Eine Chance? Projekt zur Lösung des Ukraine-Konflikt vorgestellt

Am heutigen Nachmittag traf Dr. Robby Schlund auf den ukrainischen Oppositionspolitiker Wiktor Medwedtschuk von der “Oppositionsplattform – Für das Leben”.

Dr. Robby Schlund mit Wiktor Medwedtschuk.

Die Mitglieder des Ausschusses für Auswärtiges im Deutschen Bundestag, Herr Waldemar Herdt und Herr Petr Bystron luden am heutigen Tag zu einer gemeinsamen Veranstaltung mit dem Vorsitzenden der ukrainischen Partei „Oppositionsplattform – Für das Leben“, Wiktor Medwedtschuk, mit dem Thema „Interparlamentarische Zusammenarbeit für den Frieden in der Ukraine“ in Berlin ein.

Wiktor Medwedtschuk spricht sich für den Frieden bringenden Interparlamentarischen Dialog im „normannischen Format“ aus und ist einer der Hauptvermittler zwischen der prowestlichen Regierung in Kiew und Moskaus Machthabern im Ukraine-Konflikt.

Er präsentierte einen Plan für den Frieden auf dem Donbass, die Notwendigkeit des Dialogs mit dem ORLD und dem ORLO sowie die wirtschaftliche Lage der Ukraine.

„Das ’normannische Treffen‘ am 9. Dezember (in Paris) wurde mit Begeisterung aufgenommen“, sagte Medwedtschuk. Aber, „so einfach ist das nicht, denn die Hauptfrage ist die Umsetzung der Minsker Abkommen. Unsere Partei ist die zweite nach den Wahlergebnissen und hat eine zweite Fraktion sowie eine interfraktionelle Vereinigung geschaffen – Inter-Parlamentarischer Dialog für den Frieden“, sagte Medwedtschuk. Er präzisierte, dass dieser Dialog von Abgeordneten aus den vier Ländern des „normannischem Format“ geführt werden soll.

Seiner Meinung nach ist es möglich, „diese parlamentarische Ressource für den Frieden zu nutzen“. Er fügte hinzu, dass bereits eine vorläufige Vereinbarung mit deutschen und französischen Abgeordneten getroffen worden sei, die sich in der zweiten Januarhälfte – Anfang Februar treffen werden.