Völkerverständigung – Frühstück mit Botschafter

Am Mittwoch, den 10. Oktober 2018, lud die Deutsch-Russische Parlamentariergruppe den russischen Botschafter zum traditionellen Botschafterfrühstück ein.

In dieser ungezwungenen Atmosphäre waren die Ergebnisse des Petersburger Dialogs in Moskau, sowie kultur- und bildungspolitische Gemeinsamkeiten in der Geschichte und der Moderne thematisiert. So wurde auch vereinbart, die regionale Zusammenarbeit stärker zu fördern.

Einig waren sich Dr. Schlund und seine Exzellenz Herr Netschajew sowie die anwesenden Parlamentarier, dass es auf unterschiedlichen Ebenen einen Dialog geben muss, um bilaterale Probleme zwischen Deutschland und Russland zu lösen. So lassen sich positive Impulse und Auswirkungen auf die globale Völkerverständigung erzielen.

Der Koordinator für russische Beziehungen, Herr Wiese, fügte hinzu, dass fast 20 Abgeordnete als Teilnehmer des Petersburger Dialogs aus Deutschland angereist waren und aus Russland wohl nur einer. Dieses Ungleichgewicht, so versprach der Botschafter, nehme er als Anregung in der Tasche mit.

Nach der Diskussion wurde über den bevorstehenden Besuch der Duma-Vertreter in Deutschland in der nächsten Woche gesprochen.

Hierzu können Sie ab nächster Woche mehr auf www.robby-schlund.de erfahren. 

Tag der Ein- und Ausblicke: Offene Türen im Bundestag

Heute konnten Bürgerinnen und Bürger die Bundestagsabgeordneten am Ort ihres Wirkens in Berlin begenen und sich dort über die Arbeitsweise des Parlaments, den Arbeitsalltag der Abgeordneten und der Bundestagsverwaltung informieren. Die AfD erfuhr besondere mediale Aufmerksamkeit und auch die Infostände waren sehr gut besucht. Die Vertreter der Thüringer Landesgruppe, wie u.a. Anton Friesen und Dr. Robby Schlund, standen den Besuchern Rede und Antwort.

Starkes Interesser der Medien an der AfD. Hier z.B. durch die ZDF Heute-Show.
Anton Friesen und Dr. Robby Schlund standen Rede und Antwort.
An den Info-Ständen der AfD herrschte stets großer Andrang.
Der AfD-Shake war ein Kracher. Die Altparteien konnten nur noch bedröppelt aus der Wäsche gucken.
Viele nutzten die Gelegenheit, um sich an den Ständen der AfD zu informieren.
Die Mitarbeiter der AfD-Fraktion hatten alle Hände voll zu tun.
Die Ruhe vor dem Sturm. Ab 09:00 Uhr wurde es hier sehr voll.

Aufruf an alle aufrechten Linken!

Aufruf an alle aufrechten Linken!

Geht nicht  zum Konzert nach Chemnitz am Montag!

Warum?

Viele von Euch kennen mich, manche sogar persönlich. Ihr wisst, dass ich kein Nazi bin und gegen niemanden Hass hege, auch gegen Ausländer nicht.

Ich bin mit einer ausländischen Frau verheiratet, in meiner früheren Arztpraxis arbeiteten über 50% Mitarbeiter mit einem Migrationshintergrund. In meinem Abgeordnetenbüro in Berlin ist die Büroleiterin eine Ausländerin. In der AfD und in deren Umfeld arbeiten Ausländer und Menschen mit Migrationshintergrund. In meinem engen und erweiterten Freundeskreis liegt der Anteil der Ausländer und der Menschen mit Migrationshintergrund bei weit über 1/3.

Eines eint uns alle in jedem Fall, die Sorge und die Angst um die Stabilität in Europa, um Deutschland, unsere Heimat oder auch Wahlheimat. Uns alle eint der Wunsch und der feste Wille, Deutschland als ein friedliches, strebsames, ehrliches, gerechtes und stabiles Land zu erhalten.

Ich bin kein Faschist, denn ich bereise andere Länder, unabhängig ihrer Anschauungen und rede mit den Menschen dort. Ich fahre keine Panzer vor anderen Grenzen auf, unterstütze keine Regime-Changes und beteilige mich auch nicht völkerrechtswidrig an Angriffskriegen, auch nicht indirekt oder billige diese, offen oder stillschweigend. Ich bedrohe auch nicht aggressiv und radikal Menschen, nur weil sie eine andere politische Meinung haben.

Aber, ich verurteile und bekämpfe auf´s Schärfste, wer illegal unsere Grenzen übertritt und/oder versucht unsere Gesetze, unsere Regeln und unsere Lebensweise aus egoistischen oder religiösen Motiven auszuhebeln. Das Wohl und die Interessen unseres Volkes sollten dabei oberste und einzige Priorität haben. Ich liebe meine deutsche, insbesondere thüringische Heimat und die großen Dichter und Denker. Das habe ich immer getan, so wie wir das auch zu DDR – Zeit getan haben.

Wacht auf und schaut genau hin:

Die, die Euch heute instrumentalisieren, sind die Gleichen, die uns in viele der Kriege der Vergangenheit geführt haben. Es sind die Gleichen, die zu DDR-Zeiten kostenfrei Westkaugummi verteilt haben und es sind auch die Gleichen, die uns Brutalität, Vergewaltigung, Sklaverei, Mord und Unterdrückung der Frau als „en vogue“ und als Religionsfreiheit verkaufen wollen. Es sind auch die, die Euch gleichzeitig Drogen, Selbstverleugnung, Frühsexualisierung, Konsum statt Bildung als Segen aufschwatzen und auch die, die Euch kostenfreie Konzerte Eurer Musik-Idole anbieten.

Ist das Freiheit? Ja? Dann schaut nach, in Euren Standardwerken, was Freiheit tatsächlich und was Imperialismus bedeutet.

Eure Musik-Idole haben schon längst keine Ideale mehr. Wozu auch? Der Fetisch des Imperialismus ist die Geldbörse. Ihr rennt auf ein Konzert und betet Leute an, die Euch Eure Ideale nur noch als potjomkinsche Dörfer präsentieren. Selbst sind sie nur Nutznießer dieses sozio-militärischen Industriekomplexes, der weltweit versucht, damit Geld zu verdienen, in neoliberalistischer Manier eine fragliche One-World-Konzeption umzusetzen, die aber nicht zum Wohle und im Interesse der Völker und der Völkerverständigung ist. Ziel ist einzig und allein die Ausbeutung und Versklavung. Deshalb werden auch vor jedem großen Krieg Flüchtlingsströme initiiert, Söldner angeworben, der Medienapparat (inklusive Eurer Musik-Idole) gleichgeschalten und das eigne Volk in Gut und Böse gespalten.

Denkt darüber nach, ob ihr Euch instrumentalisieren lassen wollt, denn eins ist Fakt – im Kapitalismus gibt es nie etwas kostenfrei ohne Gegenleistung.

Bisher habe ich mich auf Grund meiner Arbeit in der Außenpolitik, Abrüstung, Gesundheit und der Deutsch-Russischen Parlamentariergruppe aus den Themen meiner Kollegen herausgehalten. Die Ereignisse in Chemnitz und die unverhältnismäßigen Reaktionen jedoch erfordern nun diesen Aufruf an Euch!

Im thälmannschen Geiste

Seid bereit!

Geht nicht zum „Konzert am Nischel“ am Montag!

Studieren in Moskau: Wo das Studium fast nicht mehr kostet, als ein Kaffee

Am 18.08.2018 hatte ich die Möglichkeit, im Rahmen eines Arbeitsbesuches in Moskau, die größte staatliche Universität (Lomonossow) zu besuchen.

Die Lomonossow Universität Moskau (Quelle: MGU)

Somit konnte ich mir einen Überblick über die moderne und soziale Bildungspolitik Russlands verschaffen.

Die Universität befindet sich auf den Sperlingsbergen (ehemals Leninbergen), inmitten einer ausgedehnten Parkanlage und wurde am 05. Januar 1755 per Erlass von Elisabeth I. gegründet. Die Anregung dafür gab der Universalgelehrte und Schriftsteller Michail Lomonossow. 1947 begann der Bau eines neuen Gebäudekomplexes im neoklassizistischen stalinistischen Zuckerbäckerstil. Die Fertigstellung des 240 Meter hohen Gebäudes erfolgte 1953.

Die Parkanlagenerstrecken sich rund um die Lommonosow Universität (Quelle: MGU)

Insgesamt gibt es 41 Fakultäten sowie zahlreiche Institute und Studienzentren an denen 47000 Studenten und Studentinnen sowie mehr als 5000 Spezialisten aus aller Welt ihrer akademischen Ausbildung nachkommen. Mit mehr als 6000 Professoren und Dozenten sowie 5000 Forschern wird der Studienbetrieb absolviert. Jährlich werden 387 verschiedene Berufe ausgebildet. Das Universitätsgebäude selbst bietet zusätzlich soziale Infrastruktur, wie Schwimmbad, Theater, Konzertsaal, Mensen und Fitnesscenter.

Das Fitnesscenter im Uni-Gebäude
47.000 Studenten machen hier ihre akademische Ausbildung (Quelle: MGU)

Die Universität verfügt über das MSU-Bibliotheksystem mit 9 Millionen Büchern, davon 2 Millionen in Fremdsprachen. Pro Jahr verzeichnet die Bibliothek eine durchschnittliche Leseranzahl von 55.000 mit ca. 5,5 Millionen Büchern.

Ruhe und Raum zum studieren der Lektüre (Quelle: MGU)

In den neuen Studentenwohnheimen im Universitätskorpus wohnen die Studenten in komfortablen Zwei- und Dreibetteinheiten, ausgestattet mit separater Küche, Badezimmer und notwendigem Mobiliar. Kostenfreies WLAN ist natürlich selbstverständlich.

Die Freizeitangebote sind vielfältig (Quelle: MGU)
Die Zimmer teilen sich die Studenten (Quelle: MGU)

Neben verschiedenen Wohnräumen findet man in den neuen Wohnheimen außerdem einen Sicherheitsdienst, Essräume, Fitnesscenter, Leseräume, Relaxzonen und einen Mehrzweckkonferenzsaal.

Mehrzweckkonferenzsaal
Speisesaal

Die neuen Gebäude sind komplett barrierefrei und bieten für Menschen mit Handicap hervorragende Bedingungen, in den Wohnheimen selbst mit speziell ausgestatteten Zimmern. Für Menschen mit Sehschwäche wurden außer speziellen Ausstattungen, komplette Leitsysteme und Aufmerksamkeitsfelder integriert.

Barrierefreiheit für Menschen mit Handycap (Quelle: MGU)
Aufmerksamkeitsfelder für Sehbehinderte (Quelle: MGU)

Die Einladung zur Besichtigung der Universität erfolgte durch die Studentenvertretung, bestehend aus den besten drei Studenten der Universität. Darunter befand sich auch Darja. Sie studiert im 2. Jahr an der geologische Fakultät und lebt mit anderen Kollegen und Kolleginnen im neuen Studentenwohnheim auf dem Lomonosovsky Prospekt (DSL). Dieser große moderne Wohnkomplex mit einer Gesamtfläche von 76,5 Tausend Quadratmetern wurde speziell für sozialschwächere Studentinnen und Studenten aus Entwicklungsregionen Russlands errichtet. Es kann bis zu 2708 Personen aufnehmen. Somit ist es auch vielen jungen Menschen aus der Republik Krim möglich, hier unter hervorragenden Bedingungen zu studieren und zu wohnen. Für viele wurde ein Traum wahr.

Darja gehört mit zu den besten Studenten der Universität

Das Gelände der Universität mit großen Parkanlagen ist in 15 Gehminuten erreichbar.

Die komfortable Wohnsituation und das super organisierte Lebensumfeld auf dem Campus fördert die Motivation der Studenten, erhöht die Leistungsbereitschaft und Konzentration auf die wichtigen wissenschaftlichen Aufgaben der russischen Föderation.

Der Blick aus Darjas Zimmer ist beeindruckend (Quelle: MGU)

Das Leben in einem Studentenwohnheim kostet für alle nationalen Studenten und Studentinnen 120 Rubel pro Monat, also ca. 1,53 €. Damit sind alle studienrelevanten Kosten abgegolten. Für sozialschwache Studierende ist das Wohnheim kostenlos, so wie bei Daria. Außerdem erhalten die jungen Menschen Rabatte auf den gesamten Nahverkehr in Moskau.

Daria erhält außerdem ein Leistungsstipendium sowie Sozialstipendium in Höhe von 18.000 Rubel pro Monat, das entspricht ca. 230 €. Es gibt viele Arten von MGU-Stipendien, die zusätzlich zum sozialen Aspekt auch leistungsbezogen verteilt werden. Alle finanziellen Unterstützungen müssen, anders als in Deutschland, nicht zurückgezahlt werden.

Kein finanzieller Druck, sonder volle Konzentation auf's Studium

Ein Spruch bei den Studenten der Moskauer Universität lautet: „Der Kaffee im Restaurant am Arbat kostet mehr als das Studium im Monat…aber, dafür geben wir für unseren Staat unser Bestes“. 

Die Moskauer Universität belegte 2018 Rang 80 der besten Universitäten der Welt. Wer hier sein Studium abgeschlossen hat, zählt zu den gefragtesten Spezialisten. Ein Kaffee in Restaurant am Arbat dürfte dann kein Problem mehr sein.

Besuch aus Thüringen

Am 15. August empfing Dr. Robby Schlund eine Gruppe von 35 Besuchern aus seinem Wahlkreis.

Die mit dem Bus angereisten Gäste, von denen die meisten Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren sind, starteten ihren Tag mit einer Sightseeing-Tour am Brandenburger Tor. 

Nach einem gemeinsamen Mittagessen gab es interessante Einblicke ins Gesundheitsministerium.

Sightseeing in Berlin
Die Gäste aus Thüringen werden von Dr. Schlund begrüßt

Dr. Robby Schlund erklärte den Besuchern, wie im politischen Berlin gearbeitet wir. Das abwechslungsreiche Programm mit Stadtrundfahrt und Besuch im Bundeskanzleramt, sowie weiteren Stationen wie Auswärtiges Amt, Bundestag, Technisches Hilfswerk und DDR-Museum rundeten den Tag ab.

Gemeinsam mit Dr. Robby Schlund ließ man beim Abendessen im Hotel die Eindrücke des Ausfluges Revue passieren und den Tag ausklingen.

Wenn auch Sie einmal einen Einblick in das Regierungsviertel bekommen möchten, finden Sie hier alle Infos: 

Dr. Schlund gibt den Besuchern Einblicke ins politische Berlin

Bundestag lädt zum „Tag der Ein- und Ausblicke“ am 9. September

Der Deutsche Bundestag lädt am Sonntag, 9. September 2018, zum Tag der offenen Türein. Beim „Tag der Ein- und Ausblicke“ können Besucherinnen und Besucher Bundestagsabgeordneten am Ort ihres Wirkens in Berlin begegnen und sich dort über die Arbeitsweise des Parlaments, den Arbeitsalltag der Abgeordneten und der Bundestagsverwaltung informieren. Bundestagspräsident Dr. Wolfgang Schäuble wird den „Tag der Ein- und Ausblicke“ eröffnen. Die Pforten des Bundestages sind von 9 bis 19 Uhr geöffnet, letzter Einlass ist um 18 Uhr. Der Eintritt ist kostenlos.

Auf Erkundungstour durch das Parlament

Architektur und Kunst des Reichstagsgebäudes, des Paul-Löbe-Hauses und des Marie-Elisabeth-Lüders-Hauses locken zu einem Besuch. Die Gäste können an diesem Tag in Räume schauen, die für die Öffentlichkeit sonst nicht zugänglich sind. Es gibt viel zu sehen und zu hören: Auf den Besuchertribünen im Plenarsaal erklären die Vizepräsidenten und Vizepräsidentinnen des Deutschen Bundestages ihre Aufgaben und die Abläufe im Parlament.

Die im Deutschen Bundestag vertretenen sechs Fraktionen stellen sich auf der Fraktionsebene des Reichstagsgebäudes vor. Die Ausschüsse des Deutschen Bundestages präsentieren sich und ihre Arbeit im Paul-Löbe-Haus.

Viele Führungen sowie ein unterhaltsames Bühnenprogramm, Musikcafés und Kinderaktionen runden das Programm ab. (vom/20.07.2018)

 

Weitere Infos unter: https://www.bundestag.de/tea

Presse- & Meinungsfreiheit: EU misst mit zweierlei Maß

Die lettische Polizei nimmt Valentin Roshentsovs, Chefredakteur von „Sputnik Lettland“, für einige Stunden in Gewahrsam. Das ist unverständlich und verstößt gegen die Pressefreiheit. 

Valentin Roshentsovs ist lettischer Staatsbürger. Damit hat er aus meiner Sicht die gleichen Menschenrechte wie das Recht auf freie Meinungsäußerung, die in der lettischen Verfassung durchaus verankert sind. Es ist völlig unverständlich, wieso er aufgrund seiner freien Meinungsäußerung mehrere Stunden festgesetzt wurde.

Das ist ein typisch lettisches Problem. Obwohl die Menschenrechte in der lettischen Verfassung in Artikel 91 und Artikel 100 verankert sind, sind viele Dinge dort kritisch zu bewerten. Hinsichtlich der Behandlung behinderter Menschen oder auch bei den Staatenlosen. Diese Diskriminierung kritisieren auch Menschenrechtsorganisationen wie Amnesty International.

Die EU müsste eingreifen, doch der springende Punkt ist, dass in der EU verschiedene Richtlinien unterschiedlich gehandhabt werden. In der EU wird keine Kritik an diesem Vorgang geäußert, gleichzeitig aber massive Kritik beispielsweise an China hinsichtlich der Menschenrechte. Das ist aus AfD-Sicht ein Kritikpunkt, dass man hier mit zweierlei Maß misst. Die EU sollte auf Einhaltung der Pressefreiheit und Meinungsfreiheit in Lettland drängen und Riga ermahnen.

 

Ihr,

Dr. Robby Schlund

Interview mit Sputnik Deutschland

Ich sprach mit Alexander Boot von Sputnik Deutschland über den Fall Valentin Roshentsovs.

Zum lesen des Artikels, klicken. (Quelle: Sputnik Deutschland)

Thüringer Heimat in Berlin

Am gestrigen Abend besuchte ich das Thüringer Sommerfest  in der Mohrenstraße in Berlin vor der thüringischen Landesvertretung.

Mit unserer AfD-Landesgruppe führten wir gemeinsam mit Thüringer Unternehmen, wie z.B. der ad hoc best services GmbH aus Gera, der Altenburger Destillerie & Liqueurfabrik, der Initialberatung GERATRADE und vielen weiteren, angenehmen Gespräche.

Wir sprachen auch mit echten Olympioniken. Mit Lisa Buckwitz, Mariama Jamanka und Alexander Rödiger vom Bob Racing Club Thüringen e.V. waren nämlich Thüringer Medaillengewinner der Olympischen Winterspiele von Südkorea beim diesjährigen Sommerfest zu Gast. 

Thüringen hat Potential und zeigte dies bei angenehmen Heimatflair im sonst so hecktischen Berlin.

Herzlichst,

Ihr Dr. Robby Schlund

Vorsitz der Deutsch-Russischen Parlamentariergruppe

Dr. Robby Schlund wurde zum Vorsitzenden der Deutsch-Russischen Parlamentariergruppe im Bundestag gewählt. Beide Seiten haben ungefähr 70 Mitglieder. Unsere Gruppe stellt damit die zweitgrößte Parlamentariergruppe im Bundestag, gleich nach der deutsch-amerikanischen.

Heute, am 15.06.2018 fand nun die erste Mitgliederversammlung im Bundestag statt.

Begrüßung durch russischen Botschafter Sergei Jurjewitsch Netschajew

Vorausgegangen war bereits, am 09.06.2018 ein offizielles Gespräch in Moskau. Mit seinem Counterpart Pavel Nikolaevich Zavalny, Abgeordneter in der russischen Staatsduma und Vorsitzender des Ausschusses für Energie wurden wichtige aktuelle und strategische Themen der Gruppe angesprochen.

Gemeinsam konnten sich beide auf verschieden informelle Arbeitsgruppen einigen, die Themen bündeln, die zukünftig konstruktiv zwischen den Abgeordneten diskutiert werden sollen.

Robby Schlund im Gespräch mit Pavel Zavalny, Vorsitzender des Staatsduma-Ausschusses für Energie der Föderalen Versammlung der Russischen Föderation
Robby Schlund mit Pavel Nikolaevich Zavalny

Weiterhin fand am Mittwoch, den 13.06.2018, ein Gespräch mit den Abgeordneten Makarov und Simanovsky auf Einladung der Gruppe statt. Beide sind Mitglieder des Haushaltsauschusses der Staatsduma. Die Teilnehmer der Runde diskutierten intensiv über wichtige Themen, die die Parlamentarier in Russland und in Deutschland bewegten. Beide Seiten bekräftigten, dass der interparlamentarische Dialog nach langem Stillstand wieder reaktiviert werden solle.

Feierliche Eröffnung der WM mit dem russischen Botschafter

In erster Linie geht es dabei um den Informations- und Meinungsaustausch mit Parlamentariern, daneben bestehen aber auch Kontakte zu Regierungsvertretern und Repräsentanten der Zivilgesellschaft. Dabei bieten sich zahlreiche Gelegenheiten, unterschiedliche Sichtweisen auszutauschen und voneinander zu lernen. Neben der Förderung parlamentarisch-demokratischer Strukturen spielen die Stärkung der Menschenrechte und die parlamentarische Flankierung der Außenpolitik der Bundesregierung eine besondere Rolle. (Quelle: www.bundestag.de)

Zusammensetzung der Deutsch-Russischen Parlamentariergruppe

Dr. Robby Schlund (AfD)

Ingo Gädechens

Stellv. Vorsitzender

 

Michael Georg Link

Stellv. Vorsitzender

Doris Barnett

Stellv. Vorsitzende

Jürgen Trittin

Stellv. Vorsitzender

Dr. Gregor Gysi

Stellv. Vorsitzender

Weniger EU ist mehr Europa

Elysée als Vorbild – Für ein Europa der Zusammenarbeit souveräner Nationen

Im Jahre 1963 gaben Konrad Adenauer und der französische Präsident Charles de Gaulle ihre gemeinsame Erklärung, den Vertrag über die deutsch-französische Zusammenarbeit“ ab. Ein geschichtliches Ereignis und der Grundstein für eine friedvolle, respektvolle und freundschaftliche Entwicklung ohne Schmälerung der Souveränität eines der beiden Länder.

Ähnliche Verträge wurden später auch mit weiteren europäischen Staaten geschlossen und auch hier waren keine Eingriffe in die nationale Willensbildung der Mitgliedstaaten vorgesehen.

Heute stellt sich ein anderes Bild dar. Zwar hat sich die EU vergrößert, doch sie befindet sich in der tiefsten Krise seit Ende des Kalten Krieges. Das ursprüngliche Streben nach wirtschaftlicher Vernunft wurde einer Symbolpolitik geopfert, die vor allem im Euro ihren Ausdruck fand. Dadurch wurde einzelne Staaten das wichtigste Instrument der Geldpolitik genommen. Eine katastrophale Abwärtsspirale aus Arbeitslosigkeit und Wettbewerbsunfähigkeit sind die Folge. 

Die einstige Union der konstruktiven Zusammenarbeit verkam zu einer Schicksals- und Haftungsgemeinschaft. Hochpolitisch, ideologisiert und weit entfernt von den europäischen Bürgern. Die Ansätze einer zunehmend integrierten EU scheitern vollends an der politischen und wirtschaftlichen Realität. Die europäische Zusammenarbeit und der Frieden, den der Elyse-Vertrag und die Römischen Verträge über Europa gebracht haben, sind ein hohes Gut. Deshalb ist es an der Zeit, die falsche Politik der EU aufzugeben und die Europäische Union völlig neu zu strukturieren und zu denken.

Wir, als AfD fordern in einem Antrag daher die Bundesregierung auf, gemeinsam mit Frankreich und den anderen europäischen Partnern unter anderem;

• die Reduzierung der Kompetenzen der EU

• die Anpassung der Finanzierung

• die Schaffung einer Union der Kooperation und des Dialoges, statt erzwungene Unterstützung falsche Politik

• freien Verkehr von Personen, Gütern und Finanzmitteln ohne eine Gefährdung der Sicherheit- und Wirtschaftsinteressen der Länder

• wirksame Austrocknung von Steueroasen

• die Neuverhandlung des Schengen-Abkommens

• die Unterbindung von Migration in Sozialsysteme

• die Abwicklung des Euro und die Beendigung der Währungsunion

Dies werden wir ins Zentrum der Diskussion um Reformen der Europäischen Union stellen, um damit die europäische Freundschaft zu erhalten. Weniger EU ist mehr Europa.