Das Ende der Eiszeit – Parlamentarierdelegation aus Yamal in Thüringen (3/3)

Auf Einladung der Deutsch Russischen Parlamentariergruppe des Deutschen Bundestages weilte in der Zeit vom 2. bis 4. März eine 8-köpfige Delegation aus der Region Yamal in Thüringen.

Der AfD-Abgeordnete für den Wahlkreis Gera-Altenburg-Greiz, Dr. Robby Schlund, ist der Vorsitzende der Parlamentariergruppe, die mit allen politischen Parteien besetzt ist, und engagiert sich für die Normalisierung der Beziehungen zu Russland. Nach Verhängung der Sanktionen gegen das Land herrschte lange Zeit auch auf parlamentarischer Ebene Eiszeit, die er durch seine Bemühungen nach und nach beenden konnte. So ist der soeben zu Ende gegangene Besuch der russischen Gäste nicht die erste Initiative auf dem Weg zu einer Annäherung.

Und was liegt für einen patriotisch gesinnten Parlamentarier näher, als den Gästen, vier Damen und vier Herren, seine eigene Heimatregion zu zeigen?!

Am letzten Tag des Thüringen-Aufenthaltes erfolgte eine Begegnung in der Stadtverwaltung mit der Baudezernentin, Frau Baumgartner, in Vertretung des Oberbürgermeisters.

Letzte Station vor der Abfahrt nach Berlin war, auf ausdrücklichen Wunsch der Delegation, der Kauf original Thüringer Rostbratwurst als Wegzehrung.

Ein äußerst erfolgreiches Aufeinandertreffen und eine gute Möglichkeit von kultureller und wirtschaftlicher Zusammenarbeit zwischem den russischen Yamal und Thüringen. Bevor es vom schönen Thüringen nach Berlin ging, musste noch ein Shopping-Stopp eingelegt werden, um ein paar leckere original Thüringer Roster zu erstehen.

Dr. Robby Schlund legt bei seinen Einladungen großen Wert darauf, dass sich nicht nur Parlamentarier auf der horizontalen Leitungsebene treffen, sondern möchte vor allem vertikal den Kontakt zwischen Institutionen, Einrichtungen, Verbänden und Unternehmen fördern.

Das soll dazu führen, dass die parlamentarische Vermittlung nach und nach überflüssig wird und sich die Partner untereinander vernetzen und selbständig zusammenarbeiten.

Es hat im Rahmen des Aufenthaltsprogrammes dazu erste Ideen und Absprachen gegeben, die es nunmehr zu verfestigen und umzusetzen gilt. So kann sich die russische Seite einen kulturellen Austausch sehr gut vorstellen. Das soll vor allem eine Unabhängigkeit davon schaffen, in welcher Phase der Entwicklung sich die Beziehungen zwischen Berlin und Moskau gerade befinden. Denn die Folgen repressiver Maßnahmen verspüren in jedem Falle ausschließlich die Menschen, die im direkten Kontakt keinerlei Vorbehalte oder Berührungsängste haben.

Das Ende der Eiszeit – Parlamentarierdelegation aus Yamal in Thüringen (1/3)

Auf Einladung der Deutsch Russischen Parlamentariergruppe des Deutschen Bundestages weilte in der Zeit vom 2. bis 4. März eine 8-köpfige Delegation aus der Region Yamal in Thüringen.

Der AfD-Abgeordnete für den Wahlkreis Gera-Altenburg-Greiz, Dr. Robby Schlund, ist der Vorsitzende der Parlamentariergruppe, die mit allen politischen Parteien besetzt ist, und engagiert sich für die Normalisierung der Beziehungen zu Russland. Nach Verhängung der Sanktionen gegen das Land herrschte lange Zeit auch auf parlamentarischer Ebene Eiszeit, die er durch seine Bemühungen nach und nach beenden konnte. So ist der soeben zu Ende gegangene Besuch der russischen Gäste nicht die erste Initiative auf dem Weg zu einer Annäherung.

Und was liegt für einen patriotisch gesinnten Parlamentarier näher, als den Gästen, vier Damen und vier Herren, seine eigene Heimatregion zu zeigen?!

Yamal ist vergleichbar mit einer Provinz oder einem Bundesstaat, angesiedelt im Norden Russlands, dort, wo es die meiste Zeit des Jahres eisig kalt und nie lange hell ist.

Die Region verfügt über riesige Erdölreserven, ist die wichtigste Erdgasquelle Russlands und Heimstatt von geschätzten 750.000 Rentieren. Die Einwohnerzahl beträgt hingegen bei einer Fläche von ca. 777.000 km² nur 530.000. Darin enthalten sind die Angehörigen dreier indigener Völker, deren Schutz und Erhalt ein wichtiges Anliegen der dortigen Regierung ist. Bei der Abreise nach Deutschland betrug die Temperatur in Yamal -28°Celsius.

Hierzulande erwartete die Gäste nicht nur auf dem Thermometer ein Anstieg der Temperatur, sondern überall dort, wo sie nach einem eng gestrickten Aufenthaltsprogramm empfangen wurden, ging es sehr warmherzig zu.

Das begann in Wünschendorf, dem Heimat- und Wohnort von Dr. Robby Schlund, mit einem stärkenden Mittagessen, gefolgt vom Besuch des Ateliers von Bildhauer Volkmar Kühn am Kloster Mildenfurth, der Besichtigung der zum Weltkulturerbe gehörenden Kirche Sankt Veit und setzte sich in Gera fort.

Dr. Robby Schlund legt bei seinen Einladungen großen Wert darauf, dass sich nicht nur Parlamentarier auf der horizontalen Leitungsebene treffen, sondern möchte vor allem vertikal den Kontakt zwischen Institutionen, Einrichtungen, Verbänden und Unternehmen fördern.

Das soll dazu führen, dass die parlamentarische Vermittlung nach und nach überflüssig wird und sich die Partner untereinander vernetzen und selbständig zusammenarbeiten.

Es hat im Rahmen des Aufenthaltsprogrammes dazu erste Ideen und Absprachen gegeben, die es nunmehr zu verfestigen und umzusetzen gilt. So kann sich die russische Seite einen kulturellen Austausch sehr gut vorstellen. Das soll vor allem eine Unabhängigkeit davon schaffen, in welcher Phase der Entwicklung sich die Beziehungen zwischen Berlin und Moskau gerade befinden. Denn die Folgen repressiver Maßnahmen verspüren in jedem Falle ausschließlich die Menschen, die im direkten Kontakt keinerlei Vorbehalte oder Berührungsängste haben.

Für unsere Kinder: Kita Zauberwald in Gera-Frankenthal erhalten!

Ob der Kindergarten in Gera-Frankenthal geschlossen wird oder eine Zukunft hat, ist noch immer nicht entschieden. Mittlerweile protestierten Eltern gegen die Schließung der Volkssolidarität-Einrichtung „Zauberwald“.

Eine zermürbende Ungewissheit für alle betroffenen Eltern.

Zwar möchte die Volkssolidarität den Kindergarten in Frankenthal weiter betreiben, sieht sich gleichzeitig jedoch trotz zugesagter und auch tatsächlich bereitgestellter Fördermittel in Höhe von 362.000 Euro nicht in der Lage, die Auflagen im Umfang von 640.000 Euro selbst zu stemmen.

Warum an dem Gebäude seit 15 Jahren nichts gemacht wurde, der Träger nun mit Zahlen jongliert und Eltern sowie Kinder mit Informationen im Unklaren gehalten werden, ist genau so fraglich, wie unfair.

Ihr,
Dr. Robby Schlund

Dr. Robby Schlund unterstützt GERAER TAFEL e.V.

Der gemeinnützige Verein Geraer Tafel e.V., 1995 gegründet, hat es sich mit seinen gegenwärtig 38 Mitglieder und 48 ehrenamtliche Mitarbeiter, welche ohne jegliche Entlohnung an vielen Wochenstunden von Montag bis Samstag für unsere Bürger tätig sind, zur Aufgabe gemacht, überschüssige und gespendete Lebensmittel einzusammeln und an Bedürftige weiterzugeben.

Diesen sozialen Beitrag unterstützt Dr. Robby Schlund mit einem Sponsoring-Engagement, um bei der Überwindung von Armut in unserer Stadt zu helfen. Ziel ist es, Menschen in wirtschaftlich schwierigen Lebenslagen durch diese ergänzende Hilfe eine erweiterte Teilhabe an den Lebensmöglichkeiten unserer Gesellschaft zu bieten.

21. Geraer Oldie-Hallenturnier

Zu Gast beim diesjährigen Hallenturnier der Oldis in Gera.

Am Freitag, dem 11. Januar traf die Geraer Stadtauswahl in der Vorrunde auf Eintracht Frankfurt, den Hamburger SV und Vorjahresgewinner Bundesliga-Auswahl Ost.

Für mich war es Ehre und Vergnügen zu gleich, die damaligen Starkicker nun als Oldies auf den Geraer Hallenboden zurückkehren zu sehen. Das 21. OLDIE-Turnier war die Auftaktveranstaltung zum großen Fußball – Turnierwochenende vom 11. bis 13. Januar 2019 in der Panndorfhalle in Gera. Das Turnier wurde vom Förderverein Kinder- und Jugendfußball nun bereits schon zum 8. Mal organisiert. Eine tolle Leistung der Veranstalter, welche auch dem Nachwuchs zu Gute kommt. Neben den Spielen wurde viel geboten. Schalmeien-Kapelle, Cheerleader und eine Videowand sorgten für Unterhaltung.

Für das weitere Turnier wünsche den Veranstaltern, allen Teilnehmern und Besuchern ein spannendes Fußballwochenende in Gera.

Herzlichst,
Ihr Dr. Robby Schlund

Zu Besuch beim Biathlon-Weltcup

Wintersport In Thüringen. Am gestrigen Donnerstag (10.01.2019) besuchte ich zusammen mit der AfD-Landtagsabgeordneten Wiebke Muhsal und dem Fraktionsvorsitzenden der AfD im Thüringer Landtag, Björn Höcke, den Biathlon-Weltcup in Oberhof!

Wir fieberten mit, beim Sprint der Frauen und die Stimmung im Stadion war wirklich gut. Die Freude in Oberhof und Thüringen ist unbeschreiblich groß und wir sind sehr stolz. Es ist eine großartige Gelegenheit für die Region international zu zeigen, was in ihr steckt.

Herzliche Grüße,
Ihr Dr. Robby Schlund

Biathlon-Weltcup in Oberhof

Schöne Grüße vom Biathlon-Weltcup in Oberhof! Björn Höcke war heute dort zusammen mit der AfD-Landtagsabgeordneten Wiebke Muhsal und dem AfD-Bundestagsabgeordneten Dr. Robby Schlund, MdB. Heute fand der Sprint der Frauen statt. Die Stimmung im Stadion war wirklich gut. Es war deshalb sehr laut und Björn Höcke ist im Video wegen der Hintergrundgeräusche nur leise zu hören.

Gepostet von Björn Höcke am Donnerstag, 10. Januar 2019

Besuch aus Thüringer Wahlkreis

 Diese Woche nahm wieder eine Gruppe interessierte Menschen den langen Weg nach Berlin auf sich, um den politischen Betrieb zu besuchen und sich mit Dr. Robby Schlund auszutauschen. Programmpunkte waren u.a. eine Stadtrundfahrt, ein Besuch im DDR-Museum und das gemeinsames Essen mit Dr. Robby Schlund.

Der 2. Tag der Berlinreise begann mit einem Besuch im Gesundheitsministerium. Die Besucher konnten eine sehr nette Gesprächs- und Diskussionsrunde führen, wofür sie sich im Nachgang ausdrücklich bei Dr. Schlund bedankten. Nach kurzer Stärkung ging es dann auf zu einem weiteren Highlight – in den Deutschen Bundestag mit Dr. Robby Schlund, welcher sich sehr über den angenehmen Besuch aus der Heimat freute und auch künftig Thüringerinnen und Thüringern einen Einblick in das politische Zentrum Deutschland ermöglichen zu können.

Chinesischer Städtepartnerschafts-Kongress mit Ostthüringer Beteiligung

Am Donnerstag, dem 15.11.2018, wurde in der Stadt Wuhan, zentral-chinesische Provinz Hubei, die Konferenz der Internationalen Freundschaftsstädte Chinas eröffnet. Teilnehmer der Konferenz sind neben den Gastgebern Delegationen aus 60 Ländern, 125 Provinzen und Städten sowie 35 Stadtorganisationen.

Von deutscher Seite nehmen 13 Delegierte teil; einer von ihnen ist der AfD-Direktkandidat des Wahlkreises Gera/Greiz/Altenburger Land im Deutschen Bundestag, Dr. Robby Schlund. Er bekleidet die Funktion des Stellvertretenden Vorsitzenden der Deutsch-Chinesischen Parlamentariergruppe des Bundestages, vertritt jedoch gleichsam die Ostthüringer Region.

Vor diesem Hintergrund plädiert er sowohl für die Verstärkung der Zusammenarbeit auf parlamentarischer Schiene, als auch für die Intensivierung der Kooperationsbeziehungen zwischen den einzelnen Partnerregionen auf Landes- und kommunaler Ebene. Er denkt dabei an den Ausbau der Gemeinsamkeiten in Wirtschaft, Wissenschaft, Bildung, Kultur und Kunst, Sport usw.

Auch die chinesischen Gastgeber heben hervor, dass sie bei der Bewältigung gemeinsamer Herausforderungen, aber auch bei der Lösung spezifischer Probleme, in der Zusammenarbeit zwischen den Städten und Gemeinden ein großes Potenzial sehen.

Gegenwärtig bestehen ca. 60 Partnerschaften mit deutschen Regionen.

Die „China International Friendship Cities Conferenz“ wurde 2008 ins Leben gerufen und ist eine der bedeutendsten Plattformen für Chinas Kommunalverwaltung auf dem Gebiet des internationalen Austausches. 

Ziel ist die Vertiefung der Kooperation zum gegenseitigen Vorteil und das Ausloten gemeinsamer Entwicklungsmöglichkeiten.

Sie wird alle zwei Jahre einberufen und fand bisher in Peking, Shanghai, Chengdu, Guangzhou und Chongping statt.

Sieg der Vernunft – Delegation der Russisch-Deutschen Parlamentariergruppe der Duma in Gera

Der Direktkandidat der AfD für den Wahlkreis Gera-Greiz-Altenburger Land im Deutschen Bundestag, Dr. Robby Schlund, hat in Berlin die Funktion des Vorsitzenden der Russisch-Deutschen Parlamentariergruppe inne.

Durch die von der Regierung verhängten Sanktionen gegen Russland hat es vor dem Einzug der AfD in den Bundestag über Jahre kaum Kontakte in der parlamentarischen Freundschaftsgruppe mehr gegeben. Als entschiedener Gegner der Russlandsanktionen bemüht sich Robby Schlund seit nunmehr einem Jahr um die Wiederbelebung der interparlamentarischen Zusammenarbeit. Besonders am Herzen liegt ihm dabei die Kooperation auf der kommunaler und Länderebene, die sich über ganz konkrete gemeinsame Projekte in Wirtschaft, Kultur- und Kunst, Sport sowie Wissenschaft und Bildung realisieren lässt.

Uwe Helmsdorf, Geschäftsführer der Köstritzer Schwarzbierbrauerei, empfing Pavel Sawalny und Dr. Robby Schlund

Es gelang ihm, das Eis zu brechen und erstmals seit Jahren eine hochrangige Delegation der russischen Staatsduma zu einem Besuch nach Deutschland einzuladen.

Der mehrtägige Aufenthalt der siebenköpfigen Gruppe unter Leitung von Pawel Nikolajewitsch Sawalny, Vorsitzender der Russisch-Deutschen Parlamentariergruppe, nahm am 15.10.2018 in Bad Köstritz mit dem Aufenthalt in der Schwarzbierbrauerei seinen Anfang. Dort wurden die Gäste von Geras OB Julian Vonarb empfangen und begleitet.

Dieser ersten Station schloss sich eine Besichtigung der kürzlich wieder eröffneten Kunstsammlung in der Geraer Orangerie an.

Die beiden aktuellen Ausstellungen mit Werken der Geraer Malerfamilie Reinhold und   von Otto Dix beeindruckten die Gäste sichtlich .

Besonders die Bilder von Dix zum Krieg standen im Mittelpunkt des Interesses, darunter vor allem das mit dem Titel „Große Kreuzaufrichtung“. 

Die Delegation besuchte das Otto-Dix-Haus und die Orangerie in Gera

Die Vermeidung von kriegerischen Auseinandersetzungen und die Lösung von Konflikten auf politischer Ebene war zum Ende des Besuches in Gera dann auch der Grundtenor in den Abschlussreden von MdB Dr. Robby Schlund und OB Julian Vonarb. Das Stadtoberhaupt überreichte zum Abschied dem Delegationsleiter für alle einen Bildband von Gera sowie ein Glas Honig, auf dass sie beim Frühstück immer an Gera denken und bald einmal wiederkommen mögen.

Außerhalb des Protokolls war besonders für den männlichen Teil der Entourage auf Seiten der Gastgeber ein Foto mit dem Delegationsmitglied Alexander Alexandrowitsch Karelin besonders gefragt. Der von Gestalt sehr imposante Mann ist in seiner aktiven Zeit als Sportler mehrfacher Olympiasieger, Weltmeister, Europameister und Juniorenweltmeister im Ringen, klassischer Stil, gewesen.

Der Weg von Gera führte die Gäste anschließend nach Erfurt, wo sie von der Vizepräsidentin des Thüringer Landtages, Margit Jung, zu einem Abendessen empfangen wurden.

Der Tag endete schließlich in Weimar mit einem Stadtbummel und der Übernachtung.

Die Delegation traf am nächsten Tag, dem 16.10.2018, in Berlin ein, wo sogleich am Nachmittag ein Gespräch mit dem Vorsitzenden des Auswärtigen Ausschusses des Bundestages, Dr. Norbert Röttgen, stattfand. Im Anschluss daran erfolgte ein gegenseitiger Meinungsaustausch mit den Herren Sukow und Wiese im Auswärtigen Amt.

VIDEO zum Auftakt der Delegationsreise
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Eine Katastrophe droht – Die Schulnetz-Reform in Thüringen

Bürgerforum der Verwaltungsgemeinschaft Wünschendorf
im Gasthof „Zur Elsterperle“ am 13. September 2018, 19.00 Uhr

Die offene Beratung an besagtem Abend fand unter sehr großer Besucherresonanz in einem bis auf den letzten Stehplatz besetzten Saal statt. Der Grund für das zahlreiche Erscheinen von Bürgern, vorwiegend jungen Eltern, war neben dem Interesse am Thema eine spürbare Wut auf die Politik der Thüringer Landesregierung. Es ging um nichts mehr und nichts weniger als um die Zukunft der Schulkinder ab 2020 in den zur Verwaltungsgemeinschaft gehörenden Ortschaften des ländlichen Raumes.

Zur Diskussion stand der „Gesetzentwurf der Landesregierung für ein Gesetz zur Weiterentwicklung des Schulwesens in Thüringen“.

Neben dem Bürgermeister, der Vorsitzenden des Verwaltungsrates, der Leiterin der Grundschule Wünschendorf, Kita-Leiterinnen und Elternbeiräten waren die Mitglieder des Landtages Herr Tischer (CDU, Sprecher für Bildungsangelegenheiten), Diana Skippe (Linke) und Stefan Möller (AfD) sowie das Mitglied des Bundestages Dr. Robby Schlund (AfD), selbst Wünschendorfer, anwesend.

Die Landrätin des Kreises Greiz, Frau Martina Schweinsburg (CDU) stellte in sehr anschaulicher Art und Weise den Gesetzentwurf vor, und ließ keinen Zweifel daran, was sie von demselben hält. 

Es ist hier nicht die Gelegenheit, den Gesetzentwurf in seinem vollen Umfang darzustellen; wer Näheres wissen möchte, kann sich im Netz unter dem Stichwort THÜRINGENPLAN kundig machen.

In der Diskussion ging es vorwiegend um die Punkte Klassengrößen, Inklusion und Schulweg. Ab 2020 ist den Schulen eine Mindest- und eine Höchst-Klassengröße vorgeschrieben. Werden die Schülerzahlen von 20 bzw. 24 nicht erreicht, werden keine Klassen gebildet, die Schüler müssen in eine andere Schule gehen/fahren. Genauso verhält es sich, wenn eine Schule die vorgeschriebene Gesamt-Schülerzahl nicht erreicht. Dann besteht die Gefahr der Schulschließung, selbst dann, wenn die Schule erst saniert wurde. 

Zweiter Schwerpunkt war die geplante Aufhebung des Förderschulgesetzes, was erhebliche Probleme in Sachen Inklusion mit sich bringen würde.

Auch der Schulweg würde sich bei Umsetzung dieser Planung für viele Kinder enorm verlängern/verkomplizieren.

Bei alldem wird es auch keine Anpassungszeit geben; Thüringen hätte ab 2020 die höchsten Schülerzahlen innerhalb des mitteldeutschen Raumes in seinen Klassen.

Selbst das Zuweisungsrecht für einen Schulplatz läge allein beim Staatlichen Schulamt.

Warum erwägt man überhaupt ein solches Gesetz, noch dazu unter dem anmaßenden Titel „…zur Weiterentwicklung des Schulwesens“? Vordergründig ursächlich sind natürlich die jahrzehntelangen Versäumnisse der Politik bei der Personalplanung von Lehrern, gepaart mit dem unsäglich bürokratischen Verfahren, das ein Referendar durchlaufen muss, um eine Anstellung zu erreichen. Das hat in der Vergangenheit dazu geführt, dass die Lehramtsabsolventen gezwungen waren, aus Thüringen abwandern. Jetzt ist man erstaunt ob des Fehlens Tausender von Lehrern und möchte nun aus der Not eine Tugend machen.

Doch das werden sich die Landräte und die Eltern nicht bieten lassen. Frau Schweinsburg kündigte einen Gegenentwurf aus der Sicht der Schulträger an. Die 17 Landräte des Thüringer Landkreistages sind sich, über alle Parteigrenzen hinweg, in diesem Punkt einig.

In der regen Diskussion wurde von vielen Seiten angeprangert, was damit den Kinderseelen angetan wird. Einzelne Kinder werden aus der Gemeinschaft der Gleichaltrigen herausgerissen, haben keine Wurzeln mehr im Heimatort, keine Freunde, kaum noch Freizeit, das Betreiben von Hobbys wird ihnen unmöglich gemacht.

In ehrenamtlicher Arbeit aufgebaute Vereine werden zerfallen, …, kurzum, das Heimatgefühl wird zerstört, damit letztlich der ländliche Raum insgesamt.

Unsozialität, Ungleichbehandlung, Auffüllung von nicht erreichten Klassenstärken mit Einwanderer-Kindern werden zu sozialem Unfrieden, beabsichtigter Spaltung der Gesellschaft und zur Herabsenkung des Gesamtniveaus der Bildung führen.

Unter diesen Voraussetzungen werden künftig die Schüler keine solchen Klassentreffen mehr erleben, bei denen sie sich als Erwachsene nach Jahren treffen und sich einer zufriedenen und glücklichen Kindheit und Schulzeit schwärmend erinnern, wie von Dr. Robby Schlund erst unlängst erlebt. 

Auf all dies wies der Bundestagsabgeordnete in seinem Diskussionsbeitrag hin. Während das Gros der Redner lediglich die Erscheinung kritisierte, entlarvte er das Wesen des Geplanten, indem er betonte, dass der Lehrermangel nur die eine Seite der Medaille sei. Vielmehr verberge sich hinter all dem doch die Absicht zu Schaffung eines globalisierten Einheitsmenschen, der weder Wurzeln noch Flügel und schon gar keine Heimat mehr haben soll.

Vielmehr soll der Mensch künftig als Humankapital für billige Arbeit und als Verfügungsmasse zur Konsumtion dienen.

Doch in puncto Schulgesetz haben die Politiker die Rechnung diesmal ohne die Eltern  und Schulträger gemacht. Massive Gegenwehr wurde durch die Landrätin mit den Worten Martin Luthers „Auf fremdem Arsch ist gut durchs Feuer reiten“ angekündigt. Der Meinung war auch der anwesende Pfarrer der Gemeinden.