Zusammenarbeit zwischen Weißrussland und Deutschland fördern, um psychischen Erkrankungen entgegenzuwirken

Am Dienstag, dem 04. Dezember 2018, begrüßte Dr. Robby Schlund im Rahmen des Besucherprogramms des Auswärtigen Amtes und des Goethe-Instituts Vertreter von medizinischen Instituten, Universitäten und des Gesundheitsministeriums der Republik Weißrussland. Im Rahmen der Gespräche lobte Herr Aleh Skuhareuski, Leiter der Fakultät für Psychiatrie und Medizinische Psychologie der Staatlichen Medizinischen Universität Minsk, die kompetente Konferenzrunde als effizientes Format für interessante Gespräche.
Besonders die Themengebiete Psychotherapie und Psychoanalyse als Behandlungsmethoden zur Verbesserung der Versorgung von Menschen mit psychischen Erkrankungen seien wichtige Diskussionsinhalte. Deshalb wurde angeregt, weitere Erfahrungen zwischen Weißrussland und Deutschland auszutauschen, um die Aus- und Weiterbildung von psychologischem Fachpersonal zu fördern und für das komplexe Gebiet der psychischen Erkrankungen mehr Aufmerksamkeit zu erzeugen. Dr. Schlund betonte, dass die geopolitische Nähe beider Länder zueinander dem Anliegen, künftig häufiger gemeinsame Fachkonferenzen abzuhalten, durchaus entgegenkäme.

Auch bei den Themen Fachkräftemangel und Krankenhausabrechnungssystem wird ein gegenseitiger Austausch für notwendig und nützlich erachtet. Auf die Frage von Herrn Aliaksandr Khajayeu, Leitende Fachkraft in der Abteilung für die Organisation der medizinischen Betreuung und Expertise des Gesundheitsministeriums der Republik Weißrussland, nach der Zuständigkeit für die Organisation künftiger Konferenzen wies Dr. Schlund auf die fachliche Verantwortung der Psychologenverbände und die politische Anbindung bei der Deutsch-Weißrussischen Parlamentariergruppe des Deutschen Bundestages hin.

Sowohl die insgesamt 10 weißrussischen Konferenzteilnehmer als auch Dr. Schlund bescheinigten der Expertenrunde eine durchaus positive Bilanz, so dass einer weiteren Intensivierung der Zusammenarbeit nichts im Wege stehen dürfte.

Von der Zufriedenheit der Dänen lernen

Am Dienstag, den 20.11.2018 fand der diplomatische Empfang des BVMW
mit Lars Løkke Rasmussen, dem dänischen Ministerpräsident, statt.

Dies war vor allem deswegen interessant, da die Dänen sehr zufriedene Menschen sind und ich mich 2019 mit Mitgliedern des Gesundheitsauschusses für 2 Tage nach Dänemark begeben werde, um die Besonderheiten des Gesundheitssystems und der Gesundheitswirtschaft vor Ort kennenzulernen.

 

Ihr
Dr. Robby Schlund

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Chinesischer Städtepartnerschafts-Kongress mit Ostthüringer Beteiligung

Am Donnerstag, dem 15.11.2018, wurde in der Stadt Wuhan, zentral-chinesische Provinz Hubei, die Konferenz der Internationalen Freundschaftsstädte Chinas eröffnet. Teilnehmer der Konferenz sind neben den Gastgebern Delegationen aus 60 Ländern, 125 Provinzen und Städten sowie 35 Stadtorganisationen.

Von deutscher Seite nehmen 13 Delegierte teil; einer von ihnen ist der AfD-Direktkandidat des Wahlkreises Gera/Greiz/Altenburger Land im Deutschen Bundestag, Dr. Robby Schlund. Er bekleidet die Funktion des Stellvertretenden Vorsitzenden der Deutsch-Chinesischen Parlamentariergruppe des Bundestages, vertritt jedoch gleichsam die Ostthüringer Region.

Vor diesem Hintergrund plädiert er sowohl für die Verstärkung der Zusammenarbeit auf parlamentarischer Schiene, als auch für die Intensivierung der Kooperationsbeziehungen zwischen den einzelnen Partnerregionen auf Landes- und kommunaler Ebene. Er denkt dabei an den Ausbau der Gemeinsamkeiten in Wirtschaft, Wissenschaft, Bildung, Kultur und Kunst, Sport usw.

Auch die chinesischen Gastgeber heben hervor, dass sie bei der Bewältigung gemeinsamer Herausforderungen, aber auch bei der Lösung spezifischer Probleme, in der Zusammenarbeit zwischen den Städten und Gemeinden ein großes Potenzial sehen.

Gegenwärtig bestehen ca. 60 Partnerschaften mit deutschen Regionen.

Die „China International Friendship Cities Conferenz“ wurde 2008 ins Leben gerufen und ist eine der bedeutendsten Plattformen für Chinas Kommunalverwaltung auf dem Gebiet des internationalen Austausches. 

Ziel ist die Vertiefung der Kooperation zum gegenseitigen Vorteil und das Ausloten gemeinsamer Entwicklungsmöglichkeiten.

Sie wird alle zwei Jahre einberufen und fand bisher in Peking, Shanghai, Chengdu, Guangzhou und Chongping statt.

Alternative zum SWIFT-Zahlungssystem bei Geschäften im Iran

Bei einem Roundtable der Industrie- und Handelskammer, sowie der Außenhandelskammer zum Thema Iran, haben wir über die Probleme der deutschen Firmen bei der Abwicklung des Zahlungsverkehrs SWIFT gesprochen.

Dazu gaben Paul Hampel und ich einige interessante Lösungsansätze in die Diskussion.

Mein Beitrag beschäftigte sich mit der möglichen Redundanz von Zahlungssystemen, z.B. die parallele Betreibung von SWIFT und SPFS nebeneinander.

Wir hoffen, dass schnellstmöglich eine effiziente Lösung für die betroffenen deutschen Unternehmen gefunden wird.
Das ist nun Aufgabe der Politik. Die AfD wird alles geben, diesen Prozess zu beschleunigen.

Mehr dazu:

Quelle: sputniknews.com

Sieg der Vernunft – Delegation der Russisch-Deutschen Parlamentariergruppe der Duma in Gera

Der Direktkandidat der AfD für den Wahlkreis Gera-Greiz-Altenburger Land im Deutschen Bundestag, Dr. Robby Schlund, hat in Berlin die Funktion des Vorsitzenden der Russisch-Deutschen Parlamentariergruppe inne.

Durch die von der Regierung verhängten Sanktionen gegen Russland hat es vor dem Einzug der AfD in den Bundestag über Jahre kaum Kontakte in der parlamentarischen Freundschaftsgruppe mehr gegeben. Als entschiedener Gegner der Russlandsanktionen bemüht sich Robby Schlund seit nunmehr einem Jahr um die Wiederbelebung der interparlamentarischen Zusammenarbeit. Besonders am Herzen liegt ihm dabei die Kooperation auf der kommunaler und Länderebene, die sich über ganz konkrete gemeinsame Projekte in Wirtschaft, Kultur- und Kunst, Sport sowie Wissenschaft und Bildung realisieren lässt.

Uwe Helmsdorf, Geschäftsführer der Köstritzer Schwarzbierbrauerei, empfing Pavel Sawalny und Dr. Robby Schlund

Es gelang ihm, das Eis zu brechen und erstmals seit Jahren eine hochrangige Delegation der russischen Staatsduma zu einem Besuch nach Deutschland einzuladen.

Der mehrtägige Aufenthalt der siebenköpfigen Gruppe unter Leitung von Pawel Nikolajewitsch Sawalny, Vorsitzender der Russisch-Deutschen Parlamentariergruppe, nahm am 15.10.2018 in Bad Köstritz mit dem Aufenthalt in der Schwarzbierbrauerei seinen Anfang. Dort wurden die Gäste von Geras OB Julian Vonarb empfangen und begleitet.

Dieser ersten Station schloss sich eine Besichtigung der kürzlich wieder eröffneten Kunstsammlung in der Geraer Orangerie an.

Die beiden aktuellen Ausstellungen mit Werken der Geraer Malerfamilie Reinhold und   von Otto Dix beeindruckten die Gäste sichtlich .

Besonders die Bilder von Dix zum Krieg standen im Mittelpunkt des Interesses, darunter vor allem das mit dem Titel „Große Kreuzaufrichtung“. 

Die Delegation besuchte das Otto-Dix-Haus und die Orangerie in Gera

Die Vermeidung von kriegerischen Auseinandersetzungen und die Lösung von Konflikten auf politischer Ebene war zum Ende des Besuches in Gera dann auch der Grundtenor in den Abschlussreden von MdB Dr. Robby Schlund und OB Julian Vonarb. Das Stadtoberhaupt überreichte zum Abschied dem Delegationsleiter für alle einen Bildband von Gera sowie ein Glas Honig, auf dass sie beim Frühstück immer an Gera denken und bald einmal wiederkommen mögen.

Außerhalb des Protokolls war besonders für den männlichen Teil der Entourage auf Seiten der Gastgeber ein Foto mit dem Delegationsmitglied Alexander Alexandrowitsch Karelin besonders gefragt. Der von Gestalt sehr imposante Mann ist in seiner aktiven Zeit als Sportler mehrfacher Olympiasieger, Weltmeister, Europameister und Juniorenweltmeister im Ringen, klassischer Stil, gewesen.

Der Weg von Gera führte die Gäste anschließend nach Erfurt, wo sie von der Vizepräsidentin des Thüringer Landtages, Margit Jung, zu einem Abendessen empfangen wurden.

Der Tag endete schließlich in Weimar mit einem Stadtbummel und der Übernachtung.

Die Delegation traf am nächsten Tag, dem 16.10.2018, in Berlin ein, wo sogleich am Nachmittag ein Gespräch mit dem Vorsitzenden des Auswärtigen Ausschusses des Bundestages, Dr. Norbert Röttgen, stattfand. Im Anschluss daran erfolgte ein gegenseitiger Meinungsaustausch mit den Herren Sukow und Wiese im Auswärtigen Amt.

VIDEO zum Auftakt der Delegationsreise
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Gegenseitiges Vertrauen schaffen – Dialog auf Augenhöhe

Vom 07.- 09.10.2018 fand der diesjährige Petersburger Dialog in Moskau statt. Ca. 300 russische und deutsche Teilnehmer aus Politik, Wirtschaft, Kultur und Wissenschaft diskutierten über die gemeinsame Weiterentwicklung der Zivilgesellschaft in den beiden Ländern und erörterten bilaterale Möglichkeiten der Zusammenarbeit.

Auch Mitglieder des Deutschen Bundestages waren unter den Teilnehmern, so auch Hans-Jörg Müller, Waldemar Herdt und Dr. Robby Schlund von der AfD-Fraktion.

In den wichtigen Arbeitsgruppen „Politik“, „Zivilgesellschaft“ und „Wirtschaft“ diskutierten sie dort Probleme und Möglichkeiten zur Lösung dieser, in den gemeinsamen deutsch-russischen Beziehungen.

Trotz erheblicher außenpolitischen Differenzen, wurde der Dialog als wichtige Form des Disputes gewürdigt und Gemeinsamkeiten herausgearbeitet.

Dazu zählen Visaerleichterungen für junge Leute auf beiden Seiten, Kooperation in der Forschung um Politik und moderne Diplomatie, Gemeinsamer Kampf gegen den weltweiten Terrorismus, Gegenseitiger konstruktiver Austausch zu Integration und Migration in der Welt sowie deren Ursachen und die Nutzung der guten russischen diplomatischen Beziehungen zu arabischen Partnern in der Konfliktbewältigung in mittleren und Nahen Osten.

Insgesamt hätte man sich allerdings mehr Konstruktivität und Vertrauensbildung gewünscht. Deshalb äußerte sich Herr Schlund auch gegenüber russischen Medien und dem ZDF, dass es umso wichtiger sei, den Dialog in regionalen Formaten auf Augenhöhe weiter fortzusetzen.

Insgesamt wird jetzt mit Spannung die Delegation der russischen Staatsduma in Thüringen und Berlin erwartet, und natürlich der nächste Dialog in Düsseldorf 2019.

Völkerverständigung – Frühstück mit Botschafter

Am Mittwoch, den 10. Oktober 2018, lud die Deutsch-Russische Parlamentariergruppe den russischen Botschafter zum traditionellen Botschafterfrühstück ein.

In dieser ungezwungenen Atmosphäre waren die Ergebnisse des Petersburger Dialogs in Moskau, sowie kultur- und bildungspolitische Gemeinsamkeiten in der Geschichte und der Moderne thematisiert. So wurde auch vereinbart, die regionale Zusammenarbeit stärker zu fördern.

Einig waren sich Dr. Schlund und seine Exzellenz Herr Netschajew sowie die anwesenden Parlamentarier, dass es auf unterschiedlichen Ebenen einen Dialog geben muss, um bilaterale Probleme zwischen Deutschland und Russland zu lösen. So lassen sich positive Impulse und Auswirkungen auf die globale Völkerverständigung erzielen.

Der Koordinator für russische Beziehungen, Herr Wiese, fügte hinzu, dass fast 20 Abgeordnete als Teilnehmer des Petersburger Dialogs aus Deutschland angereist waren und aus Russland wohl nur einer. Dieses Ungleichgewicht, so versprach der Botschafter, nehme er als Anregung in der Tasche mit.

Nach der Diskussion wurde über den bevorstehenden Besuch der Duma-Vertreter in Deutschland in der nächsten Woche gesprochen.

Hierzu können Sie ab nächster Woche mehr auf www.robby-schlund.de erfahren. 

Diplomatie wirkt – Beziehungen zwischen Russland und Deutschland

Am 20. August 2018 kam es zu einem spontanen Treffen und Arbeitsessen, zwischen dem Präsidenten des Russischen Fonds für Entwicklung moderner Diplomatie, Amram Petrosjan und dem Abgeordneten des Deutschen Bundestages, MdB, Dr. Robby Schlund, der sich zu einem privaten Besuch in der russischen Hauptstadt befindet.

Dr. Robby Schlund im Gespräch mit Amram Petrosjan (Bildmitte)

Herr Petrosjan betonte, dass „mit Herrn Schlund die Besonderheiten der Beziehungen zwischen Russland und Deutschland effektiv erörtert und auch die möglichen Aussichten für gemeinsame Aktivitäten zur Lösung aktueller Probleme angesprochen wurden“.

Besonderes Augenmerk wurde auf die Fragen der zukünftigen und möglichen strategischen Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Russland im wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Bereich gelegt.

Dieses Treffen bestätigt die Wirksamkeit der öffentlichen Diplomatie auf verschiedenen vertikalen und horizontalen Formaten in einer hochkomplexen geopolitischen Situation.

Beide Politiker betonten, dass weiterhin horizontale Beziehungen mit Politikern und Unternehmen verschiedener Länder für gemeinsame Aktivitäten ausgebaut werden müssten. Dazu spiele die regionale Vernetzung, Energiesicherheit und Völkerverständigung eine tragende Rolle in einer multipolaren Welt.

Dr. Robby Schlund betonte die Notwendigkeit, die aktuelle Sanktionspolitik auf beiden Seiten zu überprüfen, da sie sich negativ auf das Wohl der Bevölkerung der beiden Länder auswirkt.

Die Parteien haben bekräftigt, die Zusammenarbeit im Hinblick auf die Durchführung gemeinsamer Projekte zu intensivieren.

Studieren in Moskau: Wo das Studium fast nicht mehr kostet, als ein Kaffee

Am 18.08.2018 hatte ich die Möglichkeit, im Rahmen eines Arbeitsbesuches in Moskau, die größte staatliche Universität (Lomonossow) zu besuchen.

Die Lomonossow Universität Moskau (Quelle: MGU)

Somit konnte ich mir einen Überblick über die moderne und soziale Bildungspolitik Russlands verschaffen.

Die Universität befindet sich auf den Sperlingsbergen (ehemals Leninbergen), inmitten einer ausgedehnten Parkanlage und wurde am 05. Januar 1755 per Erlass von Elisabeth I. gegründet. Die Anregung dafür gab der Universalgelehrte und Schriftsteller Michail Lomonossow. 1947 begann der Bau eines neuen Gebäudekomplexes im neoklassizistischen stalinistischen Zuckerbäckerstil. Die Fertigstellung des 240 Meter hohen Gebäudes erfolgte 1953.

Die Parkanlagenerstrecken sich rund um die Lommonosow Universität (Quelle: MGU)

Insgesamt gibt es 41 Fakultäten sowie zahlreiche Institute und Studienzentren an denen 47000 Studenten und Studentinnen sowie mehr als 5000 Spezialisten aus aller Welt ihrer akademischen Ausbildung nachkommen. Mit mehr als 6000 Professoren und Dozenten sowie 5000 Forschern wird der Studienbetrieb absolviert. Jährlich werden 387 verschiedene Berufe ausgebildet. Das Universitätsgebäude selbst bietet zusätzlich soziale Infrastruktur, wie Schwimmbad, Theater, Konzertsaal, Mensen und Fitnesscenter.

Das Fitnesscenter im Uni-Gebäude
47.000 Studenten machen hier ihre akademische Ausbildung (Quelle: MGU)

Die Universität verfügt über das MSU-Bibliotheksystem mit 9 Millionen Büchern, davon 2 Millionen in Fremdsprachen. Pro Jahr verzeichnet die Bibliothek eine durchschnittliche Leseranzahl von 55.000 mit ca. 5,5 Millionen Büchern.

Ruhe und Raum zum studieren der Lektüre (Quelle: MGU)

In den neuen Studentenwohnheimen im Universitätskorpus wohnen die Studenten in komfortablen Zwei- und Dreibetteinheiten, ausgestattet mit separater Küche, Badezimmer und notwendigem Mobiliar. Kostenfreies WLAN ist natürlich selbstverständlich.

Die Freizeitangebote sind vielfältig (Quelle: MGU)
Die Zimmer teilen sich die Studenten (Quelle: MGU)

Neben verschiedenen Wohnräumen findet man in den neuen Wohnheimen außerdem einen Sicherheitsdienst, Essräume, Fitnesscenter, Leseräume, Relaxzonen und einen Mehrzweckkonferenzsaal.

Mehrzweckkonferenzsaal
Speisesaal

Die neuen Gebäude sind komplett barrierefrei und bieten für Menschen mit Handicap hervorragende Bedingungen, in den Wohnheimen selbst mit speziell ausgestatteten Zimmern. Für Menschen mit Sehschwäche wurden außer speziellen Ausstattungen, komplette Leitsysteme und Aufmerksamkeitsfelder integriert.

Barrierefreiheit für Menschen mit Handycap (Quelle: MGU)
Aufmerksamkeitsfelder für Sehbehinderte (Quelle: MGU)

Die Einladung zur Besichtigung der Universität erfolgte durch die Studentenvertretung, bestehend aus den besten drei Studenten der Universität. Darunter befand sich auch Darja. Sie studiert im 2. Jahr an der geologische Fakultät und lebt mit anderen Kollegen und Kolleginnen im neuen Studentenwohnheim auf dem Lomonosovsky Prospekt (DSL). Dieser große moderne Wohnkomplex mit einer Gesamtfläche von 76,5 Tausend Quadratmetern wurde speziell für sozialschwächere Studentinnen und Studenten aus Entwicklungsregionen Russlands errichtet. Es kann bis zu 2708 Personen aufnehmen. Somit ist es auch vielen jungen Menschen aus der Republik Krim möglich, hier unter hervorragenden Bedingungen zu studieren und zu wohnen. Für viele wurde ein Traum wahr.

Darja gehört mit zu den besten Studenten der Universität

Das Gelände der Universität mit großen Parkanlagen ist in 15 Gehminuten erreichbar.

Die komfortable Wohnsituation und das super organisierte Lebensumfeld auf dem Campus fördert die Motivation der Studenten, erhöht die Leistungsbereitschaft und Konzentration auf die wichtigen wissenschaftlichen Aufgaben der russischen Föderation.

Der Blick aus Darjas Zimmer ist beeindruckend (Quelle: MGU)

Das Leben in einem Studentenwohnheim kostet für alle nationalen Studenten und Studentinnen 120 Rubel pro Monat, also ca. 1,53 €. Damit sind alle studienrelevanten Kosten abgegolten. Für sozialschwache Studierende ist das Wohnheim kostenlos, so wie bei Daria. Außerdem erhalten die jungen Menschen Rabatte auf den gesamten Nahverkehr in Moskau.

Daria erhält außerdem ein Leistungsstipendium sowie Sozialstipendium in Höhe von 18.000 Rubel pro Monat, das entspricht ca. 230 €. Es gibt viele Arten von MGU-Stipendien, die zusätzlich zum sozialen Aspekt auch leistungsbezogen verteilt werden. Alle finanziellen Unterstützungen müssen, anders als in Deutschland, nicht zurückgezahlt werden.

Kein finanzieller Druck, sonder volle Konzentation auf's Studium

Ein Spruch bei den Studenten der Moskauer Universität lautet: „Der Kaffee im Restaurant am Arbat kostet mehr als das Studium im Monat…aber, dafür geben wir für unseren Staat unser Bestes“. 

Die Moskauer Universität belegte 2018 Rang 80 der besten Universitäten der Welt. Wer hier sein Studium abgeschlossen hat, zählt zu den gefragtesten Spezialisten. Ein Kaffee in Restaurant am Arbat dürfte dann kein Problem mehr sein.

Presse- & Meinungsfreiheit: EU misst mit zweierlei Maß

Die lettische Polizei nimmt Valentin Roshentsovs, Chefredakteur von „Sputnik Lettland“, für einige Stunden in Gewahrsam. Das ist unverständlich und verstößt gegen die Pressefreiheit. 

Valentin Roshentsovs ist lettischer Staatsbürger. Damit hat er aus meiner Sicht die gleichen Menschenrechte wie das Recht auf freie Meinungsäußerung, die in der lettischen Verfassung durchaus verankert sind. Es ist völlig unverständlich, wieso er aufgrund seiner freien Meinungsäußerung mehrere Stunden festgesetzt wurde.

Das ist ein typisch lettisches Problem. Obwohl die Menschenrechte in der lettischen Verfassung in Artikel 91 und Artikel 100 verankert sind, sind viele Dinge dort kritisch zu bewerten. Hinsichtlich der Behandlung behinderter Menschen oder auch bei den Staatenlosen. Diese Diskriminierung kritisieren auch Menschenrechtsorganisationen wie Amnesty International.

Die EU müsste eingreifen, doch der springende Punkt ist, dass in der EU verschiedene Richtlinien unterschiedlich gehandhabt werden. In der EU wird keine Kritik an diesem Vorgang geäußert, gleichzeitig aber massive Kritik beispielsweise an China hinsichtlich der Menschenrechte. Das ist aus AfD-Sicht ein Kritikpunkt, dass man hier mit zweierlei Maß misst. Die EU sollte auf Einhaltung der Pressefreiheit und Meinungsfreiheit in Lettland drängen und Riga ermahnen.

 

Ihr,

Dr. Robby Schlund

Interview mit Sputnik Deutschland

Ich sprach mit Alexander Boot von Sputnik Deutschland über den Fall Valentin Roshentsovs.

Zum lesen des Artikels, klicken. (Quelle: Sputnik Deutschland)