Offizieller Arbeitsbesuch in Neu-Delhi – #Tag4

Heute war ein besonderer Tag. Ich besuchte die Lotus Valley International School (LVIS), eine Eliteschule in Indien.

Der Schulkomplex ist sehr groß und vollständig digitalisiert. Ich erhielt Einblicke in verschiedene Unterrichtsfächer, die u.a. sensomotorische Fähigkeiten und Koordination fördern. Neben Tanz, Kunst und naturwissenschaftlichen Unterricht, spielt Sport eine große Rolle. So verfügt die Lotus Valley International School über sehr große Sportanlagen für Leichtathletik, Fußball, Golf und vielem mehr. Auch eigene Squash-Courts sind vorhanden.

Die Schulleitung begrüßte Dr. Robby Schlund.

Bei der Sprachausbildung spielt insbesondere der Deutschunterricht eine große Rolle. Der allgemeine Unterricht wird englischsprachig geführt.
Bei einem Rundgang durch die Räumlichkeiten der Schule, sprach ich auch mit einem Mädchen, welche eine der Gewinnerinnen im gesamtindischen Wissenschaftswettbewerb ist und beim 2-wöchigen Indien-Russland Summit 2018 den Präsident der Russischen Föderation, Wladimir Putin und den Premierminister der Republik Indiens, Narendra Modi, traf. Sie interviewte mich für die hauseigene Schülerzeitung.

Nach einem Kulturprogramm, mit ebenfalls den Besten in indischem Tanz und einem kleinem Sitar-Konzert, konnte ich mich im Töpfern, Malen und Schlagzeugspielen üben und einen Eindruck vom anspruchsvollen Unterricht der Eliteschule erhalten. Ich durfte sogar eine kurze Yoga-Einheit mit den Schülern leiten.

Kulturprogramm, Schlagzeugspielen und Yoga-Einheit

Anschließend hatte ich die Gelegenheit, vor rund 100 Schülern, Lehrern und Eltern einen Vortrag zum Thema Völkerverständigung zu halten und unsere AfD-Fraktion vorzustellen.
Ich habe den jungen Menschen und zukünftigen Führungskräften Mut zugesprochen, ihre alte und traditionsreiche Kultur zu erhalten und mit Fleiß und Disziplin jeden Tag zu lernen, um Indien als größte Demokratie der Welt, zum Leuchtturm einer ganzheitlichen und nachhaltigen Zukunftsvision unserer Jugend weltweit zu machen.
Dazu merkte ich an, dass die vielen jungen Frauen hier im Auditorium, mit Stolz und Selbstbestimmtheit einem mittelalterlichen Frauenverständnis die Stirn bieten sollten und damit, mit dem vedischen Verständnis von Sama Prakriti (sama = ausgeglichen, Prakriti = Persönlichkeit), dem Terrorismus und der Rückständigkeit eine klare Absage erteilen sollten.

Die besten Deutschschüler mit Eltern und Lehrern.

Bei meinem weiteren Rundgang in der Schule, kam ich auch in die Schulkantine, in der es frisch gekochte indische und europäische Spezialitäten gibt, welche ich auch selbst verkosten durfte. Ebenso wurde mir eine der großen Bibliotheken mit über 10.000 Büchern gezeigt. Dort sprach mich ein Schüler an und sagte mir; „Wissen ist die Macht der Zukunft und wird uns zu Global Leadern machen“. Damit hat er recht. Von Demonstrationen, wie wir sie in westlichen Ländern kennen, hält man hier nichts. Die Schülerinnen und Schüler der Lotus Valley International School haben große Ziele und investieren ihre Zeit lieber in Lernen, um die Zukunft besser zu gestalten und die Umwelt Indiens besser zu machen.

Der Besuch diese Eliteschule war äußerst beeindruckend und es hat mich sehr gefreut, diese vielen ehrgeizigen Schüler kennenzulernen.

Lesen Sie am Montag von meinem Besuch des Ganges, dem zweitgrößten Fluss Indiens und wie dort das Abwassermanagement gehandhabt wird.

Ihr,
Dr. Robby Schlund

Einblicke in den Kunstunterricht

Offizieller Arbeitsbesuch in Neu-Delhi – #Tag3

Der dritte Tag meines offiziellen Arbeitsbesuches in Neu Dehli führte mich zu einem Termin in die deutsch-indische Handelskammer. Hier empfing mich die Leiterin der Wirtschaftsabteilung der Deutschen Botschaft, Dr. Renate Schimkoreit und Büroleiterin Sonia Prashar zu einem Gespräch. Mit rund 6.500 Mitgliedern und Hauptsitz in Mumbai, ist sie die größte der deutschen Auslandshandelskammern und zeichnet sich durch erstklassige Betreuung von deutschen und indischen Delegationen sowie vorbildlicher Netzwerkverbindungen, sowohl auf politischer, als auch auf wirtschaftlicher Ebene, aus. Durch hervorragende indische Marketing-Strategien hat sich die wirtschaftliche Beziehung zu Deutschland mehr als verbessert, sodass deutsche Firmen den Mut hatten und haben, in die indische Wirtschaft einzusteigen. Indien selber, möchte mit  guter Schulbildung sowie zahlreichen Weiterbildungen und nebenberuflichen Fortbildungen, die Bildungsmisere, insbesondere der armen Schichten, wesentlich verbessern. Einer Zusammenarbeit mit Deutschland steht Indien sehr offen und zuversichtlich gegenüber, vor allem unsere Thüringer Region ist sehr gefragt.

Am Mittag empfing mich Rajesch Kotecha, Staatssekretär für Ayurveda- und Naturheilkundemedizin vom AYUSH-Ministerium. Das AYUSH-Ministerium wurde am 9. November 2014 gegründet, um die optimale Entwicklung und Verbreitung der AYUSH-Systeme für die Gesundheitsfürsorge sicherzustellen. Früher war es als Abteilung für indisches System für Medizin und Homöopathie (ISM & H) bekannt, die im März 1995 gegründet wurde und im November 2003 in Ayurveda, Yoga und Naturheilkunde, Unani, Siddha und Homöopathie (AYUSH) umbenannt wurde.

Dhanvantari gilt in der hinduistischen Mythologie als Arzt der Götter und Ursprung aller Heilkunst.

Die Ziele von AYUSH sind die Verbesserung der Bildungsstandards der indischen Systeme für Arzneimittel und Homöopathie im Land, die Stärkung bestehender Forschungseinrichtungen und die Sicherstellung eines zeitgebundenen Forschungsprogramms zu ermittelten Krankheiten, bei denen diese Systeme zur wirksamen Behandlung beitragen.
Darüber hinaus erstellt AYUSH Programme zur Förderung, zum Anbau und zur Regeneration von in diesen Systemen verwendeten Heilpflanzen und fördert die Entwicklung pharmakologischer Standards für indische Systeme der Medizin und Homöopathie.

Besonders zu nennen sind hier die Spezialisten der Marmatherapie, eine spezielle Form der manuellen Therapie und Osteopathie. In speziellen Wellness-Camps sollen Weiterbildungsprogramme für Ärzte aus aller Welt entstehen. Therapien können selbst ausprobiert und gelernt werden. Ergänzt wird das Ganze mit Marketingstrategien, die den Wohlfühlcharakter für die Patienten in den Praxen steigern.

Am frühen Nachmittag traf ich weitere Ayurvedaärzte und Vertreter des AYUSH-Ministeriums in der deutschen Botschaft. Bei diesem Besuch wurde mir eine besondere persönliche Ehre zu Teil. Dr. Triguna zeichnete mich für meinen jahrelangen Einsatz für die Ayurvedamedizin mit dem NirogStreet-Preis aus.
NirogStreet ist Indiens größte Datenbank von kuratierten und zertifizierten Ayurveda-Praktizierenden und stellt auch für Ärzte eine Plattform dar, welche ausschließlich für Ayurveda-Praktiker ist, um mit Patienten in Kontakt zu treten und ihre digitale Reputation aufzubauen.

Mein letzter Termin für diesen Tag war ein Besuch bei der Kinderhilfsorganisation Plan International.
Plan International ist ein internationales Kinderhilfswerk und in über 70 Ländern, unabhängig von Religion und Politik, tätig. Im Rahmen der Entwicklungszusammenarbeit finanziert Plan International nachhaltige und kinderorientierte Selbsthilfeprojekte hauptsächlich über Patenschaften. An der Planung und Realisierung der Projekte sind die Gemeinden unmittelbar beteiligt. Die Organisation ist vom Wirtschafts- und Sozialrat der Vereinten Nationen als private und unabhängige Organisation anerkannt und ist im Beratungsausschuss von Nichtregierungsorganisationen für UNICEF.

Die Arbeit der Organisation basiert auf der Unterstützung und Entwicklung ganzer Gemeinden.

Ein Besuch im “Digital Learning Centre” von Plan in Dwarka verschaffte mir neue Einblicke in das indische Schulwesen. Hier soll jungen Mädchen, die aus ärmlichen Verhältnissen stammen, die Möglichkeit gegeben werden, eine Basisausbildung zu erlangen. Ziel ist es, zu lernen, um die Zukunft besser zu gestalten, frei nach dem Motto: Das Wissen ist die Macht der Zukunft. Im Rahmen einer Videokonferenz konnte ich mit 35 Klassen gleichzeitig kommunizieren. Die Klassengrößen schwanken zwischen 15-45 Schülern, die auf den Fußboden im Schneidersitz dem Unterricht folgen. Alle 35 Klassen begrüßten mich gleichzeitig mit einem großen “Hallo” und freuten sich sehr, einen deutschen Abgeordneten kennen zulernen. 

Ich sprach den jungen Frauen Mut zu und sagte ihnen, dass sie für ihre Unabhängigkeit und Freiheit viel lernen müssen. Dann werden Sie die zukünftigen Gestalter unserer Welt sein. Denn nur eins führt zum Ziel: Lernen!

 

Lesen Sie morgen von meinem Besuch in einer Eliteschule, wie mich ein Mädchen interviewte, dass einen gesamtindischen Wettbewerb in Wissenschaft gewann und wie ich eine Yoga-Einheit mit indischen Schülerinnen leitete.

Ihr,
Dr. Robby Schlund

“Offizieller Arbeitsbesuch in Neu-Delhi – #Tag2

Am zweiten Tag meines Arbeitsbesuches in Neu-Dehli traf ich mich in der deutschen Botschaft mit Dr. Volker Klinnert. Er ist einer der Regionalärzte der Bundesrepublik und hat seine Praxis in der deutschen Botschaft. Dr. Klinnert wuchs in Spanien auf, lebte auch längere Zeit in Deutschland, arbeitete später unter anderem in Saudi-Arabien, China und Nordkorea, wo er in der Hauptstadt Pjöngjang in den Räumen der früheren DDR-Botschaft praktizierte.
Dr. Klinnert ist für das Auswärtige Amt in Berlin bereits seit Ende 1992 im Dienst und aktuell als Regionalarzt mit seinem Team zuständig für die arbeitsmedizinische Betreuung des Personals an deutschen Botschaften und Generalkonsulaten in Neu-Dehli.

Dr. Robby Schlund mit Regionalarzt Dr. Volker Klinnert (li.) und seinem Team in der deutschen Botschaft.

Im Anschluss besuchte ich die Confederation of Indian Industry, kurz CII. Die CII ist Indiens größter Wirtschaftsverband. Ihm gehören rund 8.000 direkte Mitgliedsunternehmen und 200.000 Unternehmen aus 240 nationalen und regionalen Industrieverbänden an.
In einem interessanten Gespräch mit Dr. Shubnum Singh (Direktorin für medizinische Ausbildung, medizinische Forschung und Beraterin zum Gesundheitswesen bei Max Healthcare) wurde das indische Gesundheitssystem “Modicare” näher erläutert. Es handelt sich um riesiges Krankenversicherungsprogramm für die ärmsten Bevölkerungsschichten. Für ca. 100 Millionen arme Familien sollen somit Gesundheitskosten in Höhe von je ca. 6.000 Euro übernommen werden.

Zum Mittagessen traf ich mich mit dem deutschen Botschafter Walter Lindner. Bereits im März traf ich ihn in Berlin, im Rahmen der feierlichen Übergabe des Amtes des Staatssekretärs an seine Nachfolgerin Antje Leendertse. Nun hatte ich Gelegenheit, mit ihm, in seiner neuen Funktion als Botschafter in Indien, sehr interessante Gespräche zum Thema Gesundheit zu führen.

Treffen mit dem deutschen Botschafter, Walter Lindner.

Am Nachmittag wurde dann die Deutsche Schule New Dehli (DSND) sowie das Goethe-Institut besucht. Die DSND ist eine anerkannte deutsche Auslands- und Botschaftsschule. Sie wurde ausgezeichnet mit dem Gütesiegel BLI – Exzellente Deutsche Auslandsschule und stellt sich verändernden gesellschaftlichen modernen Anforderungen. Transparenz und Partizipation stehen hierbei im Vordergrund.  An der DSND können die Haupt- und Realschulprüfung sowie die Deutsche Internationale Abiturprüfung (DIAP) abgelegt werden. Den Eltern in Indien ist es wichtig, dass ihre Kinder an dieser Schule eine Ausbildung absolvieren, um später als Fachkraft für deutsche Firmen oder sogar direkt in Deutschland tätig werden zu können. 

Schulleiter Procolino Antacido (li.) begrüßte mit seinem Kollegium Dr. Robby Schlund in der Deutschen Schule New Dehli (DSND).

Lesen Sie morgen von meinem Treffen mit AYUSH, der Vereinigung der Ayurvedaärzte in der Deutschen Botschaft
und meinen Besuch bei der NGO Plan und ihren Hilfsprojekten.

Ihr,
Dr. Robby Schlund”

Offizieller Arbeitsbesuch in Neu-Delhi – #Tag1

Auf Einladung von AYUSH (Ministerium für Ayurveda, Yoga und Naturheilkunde, Unani, Siddha und Homöopathie) und offizieller Anregung der indischen Botschafterin I.E. Frau Mukta Dutta Tomar sowie als Vertreter der deutsch-indischen Parlamentariergruppe, trat ich diese Reise an, um mehr über Prävention und traditionelle, uralte Heilverfahren, mit denen auch heute noch ein Großteil der indischen Bevölkerung versorgt wird, zu diskutieren und die Möglichkeiten zu erörtern, wie dies in unser modernes, westliches Gesundheitswesen integriert und damit in Einklang gebracht werden kann.

Am Sonntag bekam ich einen ersten Eindruck und besuchte ein neu entwickeltes Wohn- und Geschäftsareal in Noida, einem Vorort von Dehli. Die Luftqualität hat sich in den vergangenen 10 Jahren spürbar verbessert.

Noida, als Akronym abgeleitet von New Okhla Industrial Development Authority, (HindiनोएडाNoeḍā) ist eine Industriestadt in Nordindienmit etwa 640.000 Einwohnern (Volkszählung 2011).

Noida liegt im äußersten Westen des Bundesstaates Uttar Pradesh an der Grenze zu Haryana und ist eine südöstliche Vorstadt von Delhi

Eine weitere Station meines ersten Tages war die Ayurveda-Klinik in Greater Noida. Hier, bei Bliss Ayurveda, engagiert man sich für die Aufrechterhaltung der Gesundheit der Menschen und arbeitet an der Entwicklung eines Teams von engagierten Personen, einschließlich Vaidyas (Ayurveda-Ärzte), Angehörigen der Gesundheitsberufe, Vertriebshändlern usw., mit dem Ziel, das Ayurveda-Wissen in der ganzen Welt zu verbreiten.

„Die Gesundheit des Gesunden zu erhalten und den Kranken zu behandeln“, so heißt es in einer alten Definition des Ayurveda. Denn sie ist mehr als eine Heilkunde, es ist eine umfassende Gesundheitslehre. Über viele Jahrhunderte sind Erfahrungen ganzer ärztlicher Generationen gesammelt und zusammengetragen worden.

Im indischen Gesundheitswesen wurde im Jahr 1942 ein Dokument verabschiedet, was die Basis beschreibt, nämlich traditionelle indische Heilverfahren mit moderner Medizin in Einklang zu bringen.

Dr. Nitin Agrawal ist der Chef der Ayurveda-Klinik in Noida und führte mich durch die Räumlichkeiten, welche modern und traditionell zugleich eingerichtet sind.

Der Begriff Ayurveda stammt übrigens aus dem Sanskrit (ayur = Leben / veda = Wissen] und bedeutet soviel wie “Wissen vom Leben”. Ayurveda bezieht sich nicht nur auf die medizinische Ebene, sondern ist auch ein komplettes philosophisches Konstrukt, dass mit drei Grundelementen (Vata, Pitta, Kapha) die Welt fraktal beschreibt.

Klinik-Chef Dr. Nitin Agrawal (re.). Seine Frau Smita (li.) ist Officemanagerin in der Klinik.

In den kommenden Tagen werde ich verschiedenste Institutionen des indischen Gesundheitswesen besuchen und auf jemanden treffen, den ich vor kurzem erst in Berlin begegnet bin. Mehr dazu erfahren Sie in meinen Bericht zum 2. Tag in Indien.

Herzlichst,
Ihr Dr. Robby Schlund

Gegen jede Vernunft – USA stationieren THAAD-System in Rumänien

Am 2. Februar verkündeten die USA in einer Note die Aussetzung des INF-Vertrages. Nun zeigen sich erste Folgen. Nach Mitlitärangaben, werden die USA im Sommer ihr Raketenabwehrsystem THAAD in Rumänien stationieren. Wenn auch nur zeitweilig, so geschieht die gegen den ausdrücklichen Willen Rumäniens.

Rumäniens Außenminister Teodor Viorel Melescanu hatte gegen die Stationierung von Atomwaffen in Europa nach der Erklärung der USA und Russlands über ihre Pläne zum Austritt aus dem INF-Vertrag geäußert.

Bereits im März hatten die USA ihr Raketenabwehrsystem THAAD zum ersten mal in Israel stationiert. Der Neuerliche Schritt sei nach einem entsprechenden Vorschlag der Nato getroffen worden.

Lesen Sie auch:

Atomwaffen: Das Außen- und Sicherheitspolitische Desaster der Bundesregierung

Diese Entwicklung stimmt mich sorgenvoll und erinnert mich an die Worte des russischen Borschafters in Berlin, Sergej Netschajew, welcher den INF Vertrag als „einen Eckpfeiler des europäischen Sicherheitssystems,-  und einen der wichtigsten Abrüstungsverträge der Welt“ bezeichnete. Auch direkt aus Moskau kamen Worte der Vernunft. Der Kreml habe nicht vor, sich an einem aufwendigen Wettrüsten zu beteiligen.

Alle Vorschläge zur Abrüstung seien aber auf dem Tisch, „die Türen sind offen“, so Russlands Präsident, Wladimir Putin.

Jenseits des Atlantik öffnet sich jedoch vor allem für einen Protagonisten eine große Tür. Nach Angaben des Pentagons soll der US-Konzern Lockheed Martin bald seine THAAD-Systeme auch nach Saudi-Arabien liefern.

Für ein Europa der Vaterländer – ein Europa der Freiheit

2019 ist wieder ein Super-Wahljahr. Neben den anstehenden Kreis- und Landtagswahlen wird Ihre Stimme auch für ein freies Europa der Vaterländer benötigt. Handeln Sie am 26. Mai und wählen Sie die AfD. 

Unser Programm für Europa im Überblick

• Ein gemeinsamer Wirtschaftsraum mit schlanker Verwaltung.

• Von der Idee der EU ist wenig übrig geblieben.

• 44.000 Beamte kosten jedes Jahr 8 Milliarden Euro.

• Jeder elfte davon verdient sogar mehr als die deutsche Bundeskanzlerin.
 
• Die AfD will Europa und EU wieder ins Gleichgewicht bringen.
 
• Wir brauchen ein Europa der Vaterländer – kein regulierungswütiges EU-Parlament oder gar einen Super-Staat mit eigener Armee.
 
• Nicht anonyme Bürokraten sollen entscheiden, sondern wir Bürger, die mit der Entscheidung leben müssen.
 
• Ansonsten muss das Experiment EU als gescheitert betrachtet werden.
 
• Eine Rückkehr zu nationalen Währungen, könnte die Hälfte aller EU-Probleme auf einen Schlag lösen.
 
• Darum: Schluss mit der Transferunion und keine deutsche Haftung für EU-Banken!
 
• Wir wollen den Mittelstand stärken und funktionierende Industrien erhalten.
 
• Strom und Mobilität müssen für alle bezahlbar sein!
 
• Deshalb fordern wir einen breiten Energiemix, fairen Wettbewerb und nachvollziehbare Grenzwerte.
 
• In der Asylpolitik sind wir für Realismus, statt wirklichkeitsfremde Ideologien.
 
• Keine Masseneinwanderung, keine Aufnahme-Quoten, sondern konsequente Rückführung und Hilfe vor Ort!
 
• Jedes Land soll seine Grenzen kontrollieren dürfen und selbst entscheiden wen, es rein lässt – auch innerhalb der EU.
 
• Sozialhilfe- und Kindergeldbetrug zeigen wir die rote Karte.
 
• Fachkräfte aus dem Ausland sind willkommen, dürfen aber nicht zu Lohndumping führen.
 
• Die Scharia lehnen wir als unvereinbar mit den europäischen Grundwerten ab.
 
• Die demografische Krise wird durch Zuwanderungen nicht gelöst, sondern verschärft.
 
• Die AfD will Familien und Geburten fördern.
 
• Wir wenden uns gegen die Diskriminierung traditioneller Geschlechterrollen und lehnen Gender-Mainstreaming als pseudowissenschaftlich ab.
 
• Quoten haben an Schulen und Unis genauso wenig verloren, wie Zensur, Uploadfilter und DSGVO im Internet.
 
Das war das AfD-Europawahlprogramm im Überblick.  Sie wollen noch mehr erfahren? Jetzt unser komplettes Programm für die Europawahl am  anschauen unter: www.afd.de/europawahl
 
Handeln Sie am 26. Mai 2019 und entscheiden Sie sich für eine bürgernahe Politik: Wählen Sie die AfD.
 
Herzlichst,
Ihr Dr. Robby Schlund

Rüstungsexporte nach Saudi-Arabien verhindern OHNE der eigenen Verteidigungsindustrie den Garaus zu machen!

Was läge mehr im deutschen Interesse, als dass der Jemen zu einem funktionierenden, innenpolitisch stabilen Saat würde.

Unsere AfD-Fraktion will im Gegensatz zu ihnen, liebe SPD, keine Rüstungsexporte nach Saudi-Arabien. Mit gespaltener Zunge propagieren sie Wasser und lieben in Wirklichkeit Wein. Sie haben es mit ihrer Haltung zugelassen, dass im Jemen bisher mehr als 80.000 Menschen ihr Leben lassen mussten – darunter viele Kinder. Rüstungsgüter im Wert von 400 Mio. Euro gingen an der SPD komplett vorbei, an die Kriegsallianz unter Saudi-Arabien.

Die AfD-Fraktion will, im Gegensatz zur SPD, derzeit KEINE Rüstungsexporte nach Saudi-Arabien. Unser grundliegendes, deutsches Interesse, muss eine Stabilisierung der Region sein. Deshalb begrüßen wir auch einen Ausstieg von Quatar aus dem Konflikt. Klar ist, dass wir, die AfD, Rüstungsexporte ablehnen und Ihrem Forderungspunkt auch zustimmen können. Allerdings versuchen Sie Ihren gutgemeinten Antrag als trojanisches Pferd zu benutzen, um die deutsche Verteidigungswirtschaft zusätzlich und auf unnötige Weise zu schwächen, indem Sie fordern, „Uranfabriken in Deutschland stillzulegen“.

Und sie von den LINKEN, sie können doch allen Ernstes keine Politik machen, indem sie unserer Verteidigungsindustrie den kompletten Garaus machen wollen!

Dual-Use-Güter oder andere elektronische Bauteile, aus deutsche Produktion, die an unsere Bündnispartner geliefert werden, können Sie doch nicht pauschal verbieten, nur weil sie EVENTUELL in Rüstungsexportgüter verbaut werden könnten. Diese Länder können Sie natürlich verbal angreifen – mehr aber auch nicht!

Wir wollen unsere deutsch Wirtschaft stärken und nicht schwächen!

In meinem Wahlkreis gibt es kleine und mittelständische Betriebe der Verteidigungsindustrie, bei denen mehr als 1.000 Arbeitsplätze auf dem Spiel stehen, wenn bestimmte Bauteile einfach nicht mehr hergestellt werden können. Das müssen SIE unseren Menschen, in unserem Land erklären, die jeden Tag dort ihre ganze Kraft einsetzen – und warum DAS sozial sein soll?

Dazu kommt noch der Verlust von Leadership. Wo haben wir nicht schon überall Schlüsseltechnologien verloren? Digitalisierung, Pharmazie, Forschung, Auto- und jetzt auch noch die Verteidigungsindustrie. Die Hightech-Entwicklung und Sicherung des Standortes Deutschland, muss intensiv und auch staatlich gefördert werden!

Wir wollen eine politische Lösung für den Jemen intensiv unterstützen und vorantreiben. Die Argumentation des Antrags umfasst jedoch diese Forderung zum Beispiel nicht. Bessern Sie also entsprechend nach! Die AfD wird sich bis dahin enthalten. Einer Überweisung in den Ausschuss, stimmen wir zu.

Denken Sie mal drüber nach; „Der Fuchs beißt am besten im eigenen Loch.“

Ihr,
Dr. Robby Schlund

Einladung in die Duma – Ausbau der deutsch-russischen Beziehungen

Auf Einladung des Abgeordneten der Staatsduma, Alexander Remezkov, besuchte Dr. Robby Schlund am Mittwoch, den 03. April 2019, den 3. Tag seines Aufenthaltes in Moskau, die russische Staats-Duma. Als Vorsitzender der deutsch-russischen Parlamentariergruppe, besuchte Robby Schlund die Fraktionen Einiges Russland, Kommunistische Partei, LDPR und Gerechtes Russland und machte sich mit der Arbeitsweise in der Duma vertraut.

Alexander Karelin begrüßt Robby Schlund

Ziel des Besuches war der Ausbau der deutsch-russischen Beziehungen zwischen den Parlamentariergruppen. Hierbei sprach Dr. Robby Schlund auch über das von ihm entwickelte, ebenenübergreifende Regionalkonzept.

Zahlreiche Pokale (Duma-Abgeordneten sind sehr sportlich. Bald findet die Rückrunde im Fußball statt. Dann treffen der FC Bundestag und der FC Gosduma in Berlin aufeinander.)

Bei seinem Besuch in der russischen Staats-Duma traf Robby Schlund auch auf  Alexander Karelin, Mitglied im Komitee für internationale Angelegenheiten. Alexander Karelin gilt auch nach Beendigung seiner aktiven Laufbahn als der weltweit populärste Ringer der Gegenwart und wurde 1999 als Abgeordneter der Partei Einiges Russland in die Duma gewählt. Seitdem wurde er zwei Mal wiedergewählt.

Merck Science Dialogue – Wissenschaftskonferenz in Moskau

Diese Woche nahm Dr. Robby Schlund an einer Deutsch-Russischen Wissenschaftskonfernz in Moskau teil. Geladen hatte das Wissenschafts- und Technologieunternehmen Merck, welches bereits 1668 in Darmstadt gegründet wurde. Seit 1785 ist Merck eng mit Russland verbunden und beschäftigt dort über 400 Mitarbeiter.

Merck-Forum_v-Fritsch

Seit Juli 2017 betreibt Merck ein neues Life-Science-Labor in der Technopolis Moskau, mit dem Ziel, biotechnologische Neuentwicklungen russischer Wissenschaftler und Start-Ups zu beschleunigen.

Dr. Igor Tetko vom Helmholtz Zentrum München (re.)
Podiumsdiskusion

Am 02.04.2019 organisierte Merck, anlässlich der formalen Gründung in Russland vor 120 Jahren, sowie den Abschluss des 350. Unternehmensjubiläums eine Wissenschaftskonferenz unter Beteiligung von Nobelpreisträger Prof. Arieh Warshel und den führenden russischen und deutschen Wissenschaftsunternehmen.

Rüdiger von Fritsch, deutscher Botschafter in Moskau
Frank Gotthardt (Merck) mit Dr. Robby Schlund

Der Konferenz folgte eine Preisverleihung des renommierten „N. N. Blokhin National Research Center of Oncology“, bei welcher der ehemalige MDR-Intendant, Fritz Pleitgen, für seinen Einsatz am Krebskrankenhaus in Perm ausgezeichnet wurde.

Einen fulminanten Abschluss bildete das große Festkonzert im Stanislavsky Theater mit der Deutschen Philharmonie Merck, welche extra zu diesem Anlass nach Moskau gebracht wurde.

Amtsübergabe – Staatssekretär Walter Lindner wird Botschafter in Indien.

Am heutigen Freitag, den 22. März 2019, war Dr. Robby Schlund zu Gast bei der feierlichen Übergabe des Amtes des Staatssekretärs von Walter Lindner an seine Nachfolgerin Antje Leendertse.
Außenminister Heiko Maas eröffnete im Beisein vieler Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Auswärtigen Amts, sowie weiteren geladene Gästen, die Veranstaltung.

Ein erstes Treffen von Walter Lindner in seiner neuen Funktion als Botschafter und Dr. Robby Schlund könnte schon bald zu Stande kommen, da Dr. Schlund noch für dieses Frühjahr eine Reise nach Indien plant, um sich ein genaueres Bild über das dortige Politik- und Gesundheitssystem zu machen und Hilfsorganisationen, welche sich für Frauen und Mädchen in Indien einsetzen, zu besuchen.