Barrierefreiheit – nicht nur ein Problem in meinem Wahlkreis

Wissen Sie, was den 03. Dezember eines jeden Jahres so besonders macht?

In jedem Jahr erinnert der 03. Dezember an ganz besondere Menschen.
Menschen, die anders sind, die ein Handicap haben und trotzdem einen wichtigen Teil unserer Gesellschaft darstellen – es ist der Tag der Menschen mit Behinderung.
Zum Jahresende 2017 lebten rund 7,8 Millionen schwerbehinderte Menschen in Deutschland, das sind 9,4 % der gesamten Bevölkerung, wobei in ca. 88 % der Fälle die Behinderung durch eine Krankheit verursacht wurde. Eine Behinderung kann jeden von uns treffen, von jetzt auf gleich, zum Beispiel durch einen Schlaganfall, Auto- oder Arbeitsunfall.

Doch leider ist das selbstverständliche Zusammenleben und das Bewusstsein dafür noch nicht genug ausgeprägt. Es muss, gesamtgesellschaftlich gesehen, dringend ein Umdenken im Bereich der Inklusion stattfinden, damit jeder Mensch ganz natürlich dazugehört und überall teilhaben kann, auch alle jene, die eine Behinderung haben – ob in der Schule, am Arbeitsplatz, beim Wohnen oder in der Freizeit. Barrierefreiheit ist für niemanden störend, im Gegenteil, sie ist für alle Menschen, ob mit oder ohne Behinderung, hilfreich und praktisch.

Besonders in meinem Wahlkreis gibt es hier erheblich Probleme.

Der Bahnhof in meiner Heimatstadt Wünschendorf zum Beispiel hat kein Blindenleitsystem, was eine erhebliche Gefahr für alle sehbehinderten Menschen darstellt. In ganz Deutschland befinden sich lediglich 47 % der Bahnhöfe in einem barrierefreien Zustand. Kleinere Bahnhöfe, wie hier in Wünschendorf, werden nicht umgerüstet. Warum? Es lohnt sich schlichtweg für die Deutsche Bahn nicht, da es zu wenige Reisende betrifft. Inklusion Fehlanzeige! Für Matthias Schiedeck, Kreisvorsitzender des Blinden- und Sehbehindertenverbandes Thüringen e.V., ist das ein tägliches Problem. Doch nach einem Aufruf in den Medien wurde die Deutsche Bahn doch noch tätig und installierte sogenannte Bodenindikatoren an der Treppe am Bahnsteig, um blinde Menschen darauf aufmerksam zu machen, dass hier ein Treppenabgang beginnt.

Barrierefreiheit als Menschenrecht sind nicht nur fehlende abgesenkte Bordsteine, Tonsignale an Ampeln, Rampen oder Niederflur-Straßenbahnen. Für alle Arten von Behinderungen müssen die Voraussetzungen zur Teilhabe geschaffen werden, und das an allen öffentlich zugänglichen Gebäuden, medizinischen Einrichtungen sowie im Straßenverkehr. Egal ob alte Menschen, Eltern mit Kinderwagen, blinde, gehörlose oder körperlich sowie geistig beeinträchtigte Menschen – das Problem der Barrierefreiheit geht uns alle an, und dafür gilt es sich einzusetzen.

Die UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) erklärt, dass Barrierefreiheit als eine wesentliche Voraussetzung geben sein muss, damit alle Menschen gleichberechtigt am Leben teilhaben können. Die in Deutschland bestehenden rechtlichen Vorgaben sind unzureichend und mangelhaft. Maßgaben zur Beseitigung von Barrieren müssen endlich rechtsverbindlich formuliert und deren Umsetzung eingefordert und kontrolliert werden. Dafür braucht es finanzielle Anreize und Unterstützungen durch Bund, Länder und Kommunen. Notwendige Investitionsprogramme müssen schleunigst ins Laufen kommen, um das gesamtgesellschaftliche Problem zu lösen.

Dafür setze ich mich ein – für unser Land, unsere Heimat, unsere Bevölkerung! Und denken Sie daran, dass es jeden von uns treffen kann!

Neujahrsempfang des Bundestagsabgeordneten Dr. Robby Schlund

Am vergangenen Freitag war es endlich soweit. In der Vereinshalle in Langenwolschendorf lud Dr. Robby Schlund zu seinem alljährlichen Neujahrsempfang ein. Geladen waren unter anderem Vertreterinnen und Vertreter verschiedener Stadträte, des Kreistages Greiz und Altenburg sowie des Vorstandvertreters des AfD Kreisverbandes Greiz – Altenburger Land, des AfD Landesverbandes Thüringen sowie Vertreter ostthüringischer Wirtschaftsverbänden.

Die Landtagsabgeordneten Dieter Laudenbach und Dr. Wolfgang Lauerwald sowie als Vertreter des Landesverbandes der AfD, Herr Robert Sesselmann wurden als Gastredner begrüßt.

Nach einem Einstiegsfilm über die Ereignisse und Ergebnisse des letzten Jahres eröffnet Dr. Schlund die mit ca. 60 Personen besuchte Veranstaltung.
Er sprach darüber, dass die AfD in den ersten Wochen des Jahres gleich drei mal Geschichte geschrieben hat in Deutschland. Zum einen die erfolgreiche Debatte zum Thema der Organspende, zum zweiten die Geschehnisse in Bezug auf die Ukraine Krise und zum dritten der Politthriller in Erfurt. Er betonte auch, das es schade ist, dass der Vorsitzende der AfD Landesverbandes, Herr Björn Höcke, leider an diesem Abend kurzfristig nicht teilnehmen konnte. Aber die heutigen Zeiten erfordern, dass die Parteisoldaten möglichst überall gleichzeitig präsent sein müssen. Deshalb fordert er alle Anwesenden auf, Zwietracht abzulegen, die uns spaltet statt vereint, die ihre Ursachen im Egoismus und in der Missgunst haben und denen sich der Gegner immer öfter bedient, um unsere Bewegung zum Stillstand zu bringen. Ebenso dankt er allen anwesenden Vertretern, für ihr aufopferungsvolles Engagement zu den vergangenen Wahlen und bittet darum, dieses Dankeschön an die entsprechenden Mitglieder der einzelnen Fraktionen, Verbände und Unternehmen zu tragen .

Im Anschluss konnten sich die Gäste noch von den Gastrednern und Landtagsabgeordneten Dieter Laudenbach, Dr. Wolfgang Lauerwald und Robert Sesselmann zur aktuellen Lage in Erfurt informieren. Sie gaben außerdem einen Ausblick auf bevorstehende mögliche Entwicklungen und standen nach dem offiziellen Programm allen Gästen für weitere Gespräche zur Verfügung.

Zusammenfassend verlief der Abend sehr positiv und harmonisch. Schlussendlich waren sich alle einig: nur durch ein Zusammenstehen der AfDler, Sympathisanten und Veränderer können wir den Kampf für ein demokratisches und friedliches Deutschland aufnehmen und etwas verändern.

Schlund und Brandner zum Bürgergespräch in Greiz

Am vergangenen Dienstagabend folgten ca. 80 Bürgerinnen und Bürger einer Einladung der Landesgruppe Thüringen der AfD-Fraktion im Deutschen Bundestag und besuchten die Veranstaltung „Bürger im Gespräch“ mit den Bundestagsabgeordneten Dr. Robby Schlund und Stephan Brandner.

In der Gaststätte „Reißberg 04“, eine heimische Lokalität mit gemütlichem Ambiente, wurde somit wiederholt die Möglichkeit gegeben, sich zu informieren und miteinander zu diskutieren.

Dr. Robby Schlund berichtete u.a. über die zuletzt stattgefundene Abstimmung zur Organspende und den ersten wirklichen Triumph der AfD im Gesundheitsbereich. Denn mit seiner Rede zur Widerspruchsdebatte im Deutschen Bundestag, sowie derUnterstützung seiner Parteikollegen, überzeugte er auch andere Altparteikollegen, sich gegen diese geplante Abschaffung des Selbstbestimmungsrechtes im Bereich der Organspende auszusprechen. Herrn Gesundheitsminister Jens Spahn konnte somit erstmals „der Wind aus den Segeln genommen werden“, so Dr. Robby Schlund.

Ebenso berichtete er über das Treffen mit dem ukrainischen Oppositionspolitiker Wiktor Medwedtschuk von der „Oppositionsplattform – Für Das Leben“ in der vergangenen Woche. Er präsentierte einen Plan für den Frieden auf dem Donbass sowie die Notwendigkeit des Dialogs mit dem ORLD und dem ORLO und die wirtschaftliche Lage der Ukraine. Die Interparlamentarische Zusammenarbeit für den Frieden in der Ukraine hat für die AfD-Mitglieder des Ausschusses für Auswärtiges oberste Priorität.

Im Anschluss sprach der Landesgruppenvorsitzende und stellvertretende Bundessprecher der AfD, Stephan Brandner, zu den Gästen und bemerkte, dass eine Informationsveranstaltung der AfD in Greiz wesentlich mehr Bürger interessiere, als der Besuch des Bundespräsidenten Steinmeier am vergangenen Montag in Gera, der nur auf wenig Interesse der Geraer gestoßen war. Ebenso erklärteBrandner, der auch Justiziar der Bundestagsfraktion ist, den Zuhörern die aktuelle Lage zur Aufhebung der Immunität des AfD-Fraktionschefs Alexander Gauland sowie die damit verbundene mediale Hetze. Die Ermittlung zu privaten Steuerdelikten des Herrn Gauland, bei der es wohl nur um einen mittleren vierstelligen Betrag ginge, seien den Medien offenbar wesentlich wichtiger, als die Aserbaidschan-Affäre um die Bundestagsabgeordnete Karin Strenz (CDU), bei der angeblich hohe fünfstellige Beträge geflossen seien, oder die Vorwürfe gegen den CDUler und Ex-MdB Lintner, der direkt oder indirekt (über Unternehmen) möglicherweise mehrere Millionen Euro erhalten haben soll. Entsprechende Pressemitteilungen würden, so Brandner, „eher auf der Seite für Vermischtes“ zu finden seien.

Anschließend gab Stephan Brandner einen Ausblick auf die bevorstehende Sitzungswoche im Bundestag und wies auf Anträge der AfD-Fraktion hin, so auch zu mehr direkter Demokratie, Minus- und Nachzahlungszinsen und zur Kernenergie.

Im Anschluss an die Redebeiträge von Dr. Schlund und Herrn Brandner startete die Diskussionsrunde mit den Bürgern, bei welcherdie beiden Bundestagsabgeordneten Rede und Antwort standen. Zusammenfassend war die Stimmung an diesem Bürgerabend sehr positiv und beide Abgeordnete sagten eine Wiederholung der Veranstaltung gerne zu.

Wünschendorf: Sicherheit unrentabel

An vielen deutschen Bahnhöfen gibt es ein großes Problem: fehlende Blindenleitsysteme. 5663 Personenbahnhöfen gibt es in unserem Land und schauen wir zum Beispiel nach Berlin, sind hier lediglich 47 Prozent barrierefrei, was allerdings nicht heißt, dass automatisch Hilfen für sehbehinderte Menschen installiert wurden.

Die meisten Menschen verstehen unter Barrierefreiheit Rampen statt Treppen, breite Türen und absenkbare Busse. Doch bauliche Veränderungen und speziell ausgerüstete Fahrzeuge reichen nicht aus, um den Alltag barrierefrei zu gestalten.

Dies wird am Bahnhof Wünschendorf deutlich. Da im Landkreis Greiz zahlreiche Busverbindungen gestrichen wurden, sind immer mehr Menschen auf den Zug angewiesen. Doch nicht jeder hat das Glück ohne Handicap zu sein. So ergeht es auch einem Wünschendorfer, der nun auf die Bahn angewiesen ist, um vom Büro in Gera nach Hause zu kommen.

Doch gerade das letzte Stück des Heimweges hat es in sich. Der Bahnhof von Wünschendorf. Hier wird der Mangel deutlich. 

Auf dem Bahnhof des Lebens hat der Zug der Erkenntnis stets Verspätung

Bodenindikatoren, das sind Gehwegplatten mit Riffeln und Noppen, an denen sich sehbehinderte Reisende orientieren und den sicheren Weg vom Zug zum Ausgang des Bahnhofes finden können, gibt es in Wünschendorf nicht.

Warum? Ganz einfach: es lohnt sich nicht. So sieht das zumindest die Deutsche Bahn. Dabei ließen sich entsprechende Bodenindikatoren durchaus nachrüsten, doch die Materialkosten in Höhe von 2.500,- Euro scheinen die Sicherheit von Menschen nicht wert zu sein.

Für die Deutsche Bahn gibt es in Wünschendorf schlicht zu wenige Reisende, um sich der Sache anzunehmen. So wird sich an der Situation des Bahnhofes nichts ändern und für mindestens einen Wünschendorfer bleibt nur die Hoffnung, auf gut Glück den Weg vom Bahnsteig zu finden ohne die Treppe hinunter zu fallen oder in Bahngleis zu stürzen.

Für Dr. Robby Schlund sind dies keine haltbaren Zustände. Deswegen wird er eine entsprechende Anfrage zu dem Thema an die Bundesregierung stellen und dieser auf den Zahn fühlen.

Titelbild: Achim Raschka / CC-BY-SA-4.0

Dr. Robby Schlund tauscht Wahlkreis – für einen Tag

Die ARD macht den Versuch und lässt jeweils zwei Bundestagsabgeordnete für einen Tag die Wahlkreise tauschen. Von Nord nach Süd, von Ost nach West.

Dreharbeiten in Gera

Wie denken und fühlen die Menschen in anderen Teilen der Republik? Welche Unsicherheiten und Klischees gibt es dort? Vor diesem Hintergrund ist im ARD-Hauptstadtstudio die Idee zum Seitenwechsel entstanden.

ARD Film-Beitrag: Eine Heimat - unterschiedliche Welten

Und so tauschten nun auch Dr.  Robby Schlund und Helge Lindh von der SPD die Wahlkreise – von Gera nach Wuppertal und umgekehrt.

Dr. Robby Schlund im Wuppertaler Wahlkreis

Bildquelle: ARD Mediathek/Screenshots

Tag der Weihe der Sankt-Johannis-Kirche in Gera

Am 18. September, jährte sich zum 134. Mal der Tag der Weihe der Sankt-Johannis-Kirche in Gera.

Das war im Jahre 1885. Zuvor war die Finanzierung dieses Kirchenbaus zu Gera vorwiegend aus Spenden von Bürgern der Stadt in den Jahren 1880 und 1881 möglich geworden.

Mittlerweile ist das Kirchenschiff so stark sanierungsbedürftig, dass es gesperrt werden musste.
Das Mauerwerk sowie die Sandsteinornamente und -gesimse bedürfen eines Rettungsprogramms.

Um dieses Projekt vorzustellen und auch über den aktuellen Zustand der Kirchenschiffsanierung zu informieren, luden Kirchengemeinde und der ökumenische Kirchbauverein in die Winterkirche von St. Johannis ein.

Nach einer Andacht wurde über die umfassenden Sanierungsarbeiten an der Kirche zwischen Ende der 1960er- und den 1980er-Jahren berichtet. Auch die Turmsanierung im Jahre 2002 und das damalige Ziel, die ganze Fassade zu sanieren, wurden angesprochen und die Geraer Architektin Anja Löffler informierte aus Sicht der Erhaltung des Denkmals Johanniskirche über die geplanten Arbeiten.

Dr. Robby Schlund vor der Sankt-Johannis-Kirche.

Im Anschluss an diese Erläuterungen wird zu einem musikalischen Ausklang mit Claudia Stillmark (Cello) und Martin Hesse (Klavier) und einem kleinen Imbiss eingeladen. Mit dieser Benefizveranstaltung möchte die Projektgruppe den Startpunkt für weitere Aktionen zugunsten der Kirche setzen.

„Viele Hände für Gera“, das zentrale Anliegen des Geraer Kirchbauvereins soll auch bei diesem Projekt im Mittelpunkt der Bemühungen stehen.

Ganz herzlich bittet die Projektgruppe um Spenden aus der Bevölkerung für die Sanierungsarbeiten. Der gemeinnützige Kirchbauverein Gera ist berechtigt, auf Wunsch Spendenquittungen auszustellen.

Zweckgebundene Spenden bitte auf folgende Kontonummer bei der:

Sparkasse Gera-Greiz

IBAN: DE32 8305 0000 0014 3761 72

Klimaschutz ja, aber…

Klimaschutz ist derzeit DAS Megathema.

Greta Thunberg missioniert die Welt – oder versucht dies zumindest und abertausende (vermeintlich) Gleichgesinnte machen es ihr nach. Da wird demonstriert und gestreikt und jedes Maß für das große Ganze verloren.

Doch wie scheinheilig dieser Kampf für die Umwelt ist, wird in Frankfurt-Sachsenhausen deutlich. Eine Abschlussklasse des Gymnasium Carl-Schurz-Schule, eine Schule, die im August von Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) für ein Projekt den ersten Preis des bundesweiten Wettbewerbs “Umwelt macht Schule” überreicht bekommen hat, macht eine Kreuzfahrt. Ausgerechnet mit dem Fahrzeug mit der größten pro-Kopf-Emmission – einem Kreuzfahrtdampfer.

Da verwundert es nicht, dass derartige Scheinheiligkeit zu folgenden Kommentaren führt:

#grüngehtanders Ökoblase

„Was sind das denn für verlogene Schulschwänzer - denn etwas anderes ist das freitägliche demonstrieren dann nicht mehr. Begründung:

- Freitags die Schule schwänzen um für das Klima zu demonstrieren

- Schicken Umweltpreis kassieren

Das alles wurde mit einer Klassenkreuzfahrtschifffahrt direkt ad absurdum geführt.

Auf Klassenfahrt mit einem Kreuzfahrtschiff gehen und dabei einen richtig fetten CO2 Fussabdruck zu hinterlassen. Wo doch schon lange nachgewiesen ist das diese Ozeandampfer die schlimmsten CO2 und Feinpartikel schleudern sind die es weltweit gibt.

Aber Hauptsache auf den Autofahrer rum hacken und selber dann so eine Nummer abziehen.

Noch verlogener geht es fast nicht mehr.

Und ehrlich ?? Es ist mir Scheissegal welchen Lernzweck dem dienliche sein KÖNNTE (jeder weiss das auf Klassenfahrten alles gemacht wird nur nicht gelernt), desweiteren ist es mir persönlich auch genauso egal wie günstig das war. Alles keine Argumente für diese scheinheilige Handlung.

T.T. aus Frankfurt

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17.09.19, 18:14 Uhr

Lesen Sie hier, was die Schule dazu sagt:

Darauf verzichten möchte – trotz ach so großem Engagement für das Klima – dann doch niemand. So obsolet die CO2-Rechnung von Greta Thunbers Segeltörn ist, so wenig verständlich ist diese Kreuzfahrt von den Umweltschülern. Wird doch jeden Freitag die Schule sausen gelassen, um das Klima zu retten. Aber die Abschlussfahrt mit einer echten Dreckschleuder nimmt man dann doch lieber, als eine Radtour nach Wanne-Eikel. So entpuppen sich die gehypten, modernen Klimaretter als Mogelpackung, die lieber in die Mikrofone dieser Welt schreien, worauf andere zu verzichten haben und bei sich selbst einen weitaus lockereren Maßstab anwenden. Setzten, sechs!

 #grüngehtanders

Richtfest des Kreiskrankenhaus Ronneburg

Am heutigen Nachmittag wurde in Ronneburg das Richtfest des Erweiterungs-Baus des Kreiskrankenhauses gefeiert.

Anfang Juni 2018 wurde der Startschuss zum Baubeginn mit dem symbolischen Spatenstich gegeben. Künftig soll es im Kreiskrankenhaus Ronneburg zusätzliche Angebote geben: Zu Fachklinik für Geriatrie und Innere Medizin, Tagesklinik und Pflegeheim wird die stationäre geriatrische Rehabilitation kommen. Das Ziel ist es, so einer geriatrischen Komplettversorgung zu gewährleisten.

KKH Ronneburg Richtfest Rohbau Schlund

Krankenhaus-Standort zukunftsfest machen

Oft liegt zwischen Klinikaufenthalt und Reha einer langen Zeitspanne. Mit der neuen stationären geriatrischen Rehabilitation solle diese Zeit verkürzt werden. Auch für Patienten soll so ein deutlich verbesserter Standard geschaffen werden und die Beschäftigten von den sehr modernen Arbeitsbedingungen profitieren können.

Das stadtbildprägende Gebäude des Ersatzneubau auf dem Gelände der Kreiskrankenhaus Ronneburg – Fachklinik für Geriatrie GmbH wird laut Beschlussvorlage insgesamt 8.997.500 Euro kosten. Eine Investition in die Versorgungssicherheit der Region.

#grüngehtanders – Wir leben in einer Ökoblase!

#grüngehtanders Ökoblase

Grüne Autos, grüne Wege und vieles mehr. Es werden Heilsversprechen ohne Ende gemacht. Doch diese Versprechen sind eine Täuschung. Wir leben in einer Ökoblase – so wie Truman Burbank in dem Film “Die Truman-Show” in einer Scheinwelt lebt. Dr. Robby Schlund ruft auf, über den Tellerrand hinaus zu schauen und setzt sich für eine tatsächlich nachhaltige Umweltpolitik ein – aber global!

#grüngehtanders

Dr. Robby Schlund im Heimat-Check der OTZ

Regelmäßig bittet die OTZ (Ostthüringer Zeitung) die Ostthüringer Bundestagsabgeordneten um eine Einschätzung, was sie bereits für ihren Wahlkreis erreicht haben. Im Folgenden lesen Sie die Antworten von Dr. Robby Schlund auf die gestellten Fragen der OTZ.

1. Welche Ziele haben Sie für Ostthüringen bereits erreicht?

Letztes Jahr gelang es mir, eine hochrangige Delegation der russischen Staatsduma und aus Jamal in Gera begrüßen zu dürfen. Dieses Jahr war es Xu Yaojun (Direktor der Investment Promotion Agentur CIIPA) mit seiner chinesischen Delegation. Dies waren wichtige Schritte zur Förderung der Zusammenarbeit auf parlamentarischer Schiene und Intensivierung der Kooperationen zwischen den einzelnen Partnerregionen auf Landes- und kommunaler Ebene zur Entwicklung unseres innovativen vertikalen Regionalkonzeptes.

2. Welche Konsequenzen ziehen Sie für sich persönlich aus den  Ergebnissen der Europawahl?

Die Ergebnisse haben einen eindeutigen Trend gezeigt. Weite Teile der Bevölkerung sind mit der aktuellen Regierungsarbeit und dem Spitzenpersonal von Union und SPD unzufrieden. Unsere Idee, als ein Europa der Vaterländer, eine europäische Gemeinschaft souveräner Staaten, zum Wohl der Bevölkerung zusammen zu arbeiten, kommt bei vielen Menschen gut an. Ich persönlich freue mich, dass die AfD im Vergleich zur Wahl 2014 weiter zulegen konnte und wünsche meinem Freund und Kollegen Prof. Dr. Meuthen viel Erfolg.

3. Hält die große Koalition bis zum Ende der Legislaturperiode durch?

Die große Koalition steckt tief in der Krise und sollte sich auf ihre eigentliche Sach- und Regierungsarbeit konzentrieren, denn das ist ihre einzige Aufgabe. Stattdessen ergehen sich die Politiker in internen Konflikten und wälzen die Schuld auf andere ab, wie etwa auf uns, die AfD. Der Führungswechsel in beiden Parteien hat das zuletzt deutlich gemacht. Der im Jahr 2018 geschlossene Koalitionsvertrag trägt den Titel „Ein neuer Aufbruch für Europa. Eine neue Dynamik für Deutschland. Ein neuer Zusammenhalt für unser Land.“ Davon ist leider bisher nichts zu spüren.

4. Wie stehen Sie zur Widerspruchslösung bei der Organspende? Wie werden Sie abstimmen?

Ich lehne die Widerspruchslösung ab, da sie den Bürger in seinem Willen, frei zu entscheiden, einschränkt. Sie soll die Zahl der Organspenden durch automatische Spende, bei fehlendem Widerspruch, erhöhen. Ich persönlich bin für eine freie Entscheidung des mündigen Bürgers, also für die Entscheidungslösung! Ich gehe da sogar noch einen Schritt weiter und fordere gemeinsam mit meinen Kollegen die Vertrauenslösung, die, zusätzlich zur Entscheidungslösung, auf Aufklärung, Prävention und unabhängige staatliche Kontrolle setzt, um Korruption und Organhandel zu unterbinden.

5. Unternehmen in Ostthüringen suchen händeringend Personal. Was kann die Politik tun, um diesbezüglich die Leistungsfähigkeit der Ostthüringer Wirtschaft zu garantieren?

Der aktuelle Fachkräftemangel ist ein Ergebnis jahrelanger Fehler in der Familien- und Bildungspolitik. Auch das Anfang Juni verabschiedete Fachkräfteeinwanderungsgesetz wird daran nichts ändern, im Gegenteil. Ausländische Fachkräfte verdienen im Vergleich mit deutschen Kolle- gen deutlich weniger, wodurch sich das Lohndumping vor allem im handwerklichen Bereich verschärfen wird. Unser Hauptaugenmerk sollte auf der Förderung von Familien und der Verbesserung der Ausbildungssituationen unserer Kinder und Jugendlichen liegen.

6. Die Versorgung im ländlichen Raum ist gefährdet. Welchen Vorschlag haben Sie, um die Versorgung der Bevölkerung mit Medikamenten, Zeitungen, Paketen und Dingen des täglichen Bedarfs in den kommenden Jahren sicherzustellen?

Der ländliche Raum muss gestärkt werden, um der Landflucht entgegen zu wirken. Durch schlechte Infrastruktur und unzureichende Versorgung wird der Zuzug in die Städte weiter zunehmen. Die Liebe und Verwurzelung zur Heimat muss wieder hergestellt werden, u.a. durch örtliche Verwaltung und Schulen, Vermarktung regionaler Erzeugnisse, Auftragsvergabe an regionale Betriebe, Ausbau von Tourismus, Förderung ländlichen Bauens, Stärkung von Vereinen, Bewahrung von Traditionen & gezielte ländliche Gesundheitspolitik.

 

Artikel "Politiker im Heimat-Check" aus der OTZ vom 26. Juli 2019 (Quelle: Ostthüringer Zeitung)