auszutauschen. Programmpunkte waren u.a. eine Stadtrundfahrt, ein Besuch im DDR-Museum und das gemeinsames Essen mit Dr. Robby Schlund.

Der 2. Tag der Berlinreise begann mit einem Besuch im Gesundheitsministerium. Die Besucher konnten eine sehr nette Gesprächs- und Diskussionsrunde führen, wofür sie sich im Nachgang ausdrücklich bei Dr. Schlund bedankten. Nach kurzer Stärkung ging es dann auf zu einem weiteren Highlight – in den Deutschen Bundestag mit Dr. Robby Schlund, welcher sich sehr über den angenehmen Besuch aus der Heimat freute und auch künftig Thüringerinnen und Thüringern einen Einblick in das politische Zentrum Deutschland ermöglichen zu können.

Eine bewusste Entscheidung – Die Organspende

Widerspruch ist einfach! Im Vergleich dazu, ist eine bewusste Entscheidung immer, mit allen damit verbundenen Konsequenzen zu treffen. Wissen Sie auch warum? Weil Sie dann, wenn Sie sich für etwas bewusst entscheiden, für alle mögliche Folgefehler, auf keinen Schuldigen zeigen können.

Die bewusste, freie Entscheidung setzt vor allem eins voraus, ein hohes Maß an Selbstverantwortung. Eine Selbstverantwortung, die nach Abwägung allem Wenn und Aber und allen damit zusammenhängenden Konsequenzen eine Entscheidung herbeiführt. Das ist Freiheit – Entscheidungsfreiheit. Es ist ein Stück selbstverantwortliche demokratische Mitbestimmung unserer Bürger in Deutschland. Seien wir uns doch dessen bewusst und schaffen wir wieder Vertrauen, in das System der Organspende, statt einfach zu hoffen, dass niemand widerspricht. Dazu gehört vor allem, den Menschen in unserem Land zu erklären, wie alles abläuft, und wie sie bewusst eine Entscheidung zur Organspende treffen können.

Der Hirntod ist ein sicheres Zeichen für den Tot eines Patienten, nur dann kann ein Organ entnommen werden. Aber wie sicher ist die Hirntod-Diagnostik in Deutschland? Das Transplantationsgesetz, §5, regelt, dass zwei dafür qualifizierte Ärzte unabhängig voneinander, in 3 Stufen über den Hirntod und dessen Unumkehrbarkeit entscheiden.  Diese Ärzte sind nicht an Entnahme und Übertragung der Organe beteiligt. Danach erfolgt die Spendermeldung an die Deutsche Stiftung Organtransplantation. Gleichzeitig erfolgen diverse Untersuchungen, deren Ergebnisse an Eurotransplant übermittelt werden.

Erst bei der Entnahmeoperation wird endgültig entschieden, ob ein Organ wirklich zur Transplantation geeignet ist. Soweit so gut und logisch nachvollziehbar. Laut einem Bericht der Süddeutschen Zeitung aus 2014  werden in deutschen Krankenhäusern manchmal Menschen fälschlicherweise für Hirntot erklärt. Die Richtlinien zur Feststellung des Hirntodes erfordern hohen Sachverstand, die Ärzte werden zum Teil unzureichend dafür ausgebildet, ist der Vorwurf!

So  z.B. bei einem Kleinkind. Organe wurden entnommen, ohne dass der Hirntod korrekt diagnostiziert wurde und es sind 8 weitere Fälle der vergangenen Jahre bekannt. In zwei großen Städten in Deutschland wurden bei Herztransplantationen 23 von 46 Patientenfällen offenbar manipuliert. Die Liste ließe sich durch weitere Skandale erweitern, wo die finanziellen Aspekte des Transplantationsgeschäfts eine große Rolle spielen.

Genau deshalb haben die Menschen eine unzureichende Bereitschaft zur Organspende. Aber damit werden Sie mit einer Widerspruchslösung eben kein Vertrauen per Gesetz erzwingen können. Das hohe Gut des Selbstbestimmungsrechtes des Menschen muss erhalten bleiben. Gestalten Sie die Verfahrensweise professioneller, dann erhalten Sie auch das Vertrauen der Menschen in die Organspende wieder zurück.

Laut „Statista“ haben derzeit nur 33% der Menschen Vertrauen in unser Gesundheitssystem. Fangen Sie doch erstmal an, ein vernünftiges Entscheidungsregister einzuführen, das lange überfällige Dialyse-Register ins Leben zu rufen und mit dem Transplantationsregister zu verknüpfen. So wird ein Schuh draus. Schnüren Sie ein Maßnahmenpaket, dass die hirntodfeststellenden Ärzte besser befähigt! Motivieren Sie freiwillige Organspender, mit Extrabonuspunkten auf der Priorisierungsliste. Darüberhinaus wäre es denkbar, dass Spender einen weiteren Bonus ihren engsten Angehörigen vererben.

Ich persönlich wünsche mir, dass dieser hohe Standard der bewussten Entscheidung in Deutschland erhalten bleibt, denn die Organspende ist eine nun mal eine Spende. Spenden sind immer freiwillig, die ich mit vollem sozialen Bewusstsein gemeinnützig zur Verfügung stelle.

Ihr
Dr. Robby Schlund

Von der Zufriedenheit der Dänen lernen

Am Dienstag, den 20.11.2018 fand der diplomatische Empfang des BVMW
mit Lars Løkke Rasmussen, dem dänischen Ministerpräsident, statt.

Dies war vor allem deswegen interessant, da die Dänen sehr zufriedene Menschen sind und ich mich 2019 mit Mitgliedern des Gesundheitsauschusses für 2 Tage nach Dänemark begeben werde, um die Besonderheiten des Gesundheitssystems und der Gesundheitswirtschaft vor Ort kennenzulernen.

 

Ihr
Dr. Robby Schlund

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Chinesischer Städtepartnerschafts-Kongress mit Ostthüringer Beteiligung

Am Donnerstag, dem 15.11.2018, wurde in der Stadt Wuhan, zentral-chinesische Provinz Hubei, die Konferenz der Internationalen Freundschaftsstädte Chinas eröffnet. Teilnehmer der Konferenz sind neben den Gastgebern Delegationen aus 60 Ländern, 125 Provinzen und Städten sowie 35 Stadtorganisationen.

Von deutscher Seite nehmen 13 Delegierte teil; einer von ihnen ist der AfD-Direktkandidat des Wahlkreises Gera/Greiz/Altenburger Land im Deutschen Bundestag, Dr. Robby Schlund. Er bekleidet die Funktion des Stellvertretenden Vorsitzenden der Deutsch-Chinesischen Parlamentariergruppe des Bundestages, vertritt jedoch gleichsam die Ostthüringer Region.

Vor diesem Hintergrund plädiert er sowohl für die Verstärkung der Zusammenarbeit auf parlamentarischer Schiene, als auch für die Intensivierung der Kooperationsbeziehungen zwischen den einzelnen Partnerregionen auf Landes- und kommunaler Ebene. Er denkt dabei an den Ausbau der Gemeinsamkeiten in Wirtschaft, Wissenschaft, Bildung, Kultur und Kunst, Sport usw.

Auch die chinesischen Gastgeber heben hervor, dass sie bei der Bewältigung gemeinsamer Herausforderungen, aber auch bei der Lösung spezifischer Probleme, in der Zusammenarbeit zwischen den Städten und Gemeinden ein großes Potenzial sehen.

Gegenwärtig bestehen ca. 60 Partnerschaften mit deutschen Regionen.

Die „China International Friendship Cities Conferenz“ wurde 2008 ins Leben gerufen und ist eine der bedeutendsten Plattformen für Chinas Kommunalverwaltung auf dem Gebiet des internationalen Austausches. 

Ziel ist die Vertiefung der Kooperation zum gegenseitigen Vorteil und das Ausloten gemeinsamer Entwicklungsmöglichkeiten.

Sie wird alle zwei Jahre einberufen und fand bisher in Peking, Shanghai, Chengdu, Guangzhou und Chongping statt.

Alternative zum SWIFT-Zahlungssystem bei Geschäften im Iran

Bei einem Roundtable der Industrie- und Handelskammer, sowie der Außenhandelskammer zum Thema Iran, haben wir über die Probleme der deutschen Firmen bei der Abwicklung des Zahlungsverkehrs SWIFT gesprochen.

Dazu gaben Paul Hampel und ich einige interessante Lösungsansätze in die Diskussion.

Mein Beitrag beschäftigte sich mit der möglichen Redundanz von Zahlungssystemen, z.B. die parallele Betreibung von SWIFT und SPFS nebeneinander.

Wir hoffen, dass schnellstmöglich eine effiziente Lösung für die betroffenen deutschen Unternehmen gefunden wird.
Das ist nun Aufgabe der Politik. Die AfD wird alles geben, diesen Prozess zu beschleunigen.

Mehr dazu:

Quelle: sputniknews.com