So ist nun mal die Mikrobiologie

Lockdown, Lockerung, R-Wert rauf, wieder Lockdown, wieder Lockerung und so weiter und so weiter… und alle wundern sich, dass die Infektionszahlen steigen.

Klar, wenn man denn Deckel vom Milchtopf zuhält! Irgendwann muss man den halt wieder aufmachen. Dann hat man eine 2. oder 3. Welle, wie gewünscht, je nach dem wie viele Male man den Deckel ein ganz kleines bisschen aufmacht und schnell wieder zu.

Zur selben Zeit, als ganz Europa das öffentliche Leben herunterfuhr, ging Schweden seinen Sonderweg und wurde dafür schwer kritisiert. Doch während hier aktuell die Angst vor der zweiten Welle umgeht, sinken dort die Infektionszahlen. Statt eines Lockdown sind dort Kitas und Schulen offen, Restaurants belebt und es gibt nur geringe Kontakteinschränkungen. Schwedens Corona-Maßnahmen wurden vom Rest Europas heftig kritisiert.

Verantwortlich für Schwedens Vorgehensweise ist der Staatsepidemiologe Anders Tegnell. Er wollte nur diejenigen gezielt schützen, denen Corona wirklich gefährlich werden würde, also in erster Linie alte und kranke Menschen. Alle anderen sollten ihren Alltag so normal wie möglich weiterleben. Die Idee dahinter war die Herdenimmunität: Wenn sich ein großer Teil der gesunden Bevölkerung mit dem neuen Coronavirus infizieren würde, wären automatisch auch diejenigen geschützt, für die eine Ansteckung gefährlich wäre.

Zwar schnellten die Infektionszahlen kurzzeitig nach oben und es kam es zu unverhältnismäßig vielen Todesfällen, doch trotz Unverständnis im Ausland hielt Schweden an seiner Strategie fest. Dazu gehörte auch, die Schweden zu nichts zu zwingen. Keine Maskenpflicht, keine Quarantäne für Reiserückkehrer. Man setzte auf freiwillige soziale Distanz und das eigenständige Einhalten der Hygienemaßnahmen seitens der Bevölkerung.

Ergebnis: Kaum Neuinfektionen und ein niedriger R-Wert

Anfänglich sah es so aus, als wäre das schwedische Modell gescheitert, da die Fallzahlen gerade dann steil anstiegen, als sie in anderen europäischen Ländern zurückgingen und erste Lockerungen eingeführt wurden. Ende Juni hatten die täglichen Neuinfektionen mit 2500 einen Höchststand erreicht. Und dann stoppte der Negativtrend in Schweden. Seit Anfang Juli gab es keine Neuinfektionen über 500 mehr, derzeit liegt die tägliche Zunahme bei rund 300, Tendenz sinkend.

Einen Rückgang der Todesfälle registrierten Mediziner schon zuvor. Infektionsepidemiologin Anna Mia Ekström vom Karolinks-Institut, spricht von sinkenden Zahlen der Intensivpatienten seit Ende April. Ende Juli starben noch ein, zwei Patienten pro Tag und nur wenige Covid-19-Patienten wurden auf Intensivstationen eingeliefert. Der R-Wert, also die Zahl, wie viele andere Menschen ein Infizierter ansteckt, sei in Schweden inzwischen auf 0,6 gesunken.

Chefepidemiologe Anders Tegnell hat seinen Kurs stets verteidigt und ist weiterhin überzeugt davon, dass Schweden nicht viel falsch gemacht hat. Vielmehr zeigt er sich besorgt über den weltweiten Infektionsanstieg. Schweden geht gegen diesen Trend.

In Schweden hat man den Deckel vom Milchtopf gar nicht erst zugemacht. Und deshalb konnte bei kleiner Flamme gar nichts richtig überkochen. So ist nun mal die Mikrobiologie.

Warum Altparteien so gerne die AfD kopieren

Wie sicherlich jeder schon mitbekommen hat, wird die politische Arbeit der AfD konsequent ignoriert. Bringt die AfD einen Antrag zur Abstimmung ein, wird er von den anderen Parteien kategorisch abgelehnt. Doch liegt das an den Inhalten der AfD-Anträge oder wird hier einfach unfair taktiert?

Altparteien kopieren AfD

Eins scheint sicher; die Inhalte unserer Anträge gefallen den Altparteien. Wie sonst lässt es sich erklären, dass diese sich bei der AfD Inspiration holen oder gar plump plagiieren?

Die Methode

Seit rund drei Jahren ist die AfD im Bundestag vertreten. Mittlerweile lässt sich ein deutliches Muster erkennen. Der Ablauf ist stets der gleiche; Die AfD erarbeitet Inhalte, stellt diese in einem Antrag zur Abstimmung und die Altparteien lehnen ihn geschlossen ab. DOCH: mit etwas zeitlichem Versatz stellen die Altparteien genau diese Inhalte nun selbst zur Abstimmung – Inhalte, die sie aus den AfD-Anträgen einfach abgeschrieben haben.

Die Medien

Die Medien machen dieses Spiel meist mit und geben der AfD den Anstrich der politischen Unfähigkeit. Ein Zerrbild von dem auch Stefan Möller, stellvertretender parlamentarischer Geschäftsführer der AfD-Fraktion im Thüringer Landtag, jüngst berichten kann;

„Heute habe ich zum ersten Mal ein vereinbartes Interview verweigert. Der MDR wollte von mir wissen, wie die AfD-Fraktion im Thüringer Landtag auf die Idee kommt, dass unsere politischen Initiativen systematisch zunächst abgelehnt und dann kopiert werden.

Darauf war ich auch bestens vorbereitet. Ich bestand allerdings darauf, dass ich meine Aussagen nur freigebe, wenn ich weiß, in welchem Kontext ich zitiert werde. Aus irgendeinem Grund wollte sich der MDR nicht darauf einlassen. Als ich dann auch noch erfuhr, dass für unsere Sichtweise des Problems gerade einmal 20 bis 40 Sekunden im Beitrag eingeplant waren, habe ich abgelehnt.

Mir war damit sofort klar, dass nur ein Satz aus dem Zusammenhang gerissen werden soll.
Inzwischen kennen wir leider die Methoden und ich habe kein Interesse daran, einen O-Ton zu liefern, der nachher irgendeine Falschbehauptung des Redakteurs »belegen« soll.

Dabei wäre die Frage, warum im Landtag von den anderen Parteien solche Spielchen getrieben werden, tatsächlich interessant gewesen. Auf das Interview hatte ich mich mit Hilfe meiner Kollegen intensiv vorbereitet und mir ein paar hochinteressante aktuelle Beispiele herausgesucht. Dabei habe ich vor allem darauf geachtet, auch die Auswertung der Berichterstattung in den etablierten Medien nicht zu kurz kommen zu lassen. Denn es wäre ja alles kein Problem, wenn wir zwar einerseits von den Altparteien kopiert werden, andererseits der öffentliche Rundfunk und die Zeitungen aber fair und wahrheitsgemäß berichten würden, wer eigentlich den Anstoß für einen politischen Lösungsansatz gegeben hat. Meine Beispiele belegen aber, dass genau das systematisch in den letzten Monaten geradezu hintertrieben worden ist, so dass man kaum noch von Zufall sprechen kann. Aber das kann man natürlich nicht in 40 Sekunden erörtern.

Wenn der MDR nicht willens ist, ausgewogen und seriös zu berichten, dann machen wir das lieber selbst – und zwar demnächst hier und in unserer Fraktionszeitung.“

Einige Beispiele

Wie die Altparteien im Detail von der AfD abschreiben, macht die folgende Auflistung deutlich:

1. Epidemische Lage aufheben

Antrag der AfDAntrag der FDP
ZusammenfassungDie FDP Fraktion hat den AfD-Antrag nahezu komplett abgeschrieben und dies in der
Gesundheitsausschusssitzung auch eingeräumt.
Titel„Verordnungs-ermächtigung des Bundesministeriums für Gesundheit einschränken – Feststellung der epidemischen Lage von nationaler Tragweite aufheben“„Epidemische Lage von nationaler Tragweite beenden –
Bevölkerung weiter schützen, Parlamentsrechte wahren“
Drucksache- Nr.19/1899919/20046
Datum Veröffentlichung:06.05.202016.06.2020
Ähnliche Punkte– “Der Deutsche Bundestag stellt daher darüber hinaus nach § 5 Abs. 1 Satz 2 Hs. 2 IfSG fest, dass die Voraussetzungen einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite nicht
mehr vorliegen
.“

– Wir fordern, „die Feststellung der epidemischen Lage von nationaler Tragweite aufzuheben.“
– „Die Voraussetzungen für die Feststellung einer
epidemischen Lage von nationaler Tragweite im
Sinne des § 5 Abs. 1 IfSG liegen nicht mehr vor.“

– „Die Feststellung der epidemischen Lage von
nationaler Tragweite vom 25.03.2020 wird
aufgehoben.“

2. Gesundheits-Apps

Antrag der AfDAntrag der FDPAntrag Linke
ZusammenfassungAlle AfD-Anträge zum Thema Digitali-sierung im Gesundheits-system wurden abgelehnt und dann kopiert. Die Anträge zur Wirksamkeit ebenfalls (Linke und FDP).
Titel„Gesundheits-Apps auf klinische Wirksamkeit prüfen und Patienten schützen“

„Corona digital bekämpfen – Förderprogramme im Bereich digitaler Gesundheit und Pflege“
„Prozesse im Gesundheitswesen durch Digitalisierung modernisieren“„Patienten-
interesse voranstellen und gemeinwohl-orientierten Gesundheits-datenschutz einführen „
Drucksache- Nr.19/16057
19/18508
19/1894619/18944
Datum Veröffentlichung:– 18.12.2019
– 09.04.2020
05.05.202005.05.2020
Ähnliche Punkte– unverzüglich das Deutsche Elektronische Melde und Informations-system für den Infektionsschutz (DEMIS) einzuführen

– die seit dem Jahr 2018 laufende Erarbeitung der Schnittstellenkonfigurationen für Hersteller von Praxis-, Labor- und Krankenhaus-verwaltungs-systemen nun unverzüglich fertigzustellen und den dafür notwendigen Austausch mit der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) und der Deutschen Krankenhausge-sellschaft e. V. (DKG) umgehend zu intensivieren sowie alle dafür notwendigen Personal- und Finanzmittel bereitzustellen und gegebenenfalls die Beauftragung unterstützender privater Software-Unternehmen vorzunehmen



– unverzüglich das Deutsche Elektronische Melde und Informations-system für den Infektions-
schutz (DEMIS) einzuführen,

– die Vernetzungs-prozesse zwischen niedergelassenen Haus- und Fachärzten, akut-stationären Kliniken, Rettungs-
diensten, ambulanten und stationären Pflegeeinrich-tungen und Rehabilitations-kliniken zu beschleunigen und die vollständige Interoperabilität aller Akteure im deutschen Gesundheits-system durch Hochfahren der digitalen Konnektivität zu gewährleisten



– Apps auf klinische Wirksamkeit und Sicherheit prüfen und erst bei gesicherter Evidenz, als GKV-Leistung einführen



3. DRG- Antrag:


Ebenso wie die AfD hat sich die LINKE in einem Arbeitspapier kritisch zum DRG –System geäußert:
https://www.linksfraktion.de/themen/a-z/detailansicht/krankenhaeuser/

Ehrliche Antwort – wohl kaum zu erwarten

Die AfD wird gemieden, wo auch immer es geht und die Medien tun ihr Übriges um dies zu verbreiten. Doch die Wahrheit sieht anders aus, denn fest steht, an den politischen Inhalten liegt es nicht. Warum sonst übernehmen andere Parteien so gerne die Standpunkte der AfD und deklarieren sie für sich? Auf diese Frage wird es wahrscheinlich nie eine ehrliche Antwort geben.

Epidemische Lage von nationaler Tragweite beenden – einen planlosen Lockdown darf es nie wieder geben!

Sehr geehrter Herr Präsident! Guten Morgen, liebe Kollegen! Am 6. Mai forderte unsere Fraktion hier an dieser Stelle, hier im Plenum, „die epidemische Lage von nationaler Tragweite aufzuheben“. Heute, sage und schreibe 43 Tage später, fordert die FDP: „Epidemische Lage von nationaler Tragweite beenden“.

Zwischenruf: (Christian Lindner (FDP): Weil es jetzt eine andere Lage ist!)

Wir freuen uns darüber außerordentlich, keine Angst. Wir finden es auch nicht weiter schlimm, dass „aufzuheben“ jetzt „beenden“ heißt – damals noch von Ihnen moniert. Manche haben sogar im Plenum hier über Menschenfeindlichkeit oder Ähnliches philosophiert und gebrüllt. Dennoch möchten wir uns bei der FDP für diesen Antrag bedanken.

Woher dieser Sinneswandel jetzt kommt, können wir uns leider nicht erklären, da Sie ja damals unseren Antrag kategorisch abgelehnt hatten.

Zwischenruf: (Christian Dürr (FDP): Sie haben doch gerade selbst gesagt, das war vor 43 Tagen! – Weitere Zurufe von der FDP)

– Entschuldigung. Lassen Sie mich mal bitte ausreden. – In Anbetracht der Erfurter Situation mit Herrn Kemmerich, die jedem hier ja hinlänglich bekannt sein dürfte, hoffen wir, dass Sie jetzt nicht Ihren eigenen Antrag ablehnen müssen, meine Damen und Herren. Das wäre in der Tat außerordentlich schade und sicherlich nicht im Interesse der Menschen dieses Landes.

Zwischenruf: (Christian Dürr (FDP): Wer hat Ihnen das denn aufgeschrieben?)

Ja, es ist längst überfällig, festzustellen, dass eine epidemische Lage von nationaler Tragweite nicht mehr vorliegt. Und, liebe Kollegen, wie schon so oft: Die AfD wirkt, meine Damen und Herren.

Zwischenruf: (Carsten Schneider (Erfurt) (SPD): Da habe ich drauf gewartet! – Michael Grosse-Brömer (CDU/CSU): Die Frage ist nur, wie!)

Aber Sie fragen sich jetzt sicherlich: Wie ist die AfD bereits vor Wochen zu dieser Erkenntnis gelangt,

Zwischenruf: (Carsten Schneider (Erfurt) (SPD): Welche Medizin nehmen Sie eigentlich?)

während sich viele Politiker hier aus dem Haus noch im Homeoffice befanden und sich ängstlich hinter dem Regierungsshutdown verbarrikadiert hatten?

Zwischenruf: (Carsten Schneider (Erfurt) (SPD): Ach Gott! – Christian Dürr (FDP): Soll ich Ihnen mal Bilder zeigen aus Niedersachsen, aus dem Ausschuss, wie Ihre Leute da rumgelaufen sind? Die hatten voll Masken auf!)

Mit ein wenig mathematischem Geschick und den umfangreichen Daten der Hopkins-Universität haben wir einige Länder hinsichtlich der Einwohnerdichte und der Infektionsausbreitung verglichen und festgestellt, dass Länder ohne Lockdown eine niedrigere Infektionsausbreitung je Quadratkilometer hatten und haben als jene mit einem oder einem verzögerten Shutdown wie bei uns.

Zwischenruf: (Carsten Schneider (Erfurt) (SPD): Ist ja unfassbar! Unglaublich! – Zuruf von der CDU/CSU: Haben Sie das in Grönland gemessen? – Weitere Zurufe von der SPD)

Besser wäre es tatsächlich gewesen, auf den Shutdown komplett zu verzichten

Zwischenruf: (Jan Korte (DIE LINKE): AfD gefährdet die Gesundheit! – Zuruf vom BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN: Absurd!)

und stattdessen ein gestuftes pandemisches Rastermanagement zu verwenden, wie es die AfD bereits im Februar, genau am 12. Februar, hier in diesem Plenum gefordert hatte. Ehrlich gesagt, meine Damen und Herren, hätten wir uns dann diese Diskussion hier und heute und eine Stunde sparen können. Die Zahlen zeigten, dass ein Shutdown in Deutschland nicht nur völlig unnötig war, sondern geradezu die Pandemie in die Länge gezogen hat.

Zwischenruf: (Dr. Kirsten Kappert-Gonther (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN): Das ist doch Quatsch!)

Dabei sind die einzelnen Verläufe der Pandemie dynamisch gut zu beurteilen, da sie nach den klassischen Fließgleichgewichtsprinzipien in komplexen adaptiven Biosystemen reagieren. Dazu wäre allerdings am Anfang eine öffentliche Expertenanhörung von Fachwissenschaftlern wie Systemtheoretikern, Medizinern und Katastrophenforschern erforderlich gewesen.

Zwischenruf: (Jan Korte (DIE LINKE): Da wären Sie schon mal nicht dabei gewesen!)

Doch leider Fehlanzeige. Nun müssen Sie es sich in aller Öffentlichkeit gefallen lassen, werte Bundesregierung, dass wir wegen Ihres Missmanagements auch in dieser Frage einen Corona-Untersuchungsausschuss fordern.

Zwischenruf: (Carsten Schneider (Erfurt) (SPD): Beantragen können Sie ihn!)

Und noch etwas: Hier und da hört man schon wieder vom Damoklesschwert einer zweiten Welle. Hören Sie bitte mit diesem Unfug auf! Den Menschen muss klar sein, dass Seuchen schon immer zur Menschheitsgeschichte gehört haben und auch gehören werden. Deshalb ist es absolut unsinnig, die Menschen mit monatelangen Verunsicherungen durch ständig wechselnde Ausnahmen und Regelungen zu zermürben. Statt sie gegen Viren und Bakterien aller Art widerstandsfähig zu machen, haben Sie mit Ihren Maßnahmen genau das Gegenteil erreicht.

Zwischenruf: (Beifall bei der AfD – Zuruf vom BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN: Oho!)

Wissen Sie, was Sie gemacht haben?

Zwischenruf: (Carsten Schneider (Erfurt) (SPD): Nee! Ich bin gespannt!)

Sie haben nämlich den negativen Stress massiv erhöht und damit das Immunsystem vieler Menschen geschwächt.

Zwischenruf: (Dr. Petra Sitte (DIE LINKE): Das tun Sie! Das ist Ihr Geschäftsmodell!)

Wir fordern Sie deshalb auf: Klären Sie die Menschen über das Virus auf und hören Sie auf, Ängste zu schüren und persönliche Freiheiten einzuschränken.

Zwischenruf: (Claudia Moll (SPD): Wer schürt denn hier Ängste?)

Insbesondere die Sorge um unsere Kinder muss eine höhere Wichtigkeit bekommen und im höchsten Maße an Normalität orientiert sein. Meine Damen und Herren, wir brauchen keine Angsthasen, sondern gut ausgebildete, vorwärtsstrebende und lösungsorientierte junge Menschen.

Zwischenruf: (Dr. Petra Sitte (DIE LINKE): Dann können Sie ja gehen! – Jan Korte (DIE LINKE): Da sind Sie ja schon mal raus!)

Liebe Kollegen, es ist eine sehr traurige Wahrheit, die aber hundertprozentig uns alle hier treffen wird – und das ist so sicher wie das Amen in der Kirche -: Wir alle hier werden einmal sterben. Daher ist es wichtig, unser Leben mit Freude und Lebensenergie zu auszufüllen, egal in welchem Stadium wir uns auch immer befinden – ob als Kind, als Erwachsener oder als Angehöriger der sogenannten Risikogruppe. Diese Möglichkeit wurde uns in den letzten Wochen durch die Entscheidungsträger komplett genommen.

Zwischenruf: (Stefan Schmidt (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN): In den letzten Jahren, seitdem die AfD hier ist!)

Sie haben uns in den Altenheimen alleingelassen, sie haben uns zu Lehrern im Homeoffice gemacht, und sie haben uns unserer Freizeitmöglichkeiten beraubt. Das darf sich nie wiederholen.

Zwischenruf: (Beifall bei der AfD – Zurufe von der LINKEN)

Wir müssen auf die nächste Epidemie einfach besser vorbereitet sein. Einen planlosen Lockdown, wie wir ihn in den letzten Wochen erlebt haben, darf es niemals wieder geben. Denn es ist ebenso eine traurige Wahrheit, die zu 100 Prozent stimmt: Die nächste Epidemie kommt ganz bestimmt. – Nur eins: Wir sollten besser darauf vorbereitet sein.

Zwischenruf: (Rudolf Henke (CDU/CSU): Hunderttausende Leben gerettet!)

Noch etwas ganz Persönliches als Mediziner zum Schluss: Nehmen Sie bitte den Menschen da draußen diesen unnützen Maulkorb ab! Bereits nach drei Stunden und bei Temperaturen von 28 Grad haben Sie die perfekte mobile Petrischale für Millionen Arten von Keimen.

Vielen Dank, meine Damen und Herren.

Zwischenruf: (Beifall bei der AfD – Jan Korte (DIE LINKE): Dann können Sie jetzt ja zu Ihrer Party gehen! – Dr. Petra Sitte (DIE LINKE): Es reicht, dass einer infiziert ist!)

Wegen Risiken & Nebenwirkungen laden Sie nicht die Corona – App

Seit heute ist sie auf dem Markt und in den Medien hört, sieht und liest man nichts anderes mehr – die Corona-Warn-App, mit freundlicher Empfehlung ihres Gesundheitsministers Jens Spahn.

Eine App, die helfen soll, Infektionsketten frühzeitig zu erkennen und die Sie alarmiert, wenn sich ein Covid-19-positiv getesteter Mensch in Ihrer Umgebung aufhält. Im Klartext heißt das, das Programm registriert Ihr Bewegungsprofil, merkt sich Ihre Begegnungen mit anderen Menschen und tauscht sich mit anderen Smartphones Zufallscodes aus, um auf persönliche Daten zuzugreifen.  Die Kosten der Erstellung und Entwicklung belaufen sich auf ca. 20 Millionen Euro, dazu kommen monatliche Betriebskosten in Höhe von ca. 2,5 bis 3,5 Millionen Euro – der größte Teil an die Deutsche Telekom für den Betrieb der Hotlines.

Doch wie sieht es mit der Datensicherheit aus? Unsere Regierung verspricht uns natürlich eine Konformität mit der DSGVO und eine dezentrale Datenspeicherung.

Aber: Eine zentrale Speicherung der Daten erfolgt dann, wenn ein App-Nutzer sich als infiziert meldet – dann nämlich werden die Tagesschlüssel, die bislang geheim waren, auf einem Server gespeichert und können dort abgerufen werden. Andere App-Nutzer erhalten die Tagesschlüssel aller Infizierten und das Programm gleicht lokal auf ihren Smartphones ab, ob sich daraus eine temporäre ID errechnen lässt, die in den vergangenen 14 Tagen empfangen wurde. 

In den Medien wird behauptet, dass jede staatliche Datenverarbeitung ausschließlich aufgrund einer Einwilligung zulässig sei. Das stimmt aber so nicht, denn in der DSGVO gibt es zahlreiche weitere Rechtsgrundlagen, mit denen die Datenverarbeitung durch die App gerechtfertigt werden kann.

Deshalb sagen wir, die Alternative für Deutschland, NEIN zur Corona-App, NEIN zur staatlichen Überwachung und NEIN zum gläsernen Bürger. Laut einer aktuellen Studie wollen 47 Prozent der Deutschen diese Kontroll-App nicht – zeigen sie zivilen Ungehorsam und installieren sie die App nicht!

Weniger Mundschutz – mehr Verstand

Es gibt viele Studien und Untersuchungen zur Wirksamkeit beim Tragen von Mund-Nasen-Bedeckungen, die einen sprechen dafür, die anderen dagegen. So soll das Corona-Virus minimiert werden, einen einhundertprozentigen Schutz gibt es aber nicht.

Die Maskenpflicht dient daher lediglich als Unterstützung, aber auch nur, wenn von den Maskenträgern Regeln bei der Benutzung eingehalten werden: Wegwerfmasken sollten alle vier Stunden gewechselt und Stoffmasken täglich bei 90 Grad gewaschen werden. Doch sind wir mal ehrlich: wer hält sich denn daran? Die Mund-Nasen-Bedeckungen, egal ob Wegwerf- oder Stoffmasken, wandern nach der Benutzung in die Jackentasche oder hängen am Innenspiegel des Autos. Tägliches Waschen oder Entsorgen nach dem Benutzen mach so gut wie keiner!

Seit Wochen haben wir alle die gleiche Maske auf, in welcher sich Bakterien und Viren vielfältigster Art willkommen heißen. Ebenso sieht man immer weniger Verkäuferinnen und Verkäufer mit Mundschutz – Warum? Das dauerhafte Tragen der Masken behindert das freie Atmen und erzeugt Kopfschmerzen, Schwindel sowie ein beklemmendes Gefühl bis hin zu Angst- und Panikattacken. Und sind wir mal ehrlich: Vor der Maskenpflicht wurde beim Einkaufen im Supermarkt viel mehr auf die Einhaltung des Mindestabstandes geachtet, als jetzt. Beobachtet man die Menschen beim Einkaufen so erkennt man auch, dass sich viel mehr ins Gesicht und unter den Mundschutz gefasst wird – Hygiene sieht anders aus. Die Masken suggerieren uns eine Art Sicherheit und nehmen uns die so wichtige Kommunikation per Mimik oder Lächeln.

Die wichtigsten und effektivsten Schutzmaßnahmen aber kennen wir alle: gesunder Menschenverstand, ausgiebige Händehygiene, korrekte Husten- und Niesetikette und das Einhalten von Mindestabständen. Dann braucht es auch die Mund-Nasen-Bedeckung nicht.

Die dramatische Fehleinschätzung bestätigt sich!

Seit Wochen sind Schulen und Kitas geschlossen oder laufen nur im Notbetrieb.
Der Grund: Kinder könnten das Coronavirus verbreiten und sich gegenseitig anstecken.

Schon vor Wochen kritisierte Dr. Robby Schlund diese Maßnahmen und verwies auf groß angelegte Studien,
die aufzeigten, dass Kinder unter 10 Jahren fast gar nicht mit dem Virus infiziert werden.
Doch die Regierung wollte lieber nur die Studie von Virologe Christian Drosten hören
und ignorierte alle Bedenken und wissenschaftlichen Daten. Wie sich nun herausstellt, lag Drosten mit seiner wichtigsten Corona-Studie komplett daneben.

So berichtet die BILD-Zeitung:

https://www.bild.de/politik/inland/politik-inland/fragwuerdige-methoden-drosten-studie-ueber-ansteckende-kinder-grob-falsch-70862170.bild.html

So kritisiert unter anderem Professor Leonhard Held vom Institut für Epidemiologie, Biostatistik und Prävention der Universität Zürich in einer Untersuchung die Aussagekraft der Drosten-Studie:

„Die Erkenntnisse müssen mit einiger Vorsicht interpretiert werden.“

Ein zentraler Schwachpunkt der Drosten-Studie sei seiner Meinung nach die geringe Anzahl der untersuchten Kinder. Bei einer erneuten Auswertung der zusammengefassten Daten kommt Held zu einem Ergebnis, das den Resultaten der Drosten-Studie fundamental widerspricht: Es gebe moderate Beweise für eine „zunehmende Viruslast mit zunehmendem Alter“.

Auch Statistik-Professor Dominik Liebl von der Universität Bonn weist auf schwere Ungereimtheiten in der Drosten-Studie hin. Liebl meint: „Die statistische Analyse der Autoren widerspricht ihrer zentralen Schlussfolgerung.“
Das bedeutet, dass die Forscher ihre eigenen Zahlen falsch verstanden hätten!

Bemerkenswert: Noch am 6. März lehnte Christian Drosten Schließung von Schulen ab. Doch dann änderte Drosten seine Meinung und empfahl am 13. März in der Ministerpräsidentenkonferenz unter der Leitung von Bundeskanzlerin Angela Merkel (65, CDU), die Bildungseinrichtungen zu schließen.

Dr. Robby Schlund hatte von Anfang an diese und weitere Maßnahmen kritisiert.

Warum tun wir unseren Kindern das an?

Mit der coronabedingten Schließung unserer Kindertagesstätten im Land sind die Voraussetzungen für eine gesunde körperliche und psychosoziale Entwicklung unserer Kinder gefährdet, dass sieht auch die Thüringer Landesärztekammer. Die Belastung für die Kinder und die Eltern, besonders in sozialschwachen Familien sind enorm. Bildungsrückstand, Vernachlässigungen und eine enorme Zunahme von häuslicher Gewalt sind die Folgen. Die Öffnung der Kindergärten begrüße ich deshalb umso mehr, denn Kinder haben ein Recht auf Bildung und sehnen sich nach Freunden und kindgerechtem Lernen und Spielen. Der Umgang mit anderen Kindern, knüpfen von Freundschaften und gemeinsame Abenteuer erleben sind nicht nur pädagogisch wertvoll, sondern für die Entwicklung eines jeden einzelnen Kindes wichtig.

Die aktuell in den Einrichtungen geltenden Hygieneregeln müssen prinzipiell immer durchgeführt werden, unabhängig von COVID-19. Denn ausgiebig und regelmäßig Händewaschen hält viele Viren, Bakterien und Krankheitskeime fern und dass kann wirklich jedes Kind.

Übertrieben hingegen sind die seit ein paar Tagen bestehenden täglichen Routineuntersuchungen beim morgendlichen Eintritt in den Kindergarten. Dort warten hinter Mundschutz verunsicherte Erzieherinnen, die den Kindern Fiebermessen, nach Husten, Schnupfen, Durchfallerkrankungen fragen und alles tagtäglich dokumentieren müssen. Und auf der anderen Seite sieht man die Kinder, die die Welt nicht mehr verstehen – eine Kindergartenwelt in der nichts mehr ist wie es ist. Mama darf sie nicht mehr zur Garderobe bringen, kein wildes herumtollen im Gebäude, kein Spielen mit den besten Freunden und keine gemeinsame Ausflüge mit allen Kindergartenkindern. Und das, obwohl Kinder nach Meinung vieler Wissenschaftler viel seltener an Covid-19 erkranken, als Erwachsene. Zu diesem Ergebnis kommt auch eine Studie aus Island. Demnach stecken Kinder sich wesentlich seltener an als Erwachsene. In Island war das Coronavirus bislang bei keinem Mädchen oder Jungen unter zehn Jahren nachgewiesen worden. Auch eine Studie aus den Niederlanden ergab, dass Kinder sich seltener mit Sars-CoV-2 infizieren. Dort hatte man in Hausarztpraxen Familien untersucht, in denen ein Mitglied Sars-CoV-2-positiv war – mit dem Ergebnis, dass kein Kind sich angesteckt hatte.

Warum tun wir unseren Kindern das an? Warum wird den Kleinen der vor 8 Wochen noch normale Alltag nicht endlich wieder zurückgegeben? Die abrupte Schließung der Einrichtungen und wochenlange Kontaktsperre zu Freunden und Erziehern bedeutet einen unverstandenen und ggf. traumatischen Verlust von wichtigen Bindungspersonen.

Anstatt die Kinder zu verunsichern müssen wir sie ermutigen und die einfachen Hygieneregeln in den Tagesablauf einbauen. Spielerisches Händewaschen mit Wasser und Seife wird dann zum Abenteuer und somit zur Regelmäßigkeit. Wir, die Erwachsenen, haben die Verantwortung, sie vor Gefahren zu schützen, aber auch sie aufs Leben vorzubereiten und vor allem sie nicht zu verängstigen oder Ihrer Kindheit zu berauben.

Corona-FAQ #2 – Robby Schlund zu den aktuellen Entwicklungen

Ein Mitarbeiter des Bundesministeriums für Inneres packt aus. Was steht im widerrechtlichen Corona-Bericht und wie ist dieser zu bewerten?

Wie ist das “Zweite Gesetz zum Schutz der Bevölkerung”, welches kürzlich im Plenum behandelt wurde, einzuschätzen?

Wie ist die Situation in den Krankenhäusern und was sagt die Regierung?

Zu diesen Fragen und der aktuellen Lage im Landkreis Greiz, welcher kürzlich in den Medien als “Corona-Hochburg” betitelt wurde, gibt Dr. Robby Schlund Antworten in seinem zweiten Corona-FAQ .

Wissen Sie, was Sie den Bürgern antun? – Spahn’s “Zweites Gesetz zum Schutz der Bevölkerung”

Sie kennen seit einigen Tagen sicherlich den Corona Hotspot Greiz. Meinen Wahlkreis! Dort sind regionalbedingt aufgrund des Uranbergbaus Lungenerkrankungen ab dem 50. Lebensjahr sehr hoch. Mit den neuen Richtlinien des RKI vom 6.5. treiben Sie die regionale Reproduktionszahl in die Höhe und erzeugen bei den Menschen vor Ort Panik, Verzweiflung und Perspektivlosigkeit.

Und glauben Sie mir: Ein erneuter Lock-Down wird in meiner Heimat mehr Opfer fordern als Ihre vermeintliche Corona-Krise. Befeuert durch Massenarbeitslosigkeit und Landflucht. Und genau zu diesem Zeitpunkt bringen Sie ein zweites Gesetz zum „Schutz der Bevölkerung“. Aber schützen Sie die Bevölkerung dadurch wirklich?

Wir meinen „Nein“. Das Gesetz billigt dem Gesundheitsminister, unter dem Deckmantel der  Epidemischen Lage von nationaler Tragweite, eine Reihe von gravierenden Befugnissen zu. Und der Katalog dieser Befugnisse wird immer länger und länger. Wer weiß, was beim einem „Dritten Gesetz zum Schutz der Bevölkerung“ noch folgen wird? Es suggeriert uns eine permanente Krise, die es gar nicht gibt und lässt uns auch im Krisenmodus verharren.

Wissen Sie, was Sie damit den Bürgern unseres Landes antun? Sie erzeugen Angst, Hysterie und Depression, die in einer eskalierenden Lebensmüdigkeit enden werden. Viel zu wenig wird sowieso von den psychologischen Folgen Ihrer verfehlten Krisenpolitik gesprochen. Bereits am 12.02. habe ich hier an dieser Stelle gefordert, unter anderem mit Hilfe von Wärmebildkameras, Infektionsfälle zu identifizieren oder die Abhängigkeit von Arzneimitteln aus Fernost zu verringern. Hätten Sie das damals nicht abgelehnt, hätten Sie sich den Kollaps eines Shut-Down ersparen können.

Mit den neuen AfD Anträgen setzen wir auf Basis dieses Rastermanagements, unter Schutz der Bürgerrechte, auf drei Säulen:

1. Umsetzung der digitalen Innovationspotentiale im Gesundheitswesen

2. Schnelle Einführung technischer Verfahren und Monitoring-Systeme

3. Regelmäßige Wissenschaftliche Analyse und Bewertung von epidemiologischen Daten

Was Sie in unseren Anträgen nicht finden können, ist der Versuch unser Grundgesetz teilweise auszuhebeln! Sie demontieren mit Ihrem Entwurf nämlich die Parlaments- und Bürgerrechte, wie Demokratieprinzip und Rechtsstaatprinzip! Sie können uns nicht einmal darlegen, was die Voraussetzungen für eine epidemische Lage von nationaler Tragweite überhaupt sind.

Wir appellieren an Sie, dieses und das erste Gesetz durch eine angemessene Lösung zu ersetzen – auch im Namen unzähliger besorgter Bürger und Verbänden. Verlassen Sie sich lieber auf den gesunden Menschenverstand und auf ein professionelles Management bei der Normalisierung des öffentlichen und gesellschaftlichen Lebens! Und das ist – wie wir in der Anhörung gehört haben, auch keine Frage von Rechts oder Links, sondern einfach eine Frage der Selbstachtung und Selbstverantwortung.

Ein offener Brief an alle Menschen dieses Landes

Seit einigen Wochen gibt es massive Einschränkungen in unserem wirtschaftlichen und gesamtgesellschaftlichen Leben. Zehntausende Unternehmer mussten ihr Geschäft aufgrund der Regierungsvorgaben komplett einstellen und Mitarbeiter in Kurzarbeit schicken. Viele haben die versprochenen Soforthilfen bisher nicht erhalten und für einige der „Zwangsentschäftigten“ ist schon heute nicht mehr sicher, ob sie ihren Job jemals wieder antreten können.

EIN Gesundheitsminister und EIN ihm unterstehendes Robert-Koch-Institut und EINE WHO bestimmen im Wesentlichen die gesundheitlichen Einordnungen, den Eintrittszeitpunkt des Ausbruchs einer Epidemie und kreieren die wieder einmal alternativlosen Empfehlungen der zu ergreifenden Maßnahmen. Bislang gibt es keinen Expertenrat aus Virologen, Epidemiologen, bei dem gemeinsam angemessene Maßnahmen erarbeitet werden.

Die in Friedenszeiten wohl schwersten Eingriffe in Wirtschaft und Gesellschaft werden mit Zahlen begründet, die auch ich als Humanmediziner und stellvertretender Vorsitzender der AfD-Fraktion im Gesundheitsausschuss des Bundestages für äußerst fragwürdig halte. Unter anderem betrifft das die tatsächlich Corona-bedingten Todesfälle oder auch die Betrachtung der geringen Betten-Belegungen in den Krankenhäusern, welche sich an den üppigen Entschädigungsprämien gesundsanieren.

In seinem ersten Gesetzesentwurf zum Schutz der Bevölkerung bei einer epidemischen Lage hat Bundesgesundheitsminister Spahn einschneidende Veränderungen einarbeiten lassen, die massive in unsere Persönlichkeitsrechte eingreifen und das Grundgesetz außer Kraft setzen. Vorrangig soll demnach das Bundesgesundheitsministerium ermächtigt werden, Maßnahmen zur Grundversorgung mit Arzneimitteln, Medizinprodukten, Hilfsmitteln, Gegenständen der persönlichen Schutzausrüstung und Produkten zur Desinfektion sowie zur Stärkung der personellen Ressourcen im Gesundheitswesen zu treffen. Auch sein Entwurf zum zweiten Gesetz zum Schutz der Bevölkerung beinhaltet nichts Gutes – Massentestungen, Immunstatuserfassung und Datenspeicherung im großen Stile und einen versteckte Tür zur Öffnung der Impfpflicht, auch wenn Herr Spahn letzteres vorerst wieder zurückgezogen hat bzw. vom Ethikrat bewerten lassen will.

Betrachtet man alle Komponenten, lässt sich feststellen, dass es hier wahrlich nicht um das Verhindern der Ausbreitung eines Virus geht, sondern um einen hinter den Kulissen tobenden Machtkampf auf der politischen Weltbühne zwischen den Globalisierungsbefürwortern, die die Abschaffung aller Grenzen für globale Geschäftsmodelle brauchen und den Verfechtern der Nationalstaaten. Die „Globalisten“ wollen alle Daten zum Konsumverhalten inklusive perfekter Bewegungsprofile eines jeden einzelnen Bürgers. Wer die Infrastruktur liefert, kommt am Ende auch an alle Daten. Analog dazu erlangen auch die Regierungen mit den nicht nötigen Pflichtimpfungen und Apps auf dem Handy die TOTALE Kontrolle über alle Menschen. Die Abschaffung des Bargeldes und somit Abhängigkeit vom elektronischen Bezahlsystem machen Millionen von Menschen gleichzeitig kontrollierbar.

Doch die Probleme der Menschen scheinen in den Köpfen solcher Politiker nicht zu existieren oder sie zu interessieren. Wie bezahlt die alleinerziehende, „kurzarbeitende“ 2-fach-Mutti die nächste Miete? Wie der Taxiunternehmer seine Leasingraten? Wie der Unternehmer die Kreditraten für seine neu errichtete Produktionshalle? Abgesehen davon sind die „großzügigen staatlichen Leistungen“ das hart erarbeitete Geld von Ihnen, liebe Bürger, das Geld das die Menschen derzeit erhalten, wird IHNEN auf den bereits bestehenden Schuldenberg obendrauf gehauen. Das nächste, gerade angelaufene Kapitel der Schulden-Orgie wird der Euro nicht überstehen. Es sei denn, man stopft die ganzen Schuldenlöcher mit IHREM Geld.

Liebe Bürger, nehmen Sie sich diese Worte zu Herzen. Glauben Sie nicht alles, was Ihnen in den Staatsmedien erzählt wird. Befolgen Sie nicht alles, was Ihnen Politik und Regierungen befehlen. Beharren Sie auf Ihre per Grundgesetz garantierten und unauslöschlichen Grundrechte. Keine wirklich funktionierende Demokratie, kein echter Rechtsstaat würde seinen Bürgern so handstreichartig diese Rechte entziehen. Ein gutes Krisenmanagement würde andere, viel gezieltere Corona-Maßnahmen ergriffen haben, so wie dies die AfD mit Ihrem 10-Punkte Plan vorgeschlagen hat. Unsere Bemühungen den Wählerauftrag im Sinne einer kontrollierenden Oppositionsarbeit umzusetzen, werden derzeit schon in einem Maße verhindert, wie es in einer echten Demokratie mit neutraler Presse nicht möglich wäre. Dies zeigt, wie sich die Regierungen zusammen mit dem medialen Komplex bereits ermächtigt haben.

Liebe Mitmenschen, in Windeseile ist unsere Gesellschaft an einem Punkt angelangt, an dem es nicht mehr um parteipolitische Betrachtungen und Nutzen geht. Das was hier gerade passiert, betrifft die Freiheit und Grundrechte aller Menschen unseres Landes. Wir müssen verhindern, dass es zur Umsetzung der vorgenannten Maßnahmen kommt, die dem Einzelnen praktische jederzeit seine Grundrechte nehmen können.

WIR ALLE MÜSSEN JETZT, IN DER DEMOKRATIE HELLWACH SEIN. WENN WIR JETZT WEITER SCHLAFEN, WERDEN WIR SCHON BALD IN EINER DIKTATUR AUFWACHEN !!!