Das Problem mit dem Inzidenzwert – fehlende Daten!

Die ganze Lockdown-Politik ruht auf dem Inzidenzwert – diesen zu erheben, liegt in der alleinigen Verantwortung des Robert Koch-Instituts (RKI). Sehr viel Verantwortung! Vielleicht zu viel? Zwar wird berechtigte Kritik daran gerne als “unwahr” hingestellt, doch an den Fakten ändert das nichts.

Genau diese Problematik hat die AfD schon seit Mitte letzten Jahres regelmäßig angesprochen!

Ungenauigkeit, Unschärfe und Unbekannte

Die Inzidenzen zu einem wesentlichen Parameter für die Begründung von Schutzmaßnahmen zu machen, ist bei derzeitiger Handhabung Willkür, weil die gemessenen Inzidenzwerte auch von der Anzahl durchgeführter Tests abhängen. Je mehr Tests gemacht werden, desto eher werden auch die Schwellenwerte bei den Inzidenzen erreicht.

So wird die Inzidenz derzeit berechnet (Link)

Das Problem hierbei ist, dass negative Testergebnisse NICHT in die Berechnung der Inzidenzwerte einbezogen werden. Dies ergibt jedoch eine nicht belastbare Datensituation und ist damit eher beweislos evident als empirisch evident anzusehen.

Bei der Erhebung der Anzahl von durchgeführten Testungen gibt es große Ungenauigkeiten. Zwar versucht das RKI mit einem wöchentlichen Bericht einen Überblick über die durchgeführten Labortests zu verschaffen, doch die entsprechende Passage zur Ermittlung dieser Daten wurde im November 2020 aus dem Infektionsschutzgesetz gestrichen – ebenso wie die Übermittlungspflicht für negative Testergebnisse.

Somit ist es schlichtweg nicht möglich, alle notwendigen Daten zu berücksichtigen.

Hintergrundwissen zum Thema (Link)

Deutsche Gründlichkeit bei Datenerfassung in der Pandemie – FEHLANZEIGE!

Wir deutschen sind Weltmeister beim erstellen von Statistiken. Alles wird dokumentiert, protokolliert und analysiert. Wie viel Kilogramm Schokolade jeder pro Jahr isst, wie viele Paar Schuhe jeder pro Jahr kauft, wie viel CO2 jeder pro Tag erzeugt. Daten über Daten, die Aufschluss über jedes einzelne Detail in unserem Land geben. Da fragt man sich, warum dies im Angesicht einer schweren Pandemie und dreistelliger Milliardenschäden nicht mehr greift und eine umfassende und korrekte Datenerhebung nicht erfolgt. Warum werden ausgerechnet die wichtigsten Zahlen zur tatsächlichen Bewertung der Corona-Lage so sträflich vernachlässigt? Können wir uns das wirklich leisten?

Fazit – Echte Transparenz statt dubioser Zahlenspiele

Das Vertrauen der Bevölkerung in die Regierung ist bereits nachhaltig geschädigt. Nach der Kritik an intransparenten, nächtlichen (Online-)Hinterzimmergesprächen, muss nun auch die Bewertung der Pandemie-Lage mehr Transparenz erfahren. Das Festmachen von Maßnahmen an Inzidenzen allein, ist ungeeignet, um die Pandemielage abzubilden. Somit muss auch der Lockdown komplett aufgehoben werden und das Pandemie-Management an realistischen Faktoren und Daten, wie den tatsächlichen Todesfall-Zahlen bezogen auf die Gesamtbevölkerung sowie der regionalen Intensivbettenbelegung und der Anzahl regional tatsächlich Erkrankter fest gemacht werden. Ein Festhalten an unwissenschaftlich errechneten Zahlen darf es nicht länger geben – zum Wohle aller.

Alle Zahlen, Fakten, Rechnungen und Quellen gibt es hier (Link)

Impfen als Zwei-Klassen-Medizin!?

In der vergangenen Woche trat die Verordnung des Bundesgesundheitsministeriums in Kraft, nach der Privatpraxen aus der Impfkampagne herausgenommen werden. Denn die neue Impfverordnung wurde so geändert, dass Privatärzte sowie Betriebsärzte ausdrücklich vom Impfstart ausgeschlossen werden.

Begründet hatte dies der Gesundheitsminister damit, dass über die Systeme der Kassenärztlichen Vereinigungen statistisch erfasst werden könne, wie viele Menschen täglich geimpft werden und wer die Impfung je nach Priorisierung erhalte.

Dr. Robby Schlund teilte dazu mit: „Wir sind in einer Zwei-Klassen-Medizin angekommen, in der eine Ungleichbehandlung, je nach Versicherungsstatus, besteht. Als Betreiber einer Praxis, egal ob kassen- oder privatärztlich, kennt man seine Risikopatienten genau und kann, je nach Priorisierung, eingehender Beratung und natürlich freiwillig, entsprechend dem Wunsch des Patienten, die Impfung problemlos vollziehen. Vordergründig ist hier eher wieder das katastrophale Impfmanagement der Regierung zu sehen, welche zu wenig Impfdosen für die Verteilung vorgesehen hat.

Die ca. 8,7 Millionen privat versicherten Menschen, die ungefähr zur Hälfte aus dem öffentlichen Dienst kommen, sind Opfer einer willkürlichen Impfselektion durch den Gesundheitsminister. Egal mit welchem Versichertenstatus, muss Impfstoff gleichermaßen zur Verfügung gestellt werden, um eine Diskriminierung von bspw. Lehrern, Polizisten und Selbständigen zu verhindern.“

Echte Transparenz statt dubioser Inzidenz!

Die ganze Lockdown-Politik ruht auf dem Inzidenzwert – diesen zu erheben, liegt in der alleinigen Verantwortung des Robert Koch-Instituts (RKI). Sehr viel Verantwortung! Vielleicht zu viel? Zwar wird berechtigte Kritik daran gerne als “unwahr” hingestellt, doch an den Fakten ändert das nichts.

Genau diese Problematik hat die AfD schon seit Mitte letzten Jahres regelmäßig angesprochen und bekam im Grunde stets recht – auch wenn dies niemals zugegeben würde.

Ungenauigkeit, Unschärfe und Unbekannte

Die Inzidenzen zu einem wesentlichen Parameter für die Begründung von Schutzmaßnahmen zu machen, ist bei derzeitiger Handhabung Willkür, weil die gemessenen Inzidenzwerte auch von der Anzahl durchgeführter Tests abhängen. Je mehr Tests gemacht werden, desto eher werden auch die Schwellenwerte bei den Inzidenzen erreicht.

Das Problem hierbei ist, dass negative Testergebnisse NICHT in die Berechnung der Inzidenzwerte einbezogen werden. Daraus ergibt sich eine nicht belastbare Datensituation, die die tatsächliche Lage völlig verzerrt darstellt und eher beweislos evident als empirisch evident anzusehen ist.

So wird die Inzidenz aktuell berechnet:

Inzidenz = positive Tests * (100.000 / Einwohnerzahl)

Beispiel: Landkreise A und B mit jeweils 50.000 Einwohnern und 1% Infizierter (also zwei Landkreise mit identischer Ausganslage)

Landkreis A: testet 5000 Einwohner, findet ca. 50 Infizierte -> Inzidenz 100

Landkreis B: testet 2000 Einwohner, findet ca. 20 Infizierte -> Inzidenz 40

Daraus folgt: gleiche pandemische Lage, unterschiedliche Inzidenzwerte!

Lösungsansatz

Statt ausschließlich der positiven Tests, muss das Verhältnis (Zahl positiver Tests / Gesamtzahl Tests) berücksichtigt werden und die daraus resultierende “Testpositivenquote” in die Gesamtrechnung einfließen.

Inzidenzwert = Testpositivenquote * (100.000 / Einwohnerzahl)

Doch hier gibt es ein weiteres, grundlegendes Problem.

Bei der Erhebung der Anzahl von durchgeführten Testungen gibt es große Ungenauigkeiten. Zwar versucht das RKI mit einem wöchentlichen Bericht einen Überblick über die durchgeführten Labortests zu verschaffen, doch die entsprechende Passage zur Ermittlung dieser Daten wurde im November 2020 aus dem Infektionsschutzgesetz gestrichen – ebenso wie die Übermittlungspflicht für negative Testergebnisse. [1]

Meldungen der negativen Fälle wurde gestrichen: “Infektionsschutzgesetz 7 Absatz 4 sah bislang vor, dass das Untersuchungsergebnis zum direkten oder indirekten Nachweis von SARS-CoV und SARS-CoV-2 nichtnamentlich zu melden ist. Dies umfasst auch negative Testergebnisse. Mit der vorliegenden Änderung wird die Meldepflicht zur Entlastung der Meldepflichtigen wieder auf die namentliche Meldepflicht des direkten und indirekten Nachweises einer Infektion mit SARS-CoV und SARS-CoV-2 nach § 7
Absatz 1 Satz 1 Nummer 44a IfSG beschränkt. ” [2]

Somit ist es schlichtweg nicht möglich, alle notwendigen Daten zu berücksichtigen.

Selbst an den Ausführungen zur Testzahl-Erhebung auf der Webseite des RKI[3] wird deutlich, dass man keinen kompletten Überblick über die Anzahl durchgeführter Corona-Tests hat und somit sind die täglich gemeldeten Inzidenzwerte NICHT exakt in das Verhältnis zu Testzahlen bringen.

So schreibt das Robert-Koch-Institut selbst:

“[…]Daten aus einer Stichprobe von Laboren[…]”

[…]keine Vollerhebung aller Testungen in Deutschland[…]

[…]freiwillige Teilnahme an der laborbasierten SARS-CoV-2-Surveillance[…]

[…]Tendenziell sind Krankenhauslabore gegenüber den niedergelassenen Laboren unterrepräsentiert[…]

[…]Abdeckung und Repräsentativität der Daten variieren zwischen den Bundesländern[…]

Da aufgrund der fehlenden Daten die Gesamtzahl der Testungen nicht ins Verhältnis zu den Positivtestungen gesetzt werden kann, weiß man auch nicht, ob die angegebenen Inzidenzen im Bereich der Ungenauigkeiten und Unschärfe der Testspezifitäten liegen. Würde die Berechnung korrekt erstellt werden, gäbe es wohl keinerlei Rechtfertigungen für entsprechende Lockdown-Maßnahmen.
Zudem geben die reinen Inzidenzwerte keine Auskunft darüber, wie schwer die betreffenden Personen, oder wie viele überhaupt erkrankt sind.

Zahlen lügen nicht – Komma-Tuning für die Glaubwürdigkeit

Auch bei den Tests selbst, existiert eine nicht entscheidende Ungenauigkeit. Obwohl die Spezifität des PCR Test objektiv nur bei 99 % liegt, hieß es plötzlich, dass man “wisse, dass die Zahlen genauer sind und bei 99,999 Prozent lägen.” Auf die Nachfrage, woher man das wisse, und in welchem Fachjournal dies so veröffentlicht wurde, hieß es lediglich, dass es “reichen würde, dass man es weiß”.

Was aber im medizinischen Fachjournal veröffentlicht wurde, ist der Wert einer 99 %-igen Genauigkeit. Das bedeutet, dass auf 1 Millionen Getestete, 10.000 mögliche fehlerhafte Messungen kommen. Das ist ein eindeutiger Hinweis auf die Ungenauigkeit bei der Erhebung der Inzidenzwerte.

Wie das RKI mal eben die Werte änderte, zeigt ein Artikel von journalistenwatch.de hier auf.[4]

Das gleiche gilt übrigens auch für die Schnelltests. Da liegt die Spezifität nur bei circa 70 %, was für einen Selbsttest gar nicht so schlecht ist. Das führt aber dazu, dass auf 1 Million Schnelltests circa 300.000 möglicherweise falsch positive kommen.

Dort, wo man richtig rechnet

Anders als in Deutschland, werden Inzidenz und Spezifität in Ländern wie z.B. Russland oder China richtig berechnet. Statt fehlerhafte Testungen unter den Teppich zu kehren, werden diese dort mit einbezogen, was dazu führt, dass man ein viel realistischeres Bild der Lage erhält, so dass sämtliche Lockdown-Maßnahmen komplett aufgehoben wurden – im übrigen schon seit dem Sommer letzten Jahres.

Fazit – Echte Transparenz statt dubioser Zahlenspiele

Das Vertrauen der Bevölkerung in die Regierung ist bereits nachhaltig geschädigt. Nach der Kritik an intransparenten, nächtlichen (Online-)Hinterzimmergesprächen, muss nun auch die Bewertung der Pandemie-Lage mehr Transparenz erfahren. Das Festmachen von Maßnahmen an Inzidenzen allein, ist ungeeignet, um die Pandemielage abzubilden. Somit muss auch der Lockdown komplett aufgehoben werden und das Pandemie-Management an realistischen Faktoren und Daten, wie den tatsächlichen Todesfall-Zahlen bezogen auf die Gesamtbevölkerung sowie der regionalen Intensivbettenbelegung und der Anzahl regional tatsächlich Erkrankter fest gemacht werden. Ein Festhalten an unwissenschaftlich errechneten Zahlen darf es nicht länger geben – zum Wohle aller.

Auch der ehemalige Chef-Virologe der Charité, Prof. Dr. Detlev Krüger, fordert ein umdenken seitens der Bundesregierung und wendet sich gemeinsam mit Klaus Stöhr mit einem offenen Brief an den Deutschen Bundestag. Hier nachzulesen.[5]

Deutsche Gründlichkeit bei Datenerfassung in der Pandemie – FEHLANZEIGE!

Wir deutschen sind Weltmeister beim erstellen von Statistiken. Alles wird dokumentiert, protokolliert und analysiert. Wie viel Kilogramm Schokolade jeder pro Jahr isst, wie viele Paar Schuhe jeder pro Jahr kauft, wie viel CO2 jeder pro Tag erzeugt. Daten über Daten, die Aufschluss über jedes einzelne Detail in unserem Land geben. Da fragt man sich, warum dies im Angesicht einer schweren Pandemie und dreistelliger Milliardenschäden nicht mehr greift und eine umfassende und korrekte Datenerhebung nicht erfolgt. Warum werden ausgerechnet die wichtigsten Zahlen zur tatsächlichen Bewertung der Corona-Lage so sträflich vernachlässigt? Können wir uns das wirklich leisten?


Quellen

Abbau der Intensivbetten wegen mangelndem Personal

Von den knapp werdenden Intensivbetten in unseren Kliniken hören wir nun jeden Tag. Oftmals wird in den Medien die steigende Anzahl der Corona-Intensivpatienten als Grund genannt. Doch das Problem liegt nicht an der Anzahl der Betten sondern am fehlenden Personal.

Die Kapazitäten an freien Intensivbetten und Beatmungsgeräten ist ausreichend, doch was nützt es, wenn nicht genügend kein Personal vorhanden ist, um die Patienten zu versorgen. Grob geschätzt fehlen bundesweit 3.500 bis 4.000 Fachkräfte für die Intensivpflege. Demzufolge müssen Betten, die pflegerisch nicht betreut werden können, abgebaut werden. Von August 2020 zu Dezember 2020 wurden ca. 16 Prozent der Intensivbetten in Deutschland abgebaut, bei durchschnittlich gleichbleibender Anzahl der Intensivpatienten.

Lockdowns gegen Personalmangel sind kein Mittel

Dazu erklärt Gesundheitsexperte Dr. Robby Schlund: „Die mediale Verbreitung von Angst und Panik in der Bevölkerung vor fehlenden Intensivbetten ist eindeutig eine falsche Berichterstattung. Bereits vor der Corona-Pandemie gab es einen massiven Fachkräftemangel an den Kliniken. Um diesen Mangel nun auszugleichen, muss das Personal in den Kliniken umverteilt werden, was wiederum zu vorübergehenden Einschränkungen oder gar zeitweisen Schließungen in anderen Bereichen führt.

Doch auch ein erneut geplanter harter Lockdown löst das Problem nur vorübergehend. Wir können nicht wochen- oder monatelang alle Menschen einsperren, um das Personalproblem in unseren Kliniken zu beheben. Hier hätten schon viele Jahre vorher Anstrengungen für eine lösungsorientierte Personal- und Präventionspolitik unternommen werden müssen. Dieses Missmanagement fehlt uns nun auf die Füße, da nützen auch die Brücken-, Light- oder Hardcore-Lockdowns nichts.“

Personalmangel durch Pandemie-Maßnahmen beschleunigt

Das jahrelange Pflegemissmanagement führt zu einem aktuellen Personalmangel. Die jetzigen Mitarbeiter mit einer 60 Stunden Woche in voller Schutzkleidung zu „verheizen“ ist absolut unverständlich und medizinisch nicht vertretbar! Die Folgen solcher Festlegungen liegen auf der Hand: steigender Personalmangel durch massive Krankheitsausfälle sowie eine Zunahme der Berufsaussteiger. Der vermeintliche Gesundheitsschutz in Pandemiezeiten geht hier zu Lasten der dringend benötigten Pflegekräfte!

Bewährungsprobe des DRG-Systems gescheitert

Jetzt, gerade aktuell, in der Coronakrise, arbeiten die Krankenhäuser am personellen, logistischen und finanziellen Limit. Der Gewinnmaximierungsgedanke führte zum Personalabbau im Bereich der Pflegekräfte, zur Verkürzung der Liegedauer und einem Investitionsstau in Milliardenhöhe. Die AfD Fraktion fordert schon lange die Abschaffung des DRG Systems und die komplette Neustrukturierung der Krankenhauslandschaft mit einem effizienteren Abrechnungssystem.

Die Lösung ist ein Vorausgezahltes, Regionalorientiertes Pro-Kopf-Vergütungssystem. Kurz, das PRP. Dieses neue PRP – System basiert auf einer Vergütungsform, bei der die ökonomische Hauptverantwortung und ein Teil der Versicherungsrisiken auf die Leistungserbringer übergehen. Damit wird der Anreiz, eine Gewinnoptimierung für überflüssige Mehrleistungen zu betreiben, uninteressant. Nur mit qualitäts- und praxisorientierten Behandlungen lassen sich neue Zuwächse erzielen.

Gefördert werden dadurch: Patientenfreundlichkeit und Zuwendung, Forschung und Innovationen in Deutschland und was in Anbetracht der aktuellen Coronakrise, äußerst wichtig erscheint: Flexibilität und schnelle Reaktion auf globale Krisen.

Bereits 2017 hat unser Team um Professor Gehrke gefordert, ein Abrechnungssystem zu etablieren, welches durch eine Regionalkomponente, schnell an aktuelle Bedürfnisse angepasst werden kann, wie z.B. bei Pandemien. Deshalb fordern wir die Bundesregierung auf, eine entsprechende Gesetzesinitiative zu erarbeiten, die das DRG-System komplett ersetzt.

Kürzung der Verhinderungspflege heißt sparen an der falschen Stelle

Noch vor der Bundestagswahl will der Gesundheitsminister Spahn die Pflegereform in Angriff nehmen. In einem ersten Arbeitsentwurf des Bundesgesundheitsministeriums gehen verschiedene Änderungen hervor. U.a. sollen die die Verhinderungspflege und Kurzzeitpflege zusammengelegt werden.

Viele Angehörige nutzen derzeit die Verhinderungspflege auf Stundenbasis. Das heißt, dass ein paar Stunden jemand zur Betreuung kommt, wenn sie Entlastung brauchen (“stundenweise Verhinderungspflege”). Nach dem Entwurf sollen aber nur 40 Prozent des Gesamtbudgets auf diese Art der Auszeit entfallen dürfen. Das bedeutet, dass es dafür nur noch halb so viel Geld gäbe, als bisher!

Dazu erklärte Dr. Robby Schlund, Gesundheitsexperte der AfD: „Die finanzielle Kürzung der Verhinderungspflege ist ein Schlag ins Gesicht für alle Eltern mit behinderten Kindern. Gerade hier wird die stufenweise Verhinderungspflege oft in Anspruch genommen. Doch von derzeit jährlich 2.418 Euro, sollen künftig nur noch 1.320 Euro im Jahr zur Verfügung gestellt werden.

Eine gute Pflege zu Hause kann somit nicht mehr sichergestellt werden. Gerade in der jetzigen Pandemiezeit müssen die Eltern unterstützt und nicht vor den Kopf gestoßen werden. Viele Unterstützungs- und Präventionsangebote im Behindertenbereich sind aktuell wegen der Hygiene- und Sicherheitsauflagen nicht greifbar, sodass die häusliche Last enorm ist. Hier noch die finanzielle Absicherung zu streichen ist mehr als unsolidarisch und hat mit einem Sozialstaat nichts mehr zu tun! Der Referentenentwurf muss zum Wohle der Familien und der behinderten Kinder dringend überarbeitet werden!“

Pleiten, Pech und Pannen – Pandemie-Strategie ist zwingend notwendig

Warnung gab es schon vor acht Jahren

Bereits 2012 wurde die Bundesregierung durch die Weltgesundheitsorganisation (WHO) vor einer Pandemie mit einem mutierten SARS-Erreger gewarnt. Durch das Robert-Koch-Institut (RKI) wurden deshalb diverse Pandemie-Szenarien erstellt, denn wie aus einer Anfrage der AfD an die Bundesregierung hervorgeht, lagen dem RKI umfangreiche Informationen zu diesem mutierten SARS-Erreger vor. Die zuständigen Behörden in Deutschland hätten also genügend Zeit gehabt, um Katastrophen- und Maßnahmenpläne im Falle einer solchen Pandemie zu entwickeln. Doch wie das seit einem Jahr andauernde Corona-Desaster zeigt, gab es hier keinerlei Präventionskonzepte.

Pragmatische Lösungswege sind da – sie müssen nur genutzt werden

Dr. Robby Schlund, Gesundheitsexperte der AfD, teilte dazu mit: „Das Katastrophen- und Krisenmanagement in unserem Land ist eine einzige Tragödie. Seit über einem Jahr treten wir nun auf der Stelle, die Menschen werden mit Durchhalteparolen hingehalten und eine zwingend notwendige Pandemie-Strategie ist nicht erkennbar. Pleiten, Pech und Pannen, so lässt sich das letzte „Corona-Jahr“ zusammenfassen. Noch immer erleben wir überlastete und unterbesetzte Gesundheitsämter, die zugelassenen Corona-Schnelltests zum Schutz von Hochrisikogruppen werden immer noch nicht flächendeckend angewendet, die Corona-WarnApp ist der größte Flopp überhaupt und das Impfmanagement gleicht einer Katastrophe. Präventive Maßnahmen sucht man in dieser Pandemiezeit leider vergeblich, genauso wie den schnellen Fortschritt in der Digitalisierung.

Die AfD fordert bereits seit Februar 2020 die Einführung eines gestuften Pandemie-Rastermanagement. Dass man so der Pandemie tatsächlich entgegenwirken kann, zeigen Länder wie z.B. Russland, China oder Südkorea. Einen längerfristigen Lockdown brauchte es dort nicht, um die Lage in den Griff zu bekommen, denn dort setzte man bereits ein Rastermanagement als langfristige wirksame Maßnahmen um, sodass das normale Leben, unter dem Schutz der Risikogruppen, weiter läuft.“

Der sinnvoller Einsatz vorhandener Mittel, ist der Weg aus der Krise

Schnelltests und PCR Tests sind nicht 100-prozentig genau und können demnach die Lage der Pandemie nicht richtig abbilden. Diese sind hilfreich, aber nur dann, wenn es keine Einschränkung gibt und diese in ein pandemisches Rastermanagement eingebettet werden. Gleichzeitig muss die Festmachung an Inzidenzen fallen, da diese allein ungeeignet sind, um die Pandemielage abzubilden. Auch der Lockdown muss komplett beendet werden und das Pandemie-Management an weiteren Faktoren, wie den tatsächlichen Todesfall-Zahlen bezogen auf die Gesamtbevölkerung, der regionalen Intensivbettenbelegung und der Anzahl regional tatsächlich Erkrankter fest gemacht werden.

Frohe Ostern

Ostern – Zeit mit der Familie zu verbringen, ist am wichtigsten, ob Eiersuchen, Osterfeuer genießen oder ein ausgiebiges Frühstück mit der Familie.

Ostern ist einfach eine wunderschöne Zeit! Die Kinder fiebern sehnsüchtig dem Besuch des Osterhasen entgegen und sie lieben es Ostereier zu färben, Schafe, Küken und Hühner zu basteln.

Am Abend sich gemeinsam mit der Familie und mit Freunden zu treffen, um am Osterfeuer gemütlich zu sitzen und dabei Getränke und Speisen zu genießen, macht Ostern normalerweise zu dem was es ist, ein Fest der Auferstehung und ein Erwachen aus des Winters Trübsal. Mein Osterwunsch ist, dass die Regierenden in Deutschland endlich den Dialog mit uns aufnehmen und die Maßnahmen umsetzen, die ich vorgeschlagen habe, damit wir diese schönen und verbindenden Dinge bald nachholen können (z.B. nach dem julianischen Kalender) und das nächste offizielle Osterfest endlich seinen traditionellen Geist wiederbekommt.

Ich wünsche Euch dennoch ein freudiges und hoffnungsvolles Ostern!

Möge dieser Tag ein Fest des Lebens und der Liebe sein, so wie es uns das göttliche Geschenk der Auferstehung gelehrt hat.

Euer Robby
🐇🍀💙🇩🇪

Sinnvolles Pandemie-Management führt aus dem Lockdown raus – Schnelltests sind ein Teil davon

Die Bürgerinnen und Bürger sind nur noch genervt, vom Hickhack der Regierung. Ein Lockdown jagt den anderen, ununterbrochen. Täglich schwindet die Geduld – Lockdown light, Lockdown knallhart, Ausgangssperre ja oder nein. Das Chaos um AstraZeneca ist dabei nur noch eine weitere Facette.

Gibt es denn keinen anderen Weg raus aus der Pandemie?

Doch, den gibt es! Zwar hat sich die Regierung in der Krise mächtig verstrickt und sich selbst so oft widersprochen, dass wohl selbst die Minister nicht mehr wissen, mit welchen Glauben sie in den Tag gehen sollen, aber es gibt Mittel und Wege, die aus der quälend-festgefahrenen Situation führen. Diese sind derzeit schlichtweg dilettantisch bis gar nicht umgesetzt worden, dennoch sind sie da.

Der Gesundheitsexperte der AfD, Dr. Robby Schlund rät: Schnelltest sind sinnvoll und passen gut in das von der AfD vorgeschlagene Raster-Management.

Schnelltests und PCR Tests sind nicht 100-prozentig genau und können demnach die Lage der Pandemie nicht richtig abbilden. Diese sind hilfreich, aber nur dann, wenn es keine Einschränkung gibt und diese in ein pandemisches Rastermanagement eingebettet werden, wie es Gesundheitsexperte Dr. Robby Schlund bereits seit Februar 2020 vorschlägt.

Der Inzidenzwert ist ungeeignet und bildet die Pandemielage nicht korrekt ab

Gleichzeitig muss aber die Festmachung an Inzidenzen fallen, da diese allein ungeeignet sind, um die Pandemielage abzubilden. Auch der Lockdown muss komplett beendet werden und das Pandemie-Management an weiteren Faktoren, wie den tatsächlichen Todesfall-Zahlen bezogen auf die Gesamtbevölkerung, der regionalen Intensivbettenbelegung und der Anzahl regional tatsächlich Erkrankter fest gemacht werden.

Freiwilligen-Dienst und Ärzte-System auf den Weg bringen

Kommt es in diesem Bereich zu einem kritischen Anstieg, müssen zunächst die Risikogruppen geschützt und betreut werden. Dazu ist ein staatlicher Freiwilligen-Dienst einzurichten und ein bundesweit Diensthabenden-System für Ärzte und Schwestern, die in der Behandlung mit COVID-19-Patienten vertraut sind.

Der staatliche Freiwilligen-Dienst ist professionell mit einem wirtschaftlich orientierten Management auszustatten, den Freiwilligen sind Aufwandspauschale zu zahlen. Den Ärzten und Schwestern im Diensthabenden-System sind zusätzliche Boni für den Einsatz in anderen Regionen zu zahlen.

Wenn man die vorhandenen Mittel klug einsetzt, ist die Krise zu schaffen – mit Fingerspitzengefühl und ohne pauschale Haudrauf-Maßnahmen wie den Lockdown.

Wieder STOPP von AstraZeneca – dabei gibt es eine Lösung!

Ein Hin und Her der gefährlichen Art. Schon wieder musste das Verimpfen von AstraZeneca gestoppt werden. Ein Wirrwarr sondergleichen, dabei plädierte Dr. Robby Schlund schon lange für eine vorhandene Alternative.

AstraZeneca und die Thrombosefälle – es hört nicht auf

Nach den Berliner Impfzentren stoppt nun auch die Berliner Universitätsklinik Charité bis auf Weiteres alle Impfungen bei unter 60-Jährigen mit dem Vakzin des Herstellers AstraZeneca. Zunächst hatte die Charité die Impfungen nur für Frauen unter 55 gestoppt. Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci (SPD) kündigte allerdings später an, das Land Berlin stoppe die Impfungen bei Menschen unter 60 unabhängig vom Geschlecht. Dies sei eine Vorsichtsmaßnahme.

Auch München stoppte alle Impfungen mit AstraZeneca. Die Uniklinik Rostock hatte die Impfungen mit AstraZeneca bereits am vergangenen Freitag ausgesetzt, nachdem eine Mitarbeiterin (49) zwölf Tage nach der Impfung gestorben war.

Mittlerweile haben auch Thüringen und Brandenburg das Verimpfen von AstraZeneca eingestellt. Thüringen will vorerst nur noch bereits geplante Zweitimpfungen durchführen, aber keine Erstimpfungen mehr mit diesem Impfstoff vornehmen.

Auch die Leiter von fünf der sechs Uni-Kliniken in Nordrhein-Westfalen sprachen sich für den Stopp von Impfungen jüngerer Frauen mit AstraZeneca aus. Das Risiko von weiteren Todesfällen sei zu hoch, heißt es in dem Schreiben.

Das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) hat inzwischen 31 Fälle von Sinusvenenthrombosen nach AstraZeneca-Impfung registriert, in 19 Fällen wurde zusätzlich eine Thrombozytopenie gemeldet. Neun Betroffene sind bereits verstorben.

Lösung schon vor Monaten präsentiert – jetzt ist der Groschen gefallen

Dr. Robby Schlund war der erste Gesundheitsexperte, der für die Prüfung und den Einsatz von Sputnik V plädierte. Wurde damals noch lauthals gelacht, haben sich viele nun um 180 Grad gedreht.

Nach Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff, kommt nun der nächste Ministerpräsident zum Vorschein, der plötzlich FÜR “Sputnik V” wirbt; Bodo Ramelow. Und dieser kann es scheinbar kaum abwarten. Sogar auf die Zulassung durch die EMA möchte er nicht warten und am liebsten gleich vorbestellen (Österreich möchte übrigens auch 1 Millionen Impfdosen kaufen).

Wenn das Wörtchen “wenn” nicht wäre…

Russland hatte seinen Impfstoff bereits im vergangen Sommer (2020) zugelassen und angefangen, die Bevölkerung zu impfen. WENN man, statt unüberlegt und voreilig zu lachen, den Vorschlag vom Gesundheitsexperten der AfD einmal ernsthaft überdacht hätte, wäre Deutschland schon längst in einer viel besseren Lage – OHNE Lockdown!

Rückblick: Organspende-Irrsinn abgewendet

Erfolge konnte Dr. Robby Schlund auch auf Bundesebene erzielen. Als Mitglied im Ausschuss für Gesundheit, stellv. Gesundheitspolitischer Sprecher und Pflegepolitischer Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion waren er und seine Kollegen vom Gesundheitsausschuss der AfD für einen maßgeblichen Antrag verantwortlich, der eine Bevormundung der Bürgerinnen und Bürger abwendete.

So wollte die GroKo die Einführung der doppelten Widerspruchslösung im Transplantationsgesetz

Nach diesem Gesetzentwurf hätte JEDE Person pauschal als Organ- oder Gewebespender, es sei denn, es lege ein erklärter Widerspruch oder ein der Organ- oder Gewebeentnahme entgegenstehender Wille vor, gegolten. So hätte, anders als bei der bisherigen Entscheidungslösung, eine Organ- und Gewebeentnahme, bei Vorliegen der sonstigen Voraussetzungen, ohne weitere Einwilligung von Angehörigen durchgeführt werden dürfen.

Gegenantrag hat dies verhindert – AfD war Zünglein an der Waage

Die AfD legte einen eigenen Antrag vor, der sich mit großem Nachdruck gegen die Widerspruchslösung aussprach. Die damals 91 Abgeordnete waren quasi das Zünglein an der Waage, der den Irrsinn der Widerspruchslösung aufgehalten hat. Hier ist der Erfolg eindeutig dem Gesundheitsausschuss der AfD zuzuschreiben, die mit ihrem Antrag für eine Vertrauenslösung geworben haben.

Mit einer Widerspruchslösung kann man kein Vertrauen per Gesetz erzwingen. Das hohe Gut des Selbstbestimmungsrechtes des Menschen muss erhalten bleiben. Statt Entscheidungen pauschal vorauszusetzen, hätte die Regierung die Verfahrensweise professioneller gestalten sollen. Nur so lässt sich das Vertrauen der Menschen in die Organspende wieder zurückgewinnen.

Die bewusste, freie Entscheidung setzt vor allem eins voraus, ein hohes Maß an Selbstverantwortung. Eine Selbstverantwortung, die nach Abwägung allem Wenn und Aber und allen damit zusammenhängenden Konsequenzen eine Entscheidung herbeiführt. Das ist Freiheit – Entscheidungsfreiheit. Es ist ein Stück selbstverantwortliche demokratische Mitbestimmung unserer Bürger in Deutschland. Seien wir uns doch dessen bewusst und schaffen wir wieder Vertrauen, in das System der Organspende, statt einfach zu hoffen, dass niemand widerspricht. Dazu gehört vor allem, den Menschen in unserem Land zu erklären, wie alles abläuft, und wie sie bewusst eine Entscheidung zur Organspende treffen können.

Ein wichtiger Erfolg – AfD wirkt

Den Gesetzentwurf einer Gruppe von 226 Abgeordneten um Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU/CSU) und Prof. Dr. Karl Lauterbach (SPD) zur Regelung der doppelten Widerspruchslösung im Transplantationsgesetz stimmten in zweiter Beratung 292 Abgeordnete zu, 379 votierten dagegen. Die Abwendung eines solch unethischen Gesetzes war nur mit der AfD möglich.

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