Mega-Lockdown wäre eine weitere Fehlentscheidung

Am heutigen Dienstag wollen die Ministerpräsidenten der Länder und Bundeskanzlerin Merkel über schärfere Corona-Auflagen beraten. Der MDR befragte die Thüringer Bundestags-Abgeordneten dazu.

Frage: Wie stehen Sie von der AfD Bundestagsfraktion zu den aktuell diskutierten Vorschlägen wie Ausgangssperre und FFP2-Maskenpflicht im ÖPNV trotz offensichtlich sinkender Inzidenzien? Wie ordnen Sie dies in Bezug auf Thüringen, welches noch hohe Zahlen registrieren muss ein?

Ausführliche Antwort von Dr. Robby Schlund

Dr. Robby Schlund: “Bisherige Lockdown-Maßnahmen sowie auch der nun geplante verschärfte Mega-Lockdown waren und sind in dieser Form unnötig. Gesamtgesellschaftlich, wirtschaftlich und finanziell schaden sie uns mehr, als sie nutzen. Seit einem dreiviertel Jahr werden wir in unseren Grundrechten und Freiheiten erheblich eingeschränkt, müssen Kontakte reduzieren, Masken tragen, uns und unsere Kinder sozial distanzieren – keine Schule, kein Kindergarten, keine Freizeit, keine Erholung. Alle bisherigen Maßnahmen haben aber leider ihr Ziel verfehlt und zeigen keinen einzigen positiven Effekt. Die Regierung muss endlich erkennen, dass hier massive Fehler in der Corona-Politik gemacht wurden und gegensteuern.

Quelle: MDR Thüringen Journal | 18.01.2021

Gebote statt Verbote und ein professionelleres Arbeiten auf den 3 Säulen des Pandemiemanagements mit Prävention und Schutz der Risikogruppen, Medikation zur Virusexpressionshemmung und NUR die  freiwillige Impfung systemrelevanter Gruppen mit der Möglichkeit der freien Impfstofftypen-Wahl. Bisherige und zukünftigen Kollateralschäden in den Bereichen der Wirtschaft, Bildung und Kultur würden somit eingedämmt werden können. Bereits seit Februar hat der Arbeitskreis Gesundheit der AfD mehrfach gefordert, neben einem gestuften Pandemie-Rastermanagement u.a. auch Schutzmaßnahmen einzuführen, die alte Menschen und Menschen, die aufgrund von Vorerkrankungen ein höheres Risiko haben, schützen.”

CORONA – Zunahme psychischer Erkrankungen

Homeoffice, Homeschooling, Betreuung der Kindergartenkinder, Haushalt, Einkaufen und so weiter, machen den Familien mit Kindern und vor allem den Frauen, sehr zu schaffen. Vier von fünf Psychiatern und Psychotherapeuten geben an, dass in dieser Gruppe im Jahr 2020 eine starke Zunahme der psychischen Beschwerden zu verzeichnen ist.

Die Studie der Pronova BKK „Psychische Gesundheit in der Krise1“ beschreibt auch, dass zusätzliche Probleme, wie die Angst um den eigenen Arbeitsplatz, Kurzarbeit oder/und finanzielle Schwierigkeiten, das Wohl der Kinder und der Familien gefährdet. Vor allem trifft das in besonders großem Maße auf Mütter zu, die auch in Zeiten außerhalb der Pandemie die meiste häusliche Arbeit übernehmen. Doch auch die räumliche Enge zu Hause, fehlende soziale Kontakte oder verbotene Kultur- und Ausflugsmöglichkeiten, verschärfen die Situation noch weiter.

Deshalb fordern wir die dringende Öffnung der Kindergärten und Schulen, um die Last in den Familien zu minimieren und den Kindern ein Stück Freiheit zurück zugeben. Das alles wäre möglich, wenn unser AfD-Rastermanagement, welches wir mehrfach auch schon im Februar 2020 vorgestellt und gefordert hatten und die 3 Säulen des Pandemiemanagements mit Prävention und Schutz der Risikogruppen, Medikation zur Virusexpressionshemmung und NUR die freiwillige Impfung systemrelevanter Gruppen mit der Möglichkeit der freien Impfstofftypen-Wahl, beachtet würden.

Geschlossene Schulen und Kindergärten sowie Spielverbote mit den Freunden müssen endlich der Vergangenheit angehören. Da nützt auch keine Aufstockung der Kind-Krank-Tage etwas – eine wirkliche Unterstützung für Eltern bzw. Alleinerziehenden wäre es, endlich zur Normalität zurückzukehren!

1 Corona-Krise: Frauen und Familien leiden besonders unter den Folgen für die Psyche (pronovabkk.de)

Studie beschreibt ein erhöhtes Risiko von Nebenwirkungen des mRNA-Impfstoffes

Ende Oktober veröffentlichte das International Journey of Clinical Practice eine Studie über den bisher eingesetzten mRNA- Impfstoff u.a. von Biontech & Pfizer. Die Studie beschreibt ein erhöhtes Risiko von Nebenwirkungen des mRNA-Impfstoffes: „Impfstoffe gegen SARS, MERS und RSV wurden nie zugelassen, und die Daten, die bei der Entwicklung und Erprobung dieser Impfstoffe gewonnen wurden, deuten auf ein ernsthaftes mechanistisches Problem hin: dass Impfstoffe, die empirisch mit dem traditionellen Ansatz entwickelt wurden (bestehend aus dem unveränderten oder minimal veränderten viralen Coronavirus-Spike, um neutralisierende Antikörper hervorzurufen), unabhängig davon, ob sie aus Protein, einem viralen Vektor, DNA oder RNA bestehen und unabhängig von der Verabreichungsmethode, die COVID-19-Krankheit durch Antikörper-abhängiges Enhancement (ADE) verschlimmern können.“

Link zur Studie: https://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/ijcp.13795

In den Medien und sozialen Netzwerken wird seit Impfstart mehrfach davon berichtet, wenn es nach der ersten Impfung zum Ausbruch der COVID-19-Erkrankung kam, teilweise auch sehr schweren Verläufe auftraten. Im oberfränkischen Küps zum Beispiel wurden Bewohner und Pflegekräfte mit einer ersten Dosis des Corona-Vakzins geimpft. Eine Woche später erkrankten gleich mehrere Bewohner und Mitarbeiter des Heims am Virus. Oder in Rödinghausen, hier sind Bewohner und Mitarbeiter eines Seniorenheims mit Corona infiziert. Wenige Tage zuvor waren sie geimpft worden. Ebenso die Bewohner der “Weißen Taube” in Dortmund, denn sie sollen am 29. Dezember geimpft worden sein. Eine Woche später wurden in dem Altenheim 15 Corona-Fälle festgestellt: 14 Neuinfektionen bei Bewohnern und eine beim Personal. In einem Seniorenheim in Weyhe (Niedersachsen) ist am Mittwoch eine 89 Jahre alte Frau nach einer Impfung gegen Covid-19 gestorben, 10 weitere Todesfälle in Deutschland nach der Impfung werden derzeit vom Paul-Ehlich-Institut geprüft. 23 Menschen sind in Norwegen gestorben, kurz nachdem sie mit Impfstoffen von Pfizer und BioNTech gegen das Coronavirus geimpft worden waren.

Massiv spürt man diese ernstzunehmenden Nebenwirkungen auch in Israel. Bisher wurden von den mehr als neun Millionen Einwohnern 20 % geimpft. Bereits vier Menschen verstarben bisher als Folge der Impfung mit dem mRNA-Vakzin, mehrere hundert Personen litten darüber hinaus unter teils schweren Nebenwirkungen. Die Infektionszahlen zeigen, dass die Impfung momentan keinen nennenswerten Einfluss auf das Infektionsgeschehen hat.

Nach unserem AfD-Rastermanagement, welches wir mehrfach auch schon im Februar vorgestellt und gefordert hatten, steht der Schutz der Risikogruppen mit Maßnahmen wie angemessener Isolierung, Social Distancing und FFP2-Masken an vorderster Stelle. Statt ohne Not die Risikogruppen zu impfen, die wohl am meisten mit den Nebenwirkungen zu kämpfen haben, präferieren wir die von uns bereits benannten systemrelevanten Gruppen und lehnen einen möglichen Impfzwang ab. Wir favorisieren die 3 Säulen des Pandemiemanagements mit Prävention und Schutz der Risikogruppen, Medikation zur Virusexpressionshemmung und NUR die freiwillige Impfung systemrelevanter Gruppen mit der Möglichkeit der freien Impfstofftypen-Wahl.

Impfpflicht – also doch!

Als hätten wir es vorher nicht schon geahnt, bringt nun der bayerischer Ministerpräsident Söder die Impfpflicht ins Spiel. Es gebe “unter Pflegekräften in Alten- und Pflegeheimen eine zu hohe Impfverweigerung”. Der Deutsche Ethikrat solle deshalb Vorschläge machen, “ob und für welche Gruppen eine Impfpflicht denkbar wäre”, sagte der CSU-Chef der “Süddeutschen Zeitung”.

Im ARD-DeutschlandTrend geben aktuell lediglich 54 Prozent an, sich auf jeden Fall gegen das Coronavirus impfen lassen zu wollen, Tendenz sinkend. Fehlende Transparenz, mangelnde Kommunikation und massenhafte Fehler und Fehlentscheidungen der Regierung sowie ein nicht ausreichend genug getesteter Impfstoff beeinflussen dieses Stimmungsbild massiv.

Die Alternative für Deutschland stellt sich ganz klar gegen eine Impfpflicht und appelliert an die Selbstbestimmung der Menschen. Denn ein solcher Eingriff in die Gesundheit eines jeden von uns sollte eine private Entscheidung bleiben. Zwang und Verpflichtung sind definitiv der falsche Weg.

Übersterblichkeit ja oder nein? Diese Frage ist sehr interessant und wirft viele Unklarheiten auf.

In einer Sonderauswertung des Statistischen Bundesamtes wurde die Übersterblichkeit im Zeitraum 2016 bis 2020 analysiert. Allerdings muss man wissen, dass hier lediglich Rohdaten ab dem 01. Januar 2020 herangezogen wird, d.h. dass es sich um eine reine Fallzahlauszählung der eingegangenen Sterbefallmeldungen aus den Standesämtern – ohne die übliche statistische Aufbereitung. Im Klartext: auch jeder Tote zum Beispiel aus Verkehrsunfällen zählt hier dazu.

Informationen zur Todesursache werden nämlich von den Gesundheitsämtern nicht übermittelt. Lediglich die Einstufung ob verstorben „mit“ oder „an“ COVID19 kann vom Gesundheitsamt angegeben werden – aber hier liegt das Ermessen beim jeweiligen Sachbearbeiter. Felix zur Nieden, Fachmann für Sterbefallzahlen beim Statistischen Bundesamt sagte dazu in einem Interview mit der FAZ: „Einzelne Ursachen wie Verkehrsunfälle herauszurechnen, wäre auch schwierig, weil es sich um indirekte Effekte des Lockdowns und damit der Pandemie handeln könnte.“ Also zählen wir seit 01. Januar 2020 jeden Verkehrs-, Sport- oder Haushaltsunfall mit Todesfolge zu Corona-Toten weil sie zu indirekten Effekt des Lockdowns gehören – unglaublich aber wahr!


Die Sonderauswertung des Statistischen Bundesamtes kommt nun zum Ergebnis, dass im November 2020 durchschnittlich 11 Prozent mehr Menschen gestorben seien, als die Jahre zu vor. Aber liegt das wirklich an Corona? Mehr als die Hälfte der Sterbefälle ereignen sich bei den über 80-Jährigen. Die demographische Entwicklung und die gestiegenen Lebenserwartungen führen zu einem Anstieg der Ü-80-Generation. Allein in den letzten 10 Jahren kam es hier zu einem Anstieg von 7,5 Prozent und im Vergleich der letzten 30 Jahre sogar um 20,3 Prozent.


Die Bevölkerung wird hier durch die Gesamterfassung aller Toten (auch ohne Corona-Erkrankung) sowie den verschobenen Altersaufbau unserer Gesellschaft mal wieder in die Irre geführt, um eine angebliche Übersterblichkeit der Corona-Pandemie zur beschwören. Zum Vergleich: das amerikanische Center for Health Statistice (vergleichbar mit unserem RKI) nimmt es mit den Zahlen etwas genauer und beschreibt konkret, dass lediglich 6 Prozent der Todesfälle ausschließlich an COVID19 verstorben sind, bei den anderen 94 Prozent lagen entsprechende Erkrankungen oder andere Todesursachen vor .

AfD wirkt! Deutschland erklärt sich bereit, russische Impfstoffe gegen COVID-19 herzustellen

Nach Dr. Robby Schlunds dringenden Appell zur wissenschaftlichen Zusammenarbeit auch mit Russland, reagiert Bundesgesundheitsminister Jens Spahn und erklärte sich bereit, mit dem russischen Gesundheitsministerium zusammenzuarbeiten, um deutsche Unternehmen für die gemeinsame Herstellung russischer Impfstoffe in Europa zu gewinnen. 

Nach Angaben des russischen Ministeriums führte der Abteilungsleiter Michail Muraschko im Namen des russischen Präsidenten Wladimir Putin ein Telefongespräch mit seinem deutschen Amtskollegen . 

“Gemäß der erzielten Einigung werden in naher Zukunft russische und deutsche Experten in der Arbeitsordnung Verhandlungen über die Suche nach Kapazitäten für die gemeinsame Herstellung russischer Impfstoffe führen”, stellt der Pressedienst des Gesundheitsministeriums fest. 

Während des Gesprächs sprach Murashko über die Wirksamkeit russischer Medikamente gegen COVID-19 sowie über eine spezielle Online-Plattform, die alle Informationen über die Geimpften enthält, teilte der Pressedienst mit. 

Russland hat zwei Impfstoffe gegen COVID-19 registriert: erstens “Sputnik V”, das von Spezialisten des Gamaleya National Center mit Unterstützung von RDIF auf der Grundlage der gut untersuchten Plattform des humanen Adenovirusvektors entwickelt wurde, und später “EpiVacCoronu” aus dem “Vector” -Zentrum in Rospotrebnadzor (basierend auf Peptidantigenen) ). 

Jetzt durchlaufen die Medikamente die dritte Phase nach der Registrierung von Tests an Freiwilligen (einschließlich älterer Menschen und Menschen mit chronischen Krankheiten). Nach der dritten Zwischenanalyse der Forschungsdaten zeigte Sputnik V eine Effizienz von mehr als 91%, und gegen schwere Fälle von COVID-19 erreichte diese Zahl 100%. 

Schutz von Kindern mit Varianten der Geschlechtsentwicklung – Rede im Bundestag

Sehr geehrter Herr Präsident! Werte Kollegen!

Es geht um ein sehr privates und sensibles Thema. Wir sprechen hier über kleine und große Kinder, die als intersexuelle Menschen geboren wurden. Die angeborenen Geschlechtsmerkmale sind nicht eindeutig, oder es gibt sowohl weibliche als auch männliche Geschlechtsanteile. Die Frage stellt sich nun: In welchem Geschlecht soll das Kind aufgezogen werden, welche Geschlechtszuweisung ist die Beste, und welche hormonellen oder gar chirurgischen Behandlungen sind sinnvoll oder notwendig?

Wir alle haben bis zur siebten Woche der Embryonalphase Vorstufen beider Geschlechter, und die äußeren Organe entwickeln sich nun hin zum männlichen oder weiblichen Geschlecht. Doch manchmal macht die Natur einen Strich durch die Rechnung, und das Geschlecht ist eben nicht eindeutig. Dabei gibt es verschiedene Ursachen, wie genetische, Enzym- oder auch Stoffwechselstörungen. Für die Betroffenen allerdings, die Eltern und auch die Gesellschaft, ist das eine sehr große Herausforderung.

Seit dem 1. November 2018 besteht die Möglichkeit, dass für Intersexuelle im Geburtenregister der Eintrag „divers“ vermerkt werden kann; man bekennt sich quasi zu keinem der beiden Geschlechter. Doch ist das die Lösung?

(Mechthild Rawert (SPD): Ja!)

Aus ärztlicher Sicht muss man wirklich differenzieren, zum Beispiel, welche Behandlungsmethoden für alle Betroffenen, vorrangig natürlich für das Kind, am besten sind. Es muss nicht in allen Fällen sofort operiert werden; aber offensichtliche Fehlbildungen sollten auch nicht aufgrund gesetzlicher Vorgaben öffentlich zur Schau gestellt werden.

(Beifall bei der AfD – Sven Lehmann (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN): Thema verfehlt! – Mechthild Rawert (SPD): Das sind doch keine Fehlbildungen!)

Kinder und Jugendliche sollen möglichst normal aufwachsen, unabhängig von ihren körperlichen Unterschieden und Besonderheiten.

Vor dem Hintergrund der psychologischen Stabilität des Kindes muss gelten: Elternfürsorge statt familiengerichtliche Bevormundung. Es ist hier ein Zusammenspiel aller Parteien und vor allen Dingen natürlich medizinische Aufklärung und Zusammenarbeit mit den Selbsthilfeverbänden nötig. Zusätzlich muss auch mit den Erziehungskräften im Kindergarten oder in der Schule der Dialog geführt werden, um Ausgrenzungen und Benachteiligungen in der Gruppe zu verhindern.

Zusammenfassend sage ich: Wir werden das im Ausschuss diskutieren; denn aus medizinischer Sicht kann dieser Gesetzentwurf die rechtlichen Belange nicht eindeutig klären, obwohl darin durchaus positive Aspekte angesprochen werden. Wir halten es zunächst für sinnvoll, eine gesamtgesellschaftliche Diskussion darüber anzustoßen,

(Ulle Schauws (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN): Das ist Quatsch!)

um noch mehr Kennzahlen und daraus resultierende Ergebnisse zur Intersexualität zu erhalten. Danach sollte abschließend eine sowohl medizinisch als auch juristisch belastbare parlamentarische Entscheidung zu treffen sein.

(Ulle Schauws (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN): Wir diskutieren hier schon seit zwei Jahren!)

Ich wünsche Ihnen allen schöne Weihnachten und besinnliche, aber auch nachdenkliche Stunden und Zeit für sich selbst, um für das nächste Jahr die richtigen Lösungen und Entscheidungen zu planen.

Vielen Dank.

Gegen diese Impfinszenierung – Rede im Bundestag

Sehr geehrte Frau Präsidentin! Werte Kollegen! Liebe Fernsehzuschauer!

Ich möchte vielleicht erst einmal ein paar Worte an die Kollegen richten und nach den Erfahrungen der letzten Wochen einfach bitten, zuzuhören, nicht gleich herumzuschreien und hineinzuquatschen

(Christine Aschenberg-Dugnus (FDP): Das sagt der Richtige!)

oder vielleicht wegen der Emotionen aus Versehen die Einrichtung zu demolieren wie gestern.

Ich möchte Ihnen eines zuerst sagen: Ich bin grundsätzlich kein Impfgegner, ich bin aber gegen die Impfinszenierung, die Sie schon seit Wochen betreiben und die schon fast grotesk ist, wenn es nicht so traurig wäre.

(Beifall bei der AfD)

Kritisch ist auch, dass dieser Gesetzentwurf vorsieht, dass vor allem ältere Patienten oder Hochrisikopatienten zuerst geimpft werden sollen. Das halten wir, ehrlich gesagt, für komplett falsch und nicht zielführend, da in dieser Gruppe mit den stärksten Nebenwirkungen des hochexperimentellen mRNA-Impfstoffes zu rechnen ist.

(Christine Aschenberg-Dugnus (FDP): Das gibt es doch nicht! – Steffi Lemke (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN): Das ist doch schon wieder gelogen, was Sie da erzählen! Das gibt es doch gar nicht! Schon im dritten Satz Lügen verbreiten!)

System- und pandemierelevante Gruppen wie zum Beispiel medizinische Kräfte, Polizei, Rettungskräfte, Bundeswehr und Pflegekräfte sollten natürlich absolut freiwillig zuerst geimpft werden, genauso wie auch unsere Bundesregierung. Die sollten hier mit gesundem und mit gutem Beispiel vorangehen. Wir werden Sie in den nächsten Wochen beobachten.

(Beifall bei der AfD)

Nach unserem AfD-Rastermanagement, welches wir mehrfach auch schon im Februar hier im Plenum vorgestellt hatten, fordern wir immer den Schutz der Risikogruppen mit Maßnahmen wie angemessener Isolierung, Social Distancing und FFP2-Masken. Statt ohne Not die Risikogruppen zu impfen, die wohl am meisten mit den Nebenwirkungen zu kämpfen haben,

(Kordula Schulz-Asche (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN): Woher wissen Sie das denn?)

präferieren wir die von uns bereits benannten systemrelevanten Gruppen. Zusätzlich geht in Deutschland die Impfbereitschaft massiv zurück. Aber warum ist das so?

(Christine Aschenberg-Dugnus (FDP): Weil Sie hier Unsinn verbreiten!)

Das ist hier die entscheidende Frage.

(Christine Aschenberg-Dugnus (FDP): Wegen Ihrer Propaganda!)

Weil die Menschen das Vertrauen in die Bundesregierung und ihre Hauruck-Maßnahmen verloren haben.

(Beifall bei der AfD – Steffi Lemke (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN): Weil Sie lauter Lügen verbreiten!)

Statt Rastermanagement proklamieren Sie hier ein sogenanntes Clustermanagement, was nicht nur wahnsinnig teuer ist – 5 Milliarden Euro pro Woche! -, sondern auch unseren kompletten Mittelstand demontiert und letztendlich nichts gebracht hat außer ein riesiges Chaos.

(Beifall bei der AfD)

Lediglich 37 Prozent der Menschen haben noch Vertrauen in die Politik, und dieser Entwurf trägt nicht dazu bei, das Vertrauen zurückzugewinnen. Genauso wenig trägt ein genbasierter mRNA-Impfstoff

(Steffi Lemke (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN): Boah!)

dazu bei, wenn man keine Alternativen anbietet. Was ist zum Beispiel mit den Vektorimpfstoffen oder Totimpfstoffen? Hier liegt eine sehr gute Langzeiterfahrung vor, und in der Welt wurden schon einige zugelassen, zum Beispiel in China

(Kordula Schulz-Asche (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN): Und in Russland?)

oder die beiden russischen Impfstoffe

(Lachen bei der SPD, der FDP und dem BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) – Kordula Schulz-Asche (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN): In Russland, genau!)

Sputnik V und EpiVacCorona.

(Michael Grosse-Brömer (CDU/CSU): Ja, genau! Sputnik V als Lösung der Impfstrategie! Wo leben Sie eigentlich? Fangen Sie mal an, zu impfen, und zwar mit sich! Viel Spaß mit Sputnik!)

Wie sieht es hier mit der wissenschaftlichen Zusammenarbeit aus? Leider Fehlanzeige. Irgendwie wird das Ganze den Geruch nicht los, dass es hier einzig und allein um Lobbyismus geht, und da macht auch der FDP-Gesetzentwurf keine Ausnahme.

(Beifall bei der AfD – Steffi Lemke (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN): Da kann er ja nach Russland fahren und sich da impfen lassen! – Michael Grosse-Brömer (CDU/CSU): Nicht zu fassen!)

Man hat echt das Gefühl, man bekommt hier nur Absinth, obwohl weltweit noch grüner Tee und Glühwein zur Verfügung stehen.

Ihnen allen schöne Weihnachten, und denken Sie einfach in der Weihnachtszeit einmal darüber nach, was ich Ihnen gesagt habe!

(Beifall bei der AfD – Michael Grosse-Brömer (CDU/CSU): Nee! Bei Ihnen haben ja auch alle nur eine Grippe in der Fraktion! Auch wenn sie im Krankenhaus liegen! – Michael Theurer (FDP): Sie haben vielleicht auch zu viel Absinth getrunken!)

Impfstoffe im Verleich

Geändert hat sich nichts, die Regierung hat wertvolle Zeit verstreichen lassen und nicht dazugelernt. Die Corona-Pandemie beherrscht nach wie vor die Schlagzeilen und der nächste Lockdown steht in Haus.

So schreibt zum Beispiel die Frankfurter Rundschau;

Jetzt, unmittelbar vor dem Lockdown, wissen es alle besser. Der unvermeidliche Karl Lauterbach wettert, die „verzögerte“ Zulassung des Biontech-Pfizer-Impfstoffs in der Corona-Pandemie koste Menschenleben. […] Und Jens Spahn selbst wäscht seine Hände in Unschuld und behauptet, Deutschland sei „impfbereit“. Unausgesprochen meint er: Dass noch nicht geimpft werden kann, liegt an der lahmen EU-Arzneimittelagentur Ema.

Doch welche Impfstoffe gibt es überhaupt? Und wie sieht es mit der Wirksamkeit aus? Hier gibt es einen Vergleich der verschiedenen Impfstoff-Typen in einer Übersicht:

Impfstoffe im Vergleich

Impfstoff-TypGenbasierte ImpfstoffeVektorimpfstoffe (Die Einschleuser)Inaktivierte Impfstoffe (Totimpfstoffe)
RNA-ImpfstoffeDNA-Impfstoffe
Name/ Firma für Corona-Impfstoff BNT162 (BioNTech/Fosun/Pfizer)

offizielle Zulassung durch EMA wahrscheinlich am 23.12.2020



 mRNA-1273 (Moderna/NIAID)

Offizielle Zulassung Mitte Januar 2021 erwartet


Wirksamkeit: 95%
INO-4800 (Inovio Pharmaceuticals)

noch in Testung


Wirksamkeit: n/a
Gam-COVID-Vac Lyo/Sputnik V (Gamaleja-Institut für Epidemiologie in Moskau)

Zulassung seit 11.08.2020


Wirksamkeit: 95%
EpiVacCorona (Staatliches Forschungszentrum für Virologie und Biotechnologie „Vektor“)

Zulassung seit 16.10.2020


Wirksamkeit: 95%

Sinopharm (Wuhan Institute of Biological Products)

Zulassung beantragt


Wirksamkeit: n/a

Sinovac (Beijing Institute of Biological Products)

Zulassung beantragt


Wirksamkeit: n/a
ErklärungHier wird ein kleines Stück Erbinformation in Form sogenannter Messenger-RNA (mRNA) mit Nanopartikeln aus Fett umschlossen und in Muskelzellen geschleust. Dort leitet die RNA den Bau des Corona-Spikeproteins an, welches anschließend von den geimpften Zellen gezeigt und vom Immunsystem als feindlich erkannt wird. Es werden Antikörper und T-Zellen gebildet, die dann wirken, wenn es zu einer realen Infektion mit Sars-CoV-2 kommt.

Sogenannte mRNA-Vakzine sind in der Lage das Erbgut des Menschen unkontrolliert zu verändern — und getestet nach klinischen Standards wurden sie bisher nie.
DNA-Impfstoffe sind innovative biomedizinische Arzneimittel, die statt eines Eiweißbestandteils (Antigen) des Erregers ein Gen mit der genetischen Information für den Bauplan für dieses Antigen enthalten. Träger für diese genetische Information ist meist ein ringförmiges DNA-Molekül (Plasmid), das in ungefährlichen Bakterien unter kontrollierten Bedingungen hergestellt wird. Die genetische Information wird dann in einigen wenigen Körperzellen des Impflings in das Antigen übersetzt. Die Zelle präsentiert auf ihrer Oberfläche dem Immunsystem das Antigen und löst dadurch die Immunreaktion gegen den Krankheitserreger aus.Bei Vektorimpfstoffen wird das Genmaterial für ein Impfantigen in ein infektionsfähiges, gut bekanntes Trägervirus eingebaut, das dann als Impfstoff injiziert wird. Dieser Vektor dient als eine Art Gen-Fähre, die genetisches Material in die Körperzellen einschleust. Dort wird das zusätzliche Gen für das Impfantigen in dem Vektorvirus abgelesen und in ein virales Protein übersetzt, das dann im Geimpften die Produktion von Antikörpern und spezifischen T-Zellen gegen dieses Antigen provoziert.
Totimpfstoffe - oder inaktivierte Impfstoffe - enthalten entweder ganze, abgetötete Erreger, einzelne Partikel davon (Oberflächenproteine) oder nur das Gift ( inaktivierte Toxine = Toxoide). Die Erreger können sich weder vermehren noch die Krankheit auslösen, weshalb mit geringeren Nebenwirkungen zu rechnen ist als bei Lebendimpfstoffen. Sie werden jedoch vom Körper als fremd erkannt und regen das körpereigene Abwehrsystem zur Antikörperbildung an. Weil dadurch allein eine zu schwache Immunantwort ausgelöst wird, enthalten Totimpfstoffe zusätzliche Wirkverstärker (Adjuvantien).
Bisher entwickelte ImpfstoffeKeineIn der Forschung befinden sich DNA-Impfstoffe gegen Influenza, Aids, Hepatitis B und Hepatitis C, Tollwut, humane T-Zell-Leukämie sowie das Zervixkarzinomzugelassener Vektor-Impfstoff ist der Ebola-Impfstoff ErveboKeuchhusten, Grippeimpfung, Cholera, Tollwut, Pneumokokken- und Meningokokken-infektionen
Vorteileeinfaches Herstellungsverfahren, leicht Anpassung, wenn das Virus mutierteinfaches Herstellungsverfahrenkeine aufwendigen Kühlkettengute Verträglichkeit, die zu erwartenden Nebenwirkungen sind gering (deswegen sind die meisten Impfstoffe heutzutage Totimpfstoffe)
NachteileInstabilität der RNA - der Transport in die Zielzellen ist eine große Herausforderung

aufwendige Kühlkette

bisher noch nie als Impfstoff angewendet

da es noch keine Erfahrungen mit RNA-Impfstoffen gibt, weiß man nicht, welche Nebenwirkungen auftreten können
Bisher nur in der Tiermedizin zugelassen

international bisher noch keine zugelassenen DNA-Impfstoffe für den Menschen - Hürde war bisher die effiziente Aufnahme der Plasmid-DNA in menschliche Zellen und der anschließende Transfer in den Zellkern
im Menschen wenig erforscht, wie lange und wie stark sich Vektor-spezifische Immunität auf Folgeimpfungen auswirkt

Neuartige Impfkonzepte von der präklinischen Forschung in die klinische Erprobung zu bringen, ist sehr kostspielig
Grundimmunisierung

mind. 3 Impfungen

Impfschutz besteht oft nur 3-10 Jahre
Offen bleibt allerdings für beide mRNA-Impfstoffe die Frage, ob sie nur vor einer Covid-19-Erkrankung schützen oder auch die Verbreitung der Infektion verhindern

Falsche Versprechungen?

“Ordentliche” Zulassung im Eilverfahren statt Erfahrungen, Unbelehrbarkeit statt Einsicht und massivie Kollateralschäden statt gezielter Hilfe. Die Regierung hat allein 2020 ein Versprechen nach dem anderen gebrochen. Zwar wird nun mal wieder suggeriert, dass Impfungen uns zur Normalität zurück führen können, doch ob dies auch wirklich so sein wird, bleibt fraglich. Schließlich hatte Gesundheitsminister Jens Spahn noch vor wenigen Wochen getönt „mit den heutigen Erkenntnissen hätten wir Friseure und Einzelhandel nicht schließen müssen”. Und nun geschieht genau dies doch… mal wieder.

FFP2-Masken erweisen sich als Schrott!

Die von Herrn Gesundheitsminister Jens Spahn versprochene FFP2-Schutzmasken für die Älteren und Risikopatienten unseres Land dürfen ja seit Dienstag in den Apotheken abgeholt werden und sind auch in den Pflegeheimen angekommen.

Doch nun erweisen sie sich als der letzte Schrott! Die Arbeiterwohlfahrt in Nordrhein-Westfalen rät sogar vom Tragen der ungeeigneten „Schutzmittel“ ab.

Wie die „Welt“ berichtet, seien sie „mit dem Hinweis „Non-Medical“ versehen und damit nicht für den Einsatz im medizinischen Bereich nutzbar. Bei einigen fehlten zudem Angaben, wie das Haltbarkeitsdatum oder der Verwendungsbereich.“

Hatte Herr Spahn Anfang November noch geprahlt, hochwertige Schutzausrüstung auszuliefern, so sehen wir nun das Resultat. Nicht einmal das Pflegepersonal und die Risikogruppen werden geschützt! Traurig, bei einer doch so fortschreitenden Pandemie …