Ein trauriger Tag für die freiheitlich-demokratische Grundordnung – Spangenberg und Schlund zur Abstimmung zum 3. Bevölkerungsschutzgesetz

Berlin, 18. November 2020. In einer aufgewühlten und hitzigen Debatte wurde am Mittwoch im Bundestag das Dritte Bevölkerungsschutzgesetz in zweiter und dritter Lesung debattiert und beschlossen. Mit 659  Gesamtstimmen, 415 Ja-Stimmen, 236 Nein-Stimmen und 8 Enthaltungen. Dazu erklären der gesundheitspolitische Sprecher der AfD-Fraktion, Detlev Spangenberg und der stellvertretende gesundheitspolitische Sprecher, Robby Schlund:

„Das Grundgesetz wurde 1949 nach schmerzlicher Erfahrung geschichtlicher Ereignisse und als Resultat dessen verwirklicht. Nach Erfahrungen mit totalitären Systemen gingen sicherlich die meisten Deutschen davon aus, dass Abgeordnete in unseren Parlamenten besonders wachsam sind, wenn Freiheits- und Grundrechte zur Disposition stehen. Wir mussten nun das Gegenteil erleben.

Die AfD-Fraktion hatte noch versucht, durch einen Geschäftsordnungsantrag darüber abstimmen zu lassen, die Debatte mit der Abstimmung über den Gesetzentwurf der Bundesregierung zum Dritten Bevölkerungsschutzgesetz von der Tagesordnung zu nehmen und in die Ausschüsse zur neuerlichen Beratung zurück zu überweisen. Sie begründete dies mit den zahlreichen zu kurzfristig eingebrachten Änderungsanträgen und dem mangelhaft erstellten Gesetzentwurf; eine Prüfung und demokratische Meinungsbildung hierzu sei so nicht ausreichend möglich. Dafür musste sich die AfD-Fraktion durch Vertreter anderer Fraktionen als undemokratisch verunglimpfen lassen.

Der Fraktionsvorsitzende Alexander Gauland erläuterte in seiner Debattenrede, welche Gefahren für die Freiheitsrechte diese Änderungen des Infektionsschutzgesetzes bergen und warnte vor einer Zustimmung zum Gesetz. Dabei zeigte sich, dass die AfD-Fraktion als einzige ernstzunehmende Oppositionsfraktion am deutlichsten die Gefahr dieses Gesetzespaketes begründete.

Zeitgleich erlebte Berlin Massenkundgebungen gegen das Gesetzespaket. Mit massivem und oft unverhältnismäßig hartem Polizeieinsatz wurde gegen die Demonstranten vorgegangen. Der sächsische AfD-Bundestagsabgeordnete Karsten Hilse musste erfahren, dass er, auf dem Weg von seinem Büro zum Bundestag, keine Maske tragend, von mehreren Polizisten gewaltsam zu Boden gerissen und fixiert wurde.

Dieser harte Polizeieinsatz, mit Wasserwerfern gegen friedliche Demonstranten, die sich für ihre Grundrechte und Freiheit versammeln, war mehr als unverhältnismäßig.

Sind diese Maßnahmen vielleicht die Vorboten als Resultat dieser neuen Gesetzgebung? Jeder mag dies selbst beantworten.“

AfD vor Ort – Sportzentrum „ Schleizer Hof “

Nachdem Anfang September Bundesmittel in Höhe von 1,4 Millionen Euro unter anderem für die Sanierung des Sportzentrums „ Schleizer Hof “ in Langenwolschendorf freigegeben wurden, statteten nun am vergangenen Samstag Verteter des Kreisverbandes den Radballern der SG Langenwolschendorf zum letzten Heimspieltag des Jahres einen Besuch ab. In Vertretung von Dr. Robby Schlund MdB, dieser war aus dringenden aussenpolitischen Gründen kurzfristig verhindert, nahmen diesen Termin vor Ort, Heiko Hammer , Vorsitzender der Stadtratsfraktion Zeulenroda-Triebes und Eike Wachowiak wahr.

Im Gespräch mit Vertretern der Sportgemeinschaft informierten sie sich über den geplanten barrierefreien Umbau und verschafften sich Einblicke über diese hochinteressante, leider viel zu wenig bekannte, Sportart. So sollen beispielsweise neue Sanitäreinrichtungen entstehen und die Spielfeldhalle erweitert werden. Erste Vorbereitungen hierfür wurden schon getroffen.

Selbstverständlich kam man nicht mit leeren Händen. Neben dem obligatorischen Kasten Bier übergab Eike Wachowiak im Namen von Dr. Robby Schlund eine finanzielle Spende, für die der Verein mit Sicherheit beste Verwendung findet.

Die Zusicherung von Dr. Robby Schlund, Direktkandidat des WK 194, dieses Projektes im Verlauf zu begleiten wurde von den Vertretern der Alternative für Deutschland übermittelt.

Möge den Sportlern auch nach dem Umbau ihr Erfolg unter neuen und verbesserten Bedingungen erhalten bleiben.

AfD wirkt

Gartenarbeit? Nicht mit Facebook!

Manchmal kann man sich nir noch wundern. Nun ist das posten von Gartenarbeit bei Facebook schon als Verstoß gegen die Gemeinschaftsstandards? So schrieb es mir gestern der Support von Facebook, nachdem ich mich zu meiner Gemüseernte äußerte. Verrückte Welt.

Darum ging es

Dafür muss man sehr viel Zeit im Garten verbringen und sich die Hände richtig schmutzig machen. Aber, wie man sieht wird das Gemüse besonders riesig! Eigentlich wollte ich mal versuchen „Blaue Bete“ zu ernten. Leider funktioniert das nicht auf natürliche Weise – ein richtiges „Blau“ zu züchten!
Also, ich werde meiner Frau nicht mehr ins Handwerk pfuschen und mir weiterhin ihre Borschtsch-Rezepte, schmecken lassen.

Nicht alles was ROT ist – ist Besorgnis erregend!

Euch allen ein schönes Wochenende!
Euer Robby

„Je näher du der Natur kommst, desto weiter bist du von Idioten entfernt“

Gleicher Fehler zum zweiten Mal – man hat nichts gelernt.

Nun ist die Katze aus dem Sack. Nach wochenlangen Androhungen ist er nun beschlossen – der zweite Lockdown, stufenweise Lockdown, Lockdown light oder einfach nur Fehler.

Grundlegend wird gleichermaßen gehandelt, wie schon im Frühjahr:

  • Kontakte: In der Öffentlichkeit dürfen sich nur noch Angehörige zweier Haushalte treffen – maximal zehn Personen. Gastronomie: Restaurants, Bars, Clubs, Diskotheken und Kneipen werden geschlossen. Erlaubt ist weiter die Lieferung und Abholung von Essen für den Verzehr zu Hause. Auch Kantinen dürfen öffnen.
  • Freizeit: Freizeiteinrichtungen werden geschlossen. Dazu gehören etwa Theater, Opern, Konzerthäuser, Messen, Kinos, Freizeitparks und Spielhallen.
  • Sport: Fitnessstudios, Schwimm- und Spaßbäder werden geschlossen. Der Amateursportbetrieb wird eingestellt, Vereine dürfen also nicht mehr trainieren. Individualsport, also etwa alleine joggen gehen, ist weiter erlaubt. Profisport wie die Fußball-Bundesliga ist nur ohne Zuschauer zugelassen.
  • Dienstleistungen: Kosmetikstudios, Massagepraxen und Tattoo-Studios werden geschlossen, weil hier der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann. Medizinisch notwendige Behandlungen etwa beim Physiotherapeuten sind weiter möglich. Auch Friseure bleiben geöffnet.
  • Supermärkte: Der Einzelhandel bleibt geöffnet – es gibt aber Vorschriften, wie viele Kunden gleichzeitig im Laden sein dürfen.

WELT: „Wie oft wollen Sie einen Lockdown denn noch machen?“

Ausgenommen sind diesmal Schulen und Kindergärten. Diese dürfen vorerst offenbleiben. Jedoch wird es auch hier nicht besser, denn die Kinder werden wohl mit dicken Decken im Winter dem Unterrichtsgeschehen folgen müssen. Kaum zu glauben, dass wir in einem so fortschrittlichen Land solch primitive Maßnahmen ergreifen und gutheißen sollen.

BILD.de: “Wie weitere Lockdowns verhindert werden müssen”

Totalschaden wird in Kauf genommen

Bereits seit Februar hatte der Arbeitskreis Gesundheit der AfD mehrfach gefordert, neben einem gestuften Pandemie-Rastermanagement u.a. auch einen entsprechenden Expertenrat, bestehend aus Virologen, Wissenschaftlern und Epidemiologen, zu gründen, welcher gemeinsam die vorhandenen Daten auswerten, beurteilt und angemessene Maßnahmen vorschlägt. Die bereits entstandenen und sich nun verstärkenden Kollateralschäden in den Bereichen der Wirtschaft, Bildung, Kultur sowie der Gesamtgesellschaft hätten somit eingedämmt werden können.

Chaos und Fehlplanung 2.0

Was passiert, wenn ein ermächtigter Gesundheitsminister walten kann wie er möchte, ohne Experten auf diesem Gebiet zu befragen, zeigten die vergangenen Monate. Das Maskendebakel war hier nur eine von vielen Anekdoten.

FOCUS: “Schwanken zwischen Wut und Verzweiflung”: Gastronomen entsetzt über Lockdown

Der ebenfalls von der AfD vor Monaten geforderte Untersuchungssauschuss ist somit unausweichlich.
Es muss eine Transparenz gegenüber den Bürgerinnen und Bürgern erfolgen, denn bei derart einschneidenden Maßnahmen, wie sie nun erneut ergriffen werden, muss man auch erklären können, warum sie überhaupt ergriffen werden. An einer zu hohen Sterberate durch SARS-CoV-2 liegt es jedenfalls nicht.

Zurück zu den Bürgerrechten! – Demo in Gera

Gestern fand in Gera unsere Kundgebung für die Bürgerrechte und gegen die Coronadiktatur statt. Stephan Brandner, Dr. Robby Schlund, Dr. Wolfgang Lauerwald, Dieter Laudenbach und Frank Haußner hielten interessante Redebeiträge und das tolle Publikum trotzte dem Regenwetter.

Fleisch oder kein Fleisch – das ist hier die Frage

Im vergangenen Jahr verzehrte jeder Bürger in Deutschland 59,5 Kilogramm Fleisch, das entspricht ca. 160 Gramm pro Tag. In unserem Wahlkreis macht die Stadt Weida nun mit beim großen Galileo-Experiment, nämlich vier Wochen fleischlos zu bleiben. Es stellt sich nun vermehrt die Frage unter den Bürgern, ob ein Fleischverzicht wirklich sinnvoll ist.

Wir Menschen sind nicht unbedingt auf Fleisch angewiesen, um gesund leben zu können, denn die fehlenden Vitamine und Nährstoffe können durch pflanzliche Produkte ersetzt werden. Ca. sechs Millionen Menschen waren 2019 Vegetarier – doch leben die Menschen, die vollkommen auf Fleisch verzichten denn auch gesünder? Eine australische Studie zeigt, dass eine längere Lebensdauer wissenschaftlich noch nicht nachgewiesen werden konnte. Sie stellt allerdings dar, dass Vegetarier gesünder sterben. Ist das jetzt aber ein entscheidender Vorteil?

Wer auf Fleisch und/oder auch auf tierische Produkte wie Eier verzichten möchte, muss auf eine ausgewogene Zufuhr bestimmter Nährstoffe achten. Unser Körper profitiert zwar von einer fleischlosen Ernährung, das heißt nicht, dass wir es grundsätzlich vom Speiseplan streichen müssen. Paracelsus stellte bereits vor vielen Jahren fest, dass die Dosis das Gift macht.

Doch wenn wir alle auf Fleisch verzichten würden, hätte dies auch gravierende wirtschaftlich Folgen, denn die Nachfrage bestimmt den Preis und das Angebot. Fleischer, Metzgerbetriebe sowie Schlachtereien würde nach und nach ihre Betriebe aufgeben müssen, ja sogar ganze Tierzuchten würden eingestellt werden. Und auch in der Bio-Industrie geht es um Profit – das Tier wird zur Ware und einzig nach wirtschaftlichem Ermessen behandelt – das sollte nicht vergessen werden.

Die freie Entscheidung eines jeden Menschen ist ein hohes Gut und darf niemals einem ideologischen und medialem Gruppenzwang mit zweifelhaftem erhobenem moralischen Zeigefinger geopfert werden.

In diesem Sinne sollte jeder selbst für sich entscheiden, ob und wieviel Fleisch er essen möchte. Und gegen eine leckere Rostbratwurst spricht doch nichts 😉

“Corona und die medizinische Situation auf dem Land – Stammtisch in Oberkrämer

“Corona und die medizinische Situation auf dem Land” war das Thema, zu dem der AfD-Ortsverband Oberkrämer zum Stammtisch geladen hatte.

Der Vorsitzende Boris Bollert und ca. 30 Gäste diskutierten mit Dr. Robby Schlund MdB, Mitglied des Ausschusses für Gesundheit des Deutschen Bundestages und auch Facharzt in Thüringen, grundsätzliche Fragen zur zukünftigen Finanzierung und Ausgestaltung des deutschen Gesundheitswesens und aktuelle Fragen zur Corona-Hysterie. Dabei artikulierten viele Gäste ihren Unmut über die aktuelle Situation, insbesondere zur Maskenpflicht.

Unbekanntes Bundesland durch Corona?

In einem Dossier “Statistiken zur COVID-19-Pandemie” Ausgabe 14/2020 findet man auf Seite Nr. 6 Erstaunliches: Von 3.548.541 durchgeführte SARS-CoV-PCR-Testungen in Deutschland wurden 550.293, also 15,5 Prozent im Bundesland “unbekannt” durchgeführt.

Es ist schon erstaunlich, wie sich unser Land in Corona-Zeiten auch geographisch verändert! Auf die Antwort zu einer entsprechenden Anfrage bin ich jetzt schon gespannt…

Das grüne Herz Deutschlands braucht unsere Unterstützung!

Nach einem Spaziergang durch unsere heimischen Wälder mit Herrn Lutz Baldauf des Baldauf GmbH Forst- und Baumpflegebetriebes, war sofort zu erkennen, dass unser grünes Herz Deutschlands massiv erkrankt ist.

Thüringen besteht zu ca. einem Drittel der Fläche aus Wäldern, was in etwa 550.000 Hektar entspricht. Der Artenreichtum unserer Bäume, Sträucher, Wiesen und Pflanzen ist beachtlich und auch die darin lebende Tierwelt ist vielfältig und wunderschön. Für viele Menschen ist der Wald ein Ort der Ruhe, Erholung und Ausgeglichenheit und doch ist er auch unser Lieferant für den nachwachsenden Rohstoff Holz. Seine Fülle und Energie  sind Grundlage des bestehenden Ökosystems, welches verantwortlich ist für Klima, Sauerstoff sowie Trinkwasser und bildet die Gemeinschaft von verschiedensten Organismen.

Die Haupterkenntnis unseres Exkurses war allerdings, dass der große achtzähnige Fichtenborkenkäfer bei entsprechender Witterung und vorgeschädigten Wäldern schnell zu einer Massenvermehrung in der Lage ist. Aufgrund des Fraßbildes wird er auch als „Buchdrucker“ bezeichnet. 38,4 Prozent unseres heimischen Waldes besteht aus Fichten, und ist vor der Buche die häufigste Baumart in Thüringen. Umso mehr bildet diese Anzahl von Fichten die Nahrungsgrundlage für den Borkenkäfer, der bedeutendste Schädling überhaupt. Seine Massenvermehrungen passieren vor allem durch Windwurf, Schneebruch oder auch Trockenheit. Die zunehmend befallenen und abgestorbenen Flächen sind auch für Laien deutlich erkennbar.

Abhilfe kann allerdings nur eine qualitative und „saubere“ Waldwirtschaft schaffen, in welcher die befallenen Bäume möglichst frühzeitig erkannt, eingeschlagen und abgefahren wird.

Ein Maßnahmenpaket an kurz- und langfristigen Hilfen muss das „Kultur- und Wirtschaftsgut“ Wald schützen.

Dabei sind auch finanzielle Hilfen für private Waldbesitzer wegen klimabedingten Schäden des Waldes und dadurch verursachten Borkenkäferbefall notwendig. Die vorgesehenen Mittel sollen möglichst unbürokratisch nach Bedarf ausgezahlt werden. Sowohl auf Bundes- als auch auf Landesebene muss dringend auf die Probleme eingegangen werden. Bereits 2019 haben wir uns im Bundestag für einen nachhaltigen Waldumbau eingesetzt, so zum Beispiel durch das Einbringung von robusten Baumarten wie der Douglasie zu ermöglichen. Diese ist hitzebeständiger als die Fichte und damit auch widerständiger gegen den Borkenkäferbefall. Ein Waldumbau zur Rettung unserer Natur kostet viel Geld, doch nur wenn die Gesellschaft zusammenhält und die Politik kurzfristige, wirksame Maßnahmen beschließt kann der Deutsche Wald gerettet werden. Zusammen mit meinen Kollegen der Bundestagsfraktion sowie der Thüringer Landtagsfraktion werden wir entsprechende Anträge in die Wege leiten, zum Schutz unserer Heimat!