Dr. Robby Schlund plädiert für Videokonferenz zur Lage in Donbass

Dr. Schlund unterstützt die Initiative von Viktor Medwedtschuk zur parlamentarischen Dimension des Normandie-Formats

“Ja, in der Tat ist es ein großes Problem und jetzt ist es der einzige Weg in Deutschland und der Politik, die ganze Zeit über Coronavirus zu sprechen, und es ist ein großes Problem, weil wir in dieser Welt viele außenpolitische Probleme und Probleme in diesen Ländern haben. Ich denke, es ist notwendig, dass wir in der Politik über diese Probleme sprechen. Warum? Nach der Coronavirus-Krise wäre die wirtschaftliche Situation nicht mehr die gleiche wie früher und in der vom Krieg betroffenen Region ist die Situation vielleicht schlimmer oder das Konfliktpotential steigt. Deshalb müssen wir über den Stabilisierungsprozess in der Ostukraine sprechen – im Videokonferenzmodus oder per Skype “, so Dr. Schlund im Interview mit der ukrainischen Nachrichtenplattform “112.International”.

Die Ukraine braucht im Friedensprozess Hilfe.

„Und zweitens ist es sehr wichtig, dass wir über die Zukunft, den gemeinsamen Weg in Europa und die wirtschaftliche Zukunft sprechen. Vielleicht kann die Ostukraine auch eine stärkere Position einnehmen. Das ist sehr wichtig, damit wir der Ukraine in einem friedlichen Prozess helfen können “, betonte Robby Schlund.

„Drittens ist es sehr wichtig, dass die Politiker der Welt, die in der Außenpolitik tätig sind, dem ukrainischen Volk ein Zeichen geben, ein Zeichen der Solidarität und Freundschaft. Dies wäre sehr hilfreich für den Friedensprozess, den wir in der Ukraine unterstützen“, fügte er hinzu.

Wie bereits vergangene Woche berichtet, befürwortet Dr. Schlund die Initiative des Vorsitzenden der Partei des Politischen Rates der Oppositionsplattform – For Life – Viktor Medwedtschuk, eine parlamentarische Dimension des Normandieformats zu schaffen.

Nach Corona: Initiative für Friedensprozess in der Ost-Ukraine

Am 29.04.2020 berichtete die ukrainische Nachrichtenplattform „112.International“ über ein Treffen im Normandie-Format im Rahmen der parlamentarischen Dimension nach dem Ende der „Corona-Krise“. Diesbezüglich erfolgte ein Interview mit dem Bundestagsabgeordneten und Vorsitzenden der Deutsch-Russischen Parlamentariergruppe Dr. Robby Schlund. Kernpunkt war die Initiative des Vorsitzenden der Plattform des Politischen Rates der Opposition – Für das Leben der Partei Viktor Medwedtschuk, eine parlamentarische Dimension des Normandieformats zu schaffen.

Dr. Robby Schlund sagte dazu: „Der Plan von Viktor Medwedtschuk ist ein sehr interessanter Plan, den wir in der Vergangenheit gehört haben. Wir haben miteinander gesprochen und brauchen diese Unterstützung. Das ist sehr notwendig. Es ist eine großartige Idee, dass die Parlamentarier über Lösungen in der Ostukraine sprechen. Die Initiative sollte dazu beitragen, den Friedensprozess in der Ostukraine umzusetzen “.

Bereits im Januar begrüßten Dr. Robby Schlund und seine Kollegen, Waldemar Herdt und Petr Bystron, im Rahmen eines Treffens zur „Interparlamentarische Zusammenarbeit für den Frieden in der Ukraine Herrn Viktor Medwedtschuk in Berlin. Er präsentierte einen Plan für den Frieden auf dem Donbass, die Notwendigkeit des Dialogs mit dem ORLD und dem ORLO sowie die wirtschaftliche Lage der Ukraine.

„Nach dem Gespräch mit Herrn Medwedtschuk in Berlin und mit anderen Politikern haben wir über ein Strukturkonzept gesprochen. Wir haben mit anderen Abgeordneten der Oppositionsparteien darüber debattiert und sie sagten ihre Unterstützung zu. Nach der „Corona-Krise werden wir Reisen planen und wir die politischen Akteure zu einem „runden Tisch mit verschiedenen Parteien“ nach Berlin einladen, um über den Medwedtschuk-Plan zu sprechen. Und wir hoffen, dass wir eine Einladung von Herrn Medwedtschuk erhalten, vielleicht in Europa oder in Zukunft in der Ukraine “, sagte Dr. Robby Schlund.

Medwedtschuk hatte nicht nur die Idee der parlamentarischen Dimension im Normandie-Format, er leitete auch die interfraktionelle parlamentarische Vereinigung in der Werchowna Rada “Parlamentarischer Dialog für den Frieden: Ukraine – Russland – Deutschland – Frankreich”. Diese ist unterstützend tätig, die Parlamente der Länder der Normandie für die Lösung des Konflikts in Donbass zu gewinnen.

Im Rahmen der Friedensinitiativen fanden bereits Treffen mit Abgeordneten des Europäischen Parlaments, französischen Senatoren, Mitgliedern des Deutschen Bundestages und der Staatsduma statt, was Dr. Robby Schlund und der russische Präsident Wladimir Putin lobten.

Link zum Interview mit “112.international”

https://112.international/politics/it-is-necessary-to-hold-normandy-format-meeting-in-framework-of-parliamentary-dimension-after-completion-of-coronacrisis-bundestag-member-50937.html

SOLIDARITÄT vs SANKTIONEN

„Russland hat mit seiner Hilfe für Italien gezeigt, dass die russischen Menschen ein großes Herz haben und Empathie und Vorbildwirkung für die Welt ausstrahlen. „ Dr. Schlund (Video).

Vor einigen Tagen wollte der in Russland sehr populäre Sender Zvesda wissen, wie ich als Bundestagsabgeordenter für die Menschen in Deutschland in der Krise da bin und was ich von der Abschaffung der Sanktionen halte.

Neben der politischen Arbeit, bin ich auch in die Patientenversorgung eingebunden. Viele Patienten nutzen das Notangebot, da viele derzeit von den Krankenhäusern abgewiesen werden. Dabei fehlt es oft an einfachsten Arbeitsmitteln.

Deshalb sind Sanktionen gerade jetzt dringend abzuschaffen, in einer weltweiten Krise, ausgelöst durch das Coronavirusund dieses Thema sollte eines der wichtigsten in der Prioritätenliste der Politiker im Bundestag sein.  Herr Spahn äußerte am Mittwoch, den 25.03.2020 im Gesundheitsausschuss, dass Solidarität und Hilfsbereitschaft international, beispielhaft und äußerst wichtig sein. Hat jemand einen Engpass, so hilft er dem Anderen.

Im Prinzip hat damit ein Minister der Regierungskoalition der Bundesrepublik, eine klare Aussage gegen jegliche Sanktionen getroffen, denn diese behindern wirtschaftlichen und solidarischen Austausch in schwierigen Zeiten.

Sanktionen haben noch nie in der Geschichte zum Erfolg geführt, sondern ausschließlich zur Verschärfung von Konflikten. Sanktionen gehören in den Mülleimer der Geschichte und sind grundsätzlich durch konstruktiven Dialog zu ersetzen.

Was die EU und die USA angeht, sollte man sich vergegenwärtigen, dass ein Ausstieg, aus jeder Art von Sanktionen unerlässlich ist.

Sollte es noch Interesse an einem gemeinsamen Europa und gute Beziehungen geben, gibt es eigentlich gar keine andere Option für die EU.

Die USA haben schon früher gezeigt, dass sie nicht gewillt sind, weltweit Solidarität und Multipolarität zuzulassen. Sanktionen und Stellvertreterkriege sind auch heute noch deren Mittel der Wahl. Jetzt, in der Krise, insbesondere auch für die USA, wird sich zeigen, ob Egoismus oder politische Weitsicht und Dialog zum Erfolg führen. Hoffen wir, dass die USA zu dieser Einsicht fähig ist.

Ich fordere hiermit die Bundesregierung auf und wünsche mir von ganzem Herzen, dass die Russlandsanktionen im Angesicht der Coronakrise und im Interesse der Menschen sofort beendet werden. Das wäre in der Tat gelebte Solidarität zwischen dem deutschen und dem russischen Volk und eine Geste der Menschlichkeit sowie ein Beitrag zur Völkerverständigung. Es wäre auch ein vorausschauender Schritt zur Unterstützung der deutschen und russischen Wirtschaft nach der Pandemie.

Absurde Russland-Sanktionen sofort aufheben – gerade in der Krise!

Dr. Robby Schlund, Vorsitzender der deutsch-russischen Parlamentariergruppe im Deutschen Bundestag, fordert, die absurden Sanktionen gegen die Russische Föderation im Zuge der Coronavirus-Pandemie sofort und vollständig aufzuheben. Sie widersprechen den Solidaritätserklärungen und dem Angebot der Unterstützung zur Bekämpfung von COVID-19.

Dies wäre eine Geste der Menschlichkeit, ein Beitrag zum Verständnis zwischen den Nationen und ein Fortschritt bei der Unterstützung der Volkswirtschaften Deutschlands und Russlands nach der Pandemie.

Damit hat aus meiner Sicht ein Minister der Regierungskoalition der Bundesrepublik eine klare Aussage gegen jegliche Sanktionen getroffen. Denn diese behindern zusätzlich in großem Maße den wirtschaftlichen solidarischen Austausch in schwierigen Zeiten. Minister Spahn hat die Russlandsanktionen damit faktisch ad absurdum erklärt.

Die Aufhebung von Sanktionen gegen die Russische Föderation würde der deutschen Wirtschaft während und nach der Coronavirus-Pandemie zu Gute kommen, da die Auswirkungen auf die Wirtschaft bereits jetzt schon deutlich spürbar sind. Die Regierung muss hier unverzüglich handeln!

DEFENDER 2020 ABGEBLASEN – AfD WIRKT!

Die Vereinigten Staaten stoppen die größte Verlegeübung nach Europa seit 25 Jahren. Schiffe auf dem Atlantik kehren um und 37.000 Teilnehmer heim.

Die von den US-geführte Militärübung „Defender Europe 20“ wird wegen der Corona-Pandemie vorzeitig beendet. „Nach meiner Kenntnis ist die Entscheidung seitens der Amerikaner gefallen, jetzt geordnet diese Übung zu beenden“, sagte ein Sprecher des Verteidigungsministeriums am Montag in Berlin.

Zuvor forderte schon Dr. Robby Schlund, das Manöver unverzüglich zu beenden, damit sich die Geschichte nicht wiederholt. 1918 kam es zur weltweiten Ausbreitung der sogenannten „Spanischen Grippe“ durch Truppenbewegung und in den Kasernen. Im März 1918 kamen deutsche Truppen in Kontakt mit britischen, französischen und amerikanischen Soldaten. Das Virus mit dem Namen A/H1N1 übertrug sich nun auf hunderttausende Soldaten und forderte bis 1920 weltweit 50 Millionen Opfer.

Demnach sind bis zu 5500 amerikanische Soldaten über Deutschland eingereist. Schiffe auf dem Weg nach Deutschland seien nun umgelenkt worden. Auch von deutscher Seite seien „alle aktiven Übungsanteile“ abgesagt worden.

„Defender Europe 20“ war als die größte Verlegeübung der amerikanischen Streitkräfte seit 25 Jahren angelegt gewesen. Nach bisherigen Planungen sollten insgesamt 20.000 Soldaten über den Atlantik geschickt werden. Insgesamt waren 37.000 Teilnehmer vorgesehen. In Anbetracht der aktuellen Situation ist der unverzügliche Abbruch der Übung, die einzig richtige Konsequenz.

“DEFENDER 2020” sofort beenden!

Von Januar bis Mai dieses Jahres soll eines der größten Manöver von Landstreitkräften in Europa seit Ende des Kalten Krieges durchgeführt werden. Unter dem Namen „DEFENDER 2020“ wird die Demonstration einer blitzschnellen Verlegung kampfstarker Großverbände aus den USA an die NATO-Ostflanke dargestellt werden. Beteiligt sind ca. 37.000 Soldatinnen und Soldaten aus 16 NATO-Staaten sowie Finnland und Georgien. Deutschland spielt dabei eine geographisch wichtige Rolle, denn unser Land gilt als Basis für Operationen, rückwärtiges Einsatzgebiet und Drehscheibe der Unterstützung.

Aufgrund der aktuellen Corona-Krise gilt es dieses Manöver sofort zu stoppen, denn eine ähnliche Situation gab es bereits vor ca. 100 Jahren und muss dringend vermieden werden.

1918 kam es zur weltweiten Ausbreitung der sogenannten „Spanischen Grippe“ durch Truppenbewegung und in den Kasernen. Im März 1918 kamen deutsche Truppen in Kontakt mit britischen, französischen und amerikanischen Soldaten. Das Virus mit dem Namen A/H1N1 übertrug sich nun auf hunderttausende Soldaten und forderte bis 1920 weltweit 50 Millionen Opfer.

Aus diesem Wissen und gesundheitspolitische Sicht heraus muss die Übung „DEFENDER 2020“ sofort beendet oder in eine reine Quarantäneübung umfunktioniert werden, da Mitte März mit einem erheblichen Anstieg der Coronavirusinfizierten in Deutschland zu rechnen ist und für eine en- bzw. sogar pandemische Verbreitung sorgen wird. Denn genau zu diesem Zeitpunkt ist die Drehscheibe der Logistikübung Deutschland und wandert im April Richtung Polen.

Zu diesem Sachverhalt wurde durch den Bundestagsabgeordneten Dr. Robby Schlund (AfD) eine entsprechende Anfrage an den Bundesgesundheitsminster Herrn Spahn im Gesundheitsausschuss gestellt. Bisher allerdings ohne ein befriedigende Antwort. Hier besteht dringend Handlungsbedarf seitens der Bundesregierung, im Interesse der Menschen in Europa.

Auch in Anbetracht dessen, dass die USA ein komplettes Einreiseverbot aus Europa verhängt hat, sollten auch sie ihre Soldaten sofort in die USA zurück fordern und die NATO dazu auffordern, das Manöver „DEFENDER 2020“ sofort zu beenden.

Umfassende Verfassungsänderungen geplant

Präsident Putin möchte die russische Verfassung in einigen Passagen ändern, um sie moderner zu machen und den Bedürfnissen und Erfordernissen der heutigen Zeit anzupassen.

Das er dies mit einer basisdemokratischen Volksabstimmung durchführen will, statt nur mit dem Parlament, ist sehr begrüßenswert und zeigt eine bemerkenswerte und dynamische Entwicklung des Parlamentarismus in Russland.

Insbesondere die zukünftige Sicherung der territorialen Integrität gegen Verkäufe, Schenkungen und andere separatistischen Bestrebungen ist ein Meilenstein in der russischen Verfassungsgeschichte.

Auch und gerade in der heutigen Zeit, die ja viel liberaler und ungezwungener geworden ist, ist es notwendig geworden, der Familie mit Mutter und Vater den entsprechenden verfassungsmäßigen Raum zu geben.

Das ist aus meiner Sicht eine sehr gute Idee und wird wohl vom russischen Volk mitgetragen werden. Denn ohne der Wertschätzung der klassischen Familie mit Kindern verliert man seine historischen und kulturellen Wurzeln.

In seiner Rede versprach der russische Präsident auch, arme Familien mehr zu unterstützen und kündigte finanzielle Leistungen für Familien mit geringem Einkommen an. Bis zu einer bestimmten Einkommensgrenze sollen ärmere Familien eine zusätzliche Unterstützung für ihre Kinder im Alter von bis zu sieben Jahren erhalten. Bislang lag diese Grenze bei drei Jahren. Außerdem sollten Eltern mit vielen Kindern weitere finanzielle Leistungen erhalten. Der russische Präsident sagte, vor allem niedrige Einkommen seien ein Hindernis für ein Bevölkerungswachstum.

Weiter Punkte, wie Rentenanpassungen und Mindestlohn vervollständigen die Ideensammlung durch die hochkarätige Arbeitsgruppe.

Ich halte den Weg und das Ziel dieser geplanten Änderungen ein gutes Zeichen für die Menschen und die Zivilgesellschaft in Russland, allen Unkenrufen westlicher Medien zum Trotz.

Dr. Robby Schlund

Запрет отчуждать территории в конституции РФ гарантирует целостность страны – депутат ФРГ

ФРГ * ДЕПУТАТ * РОССИЯ * КОНСТИТУЦИЯ *
БЕРЛИН, 14 фев – РИА Новости. Поддержанная президентом РФ Владимиром Путиным идея о закреплении в конституции России запрета на отчуждение территорий будет гарантом целостности страны и защитой от сепаратистских усилий, заявил РИА Новости глава германо-российской группы в бундестаге, депутат от партии “Альтернатива для Германии” Робби Шлунд.

“Президент Путин хочет изменить российскую конституцию в некоторых местах, чтобы сделать ее более современной и адаптировать ее к потребностям и требованиям сегодняшнего дня… Прежде всего, будущее гарантирование территориальной целостности от продаж, дарений и других сепаратистских усилий является важной вехой в истории российской конституции”, – заявил депутат.

По словам Шлунда, то, что поправки в конституцию планируется внести посредством голосования, а не только решением парламента, можно только приветствовать. Это “демонстрирует замечательное и динамичное развитие парламентаризма в России”, заявил он.

Президент РФ Владимир Путин ранее поддержал идею худрука Театра Олега Табакова Владимира Машкова о том, чтобы закрепить в конституции запрет на отчуждение территорий России.

Treffen der Delegation des Ausschusses für Gesundheit der Republik Nordmazedonien

Am gestrigen Tag nahmen in derDeutschen Parlamentarischen Gesellschaft die Mitglieder der Nordmazedonischen Delegation sowie Abgeordnete des Deutschen Bundestages an einem gemeinsamen Arbeitsessen teil. Ganz im Zeichen der Nationalen Gesundheitspolitik und europäischen Gesetzgebung tauschten sich die Vertreter und Mitglieder der jeweiligen Gesundheitsausschüsse, darunter auch Dr. Robby Schlund, miteinander aus und diskutierten über Parallelstrukturen, Strategien und Verbesserungspotentiale.

Nordmazedonien, mit seinen knapp über 2 Millioenen Einwohner,  steht einer wachsenden Zahl gesundheitlicher Herausforderungen gegenüber. Insbesondere im Bereich Mutter und Kind ist die Situation äußerst angespannt und die Säuglingssterblichkeit mehr als drei Mal höher als in Deutschland. Bereits bei der Schwangerschaftsvorsorge bestehen ernsthafte Defizite, teils wegen Unkenntnis bei den Müttern, teils durch ihre unzureichende pflegerische Begleitung.

Weitaus größer ist allerdings die Sorge um die massive Auswanderung der Ärzte aus den Westbalkanländern, diese erlebt eine regelrechte Konjunktur. Allein im letzten Jahr ließen sich 180 von 220 neu diplomierten Ärzten von der Ärztekammer ein Zertifikat ausstellen, welches die Arbeit im Ausland ermöglicht. Herr Dr. Robby Schlund hinterfragte die tatsähliche Situation der Arztabwanderung in Nordmazedonien und diskutierte mit allen Teilnehmern über mögliche Methoden, zukünftig die Abwanderungen zuverhindern.Die primäre Gesundheitsversorgung muss vor Ort wieder ins Gleichgewicht gebracht und unterstützt werden, während parallel Familien, Vorsorge- und Gesundheitsleistungen ins Zentrum des Systems gerückt werden müssen.

Eine Chance? Projekt zur Lösung des Ukraine-Konflikt vorgestellt

Am heutigen Nachmittag traf Dr. Robby Schlund auf den ukrainischen Oppositionspolitiker Wiktor Medwedtschuk von der “Oppositionsplattform – Für das Leben”.

Dr. Robby Schlund mit Wiktor Medwedtschuk.

Die Mitglieder des Ausschusses für Auswärtiges im Deutschen Bundestag, Herr Waldemar Herdt und Herr Petr Bystron luden am heutigen Tag zu einer gemeinsamen Veranstaltung mit dem Vorsitzenden der ukrainischen Partei „Oppositionsplattform – Für das Leben“, Wiktor Medwedtschuk, mit dem Thema „Interparlamentarische Zusammenarbeit für den Frieden in der Ukraine“ in Berlin ein.

Wiktor Medwedtschuk spricht sich für den Frieden bringenden Interparlamentarischen Dialog im „normannischen Format“ aus und ist einer der Hauptvermittler zwischen der prowestlichen Regierung in Kiew und Moskaus Machthabern im Ukraine-Konflikt.

Er präsentierte einen Plan für den Frieden auf dem Donbass, die Notwendigkeit des Dialogs mit dem ORLD und dem ORLO sowie die wirtschaftliche Lage der Ukraine.

„Das ’normannische Treffen‘ am 9. Dezember (in Paris) wurde mit Begeisterung aufgenommen“, sagte Medwedtschuk. Aber, „so einfach ist das nicht, denn die Hauptfrage ist die Umsetzung der Minsker Abkommen. Unsere Partei ist die zweite nach den Wahlergebnissen und hat eine zweite Fraktion sowie eine interfraktionelle Vereinigung geschaffen – Inter-Parlamentarischer Dialog für den Frieden“, sagte Medwedtschuk. Er präzisierte, dass dieser Dialog von Abgeordneten aus den vier Ländern des „normannischem Format“ geführt werden soll.

Seiner Meinung nach ist es möglich, „diese parlamentarische Ressource für den Frieden zu nutzen“. Er fügte hinzu, dass bereits eine vorläufige Vereinbarung mit deutschen und französischen Abgeordneten getroffen worden sei, die sich in der zweiten Januarhälfte – Anfang Februar treffen werden.

Reise zum Polarkreis – AfD-Delegation der deutsch-russischen Parlamentariergruppe in Jamal

Besuch einer Delegation der AfD- Fraktion und dem Vorsitzenden der deutsch-russischen Parlamentariergruppe des Deutschen Bundestags im Autonomen Kreis der Jamal-Nenzen (Yamal).

Unter Leitung von Dr. Robby Schlund reisten Mitglieder der Untergruppe u.a. Wirtschaft und Energie und Regionen der Deutsch-Russischen Parlamentariergruppe der AfD-Bundestagsfraktion auf Einladung der gesetzgebenden Versammlung des Autonomen Kreises der Jamal-Nenzen vom 25. bis 30. September zum Polarkreis. 

Dr. Robby Schlund überreicht ein Gastgeschenk an Sergej Yamkin, den Vorsitzenden der gesetzgebenden Versammlung des autonomen Gebiets der Jamal-Nenzen .

Die Einladung wurde durch Dr. Schlund fristgerecht, chancengleich und interfraktionell bekanntgegeben. Lediglich Parlamentarier der AfD-Bundestagsfraktion folgten dieser, um den wichtigen außenpolitischen Dialog nicht abreißen zu lassen. Folgende Abgeordnete nahmen an der Delegationsreise teil:

Dr. Robby Schlund

Vorsitzender der Deutsch- Russischen Parlamentariergruppe des Bundestags, Leiter der Untergruppe Regionen, Gesundheitsausschuss

Steffen Kotre

Stellv. Leiter der Untergruppe Wirtschaft und Energie, Ausschuss Wirtschaft und Energie

Franziska Gminder

Finanzausschuss, Ausschuss Ernährung und Landwirtschaft

Stefan Keuter

Finanzausschuss, Gemeinsamer Ausschuss

Christoph Neumann

Ausschuss für Tourismus, Verteidigungsausschuss


Zwischenstopp in Moskau & Energiestrategie Russlands

Nach einem Briefing durch Botschafter Géza Andreas von Geyr in der Deutschen Botschaft in Moskau, sprach die Delegation mit Pavel Nikolaevich Zavalny, Abgeordneter in der russischen Staatsduma und Vorsitzender des Ausschusses für Wirtschaft und Energie über die zukünftigen Energiestrategien Russlands. Dabei betonte Herr Zavalny, dass die Zukunft für Russland nicht in der Elektromobilität oder Windkraft liege, sondern in einem Mix aus Methan, Wasserstoff und Atomenergie, der sogenannten Dual-Fluid-Technologie.

Polarkreisüberquerung & Indigene Völker

Die weitere Reise führte nach Jamal, hier wurde die Delegation vom Vorsitzenden der gesetzgebenden Versammlung des Autonomen Kreises der Jamal-Nenzen, Herrn Yamkin,  empfangen.

Im Rahmen eines gemeinsamen Essens sprachen die Teilnehmer mit ihm  über regionale Themen der Region in und um Jamal sowie über die deutschen Regionen, vor allem den ostdeutschen Raum. Die Bewahrung der Eigenständigkeit der indigenen Völker, wie den Nenzen, Hant, Selkuben sowie den zugewanderten Komi und deren Wunsch, ihre Kultur, Identität, Lebensweise und Heimat möglichst authentisch zu erhalten, ist in der Jamal-Region von großer Bedeutung.

Anschließend ging es zu einer gemeinsamen Sitzung der Bundestagsabgeordneten und der Abgeordneten der Jamal-Nenzen ins Parlament.

Von allen Teilnehmern wurde der Schutz der Interessen der indigenen Nordbevölkerung bei gleichzeitiger industrieller und sozialer Entwicklung der Region gemeinsam als wichtiges Ziel herausgearbeitet. Die russische Seite betonte, dass die Entwicklung der AfD als sehr positiv wahrgenommen werde, da ein großer Teil der deutschen Bevölkerung hinter der Politik der Alternative für Deutschland stünde.

Agrar & Export

Am nächsten Morgen ging es zum Dorf Aksarka im Bezirk Priuralsky. Dort gab es ein Treffen mit dem Bürgermeister des Bezirkes, Ivan Sakal und Aleksandr Mazharov, Gouverneur des Autonomen Kreises der Jamal-Nenzen und Direktor der Abteilung für Außenbeziehungen des Autonomen Kreises der Jamal-Nenzen.

Herr Mazharov betonte, dass nicht nur Gas aus der Region exportiert wird sondern auch sehr gesundes Rentierfleisch, dass höchsten europäischen Ansprüchen gerecht wird und entsprechende zertifiziert sei. Es erfolgte ein interessantes Gespräch über die weitere Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Russland im Bereich der Argar- und Exportpolitik.

Allerdings gäbe es auf Grund der vielen Fördermaßnahmen für die Nordvölker einen ständigen Zuwachs, was natürlich begrüßenswert sei, aber damit erhöhe sich auch die Zahl der Rentiere. Diese lägen im Bestand derzeit bei 700.000. Auch der Bedarf der an Nahrungsmitteln für die Industrie würde steigen und so das Leben als Rentierzüchter zusätzlich attraktiv machen. Allerdings vertrüge das große Gebiet um Jamal aus ökologischen Gründen nur ca, 350.000 Tiere. Das, so Herr Mazharov, wäre wirklich ein Problem und er biete gern eine Zusammenarbeit mit deutschen Agraexperten dazu an. Im Grunde wäre auch eine vor Ort verarbeitende Industrie denkbar, um das einzelne Tier stärker komplett zu verarbeiten, wie zum Beispiel als Basis neuer Arzneimittel. Die Forschung wäre bereits sehr erfolgsversprechend.

Energieversorgung

Einen sehr interessanten Vortrag hielt Herrn Melnikov von Gazprom, der auf die enorme Fördermenge von 600 Mrd. Kubikmeter Gas pro Jahr aufmerksam machte und auf die Wichtigkeit von russischem LNG-Gas aufmerksam, um die Energiesicherheit Russlands, Deutschlands und Europas zu gewährleisten.

Auf die Frage von Dr. Schlund, ob alternative Energien zukunftsorientiert in Deutschland und auch in Jamal eingesetzt werden könnten, waren sich alle Gesprächsteilnehmer einig, dass der derzeitige Energiebedarf der Menschheit noch nicht komplett durch erneuerbare Energien ersetzt werden kann und in Jamal auf Grund der niedrigen Temperaturen auch völlig illusorisch seien. 80 % des russischen Gases wird auf Jamal gefördert und dürfte mindestens noch 100 Jahre reichen, so Melnikov.

Kinderbetreuung auf hohem Niveau

Bei einem Besuch des Vorschulkindergartens der Gemeinde, konnten sich die Delegierten davon überzeugen, dass die Kindergärten, als Teil des staatlichen Maßnahmenpaketes zur Entwicklung der Kinder, in der russischen Föderation sehr gut ausgestattet sind .

Neues Eishokeystation

Im Anschluss fand eine Besichtigung einiger neuer Sportkomplexe statt, die den Kindern und Schülern nachmittags kostenfrei zur Verfügung stehen. Ein besonderes Highlight war der Eispalast Avantgard in dem die jungen Menschen Eiskunstlauf und Eishockey trainieren können. Dies ist Teil eines russlandweiten Sportprogrammes, zu dem eine große Anzahl von  Kinder- und Jugendsportschulen gehört, betonte Direktor Alexander Bessonov.

Wirkungslose Sanktionen

Einen Eindruck, wie sich die EU-Sanktionen auf das alltägliche Leben in Russland auswirken, erhielten die Delegierten in einem örtlichen Supermarkt. Hier konnten sich alle Teilnehmer überzeugen, dass die Sanktionen wirkungslos sind, denn in den Regalen fehlte es an nichts. Besonders fiel der hohe Anteil an Produkten deutscher Herstellung auf, die hier sehr beliebt sind.

Wachstum & Integration

Eine Herausforderung für die gesamte Region ist das schnelle industrielle Wachstum. Viele Menschen, aus verschiedenen Kulturen, die hier ankommen, wissen nichts über die Heimat, die Lebensweise und die Kultur der Ureinwohner von Jamal.

Deshalb gibt es verpflichtende Schulungen – ein spezielles Programm, in welchem Wissen über das traditionelle Leben, der Kultur, Fischfang und Rentierzucht sowie Grundwörter der indigenen Sprachen und etwas über den Naturschutz der Tundra. 

Schule & Bildung

Am letzten Tag in der Jamal-Region besuchte die Delegation die Städtische Realschule Nr. 2 von Salechard mit verstärktem Deutsch- und Diplomatieunterricht. Bei einem Treffen mit dem „Club of Young Diplomates“ konnten die Schüler ein ausgezeichnetes Bildungsniveau und perfekte Deutsch- und Englischkenntnissen vorweisen.

Fazit

Die Reise nach Jamal brachte der Delegation der AfD-Fraktion viele neue Erkenntnisse und Anregungen. Die Festigung von Beziehungen auf sozialer, kultureller und wirtschaftlicher Ebene ist wichtig für beide Seiten. Auch hier konnten wir bestätigt sehen, dass das vertikale Regionalkonzept nach Dr. Schlund sehr gut in der Praxis funktioniert. Alle Parlamentarier haben Anregungen, Aufgaben und neue Netzwerkkontakte mitgenommen, die wertvoll für die regionale und parlamentarische Arbeit sind. So können gegenseitiges Verständnis gefördert – und zukünftige Herausforderungen gemeistert werden. Denn der Dialog ist der Schlüssel zu einer sicheren Zukunft.