Studieren in Moskau: Wo das Studium fast nicht mehr kostet, als ein Kaffee

Am 18.08.2018 hatte ich die Möglichkeit, im Rahmen eines Arbeitsbesuches in Moskau, die größte staatliche Universität (Lomonossow) zu besuchen.

Die Lomonossow Universität Moskau (Quelle: MGU)

Somit konnte ich mir einen Überblick über die moderne und soziale Bildungspolitik Russlands verschaffen.

Die Universität befindet sich auf den Sperlingsbergen (ehemals Leninbergen), inmitten einer ausgedehnten Parkanlage und wurde am 05. Januar 1755 per Erlass von Elisabeth I. gegründet. Die Anregung dafür gab der Universalgelehrte und Schriftsteller Michail Lomonossow. 1947 begann der Bau eines neuen Gebäudekomplexes im neoklassizistischen stalinistischen Zuckerbäckerstil. Die Fertigstellung des 240 Meter hohen Gebäudes erfolgte 1953.

Die Parkanlagenerstrecken sich rund um die Lommonosow Universität (Quelle: MGU)

Insgesamt gibt es 41 Fakultäten sowie zahlreiche Institute und Studienzentren an denen 47000 Studenten und Studentinnen sowie mehr als 5000 Spezialisten aus aller Welt ihrer akademischen Ausbildung nachkommen. Mit mehr als 6000 Professoren und Dozenten sowie 5000 Forschern wird der Studienbetrieb absolviert. Jährlich werden 387 verschiedene Berufe ausgebildet. Das Universitätsgebäude selbst bietet zusätzlich soziale Infrastruktur, wie Schwimmbad, Theater, Konzertsaal, Mensen und Fitnesscenter.

Das Fitnesscenter im Uni-Gebäude
47.000 Studenten machen hier ihre akademische Ausbildung (Quelle: MGU)

Die Universität verfügt über das MSU-Bibliotheksystem mit 9 Millionen Büchern, davon 2 Millionen in Fremdsprachen. Pro Jahr verzeichnet die Bibliothek eine durchschnittliche Leseranzahl von 55.000 mit ca. 5,5 Millionen Büchern.

Ruhe und Raum zum studieren der Lektüre (Quelle: MGU)

In den neuen Studentenwohnheimen im Universitätskorpus wohnen die Studenten in komfortablen Zwei- und Dreibetteinheiten, ausgestattet mit separater Küche, Badezimmer und notwendigem Mobiliar. Kostenfreies WLAN ist natürlich selbstverständlich.

Die Freizeitangebote sind vielfältig (Quelle: MGU)
Die Zimmer teilen sich die Studenten (Quelle: MGU)

Neben verschiedenen Wohnräumen findet man in den neuen Wohnheimen außerdem einen Sicherheitsdienst, Essräume, Fitnesscenter, Leseräume, Relaxzonen und einen Mehrzweckkonferenzsaal.

Mehrzweckkonferenzsaal
Speisesaal

Die neuen Gebäude sind komplett barrierefrei und bieten für Menschen mit Handicap hervorragende Bedingungen, in den Wohnheimen selbst mit speziell ausgestatteten Zimmern. Für Menschen mit Sehschwäche wurden außer speziellen Ausstattungen, komplette Leitsysteme und Aufmerksamkeitsfelder integriert.

Barrierefreiheit für Menschen mit Handycap (Quelle: MGU)
Aufmerksamkeitsfelder für Sehbehinderte (Quelle: MGU)

Die Einladung zur Besichtigung der Universität erfolgte durch die Studentenvertretung, bestehend aus den besten drei Studenten der Universität. Darunter befand sich auch Darja. Sie studiert im 2. Jahr an der geologische Fakultät und lebt mit anderen Kollegen und Kolleginnen im neuen Studentenwohnheim auf dem Lomonosovsky Prospekt (DSL). Dieser große moderne Wohnkomplex mit einer Gesamtfläche von 76,5 Tausend Quadratmetern wurde speziell für sozialschwächere Studentinnen und Studenten aus Entwicklungsregionen Russlands errichtet. Es kann bis zu 2708 Personen aufnehmen. Somit ist es auch vielen jungen Menschen aus der Republik Krim möglich, hier unter hervorragenden Bedingungen zu studieren und zu wohnen. Für viele wurde ein Traum wahr.

Darja gehört mit zu den besten Studenten der Universität

Das Gelände der Universität mit großen Parkanlagen ist in 15 Gehminuten erreichbar.

Die komfortable Wohnsituation und das super organisierte Lebensumfeld auf dem Campus fördert die Motivation der Studenten, erhöht die Leistungsbereitschaft und Konzentration auf die wichtigen wissenschaftlichen Aufgaben der russischen Föderation.

Der Blick aus Darjas Zimmer ist beeindruckend (Quelle: MGU)

Das Leben in einem Studentenwohnheim kostet für alle nationalen Studenten und Studentinnen 120 Rubel pro Monat, also ca. 1,53 €. Damit sind alle studienrelevanten Kosten abgegolten. Für sozialschwache Studierende ist das Wohnheim kostenlos, so wie bei Daria. Außerdem erhalten die jungen Menschen Rabatte auf den gesamten Nahverkehr in Moskau.

Daria erhält außerdem ein Leistungsstipendium sowie Sozialstipendium in Höhe von 18.000 Rubel pro Monat, das entspricht ca. 230 €. Es gibt viele Arten von MGU-Stipendien, die zusätzlich zum sozialen Aspekt auch leistungsbezogen verteilt werden. Alle finanziellen Unterstützungen müssen, anders als in Deutschland, nicht zurückgezahlt werden.

Kein finanzieller Druck, sonder volle Konzentation auf's Studium

Ein Spruch bei den Studenten der Moskauer Universität lautet: „Der Kaffee im Restaurant am Arbat kostet mehr als das Studium im Monat…aber, dafür geben wir für unseren Staat unser Bestes“. 

Die Moskauer Universität belegte 2018 Rang 80 der besten Universitäten der Welt. Wer hier sein Studium abgeschlossen hat, zählt zu den gefragtesten Spezialisten. Ein Kaffee in Restaurant am Arbat dürfte dann kein Problem mehr sein.

Ein Unding: Budgetvorgaben für Ärzte – zum Leidwesen der Patienten

Die AfD fordert die sofortige Aussetzung der Arzt-Budgetierung.

Am Ende eines jeden Quartals stehen die Patienten vor geschlossenen Arztpraxen oder hören den Satz „Leider kann ich Ihnen keine Verordnung ausstellen, da mein Budget bereits ausgeschöpft ist.“ Das ist die Realität in unserem deutschen Gesundheitssystem. In einer Studie der Gesundheitsexperten vom „Hamburg Center for Health Economics“* wird genau dieses Problem belegt. Ärzte müssten in regelmäßigen Abständen weniger arbeiten, um das ihnen zur Verfügung stehende Budget nicht zu überschreiten. 

Ausgewertet wurden dabei Daten der Techniker Krankenkasse, welche ca. 10 Millionen Versicherte hat. Insbesondere in den Fachgebieten Orthopädie, Hals-Nasen-Ohrenärzte, Dermatologie, Augenärzte und Hausärzte wurde eine reduzierte Sprechstunde in den Monaten März, Juni, September und Dezember nachgewiesen. „Die Studie1 spiegelt wider, dass im Schnitt über zehn Prozent aller erbrachten Leistungen der niedergelassenen Ärzte von den gesetzlichen Krankenkassen nicht vergütet werden“, sagt der Chef der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, Andreas Gassen. „Die Budgetierung muss weg!“ 

Allein schon durch die weiter zunehmende Spezialisierung der Ärzte ist eine Budgetierung nicht mehr zeitgemäß. Hinzu kommt, dass nicht jeder Facharzt für Allgemeinmedizin, der in der Statistik als Hausarzt geführt wird, auch Hausarzt ist! Viele Allgemeinmediziner sind als Spezialisten tätig, z.B. als Psychotherapeuten, Diabetologen, Lungenärzte usw.. 

An der hausärztlichen Versorgung nehmen diese Allgemeinmediziner nicht teil, werden aber üblicherweise trotz- dem zu den Hausärzten gezählt. Gerade in Ballungsgebieten ist der Anteil der fachärztlichen tätigen Hausärzte relativ hoch, was dazu beiträgt, dass der tatsächliche Hausärztemangel in Großstädten verschleiert wird. 

Rund 165.000 niedergelassenen Ärzte und Psychotherapeuten versorgen jährlich etwa 595 Millionen Behandlungsfälle. Diese Zahl wird weiter steigen durch die Entwicklung von Demografie, Morbidität und medizinisch-technischem Fortschritt. Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) kritisiert, dass dieser Entwicklung die derzeitige Praxis der Vergütung diametral entgegensteht. Für eine patientengerechte ambulante Behandlung braucht es stattdessen eine leistungsorientierte Bezahlung. 

Daher fordert die Alternative für Deutschland, dass die niedergelassenen Ärzte in Deutschland das Recht haben müssen, ihren Beruf in Deutschland uneingeschränkt auszuüben. 

Die Budgetierung grenzt die vertraglich zugesicherte, freie Berufsausübung unzulässig und zu Lasten der Patienten ein. Deshalb muss eine ausschließlich ökonomisch begründete Einschränkung der Therapiefreiheit des Arztes sofort außer Kraft gesetzt werden. Allgemeine Standards und starre Budgetvorgaben dürfen nicht über die individuelle Art und Weise einer medizinischen Behandlung entscheiden. Es ist nicht hinnehmbar, dass Vertreter der Krankenkassen und der kassenärztlichen Vereinigung ärztliche Leistungen wirtschaftlich bewerten, ohne die Patienten oder die dahinter stehenden Krankheitsgeschichten zu kennen, von den Praxisbesonderheiten des zu behandelnden Klientel ganz zu schweigen. 

Beispielhaft sind hier Osteoporose-Patienten und andere chronisch kranke Patienten zu nennen. Die Versicherten müssen ihre benötigte Therapie bekommen wann immer sie erforderlich ist. Der Bedarf eines Patienten kann sich nicht an zeitlich und / oder finanziell verordneten Budgets eines Arztes orientieren. Es ist nicht zu vertreten, dass Patienten durch eine dadurch hervorgerufene Behandlungseinschränkung belastet werden. 

Nach Aufhebung der Budgetierung ist es nicht vertretbar, dass Patienten finanziell belastet werden, etwa durch Erhöhung der Krankenkassenbeiträge. Entstehende Mehrkosten sind anderweitig zu finanzieren, zum Beispiel aus den Überschüssen der Krankenkassen. Im Jahr 2017 beliefen sich die Überschüsse auf 3,1 Milliarden Euro. Darum fordert die Alternative für Deutschland die Bundesregierung auf, alle Maßnahmen zur Abschaffung der Budgetierung für Ärzte unverzüglich einzuleiten. 

 

 

Ihr 

Dr. Robby Schlund

Teures EU-Utopia statt Gesundheitsfürsorge im eigenen Land – die Verantwortungslosigkeit der Regierung

2009 wurde der Gesundheitsfond mit einer jährlichen Zuzahlung in Höhe von 14,5 Mio. Euro eingerichtet und wird aktuell mit Steuergeldern in Höhe von 14,25 Mio. Euro gespeist. Damals war mit einem derartigen Flüchtlingsstrom noch nicht zu rechen. Doch auch bis heute gibt es noch immer keine statistischen Erhebungen und Auswertung, wie stark der Gesundheitsfond durch Flüchtlingsbedingte Kosten belastet wird. Das zeugt von maßloser Inkompetenz und Verantwortungslosigkeit dieser Regierung.

Und es geht noch weiter. Denn anerkannte Flüchtlinge, die keiner Arbeit nachgehen, werden mit Hartz 4 unterstützt, wofür der deutsche Steuerzahler 98,00 Euro pro Monat für jeden anerkannten Flüchtling in den Gesundheitsfond einzahlt.
Da liegt es doch auf der Hand, dass die Kosten durch die hohe Zahl der anerkannten Flüchtlinge gestiegen sind, die jeder einzelne Steuerzahler mitzutragen hat. Doch die Regierung hält es nicht für nötig, diese Kosten im einzelnen zu ermitteln, damit der deutsche Steuerzahler überhaupt weiß, wofür sein hart erarbeitetes Geld ausgegeben wird.

Die AfD fordert genau das zu ändern, denn eine Rettung ist nichts wert, wenn man dadurch andere in Gefahr bringt.

So verhält es sich auch bei unseren freiwilligen internationalen Zahlungen an die Weltgesundheitsorganisiation (WHO). Wir, die Alternative für Deutschland, forderten im Haushaltsausschuss, die deutsche Bevölkerung mit Impfstoffen zu versorgen, doch dies wurde von allen anderen Parteien abgelehnt. Statt für das Wohl der eigenen Bürger zu sorgen, beschloss man lieber, 60 Mio. Euro an die WHO zu zahlen und stockte die Summe im Nachgang auch noch um 5 Mio. Euro auf nun insgesamt 65. Mio. Euro auf. Wir zahlen also viel mehr, als der Pflichtbeitrag es vorsieht und die Ausgaben steigen jährlich.

Auf Dauer mehr zu einzuzahlen als notwendig, belastet die eigene Bevölkerung übermäßig. Das ist verantwortungslos gegenüber eines jeden einzelnen Bürger, der als Steuerzahler jedes Jahr haargenaue Angaben machen muss, damit dem Staat auch ja keinen Cent an Steuereinnahmen entgeht. Da wäre es nur fair, wenn der Staat und die hierfür verantwortlichen Politiker ebenso detailliert alle Kosten ermitteln würden, die auf die deutschen Steuerzahler zukommen. Also auch Flüchtlingsbedingte Kosten im Zusammenhang mit dem Gesundheitsfond. Doch hier wird mal wieder mit zweierlei Maß hantiert.

Die Folgen sind bekannt. Denn die Bitten nach weiteren Zahlungen steigen stetig, da man ja weiß, dass unsere Politiker reflexartig weiteren internationalen Geldforderungen zustimmen um das sogenannte „Deutschland-Bild“ mit dem Geld unserer Bürger zu verschönern. Dafür zahlen unsere Steuerzahler inzwischen jedes Jahr knapp 3,3 Milliarden Euro an internationale Organisationen, die Zahlungen an die EU einmal ausgeschlossen. Somit sind wir weltweit auf Platz 2, nach den USA. Über 3 Milliarden Euro werden regelrecht zum Fenster hinausgeworfen und fehlen dann natürlich im eigenen Land.

Allein die Pflegeversicherung weist eine Unterfinanzierung von 3 Milliarden Euro auf. Eine Meta-Analyse des Ärzteblattes vom 23.05.2018 belegt, dass rund 25 Prozent aller Migranten antibiotikaresistente Bakterien in sich tragen. Zwar gibt die Studie keine Hinweise auf Ansteckungen, doch der gesunde Menschenverstand sollte jedem die logischen Gesundheitsrisiken für die eigene Bevölkerung erkennen lassen.

Verantwortungsvolles Handeln würde hier bedeuten, bei jeden Migranten eine gründlichen Gesundheitsuntersuchung vorzunehmen und erkrankte Migranten zum Schutz der eigenen Bevölkerung unter Quarantäne zu stellen. Denn es ist die Pflicht der Regierung, dafür Sorge zu tragen, dass unsere Bürger vor der Einschleppung von Krankheiten geschützt werden, vor allem, wenn bekannt ist, dass mit antibiotikaresistenten Krankheiten zu rechnen ist.

Doch die Regierung schließt lieber die Augen und träumt von einem europäischen Utopia, während sie das Geld der Bürger mit vollen Händen zum Fenster hinaus wirft, statt sich um die Probleme des eigenen Landes zu kümmern. Das ist der aktuelle Status der absoluten Verantwortungslosigkeit der Deutschen Bundesregierung.

Ihr,

Dr. Robby Schlund

Familienfreundlichkeit und Kinderwillkommenskultur, statt Frauendiskriminierung

Lassen Sie mich mit einem Zitat von Peter Hille beginnen. „Die eigenen Früchte machen uns stark.“ Reden wir doch einmal über diese Früchte, besser noch über unsere eigenen Früchte. Unsere Kinder.

Linke und Grüne stellen Antrag auf freien Zugang zu Verhütungsmitteln NUR für Geringverdiener. Das ist Frauendiskriminierung erster Güte!

Unsere Kinder sind der Garant für eine solide, solidarische und starke Gemeinschaft. Wussten Sie, dass Europa die niedrigste Fruchtbarkeit weltweit aufweist? Wussten Sie, dass die Kinderzahl in Europa mit 1,4 Kinder/ pro Frau eindeutig zu wenig sind?

Für eine funktionierende Gesellschaft brauchen wir aber durchschnittlich 2,1 Kinder. Das Lenin-Experiment 1917 der freien Liebe, der ultimativen kontrazeptiven Revolution, dass Lieblingskind der 68er, scheiterte kläglich und endete in einer gesellschaftlichen Katastrophe, 1936 setzte man im sowjetischen sozialistischen Familiengesetz die Familie mit Kindern wieder in den Mittelpunkt und beendete dieses Desaster.

Mal ehrlich, liebe Kollegen der Linken und der Grünen! Haben Sie den rein gar nichts aus der Geschichte gelernt? Hören Sie auf, weiter Leninsche Experimente durchsetzen zu wollen!

Gestern noch Abtreibungen, Heute Verhütungen und was kommt morgen? Kostenfreie Sterilisationen als  Spaßfaktor?

 

Bringen Sie Anträge ein, die Familien mit niedrigem Einkommen wirklich helfen, um Kinder zu Professoren zu machen und nicht umgekehrt!

Diese Familien brauchen unsere Unterstützung bei

  • Kosten der Kindererziehung
  • Senkung hoher Lebenserhaltungskosten
  • Familien- und Kinderplanung

Und bitte keine Kondome mit LEDs oder Cannabisgeschmack!

Das Übereinkommen zur Abschaffung der Diskriminierung der Frau fordert im Teil I  –  Artikel 2 eindeutig und unmissverständlich eine Beseitigung der Diskriminierung der Frau!

Es verwundert schon, dass nun in Ihren Anträgen folgendes gefordert wird: Freien Zugang zu Verhütungsmitteln NUR  für Geringverdiener. Das, liebe Kollegen, ist eine Diskriminierung der Frauen aller erster Güte! 

Wollen Sie denn Frauen benachteiligen, die zum Beispiel als Pflegekräfte, Krankenschwestern oder Verkäuferinnen einfach nur Ihren Job machen?

Wenn schon, dann fordern Sie doch eine kostenfreie Abgabe der Verhütungsmittel an alle in Deutschland lebenden Frauen, unabhängig Ihres Einkommens.

Wenn Sie schon keine familienzentrierte Politik wollen, dann machen Sie doch wenigstens sozial gerechte Politik! Aber, wie sieht es denn mit den Frauen aus, die nicht so selbstbestimmt leben können, wie Sie hier im Parlament liebe Kolleginnen?

Reden wir doch mal über die sexuelle Selbstbestimmung muslimischer Frauen! Deren Religion verbietet es nämlich,

  • dass ein schon befruchtetes Ei zerstört werden darf.
  • dass eine Schwangerschaft unmöglich gemacht wird.

Sie verbietet auch kategorisch eine freie selbstbestimmte Entscheidung der Frau! Dazu sollten sie Anträge stellen!

Wo müssen denn die Ansätze gefunden werden? Zum Beispiel Beratungsplätze,  mobile Informationsstellen, die über die sexuelle Selbstbestimmung der Frau aufklären. Das wäre eine Lösung! Es sollte auch und besonders eine Aufklärung der muslimischen Männer erfolgen. Denn Kondome sind nicht nur Verhütungsmittel sondern auch wirksame Mittel zu Verhinderung sexuell übertragbarer Krankheiten, wie Chlamydien, HIV, HBV, Hepatitis und viele, viele andere mehr.

Wir, die Alternative für Deutschland, fordern neben der kostenfreien Bereitstellung von Verhütungsmittel für alle Frauen, eine konsequente Durchsetzung familienorientierter, familienzentrierter und kinderfreundlicher Politik.

Wir fordern den Aufbau von Beratungsstellen zur Selbstbestimmung der Frau, Familienplanung und Kinderwillkommenskultur in Deutschland.

 

Ihr,

Dr. Robby Schlund

“Pflegenotstand – Warum ändert sich nichts?” – Gespräch in der “phoenix Runde”

Im Alter ist man oftmals auf Hilfe angewiesen, ob im Altersheim oder zu Hause. Aber es gibt schlichtweg viel zu wenig Pflegepersonal. Die GroKo plant ein Pflegesofortprogramm. Warum DAS jedoch nicht reichen wird, um die seit Jahren bekannten Probleme zu lösen und welche Alternativen es gibt, darüber sprach ich am 02.05. in der phoenix Runde mit Anke Plattner.

Weitere Gäste waren:

  • Holger Carstensen (Pflegedienstleitung des Stadtdomizils Hamburg)
  • Anette Dowideit (Die Welt)
  • Karin Maag (CDU, gesundheitspolitische Sprecherin der Unionsfraktion im Bundestag.)

Gesundheitspolitische Gespräche im Russischen Föderationsrat.

Nachdem Heiko Maas, völlig unnötig, seine Rhetorik gegenüber Russland weiter verschärft, entfernt sich die deutsche Sozialdemokratie immer weiter von ihren Wurzeln und damit von den Menschen und ihren Wünschen in Deutschland.

Deshalb habe ich am Montag den Russischen Föderationsrat besucht und intensive Gespräche mit Abgeordneten über die weitere zivilgesellschaftliche Zusammenarbeit in den Bereichen Soziales, Bildung, Gesundheit, Prävention, Sport und Kultur geführt.

Aus diesem 1. Treffen sollen in der Zukunft weitere kleine Expertenformate mit den Arbeitskreisen der AfD entstehen. Diese Formate sollen aber grundsätzlich auch anderen Abgeordneten des Bundestages offen stehen, die ebenfalls bessere Beziehungen zu Russland wünschen. So der gemeinsame Tenor.

Vom Donnerstag bis Sonntag wird uns bereits eine kleine Delegation aus Russland in Berlin besuchen, wo wir politische Themen und die wirtschaftliche Zusammenarbeit im Gesundheitssektor besprechen wollen. Insbesondere die neue Doktrin Putins für die Entwicklung des Gesundheitssystems und die Auswirkungen auf die europäischen Staaten wird Gegenstand der Hintergrundgespräche sein und wie Deutschland dabei aktiv werden kann.

Nur eine strategische Partnerschaft mit Russland wird Frieden, Wohlstand und Zukunft auf unserem eurasischen Kontinent sichern.

 

Ihr,

Dr. Robby Schlund

EU soll nicht in unsere Teller “hinabregieren”

Zur neuen Acrylamid-Richtlinie der Europäischen Union, die stark frittierte Pommes und dunkel gebackenes Brot untersagen will:

Mit dieser überflüssigen Regulierungswut in Nebensächlichkeiten macht die EU sich lächerlich und fördert den Verdruss über hochbezahlte Bürokraten, die anscheinend nichts Wichtigeres zu tun haben als selbst noch in die Teller der Bürger hinabzuregieren. Bäcker, Gastronomen und Kleinbetriebe werden durch diese Richtlinie einmal mehr mit sinnlosen bürokratischen Vorschriften überzogen, die ihnen das Leben unnötig schwer machen. Erwachsene Menschen brauchen keine Koch- und Essensvorschriften aus Brüssel, sie sind mündig genug, um selbst zu entscheiden, wie sie ihre Speisen haben möchten. Wir wollen unsere Pommes auch künftig so zubereiten, wie wir wollen. Mit dieser weltfremden Richtlinie werden die dafür verantwortlichen Eurokraten lediglich erreichen, dass die berechtigte Skepsis der Bürger gegenüber zentralistischer Bevormundung weiter wächst.

 

Ihr,
Dr. Robby Schlund

Worten müssen auch Taten folgen

Zur Regierungserklärung "Gesundheit"

Seit 20 Jahren erleben wir in Deutschland eine Gesundheitspolitik, gefüllt mit Worthülsen wie „wir wollen, wir werden und wir haben vor“

Als Arzt kenne ich die Probleme und die Sorgen der Menschen und deshalb fordern wir von der AfD sofort die konsequente Umsetzung von Entbürokratisierung, mehr Mitspracherecht der Patienten über die Verwendung ihrer Versichertenbeiträge sowie die Entlastung der Patienten und Bewohner von Pflegeheimen und eine absolute Gleichstellung der Pflegearten. 

Die AfD fordert weiterhin kategorisch: Das Sofortprogramm für die Pflege noch vor der Sommerpause umzusetzen, bessere soziale Rahmenbedingungen und Bezahlung der Pflegekräfte und die schrittweise Abschaffung des kostenintensiven und ineffizienten DRG-Krankenhaus-Abrechnungssystems.

Auch die Budgetierung der Ärzte muss sofort aufgehoben werden. Dies forderte auf Anfrage der AfD auch Herr Dr. Gassen von der Bundes-KV in der letzten Sitzung des Gesundheitsausschusses.

Die AfD ruft Sie auf; Setzen sie ein positives Signal an die täglich am Limit arbeitenden KV-Ärzte! Beenden Sie unverzüglich alle Rückforderungen bei Überschreitung der Budgetierung!

Wir, die Alternative für Deutschland werden unsere Bürger beim notwendigen Paradigmenwechsel des Gesundheitssystems zuverlässig begleiten.

 
 

Ihr,

Dr. Robby Schlund, MdB

AfD wirkt! Erfolg im Bundestag!

Die SPD hatte vor, mit Grünen, Linken und FDP das Werbeverbot für Abtreibungen zu kippen.

Das Thema hatte in den vergangenen Wochen die letzten Schritte auf dem Weg zur großen Koalition überschattet.

Als gewählte Abgeordnete der AfD Fraktion kämpfen wir mit unserer Überzeugung für eine zu erneuernde Willkommenskultur, wie in unserem Grundsatzprogramm (Seite 87) verankert wurde. Deutschland muss Anreize, finanzielle Unterstützung und Hilfen für neues Leben schaffen. Wir von der AfD unterstützen den Paragraphen 219a.

Wäre es zur Abstimmung gekommen, hätte die CDU in großer Öffentlichkeit zugeben müssen, dass sie den Standpunkt der AfD unterstützt. Um sich möglichst unbemerkt aus der Affaire zu ziehen, hat die SPD nun darauf verzichtet, ihren Antrag zu einer Abschaffung des Werbeverbots für Abtreibungen zur Abstimmung zu stellen.

Solche so genannten wechselnden Mehrheiten sind normalerweise das Ende einer jeden Koalition. Welch ein glorreicher Start in diese GroKo.

Herzlichst,

Ihr Dr. Robby Schlund

Quellen: "Zeit Online", "Frankfurter Allgemeine Zeitung" vom 13.03.2018

Die Bürgerversicherung – Ein trojanisches Pferd

Es klingt so schön, doch wie so oft, zu schön um wahr zu sein. Die Rede ist von der geplanten „Bürgerversicherung“. 
 
Am 22. Februar war ich zu einer Podiumsdiskussion auf dem Kassengipfel 2018 in Berlin geladen. Das Thema war „Zukunft der GKV und PKV – Bürgerversicherung konsensfähig?
 
Nein, das ist sie nicht, denn die Bürgerversicherung ist der Versuch, zwei bestehende Systeme ohne Weitsicht zu vereinen, welche jedoch gar nicht zueinander passen.
Die Folgen wären katastrophal. Statt unser Gesundheitssystem gerechter und leistungsfähiger zu machen, würde genau das Gegenteil eintreten. Die Schere zwischen Arm und Reich würde erheblich auseinander gehen und die Leistungen würden massiv heruntergeschraubt werden.
Bei genauer Betrachtung entpuppt sich dieses trojanische Pferd namens Bürgerversicherung als Verschlimmbesserung. Daher appelliert die AfD an den Sachverstand und empfiehlt, der Weiterentwicklung einer solch wichtigen und komplexen Thematik angemessene Zeit zu geben.
 
Blinder Aktionismus führt hier nur zu einem kaum aufholbaren Investitionsstau und mehr Ungerechtigkeit für unsere Bürgerinnen und Bürger.
 
 
Ihr
Dr. Robby Schlund, MdB