Friedensplan für die Ukraine – So berichtet das ukrainische Fernsehen

Berichterstattung von 112 Ukraine vom 18. Juni 2020:

Der Bundestag forderte Medvedchuks Friedensplan zur Erreichung des Friedens in der Ostukraine auf

Der Friedensplan und andere Friedensinitiativen des Vorsitzenden des politischen Rates der Partei “Oppositionsplattform – Für das Leben”, Viktor Medwedtschuk, werden in den europäischen Parlamenten unterstützt. Insbesondere in Deutschland wird trotz Quarantäne sowohl über das Friedensplankonzept als auch über die Initiativen des interparlamentarischen Dialogs der vier normannischen Länder weiter diskutiert.

Medwedtschuk’s Plan muss auf eine parlamentarische, demokratische Ebene gebracht werden, möglicherweise zwischen Fraktionen aus verschiedenen Ländern, ähnlich dem „normannischen Format“, um eine Diskussionsplattform in der Mitte Europas zu bilden, um Frieden zu finden und zu erreichen. Wir sprechen oft über Opfer des Coronavirus, aber Zivilisten sterben jeden Tag im Donbass nicht wegen des Coronavirus, sondern wegen bewaffneter Konflikte “, sagte der Bundestagsabgeordnete Dr. Robby Schlund.

Gunnar Lindemann, Mitglied des Berliner Abgeordnetenhaus, betonte seinerseits, dass der entscheidende Punkt bei der Lösung des Konflikts im Donbass darin bestehe, dass die Parteien verpflichtet seien, das Minsker Abkommen und den Waffenstillstand einzuhalten, um die zivilen Opfer endgültig zu stoppen.

„Dies ist die Aufgabe der gewählten Vertreter des Parlaments, Frieden und Wohlstand für die Menschen in ihrem Land zu gewährleisten. Daher glaube ich, dass diese interparlamentarische Fraktion eine sehr gute Gelegenheit ist, Frieden zu schaffen. Leider haben die Regierungen von Merkel und Macron im normannischen Format keinen Erfolg erzielt seit 2014. Deshalb setze ich meine Hoffnungen auf die interparlamentarische Fraktion “, sagte der Politiker.

Zuvor hatte der französische Senator Sebastian Moran erklärt, dass das Europäische Parlament trotz der Coronavirus-Pandemie bereit sei, die Initiative von Medwedtschuk zur Schaffung einer parlamentarischen Dimension des “normannischen Formats” weiter zu erörtern.

Erinnern Sie sich daran, dass die Idee eines interparlamentarischen Dialogs im „normannischen Format“ von Viktor Medwedtschuk, Vorsitzender des politischen Rates der Partei „Oppositionsplattform – fürs Leben“, vorgeschlagen wurde. Er leitete auch die interfraktionale parlamentarische Vereinigung in der Werchowna Rada “Interparlamentarischer Dialog für den Frieden: Ukraine – Russland – Deutschland – Frankreich”. Dies sollte helfen, die Parlamente der Länder des “normannischen Formats” für die Lösung des Konflikts im Donbass zu gewinnen.

Es haben bereits Treffen mit Abgeordneten des Europäischen Parlaments, französischen Senatoren, Abgeordneten des Deutschen Bundestages und der Staatsduma stattgefunden. Sie und der russische Präsident Wladimir Putin lobten diese Friedensinitiativen.

Link zum Artikel von 112 Ukraine: https://112.ua/politika/v-bundestage-prizvali-podderzhat-mirnyy-plan-medvedchuka-po-dostizheniyu-mira-na-vostoke-ukrainy-539884.html

Dr. Robby Schlund im Heimat-Check der OTZ

Regelmäßig bittet die OTZ (Ostthüringer Zeitung) die Ostthüringer Bundestagsabgeordneten um eine Einschätzung, was sie bereits für ihren Wahlkreis erreicht haben. Im Folgenden lesen Sie die Antworten von Dr. Robby Schlund auf die gestellten Fragen der OTZ.

1. Im Januar 2013 hat die Bundesregierung den Deutschen Bundestag detailliert über ein Pandemie-Szenario informiert, das maßgeblich das Robert-Koch-Institut ausgearbeitet hat. Wie erklären Sie sich, dass diese wegweisenden Informationen von den Abgeordneten des Bundestages vollständig ignoriert wurden?

Das Szenario hätte Grundlage für die Entwicklung von Notfallplänen sein müssen. Seit 2018 arbeitet der AK Gesundheit der AfD auf meine Anregung hin an einem Notfall-/ Katastrophenkonzept. Deshalb haben wir am 12.Februar 2020 den Antrag zur „Bekämpfung der Seuchenausbreitung in Deutschland“ eingebracht. Hätten die Altparteien den nicht abgelehnt, wäre uns der Kollaps eines „Lockdowns“ erspart geblieben.

2. Welches persönliche Schicksal hat Sie in der Corona-Krise besonders berührt?

Das Schicksal der Kinder! Die abrupte Schließung der Schulen und Kindergärten und die wochenlange Kontaktsperre zu Freunden bedeuten einen traumatischen Verlust von Bezugspersonen. Wir, die Erwachsenen, haben die Verantwortung, sie vor Gefahren zu schützen und aufs Leben vorzubereiten ohne sie zu verängstigen. Ich finde, Angst ist niemals ein guter Pädagoge und Wegbegleiter für unsere Kinder!

3. Welche Lehren ziehen Sie für Ihre politische Arbeit und für Ihr Privatleben aus der Krise?

Die Krise hat allen gezeigt, wie wenig Zeit wir uns für die Familie nehmen. Neben den notwendigen Neustrukturierungen im beruflichen und privaten Bereich hat uns die Pandemie ein Stück weit entschleunigt und näher zusammen gebracht. Man konzentriert sich auf das
Wesentliche, schätzt das Leben, und erfährt einfache Glücksmomente fernab von der Konsumgetriebenheit und Krisenhaftigkeit des Systems.

4. Wie haben Sie sich ganz persönlich davor geschützt, sich nicht mit Corona zu infizieren?

Sport, verantwortungsvoller Umgang mit dem Körper, gesunder Menschenverstand mit Urvertrauen ohne Angst sowie Hygienebewusstsein haben mich und meine Familie während der Infektionswelle begleitet. Ein starkes Immunsystem schützt vor Krankheiten.

5. Der Deutschen Urlaubsfreuden werden in diesem Jahr arg ausgebremst: Wie lautet Ihre ganz persönliche Empfehlung für einen Urlaub in Deutschland?

Aufgrund der wochenlangen Corona-Beschränkungen und der Schließung der Hotels, Pensionen und Campingplätze wünsche ich mir, dass unsere Bürger in Deutschland Urlaub machen, um die Betreiber und die Wirtschaft unserer Heimat zu unterstützen.

6. Das monatelange Ausbremsen des Alltagslebens hat dazu geführt, dass auch einige Projekte in Ostthüringen nicht vorangekommen sind. Was darf aus Ihrer Sicht keinesfalls aus den Augen geraten?

Die Krisenzeit hat gezeigt, wie wichtig der Breitbandausbau für Wirtschaft, Verwaltung und die Bildungseinrichtungen ist. Doch wegen der Auswirkungen der Corona-Pandemie stehen viele Baustellen still und die Digitalisierung hinkt weiter hinterher.

7. Die Bekämpfung der Pandemie hat die Wirtschaft in Deutschland in die Knie gezwungen. Welchen Beitrag leisten Sie selbst, dass die Wirtschaft auch in Ostthüringen die Krise übersteht?

Vordergründig müssen unsere regionale Firmen und Unternehmen gestärkt werden. Deshalb appelliere ich an unsere Bürger, es mir und meiner Familie gleich zu tun und regionale Produkte zu kaufen. Es sind unsere Bauern, Bäcker, Fleischer oder auch Imker, die unsere Unterstützung mehr denn je brauchen. Hier bekommen wir Frische und Qualität direkt aus unserer Heimat.

8. Wie schätzen Sie das am 3. Juni verabschiedete Konjunkturpakt ein?

Das Konjunkturprogramm ist, wie so oft, gut gedacht aber schlecht gemacht. Für Familien hören sich die 300 Euro Extra-Kindergeld toll an. Aber am Ende wird diese „Bonuszahlung“ bei der Steuererklärung mit dem Kinderfreibetrag verrechnet. Auf Hartz-IV-Leistungen wird keine Anrechnung erfolgen. Das bedeutet bereits für durchschnittliche Einkommen, dass sie am Ende nichts von der Sonderzahlung haben.

Das Interview der OTZ: https://www.otz.de/politik/politiker-im-heimatcheck-robby-schlund-ueber-die-corona-krise-id229336098.html

Epidemische Lage von nationaler Tragweite beenden – einen planlosen Lockdown darf es nie wieder geben!

Sehr geehrter Herr Präsident! Guten Morgen, liebe Kollegen! Am 6. Mai forderte unsere Fraktion hier an dieser Stelle, hier im Plenum, „die epidemische Lage von nationaler Tragweite aufzuheben“. Heute, sage und schreibe 43 Tage später, fordert die FDP: „Epidemische Lage von nationaler Tragweite beenden“.

Zwischenruf: (Christian Lindner (FDP): Weil es jetzt eine andere Lage ist!)

Wir freuen uns darüber außerordentlich, keine Angst. Wir finden es auch nicht weiter schlimm, dass „aufzuheben“ jetzt „beenden“ heißt – damals noch von Ihnen moniert. Manche haben sogar im Plenum hier über Menschenfeindlichkeit oder Ähnliches philosophiert und gebrüllt. Dennoch möchten wir uns bei der FDP für diesen Antrag bedanken.

Woher dieser Sinneswandel jetzt kommt, können wir uns leider nicht erklären, da Sie ja damals unseren Antrag kategorisch abgelehnt hatten.

Zwischenruf: (Christian Dürr (FDP): Sie haben doch gerade selbst gesagt, das war vor 43 Tagen! – Weitere Zurufe von der FDP)

– Entschuldigung. Lassen Sie mich mal bitte ausreden. – In Anbetracht der Erfurter Situation mit Herrn Kemmerich, die jedem hier ja hinlänglich bekannt sein dürfte, hoffen wir, dass Sie jetzt nicht Ihren eigenen Antrag ablehnen müssen, meine Damen und Herren. Das wäre in der Tat außerordentlich schade und sicherlich nicht im Interesse der Menschen dieses Landes.

Zwischenruf: (Christian Dürr (FDP): Wer hat Ihnen das denn aufgeschrieben?)

Ja, es ist längst überfällig, festzustellen, dass eine epidemische Lage von nationaler Tragweite nicht mehr vorliegt. Und, liebe Kollegen, wie schon so oft: Die AfD wirkt, meine Damen und Herren.

Zwischenruf: (Carsten Schneider (Erfurt) (SPD): Da habe ich drauf gewartet! – Michael Grosse-Brömer (CDU/CSU): Die Frage ist nur, wie!)

Aber Sie fragen sich jetzt sicherlich: Wie ist die AfD bereits vor Wochen zu dieser Erkenntnis gelangt,

Zwischenruf: (Carsten Schneider (Erfurt) (SPD): Welche Medizin nehmen Sie eigentlich?)

während sich viele Politiker hier aus dem Haus noch im Homeoffice befanden und sich ängstlich hinter dem Regierungsshutdown verbarrikadiert hatten?

Zwischenruf: (Carsten Schneider (Erfurt) (SPD): Ach Gott! – Christian Dürr (FDP): Soll ich Ihnen mal Bilder zeigen aus Niedersachsen, aus dem Ausschuss, wie Ihre Leute da rumgelaufen sind? Die hatten voll Masken auf!)

Mit ein wenig mathematischem Geschick und den umfangreichen Daten der Hopkins-Universität haben wir einige Länder hinsichtlich der Einwohnerdichte und der Infektionsausbreitung verglichen und festgestellt, dass Länder ohne Lockdown eine niedrigere Infektionsausbreitung je Quadratkilometer hatten und haben als jene mit einem oder einem verzögerten Shutdown wie bei uns.

Zwischenruf: (Carsten Schneider (Erfurt) (SPD): Ist ja unfassbar! Unglaublich! – Zuruf von der CDU/CSU: Haben Sie das in Grönland gemessen? – Weitere Zurufe von der SPD)

Besser wäre es tatsächlich gewesen, auf den Shutdown komplett zu verzichten

Zwischenruf: (Jan Korte (DIE LINKE): AfD gefährdet die Gesundheit! – Zuruf vom BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN: Absurd!)

und stattdessen ein gestuftes pandemisches Rastermanagement zu verwenden, wie es die AfD bereits im Februar, genau am 12. Februar, hier in diesem Plenum gefordert hatte. Ehrlich gesagt, meine Damen und Herren, hätten wir uns dann diese Diskussion hier und heute und eine Stunde sparen können. Die Zahlen zeigten, dass ein Shutdown in Deutschland nicht nur völlig unnötig war, sondern geradezu die Pandemie in die Länge gezogen hat.

Zwischenruf: (Dr. Kirsten Kappert-Gonther (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN): Das ist doch Quatsch!)

Dabei sind die einzelnen Verläufe der Pandemie dynamisch gut zu beurteilen, da sie nach den klassischen Fließgleichgewichtsprinzipien in komplexen adaptiven Biosystemen reagieren. Dazu wäre allerdings am Anfang eine öffentliche Expertenanhörung von Fachwissenschaftlern wie Systemtheoretikern, Medizinern und Katastrophenforschern erforderlich gewesen.

Zwischenruf: (Jan Korte (DIE LINKE): Da wären Sie schon mal nicht dabei gewesen!)

Doch leider Fehlanzeige. Nun müssen Sie es sich in aller Öffentlichkeit gefallen lassen, werte Bundesregierung, dass wir wegen Ihres Missmanagements auch in dieser Frage einen Corona-Untersuchungsausschuss fordern.

Zwischenruf: (Carsten Schneider (Erfurt) (SPD): Beantragen können Sie ihn!)

Und noch etwas: Hier und da hört man schon wieder vom Damoklesschwert einer zweiten Welle. Hören Sie bitte mit diesem Unfug auf! Den Menschen muss klar sein, dass Seuchen schon immer zur Menschheitsgeschichte gehört haben und auch gehören werden. Deshalb ist es absolut unsinnig, die Menschen mit monatelangen Verunsicherungen durch ständig wechselnde Ausnahmen und Regelungen zu zermürben. Statt sie gegen Viren und Bakterien aller Art widerstandsfähig zu machen, haben Sie mit Ihren Maßnahmen genau das Gegenteil erreicht.

Zwischenruf: (Beifall bei der AfD – Zuruf vom BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN: Oho!)

Wissen Sie, was Sie gemacht haben?

Zwischenruf: (Carsten Schneider (Erfurt) (SPD): Nee! Ich bin gespannt!)

Sie haben nämlich den negativen Stress massiv erhöht und damit das Immunsystem vieler Menschen geschwächt.

Zwischenruf: (Dr. Petra Sitte (DIE LINKE): Das tun Sie! Das ist Ihr Geschäftsmodell!)

Wir fordern Sie deshalb auf: Klären Sie die Menschen über das Virus auf und hören Sie auf, Ängste zu schüren und persönliche Freiheiten einzuschränken.

Zwischenruf: (Claudia Moll (SPD): Wer schürt denn hier Ängste?)

Insbesondere die Sorge um unsere Kinder muss eine höhere Wichtigkeit bekommen und im höchsten Maße an Normalität orientiert sein. Meine Damen und Herren, wir brauchen keine Angsthasen, sondern gut ausgebildete, vorwärtsstrebende und lösungsorientierte junge Menschen.

Zwischenruf: (Dr. Petra Sitte (DIE LINKE): Dann können Sie ja gehen! – Jan Korte (DIE LINKE): Da sind Sie ja schon mal raus!)

Liebe Kollegen, es ist eine sehr traurige Wahrheit, die aber hundertprozentig uns alle hier treffen wird – und das ist so sicher wie das Amen in der Kirche -: Wir alle hier werden einmal sterben. Daher ist es wichtig, unser Leben mit Freude und Lebensenergie zu auszufüllen, egal in welchem Stadium wir uns auch immer befinden – ob als Kind, als Erwachsener oder als Angehöriger der sogenannten Risikogruppe. Diese Möglichkeit wurde uns in den letzten Wochen durch die Entscheidungsträger komplett genommen.

Zwischenruf: (Stefan Schmidt (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN): In den letzten Jahren, seitdem die AfD hier ist!)

Sie haben uns in den Altenheimen alleingelassen, sie haben uns zu Lehrern im Homeoffice gemacht, und sie haben uns unserer Freizeitmöglichkeiten beraubt. Das darf sich nie wiederholen.

Zwischenruf: (Beifall bei der AfD – Zurufe von der LINKEN)

Wir müssen auf die nächste Epidemie einfach besser vorbereitet sein. Einen planlosen Lockdown, wie wir ihn in den letzten Wochen erlebt haben, darf es niemals wieder geben. Denn es ist ebenso eine traurige Wahrheit, die zu 100 Prozent stimmt: Die nächste Epidemie kommt ganz bestimmt. – Nur eins: Wir sollten besser darauf vorbereitet sein.

Zwischenruf: (Rudolf Henke (CDU/CSU): Hunderttausende Leben gerettet!)

Noch etwas ganz Persönliches als Mediziner zum Schluss: Nehmen Sie bitte den Menschen da draußen diesen unnützen Maulkorb ab! Bereits nach drei Stunden und bei Temperaturen von 28 Grad haben Sie die perfekte mobile Petrischale für Millionen Arten von Keimen.

Vielen Dank, meine Damen und Herren.

Zwischenruf: (Beifall bei der AfD – Jan Korte (DIE LINKE): Dann können Sie jetzt ja zu Ihrer Party gehen! – Dr. Petra Sitte (DIE LINKE): Es reicht, dass einer infiziert ist!)

Wegen Risiken & Nebenwirkungen laden Sie nicht die Corona – App

Seit heute ist sie auf dem Markt und in den Medien hört, sieht und liest man nichts anderes mehr – die Corona-Warn-App, mit freundlicher Empfehlung ihres Gesundheitsministers Jens Spahn.

Eine App, die helfen soll, Infektionsketten frühzeitig zu erkennen und die Sie alarmiert, wenn sich ein Covid-19-positiv getesteter Mensch in Ihrer Umgebung aufhält. Im Klartext heißt das, das Programm registriert Ihr Bewegungsprofil, merkt sich Ihre Begegnungen mit anderen Menschen und tauscht sich mit anderen Smartphones Zufallscodes aus, um auf persönliche Daten zuzugreifen.  Die Kosten der Erstellung und Entwicklung belaufen sich auf ca. 20 Millionen Euro, dazu kommen monatliche Betriebskosten in Höhe von ca. 2,5 bis 3,5 Millionen Euro – der größte Teil an die Deutsche Telekom für den Betrieb der Hotlines.

Doch wie sieht es mit der Datensicherheit aus? Unsere Regierung verspricht uns natürlich eine Konformität mit der DSGVO und eine dezentrale Datenspeicherung.

Aber: Eine zentrale Speicherung der Daten erfolgt dann, wenn ein App-Nutzer sich als infiziert meldet – dann nämlich werden die Tagesschlüssel, die bislang geheim waren, auf einem Server gespeichert und können dort abgerufen werden. Andere App-Nutzer erhalten die Tagesschlüssel aller Infizierten und das Programm gleicht lokal auf ihren Smartphones ab, ob sich daraus eine temporäre ID errechnen lässt, die in den vergangenen 14 Tagen empfangen wurde. 

In den Medien wird behauptet, dass jede staatliche Datenverarbeitung ausschließlich aufgrund einer Einwilligung zulässig sei. Das stimmt aber so nicht, denn in der DSGVO gibt es zahlreiche weitere Rechtsgrundlagen, mit denen die Datenverarbeitung durch die App gerechtfertigt werden kann.

Deshalb sagen wir, die Alternative für Deutschland, NEIN zur Corona-App, NEIN zur staatlichen Überwachung und NEIN zum gläsernen Bürger. Laut einer aktuellen Studie wollen 47 Prozent der Deutschen diese Kontroll-App nicht – zeigen sie zivilen Ungehorsam und installieren sie die App nicht!

Weniger Mundschutz – mehr Verstand

Es gibt viele Studien und Untersuchungen zur Wirksamkeit beim Tragen von Mund-Nasen-Bedeckungen, die einen sprechen dafür, die anderen dagegen. So soll das Corona-Virus minimiert werden, einen einhundertprozentigen Schutz gibt es aber nicht.

Die Maskenpflicht dient daher lediglich als Unterstützung, aber auch nur, wenn von den Maskenträgern Regeln bei der Benutzung eingehalten werden: Wegwerfmasken sollten alle vier Stunden gewechselt und Stoffmasken täglich bei 90 Grad gewaschen werden. Doch sind wir mal ehrlich: wer hält sich denn daran? Die Mund-Nasen-Bedeckungen, egal ob Wegwerf- oder Stoffmasken, wandern nach der Benutzung in die Jackentasche oder hängen am Innenspiegel des Autos. Tägliches Waschen oder Entsorgen nach dem Benutzen mach so gut wie keiner!

Seit Wochen haben wir alle die gleiche Maske auf, in welcher sich Bakterien und Viren vielfältigster Art willkommen heißen. Ebenso sieht man immer weniger Verkäuferinnen und Verkäufer mit Mundschutz – Warum? Das dauerhafte Tragen der Masken behindert das freie Atmen und erzeugt Kopfschmerzen, Schwindel sowie ein beklemmendes Gefühl bis hin zu Angst- und Panikattacken. Und sind wir mal ehrlich: Vor der Maskenpflicht wurde beim Einkaufen im Supermarkt viel mehr auf die Einhaltung des Mindestabstandes geachtet, als jetzt. Beobachtet man die Menschen beim Einkaufen so erkennt man auch, dass sich viel mehr ins Gesicht und unter den Mundschutz gefasst wird – Hygiene sieht anders aus. Die Masken suggerieren uns eine Art Sicherheit und nehmen uns die so wichtige Kommunikation per Mimik oder Lächeln.

Die wichtigsten und effektivsten Schutzmaßnahmen aber kennen wir alle: gesunder Menschenverstand, ausgiebige Händehygiene, korrekte Husten- und Niesetikette und das Einhalten von Mindestabständen. Dann braucht es auch die Mund-Nasen-Bedeckung nicht.

Die dramatische Fehleinschätzung bestätigt sich!

Seit Wochen sind Schulen und Kitas geschlossen oder laufen nur im Notbetrieb.
Der Grund: Kinder könnten das Coronavirus verbreiten und sich gegenseitig anstecken.

Schon vor Wochen kritisierte Dr. Robby Schlund diese Maßnahmen und verwies auf groß angelegte Studien,
die aufzeigten, dass Kinder unter 10 Jahren fast gar nicht mit dem Virus infiziert werden.
Doch die Regierung wollte lieber nur die Studie von Virologe Christian Drosten hören
und ignorierte alle Bedenken und wissenschaftlichen Daten. Wie sich nun herausstellt, lag Drosten mit seiner wichtigsten Corona-Studie komplett daneben.

So berichtet die BILD-Zeitung:

https://www.bild.de/politik/inland/politik-inland/fragwuerdige-methoden-drosten-studie-ueber-ansteckende-kinder-grob-falsch-70862170.bild.html

So kritisiert unter anderem Professor Leonhard Held vom Institut für Epidemiologie, Biostatistik und Prävention der Universität Zürich in einer Untersuchung die Aussagekraft der Drosten-Studie:

„Die Erkenntnisse müssen mit einiger Vorsicht interpretiert werden.“

Ein zentraler Schwachpunkt der Drosten-Studie sei seiner Meinung nach die geringe Anzahl der untersuchten Kinder. Bei einer erneuten Auswertung der zusammengefassten Daten kommt Held zu einem Ergebnis, das den Resultaten der Drosten-Studie fundamental widerspricht: Es gebe moderate Beweise für eine „zunehmende Viruslast mit zunehmendem Alter“.

Auch Statistik-Professor Dominik Liebl von der Universität Bonn weist auf schwere Ungereimtheiten in der Drosten-Studie hin. Liebl meint: „Die statistische Analyse der Autoren widerspricht ihrer zentralen Schlussfolgerung.“
Das bedeutet, dass die Forscher ihre eigenen Zahlen falsch verstanden hätten!

Bemerkenswert: Noch am 6. März lehnte Christian Drosten Schließung von Schulen ab. Doch dann änderte Drosten seine Meinung und empfahl am 13. März in der Ministerpräsidentenkonferenz unter der Leitung von Bundeskanzlerin Angela Merkel (65, CDU), die Bildungseinrichtungen zu schließen.

Dr. Robby Schlund hatte von Anfang an diese und weitere Maßnahmen kritisiert.

Warum tun wir unseren Kindern das an?

Mit der coronabedingten Schließung unserer Kindertagesstätten im Land sind die Voraussetzungen für eine gesunde körperliche und psychosoziale Entwicklung unserer Kinder gefährdet, dass sieht auch die Thüringer Landesärztekammer. Die Belastung für die Kinder und die Eltern, besonders in sozialschwachen Familien sind enorm. Bildungsrückstand, Vernachlässigungen und eine enorme Zunahme von häuslicher Gewalt sind die Folgen. Die Öffnung der Kindergärten begrüße ich deshalb umso mehr, denn Kinder haben ein Recht auf Bildung und sehnen sich nach Freunden und kindgerechtem Lernen und Spielen. Der Umgang mit anderen Kindern, knüpfen von Freundschaften und gemeinsame Abenteuer erleben sind nicht nur pädagogisch wertvoll, sondern für die Entwicklung eines jeden einzelnen Kindes wichtig.

Die aktuell in den Einrichtungen geltenden Hygieneregeln müssen prinzipiell immer durchgeführt werden, unabhängig von COVID-19. Denn ausgiebig und regelmäßig Händewaschen hält viele Viren, Bakterien und Krankheitskeime fern und dass kann wirklich jedes Kind.

Übertrieben hingegen sind die seit ein paar Tagen bestehenden täglichen Routineuntersuchungen beim morgendlichen Eintritt in den Kindergarten. Dort warten hinter Mundschutz verunsicherte Erzieherinnen, die den Kindern Fiebermessen, nach Husten, Schnupfen, Durchfallerkrankungen fragen und alles tagtäglich dokumentieren müssen. Und auf der anderen Seite sieht man die Kinder, die die Welt nicht mehr verstehen – eine Kindergartenwelt in der nichts mehr ist wie es ist. Mama darf sie nicht mehr zur Garderobe bringen, kein wildes herumtollen im Gebäude, kein Spielen mit den besten Freunden und keine gemeinsame Ausflüge mit allen Kindergartenkindern. Und das, obwohl Kinder nach Meinung vieler Wissenschaftler viel seltener an Covid-19 erkranken, als Erwachsene. Zu diesem Ergebnis kommt auch eine Studie aus Island. Demnach stecken Kinder sich wesentlich seltener an als Erwachsene. In Island war das Coronavirus bislang bei keinem Mädchen oder Jungen unter zehn Jahren nachgewiesen worden. Auch eine Studie aus den Niederlanden ergab, dass Kinder sich seltener mit Sars-CoV-2 infizieren. Dort hatte man in Hausarztpraxen Familien untersucht, in denen ein Mitglied Sars-CoV-2-positiv war – mit dem Ergebnis, dass kein Kind sich angesteckt hatte.

Warum tun wir unseren Kindern das an? Warum wird den Kleinen der vor 8 Wochen noch normale Alltag nicht endlich wieder zurückgegeben? Die abrupte Schließung der Einrichtungen und wochenlange Kontaktsperre zu Freunden und Erziehern bedeutet einen unverstandenen und ggf. traumatischen Verlust von wichtigen Bindungspersonen.

Anstatt die Kinder zu verunsichern müssen wir sie ermutigen und die einfachen Hygieneregeln in den Tagesablauf einbauen. Spielerisches Händewaschen mit Wasser und Seife wird dann zum Abenteuer und somit zur Regelmäßigkeit. Wir, die Erwachsenen, haben die Verantwortung, sie vor Gefahren zu schützen, aber auch sie aufs Leben vorzubereiten und vor allem sie nicht zu verängstigen oder Ihrer Kindheit zu berauben.

Corona-FAQ #2 – Robby Schlund zu den aktuellen Entwicklungen

Ein Mitarbeiter des Bundesministeriums für Inneres packt aus. Was steht im widerrechtlichen Corona-Bericht und wie ist dieser zu bewerten?

Wie ist das “Zweite Gesetz zum Schutz der Bevölkerung”, welches kürzlich im Plenum behandelt wurde, einzuschätzen?

Wie ist die Situation in den Krankenhäusern und was sagt die Regierung?

Zu diesen Fragen und der aktuellen Lage im Landkreis Greiz, welcher kürzlich in den Medien als “Corona-Hochburg” betitelt wurde, gibt Dr. Robby Schlund Antworten in seinem zweiten Corona-FAQ .