Aufruf an alle aufrechten Linken!

Aufruf an alle aufrechten Linken!

Geht nicht  zum Konzert nach Chemnitz am Montag!

Warum?

Viele von Euch kennen mich, manche sogar persönlich. Ihr wisst, dass ich kein Nazi bin und gegen niemanden Hass hege, auch gegen Ausländer nicht.

Ich bin mit einer ausländischen Frau verheiratet, in meiner früheren Arztpraxis arbeiteten über 50% Mitarbeiter mit einem Migrationshintergrund. In meinem Abgeordnetenbüro in Berlin ist die Büroleiterin eine Ausländerin. In der AfD und in deren Umfeld arbeiten Ausländer und Menschen mit Migrationshintergrund. In meinem engen und erweiterten Freundeskreis liegt der Anteil der Ausländer und der Menschen mit Migrationshintergrund bei weit über 1/3.

Eines eint uns alle in jedem Fall, die Sorge und die Angst um die Stabilität in Europa, um Deutschland, unsere Heimat oder auch Wahlheimat. Uns alle eint der Wunsch und der feste Wille, Deutschland als ein friedliches, strebsames, ehrliches, gerechtes und stabiles Land zu erhalten.

Ich bin kein Faschist, denn ich bereise andere Länder, unabhängig ihrer Anschauungen und rede mit den Menschen dort. Ich fahre keine Panzer vor anderen Grenzen auf, unterstütze keine Regime-Changes und beteilige mich auch nicht völkerrechtswidrig an Angriffskriegen, auch nicht indirekt oder billige diese, offen oder stillschweigend. Ich bedrohe auch nicht aggressiv und radikal Menschen, nur weil sie eine andere politische Meinung haben.

Aber, ich verurteile und bekämpfe auf´s Schärfste, wer illegal unsere Grenzen übertritt und/oder versucht unsere Gesetze, unsere Regeln und unsere Lebensweise aus egoistischen oder religiösen Motiven auszuhebeln. Das Wohl und die Interessen unseres Volkes sollten dabei oberste und einzige Priorität haben. Ich liebe meine deutsche, insbesondere thüringische Heimat und die großen Dichter und Denker. Das habe ich immer getan, so wie wir das auch zu DDR – Zeit getan haben.

Wacht auf und schaut genau hin:

Die, die Euch heute instrumentalisieren, sind die Gleichen, die uns in viele der Kriege der Vergangenheit geführt haben. Es sind die Gleichen, die zu DDR-Zeiten kostenfrei Westkaugummi verteilt haben und es sind auch die Gleichen, die uns Brutalität, Vergewaltigung, Sklaverei, Mord und Unterdrückung der Frau als „en vogue“ und als Religionsfreiheit verkaufen wollen. Es sind auch die, die Euch gleichzeitig Drogen, Selbstverleugnung, Frühsexualisierung, Konsum statt Bildung als Segen aufschwatzen und auch die, die Euch kostenfreie Konzerte Eurer Musik-Idole anbieten.

Ist das Freiheit? Ja? Dann schaut nach, in Euren Standardwerken, was Freiheit tatsächlich und was Imperialismus bedeutet.

Eure Musik-Idole haben schon längst keine Ideale mehr. Wozu auch? Der Fetisch des Imperialismus ist die Geldbörse. Ihr rennt auf ein Konzert und betet Leute an, die Euch Eure Ideale nur noch als potjomkinsche Dörfer präsentieren. Selbst sind sie nur Nutznießer dieses sozio-militärischen Industriekomplexes, der weltweit versucht, damit Geld zu verdienen, in neoliberalistischer Manier eine fragliche One-World-Konzeption umzusetzen, die aber nicht zum Wohle und im Interesse der Völker und der Völkerverständigung ist. Ziel ist einzig und allein die Ausbeutung und Versklavung. Deshalb werden auch vor jedem großen Krieg Flüchtlingsströme initiiert, Söldner angeworben, der Medienapparat (inklusive Eurer Musik-Idole) gleichgeschalten und das eigne Volk in Gut und Böse gespalten.

Denkt darüber nach, ob ihr Euch instrumentalisieren lassen wollt, denn eins ist Fakt – im Kapitalismus gibt es nie etwas kostenfrei ohne Gegenleistung.

Bisher habe ich mich auf Grund meiner Arbeit in der Außenpolitik, Abrüstung, Gesundheit und der Deutsch-Russischen Parlamentariergruppe aus den Themen meiner Kollegen herausgehalten. Die Ereignisse in Chemnitz und die unverhältnismäßigen Reaktionen jedoch erfordern nun diesen Aufruf an Euch!

Im thälmannschen Geiste

Seid bereit!

Geht nicht zum „Konzert am Nischel“ am Montag!

Vorsitz der Deutsch-Russischen Parlamentariergruppe

Dr. Robby Schlund wurde zum Vorsitzenden der Deutsch-Russischen Parlamentariergruppe im Bundestag gewählt. Beide Seiten haben ungefähr 70 Mitglieder. Unsere Gruppe stellt damit die zweitgrößte Parlamentariergruppe im Bundestag, gleich nach der deutsch-amerikanischen.

Heute, am 15.06.2018 fand nun die erste Mitgliederversammlung im Bundestag statt.

Begrüßung durch russischen Botschafter Sergei Jurjewitsch Netschajew

Vorausgegangen war bereits, am 09.06.2018 ein offizielles Gespräch in Moskau. Mit seinem Counterpart Pavel Nikolaevich Zavalny, Abgeordneter in der russischen Staatsduma und Vorsitzender des Ausschusses für Energie wurden wichtige aktuelle und strategische Themen der Gruppe angesprochen.

Gemeinsam konnten sich beide auf verschieden informelle Arbeitsgruppen einigen, die Themen bündeln, die zukünftig konstruktiv zwischen den Abgeordneten diskutiert werden sollen.

Robby Schlund im Gespräch mit Pavel Zavalny, Vorsitzender des Staatsduma-Ausschusses für Energie der Föderalen Versammlung der Russischen Föderation
Robby Schlund mit Pavel Nikolaevich Zavalny

Weiterhin fand am Mittwoch, den 13.06.2018, ein Gespräch mit den Abgeordneten Makarov und Simanovsky auf Einladung der Gruppe statt. Beide sind Mitglieder des Haushaltsauschusses der Staatsduma. Die Teilnehmer der Runde diskutierten intensiv über wichtige Themen, die die Parlamentarier in Russland und in Deutschland bewegten. Beide Seiten bekräftigten, dass der interparlamentarische Dialog nach langem Stillstand wieder reaktiviert werden solle.

Feierliche Eröffnung der WM mit dem russischen Botschafter

In erster Linie geht es dabei um den Informations- und Meinungsaustausch mit Parlamentariern, daneben bestehen aber auch Kontakte zu Regierungsvertretern und Repräsentanten der Zivilgesellschaft. Dabei bieten sich zahlreiche Gelegenheiten, unterschiedliche Sichtweisen auszutauschen und voneinander zu lernen. Neben der Förderung parlamentarisch-demokratischer Strukturen spielen die Stärkung der Menschenrechte und die parlamentarische Flankierung der Außenpolitik der Bundesregierung eine besondere Rolle. (Quelle: www.bundestag.de)

Zusammensetzung der Deutsch-Russischen Parlamentariergruppe

Dr. Robby Schlund (AfD)

Ingo Gädechens

Stellv. Vorsitzender

 

Michael Georg Link

Stellv. Vorsitzender

Doris Barnett

Stellv. Vorsitzende

Jürgen Trittin

Stellv. Vorsitzender

Dr. Gregor Gysi

Stellv. Vorsitzender