Qualitätsorientierte Behandlungen statt überflüssige Gewinnoptimierung

Diagnosis Related Groups, kurz DRG, bezeichnet „diagnoseorientierte Fallpauschalen“, die seit 2004 als geltendes Abrechnungssystem in deutschen Krankenhäusern angewendet werden müssen.

Mit seiner Einführung versprach man sich eine wirtschaftlichere und kostengünstigere Krankenhausarbeit. Aber leider ist genau das Gegenteil eingetreten: Personalnotstand, kürzere Liegezeiten und damit verbundenen Komplikationen bei Patienten, Zunahme der Privatisierung von Krankenhäusern bezeichnen die Realität. Medizinische und pflegerische Entscheidungen sind der ökonomischen Effizienz des Krankenhauses und somit der Gewinnmaximierung der Stakeholder ausgesetzt. Bedarfsqualität und Behandlungsnotwendigkeiten orientieren sich nicht mehr am Patientenwohl.

Deshalb fordert die AfD die Bundesregierung auf: Das in Deutschland angewandte DRG-System abzuschaffen und alle Maßnahmen zu unternehmen, dass vorher angewandte System des Selbstkostendeckungsprinzips wieder einzuführen.

Dass unsere Verbesserungsvorschläge im Ausschuss keine Mehrheit gefunden haben, ist für die Zukunftsfähigkeit, vor allem der kleinen Krankenhäuser, fatal.

Eine komplette Neustrukturierung der Vergütung nach einem vorausgezahlten, regionalorientierten Pro-Kopf-Vergütungssystem, dem Prospektiv-Regionalen Pauschalensystems (PRP-System) muss erfolgen. Das System basiert auf einer Vergütungsform, bei der die ökonomische Hauptverantwortung und ein Teil der Versicherungsrisiken auf die Leistungserbringer übergehen. Mit diesem PRP-System besteht kein Anreiz mehr, für überflüssige Mehrleistungen und Gewinnoptimierung durch Investoren. Nur durch qualitätsorientierte Behandlungen lassen sich neue Zuwächse erzielen.

Patientenfreundlichkeit, Innovationen und Flexibilität müssen wieder an erster Stelle stehen. Die AfD handelt im Sinne und im Auftrag der Patienten, des Personals und vor allem der schwer angeschlagen kommunalen Krankenhäuser.

Obgleich wir positive Ansätze in dem Gesetzesentwurf der Bundesregierung sehen, können wir nicht so weit gehen und dem Antrag zustimmen, sondern müssen den Gesetzesantrag ablehnen.

Krankenhauszukunftgesetz – Abschaffung des DRG Systems

Unsere Verbesserungsvorschläge zum Krankenhauszukunftsgesetz fanden im Ausschuss leider keine Mehrheit, obwohl wir schon seit Monaten dafür kämpfen, das seit 2005 bestehende Krankenhausabrechnungssystem abzuschaffen. Dieses sogenannte DRG-System funktioniert unabhängig von regionalen Anforderungen, Patientenliegezeiten und Behandlungsqualitäten, einzig und alleine über eine Gruppierung von Schwere einer Krankheit und Prozeduren. Das System wurde damals schon mit viel Kritik eingeführt und hat einfach die Erwartungen nicht erfüllt!

Im Gegenteil! So hat sich die Gesamtzahl der Operationen verdrei- bzw. vierfacht. Die Versorgungsdichte der Krankenhäuser ist um 10% zurückgegangen, bei kommunalen Krankenhäusern gar, um sage und schreibe, 18%! Jetzt, gerade aktuell, in der Coronakrise, arbeiten die Krankenhäuser am personellen, logistischen und finanziellen Limit. Der Gewinnmaximierungsgedanke führte zum Personalabbau im Bereich der Pflegekräfte, zur Verkürzung der Liegedauer und einem Investitionsstau in Milliardenhöhe. Wir, die AfD Fraktion, fordern die Abschaffung des DRG Systems und die komplette Neustrukturierung der Krankenhauslandschaft mit einem effizienteren Abrechnungssystem.

Die Lösung ist ein Vorausgezahltes, Regionalorientiertes Pro-Kopf-Vergütungssystem. Kurz, das PRP. Dieses neue PRP – System basiert auf einer Vergütungsform, bei der die ökonomische Hauptverantwortung und ein Teil der Versicherungsrisiken auf die Leistungserbringer übergehen. Damit wird der Anreiz, eine Gewinnoptimierung für überflüssige Mehrleistungen zu betreiben, uninteressant. Nur mit qualitäts- und praxisorientierten Behandlungen lassen sich neue Zuwächse erzielen.

Gefördert werden dadurch: Patientenfreundlichkeit und Zuwendung, Forschung und Innovationen in Deutschland und was in Anbetracht der aktuellen Coronakrise, äußerst wichtig erscheint: Flexibilität und schnelle Reaktion auf globale Krisen.

Bereits 2017 hat unser Team, um Professor Gehrke gefordert, ein Abrechnungssystem zu etablieren, welches durch eine Regionalkomponente, schnell an aktuelle Bedürfnisse angepasst werden kann, wie z.B. bei Pandemien. Deshalb fordern wir die Bundesregierung auf, eine entsprechende Gesetzesinitiative zu erarbeiten, die das DRG-System komplett ersetzt.

Dazu fordern wir:

1. Die Einführung eines Systems mit im Voraus bezahlten Regionalbudgets durch Pro-Kopf-Pauschalen

2. Die Beachtung regionaler Gesundheitsdaten

3. Die tagesgenaue Anpassung der Regionalfaktoren bei globalen Gesundheitskrisen und schnelle Liquiditätstransfers

4. Die Abschaffung des völlig unnützen bürokratischen Kodier- und Dokumentieraufwandes.

Im Interesse unserer Patienten!

Für zukünftige Krisen brauchen wir ein moderneres und flexibleres Krankhausabrechnungssystem, mit schnellen regionalen Schalthebeln. Da wir ein mangelnde zukunftsorientierte und strategische Ausrichtung Ihres Gesetzesentwurfes vermissen, wird die AfD diesen auch ablehnen.

Niedergelassene Ärzte zu wenig bedacht!

Der Erweiterte Bewertungsausschuss, als Schiedsgremium, welcherer zusammengesetzt ist aus den Mitgliedern des Bewertungsausschusses sowie einen unparteiischen Vorsitzenden und zwei weitere unparteiische Mitglieder, ist nun in seiner Sitzung zu einem abschließenden Ergebnis bezüglich der Honorarverhandlungen gekommen.

Der sogenannte Orientierungswert wird zum 01. Januar 2020 von bisher 10,9871 Cent auf 11,1244 Cent erhöht. Somit steigt die Vergütung für alle ärztlichen und psychotherapeutischen Leistungen lediglich um circa 1,25 Prozent an – eine Armutszeugnis gegenüber den niedergelassenen Kollegen. Auch der Vorstandsvorsitzende der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, Dr. Andreas Gassen, erklärt: „Das ist eine grobe Missachtung der Leistungen der niedergelassenen Kolleginnen und Kollegen“.

Die ambulant ärztlichen und psychotherapeutischen Behandlungen bilden den Stützpfeiler in unserem Gesundheitssystem. In Zeiten der Corona-Pandemie haben sie den stationären Sektor massiv entlastet, denn sechs von sieben Patienten wurden ambulant behandelt. Im Gegenzug zu den Krankenhäusern gehen die Arztpraxen nahezu leer aus. 1,25 Prozent Vergütungsanstieg steht einem enormen Anstieg des Arbeitskostenindex gegenüber. Die Arbeitskosten je geleistete Arbeitsstunde im zweiten Quartal 2020 sind um 1,9 Prozent zum Vorquartal und 5,1 Prozent zum Vorjahresquartale gestiegen.  Massiv steigende Nebenkosten und minimale Erhöhungen der ärztlichen und psychotherapeutischen Vergütungen schrecken gerade unsere Nachwuchsmediziner  ab, sich in eigener Praxis niederzulassen. Dazu kommen überdurchschnittlich viele Stunden für Bürokratie, Einhaltung von Tarifverträgen und zahlreiche Weiterbildungskurse. Dem aktuellen und weiter zunehmenden Ärztemangel muss dringend entgegen gewirkt werden, aber positive Anreize setzen eben nur angemessene Vergütungen.

Fleisch oder kein Fleisch – das ist hier die Frage

Im vergangenen Jahr verzehrte jeder Bürger in Deutschland 59,5 Kilogramm Fleisch, das entspricht ca. 160 Gramm pro Tag. In unserem Wahlkreis macht die Stadt Weida nun mit beim großen Galileo-Experiment, nämlich vier Wochen fleischlos zu bleiben. Es stellt sich nun vermehrt die Frage unter den Bürgern, ob ein Fleischverzicht wirklich sinnvoll ist.

Wir Menschen sind nicht unbedingt auf Fleisch angewiesen, um gesund leben zu können, denn die fehlenden Vitamine und Nährstoffe können durch pflanzliche Produkte ersetzt werden. Ca. sechs Millionen Menschen waren 2019 Vegetarier – doch leben die Menschen, die vollkommen auf Fleisch verzichten denn auch gesünder? Eine australische Studie zeigt, dass eine längere Lebensdauer wissenschaftlich noch nicht nachgewiesen werden konnte. Sie stellt allerdings dar, dass Vegetarier gesünder sterben. Ist das jetzt aber ein entscheidender Vorteil?

Wer auf Fleisch und/oder auch auf tierische Produkte wie Eier verzichten möchte, muss auf eine ausgewogene Zufuhr bestimmter Nährstoffe achten. Unser Körper profitiert zwar von einer fleischlosen Ernährung, das heißt nicht, dass wir es grundsätzlich vom Speiseplan streichen müssen. Paracelsus stellte bereits vor vielen Jahren fest, dass die Dosis das Gift macht.

Doch wenn wir alle auf Fleisch verzichten würden, hätte dies auch gravierende wirtschaftlich Folgen, denn die Nachfrage bestimmt den Preis und das Angebot. Fleischer, Metzgerbetriebe sowie Schlachtereien würde nach und nach ihre Betriebe aufgeben müssen, ja sogar ganze Tierzuchten würden eingestellt werden. Und auch in der Bio-Industrie geht es um Profit – das Tier wird zur Ware und einzig nach wirtschaftlichem Ermessen behandelt – das sollte nicht vergessen werden.

Die freie Entscheidung eines jeden Menschen ist ein hohes Gut und darf niemals einem ideologischen und medialem Gruppenzwang mit zweifelhaftem erhobenem moralischen Zeigefinger geopfert werden.

In diesem Sinne sollte jeder selbst für sich entscheiden, ob und wieviel Fleisch er essen möchte. Und gegen eine leckere Rostbratwurst spricht doch nichts 😉

Beziehungen zwischen China, Deutschland und der EU inmitten der COVID-19-Pandemie

Der chinesische Präsident Xi Jinping traf am Montag mit Bundeskanzlerin Angela Merkel, dem Präsidenten des Europäischen Rates, Charles Michel und der Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, per Videokonferenz zusammen. Sie erzielten einen Konsens über die Förderung der Beziehungen, die Wahrung des Multilateralismus und die gemeinsame Bewältigung globaler Herausforderungen.

“Die COVID-19-Pandemie hat die einmaligen Transformationen in der Welt beschleunigt und die Menschheit an einen neuen Scheideweg gebracht”, sagte Xi.

China und die EU haben am Montag als Ergebnis der Videokonferenz ein Abkommen über den gegenseitigen Schutz geografischer Angaben zu Lebensmitteln unterzeichnet. Daher werden fränkische Weine, Münchner Bier, Champagner, Feta-Käse und Parmaschinken künftig zu den 100 europäischen Produkten gehören, die in China vor unbefugter Nachahmung geschützt sind.

Link zum Artikel von Xinhua International (Bild anklicken)

Dr. Robby Schlund, Mitglied des Deutschen Bundestages und stellvertretender Vorsitzender der Deutsch-Chinesischen Parlamentariergruppe, zu den wichtigsten Fragen über die künftigen Beziehungen:

Wie könnten die Beziehungen zwischen Europa und China verbessert werden?

Mir ist vor allem wichtig zu betonen, dass wir für die guten Beziehungen zwischen Deutschland und China eintreten sollten und natürlich auch Europa als Ganzes im Blick haben, im Sinne eines wirtschaftlichen Multilateralismus zum gegenseitigen Vorteil. Da gibt es ja auch schon Überschneidungen mit den Bestimmungen aus Europa und Deutschland hat ja auch im Augenblick die EU Ratspräsidentschaft inne, was viel Gestaltungsspielraum zuläßt. Mein Wunsch ist, dass zwischen Deutschland und China so viel wie möglich kommuniziert wird und vor allem getrennt wird, in wirtschaftlichen Multilateralismus und politischen Multipolarismus und dort der Dialog geführt wird. Das könnte Deutschland in der Tat besser machen, denn nur die strikte Trennung und Konsensfindung im Dialog, ohne innere Einmischungen, sind der Garant für langfristigen Erfolg der Beziehungen und friedliches Zusammenleben unserer beider Länder.

Wie kann die Zusammenarbeit zwischen der EU und China dazu beitragen, dass die Weltwirtschaft sich von der COVID-19-Pandemie erholt?

Wir als AfD wollen die Covid-19-Krise als überwunden ansehen und unter den Erkenntnissen der letzten Monate, wieder dort weitermachen, wo wir begonnen haben. Die Abschwächung birgt auch viele Potenziale, die es jetzt gilt, gemeinsam zu heben und zum Wohle aller Menschen, und das ist meine ganz persönliche Meinung, insbesondere in China und Deutschland zu nutzen und neue Wege, auch strategische, multipolare zu bedenken und auch zu gehen.

Welche Bedeutung haben die geografischen Angaben des Lebensmittelabkommens und künftige Investitionsabkommen zwischen der EU und China?

Ich erlebe in meinem Wahlkreis in Thüringen immer wieder die Sorge für die heimischen Produkte und deren Authentizität. Insofern setze ich mich persönlich dafür ein, Identität und Qualität der regionalen Produkte zu schützen, denn sie sind Ausdruck eines alten, reichhaltigen und kulturellen Entwicklungsprozesses, den es genauso wie auch in China zu erhalten und zu schützen gilt.

Das Comprehensive Agreement on Investment wäre in der Tat ein Fortschritt und ein Zeichen in die richtige Richtung. Auch hier würde man schneller Vorwärtskommen, wenn man den von mir oben bereits postulierten Weg der Trennung des Multilateralismusansatz des Westens, in politischen Multipolarismus und wirtschaftlichen Multilateralismus vollziehen würde. Gleichzeitig wäre dies auch ein Modell, um mit Russland und anderen östlichen Partnern in einen wirkungsvollen Dialog zu treten und Transparenz bei Subventionen oder in Staatsbetrieben effizienter abzubilden.

[LINK] Xinhua Schlagzeilen: Kurs über die Entwicklung von Beziehungen zwischen Staats- und Regierungschefs zwischen China, Deutschland und der EU zur Entwicklung von Beziehungen inmitten einer COVID-19-Pandemie

Der Botschafter und Leiter der chinesischen Mission bei der EU, Zhang Ming, sagte vergangene Woche; “Wenn China und die EU die Verhandlungen bis Ende dieses Jahres abschließen könnten, wäre dies von besonderer Bedeutung. Es würde eine positive Botschaft an die Zusammenarbeit Chinas und der EU in den schwierigen Zeiten senden und das Geschäft stark ankurbeln. Vertrauen auf beiden Seiten. Es wird auch zur Erholung der Weltwirtschaft nach COVID-19 und zu den konzertierten Bemühungen zur Wahrung eines offenen Handels- und Investitionsumfelds beitragen”.

Abgeordnete von Bundestag und der Staatsduma fordern eindringlich in Fragen zum Fall Navalny deutlich zu differenzieren

Berlin/Moskau.

Am 10. September 2020 unterzeichneten die Vorsitzenden der Parlamentariergruppen des Bundestages und der Staatsduma, Dr. Robby Schlund und Pavel Zavalny, eine gemeinsame Erklärung zum Fall Navalny. In dieser wird nachdrücklich eine strikte Unterscheidung zwischen Fragen der politischen und wirtschaftlichen Interaktion und Fragen der Strafverfolgung gefordert, um die sensiblen Beziehungen zwischen Deutschland und Russland nicht noch weiter zu belasten.


Gemeinsame Erklärung

Pavel Zavalny (Staatsduma) und Dr. Robby Schlund (Deutscher Bundestag) erklären:

„Wir wünschen Alexei Navalny eine baldige Genesung und hoffen, dass er sich vollständig erholt. Wir halten es für wesentlich und fordern eine unabhängige Untersuchung seines Gesundheitszustands unter Beteiligung deutscher, russischer und neutraler Kriminologen und Ärzte.
Wir halten dies für äußerst wichtig und fordern eine strikte Unterscheidung zwischen Fragen der politischen und wirtschaftlichen Interaktion und Fragen der Strafverfolgung.

Dies ist besonders wichtig im sensiblen Thema der deutsch-russischen Beziehungen.
Wir als Vorsitzende der Parlamentariergruppen bestehen darauf, eine konstruktive und unparteiische Untersuchung durchzuführen, die nicht a priori an die Zusammenarbeit zwischen unseren Ländern in Zivilgesellschaft, Wirtschaft und Kultur gebunden ist.“

gez. Dr. Robby Schlund

Mitglied des Deutschen Bundestages

Vorsitzender der Deutsch Russischen Parlamentariergruppe des Deutschen Bundestages

gez. Pavel Zavalny

Abgeordneter der Staatsduma

Vorsitzender der Russisch Deutschen Parlamentariergruppe der Staatsduma


Quelle: Kanal Zvezda vom 06.09.2020

“2018 veröffentlichte die Süddeutsche Zeitung einen Artikel, in dem auch westliche Geheimdienste, darunter der deutsche Auslandsgeheimdienst, an Nowitschok gekommen seien. In dieser Hinsicht glaube ich, dass ein noch größerer Bedarf an einer unabhängigen Untersuchung besteht. Als Politiker und als Bürger frage ich mich oft: Wem nutzt es? Und ich komme wieder zu dem Schluss, dass wir eine unabhängige Untersuchung brauchen”, so Dr. Robby Schlund.

Artikel im Spiegel vom 16.05.2018: https://www.spiegel.de/politik/deutschland/nervengift-nowitschok-bnd-beschaffte-probe-in-den-neunzigerjahren-a-1208117.html

So wird zum Fall Navalny berichtet:

SPIEGEL: Russland will im Fall Nawalny Ermittler nach Deutschland schicken

Staatsduma: Die Vorsitzenden der russisch-deutschen Fraktionen Pavel Zavalny (Staatsduma) und Dr. Robby Schlund (Bundestag der Bundesrepublik Deutschland) gaben eine gemeinsame Erklärung zur Lage um Nawalny ab

RT: Die Staatsduma und der Bundestag forderten eine unabhängige Untersuchung im Fall Navalny

ria novosti: Der Bundestag und die Staatsduma haben mit Navalny eine Stellungnahme zur Lage abgegeben

ria novost: Der Bundestag und die Staatsduma drängten darauf, zwischen Problemen in der Situation mit Navalny zu unterscheiden

AfD-Fraktion im deutschen Bundestag: Gemeinsame Erklärung der Vorsitzenden der Deutsch-Russischen Parlamentariergruppen zum Fall Navalny

Spitnik: “Untersuchung des Falls Nawalny mit neutralen Experten“ – Deutsch-russische Parlamentariergruppe

Corona-Stress – Angst und Panik schwächen Immunsystem

Seit nun mehr als sechs Monaten werden aufgrund der Corona-Pandemie Angst und Panik unter den Menschen verbreitet. Mit verheerenden Folgen, denn wenn tagtäglich diesem Krisenmodus ausgesetzt ist, schwächt man seine psychische Widerstandsfähigkeit.

Die Zahl der psychischen Erkrankungen ist allein im ersten Halbjahr 2020 um etwa 80 Prozent angestiegen, was aus einem Bericht der Kaufmännischen Krankenkasse hervorgeht. Mit zunehmender Lockerung der Corona-Regeln sei auch der Krankenstand wieder deutlich gesunken.

Der Psychologe Sheldon Cohen, von der Carnegie Mellon University in Pittsburgh, untersucht seit vielen Jahren die Auswirkungen von Viruserkrankungen in Bezug auf Stress und andere psychische Faktoren. In den Testreihen erkrankten chronisch gestresste Menschen deutlich schneller als andere, was zum Ergebnis führte, dass vor allem unser Lebensstil und die psychische Belastbarkeit maßgeblich an unserer Gesundheit oder auch Krankheitsanfällig beteiligt sind.

Unzählige Untersuchungen haben sich bereits mit der Auswirkung von Stress auf das Immunsystem befasst (Psycho-Neuro-Immunologie). Alle kamen zu demselben Ergebnis: Wer dauerhaft gestresst ist, wird eher krank, da Viren, Bakterien und Keime weniger Gegenwehr haben. Das betrifft akute Infektionen, aber auch chronische Erkrankungen. Soziale Kontakte und das gesellschaftliche Leben sind ein Garant für unsere Gesundheit, denn das beste Antistressmitteln ist immer noch die Liebe und das Gefühl von Fröhlichkeit – Stresshormone haben dagegen nämlich keine Chance.

Krankenhäuser in der Fläche erhalten

Die Fraktion der AfD unterstützt die Bemühungen der Bundesregierung, die Krankenhäuser in Deutschland zu stärken.

Wir haben mit unserem beigestellten Antrag zwei wesentliche Verbesserungsvorschläge gemacht und bitten Sie um Unterstützung zum Wohle der Patienten. Dabei geht es einerseits um die Erhaltung von Krankenhäusern in der Fläche und andererseits um eine angemessene Beteiligung der Länder.

Mit 3 Mrd. Euro aus Bundesmitteln (70 Prozent) plus Finanzierungsbeteiligung der Länder mit 30 Prozent belaufen sich die Gesamtkosten aller Länder auf 1,3 Mrd. Euro. Für die ohnehin schon durch Corona belasteten Länder stellt dies ein massives Problem dar und das generelle Problem der mangelnden Investitionsförderung durch die Bundesländer bleibe darüber hinaus ungelöst.

Insofern ist für uns eine höhere Gewichtung der Bundesmittel unerlässlich.

Der zweite wesentliche Verbesserungsvorschlag zielt darauf ab, den strukturschwachen Gebieten in Deutschland eine vernünftige, flächendeckende Versorgung zu garantieren. Wir brauchen hier eine Solidarität mit den schwächeren Krankenhäusern. Die Verlautbarungen des Bundesgesundheitsministers klingen viel zu rund. Als ob alles jetzt geregelt wäre.

Aber wir wollen die Krankenhauslandschaft nachhaltig verbessern, modernisieren und für die Zukunft der Menschen besser aufstellen. Deutschlands Krankenhäuser sollen die besten der Welt sein! Da reichen weder 4 Milliarden Euro noch einschläfernde Allgemeinsätze. Detailarbeit und konsequente Unterstützung der Krankenhäuser sind gefragt.

Ich vermisse hier das entsprechende Engagement in Ihrem Gesetzesentwurf!

In diesem scheint es auch zu einer Überschneidung mit dem bereits bestehenden Krankenhausstrukturfonds zu kommen, was die Gefahr einer Mehrfachförderung in sich birgt. Was unsere Fraktion auch mit Sorge erfüllt, ist nicht der Versuch der Stärkung der Digitalisierung des Regierungsentwurfs, sondern die nicht ausreichende qualitative Verbesserung.

Nicht alleine die Modernität zählt, sondern der Nutzen für die Patienten und die Ärzte müssen von täglichen Bürokratie-Papier-Bergen und endlosem Kodieren entlastet werden. Wir brauchen hier einen deutlich höheren Bürokratieabbau und mehr Patienteneffizienz.

Die Anzahl der in den Krankenhäusern zur Verfügung stehenden IT-Mitarbeitern ist begrenzt, sodass die geplante Erhöhung des Digitalisierungsgrades, diesen Personalbedarf in ausreichendem Maß berücksichtigen muss. Anderenfalls würde es zu Querfinanzierungen innerhalb des Krankenhauses zu Lasten für die Patientenversorgung kommen.

Letztlich geht es aber um die Zukunftsfähigkeit unserer Krankenhäuser.

Sie muss geprägt sein von einer umfassenden Reform der Finanzierung der stationären Versorgung in Verbindung mit der Abschaffung des DRG-Systems. Wir stimmen dem Überweisungsvorschlag in den Ausschuss zu.

“Corona und die medizinische Situation auf dem Land – Stammtisch in Oberkrämer

“Corona und die medizinische Situation auf dem Land” war das Thema, zu dem der AfD-Ortsverband Oberkrämer zum Stammtisch geladen hatte.

Der Vorsitzende Boris Bollert und ca. 30 Gäste diskutierten mit Dr. Robby Schlund MdB, Mitglied des Ausschusses für Gesundheit des Deutschen Bundestages und auch Facharzt in Thüringen, grundsätzliche Fragen zur zukünftigen Finanzierung und Ausgestaltung des deutschen Gesundheitswesens und aktuelle Fragen zur Corona-Hysterie. Dabei artikulierten viele Gäste ihren Unmut über die aktuelle Situation, insbesondere zur Maskenpflicht.

Die Welt ist verrückt: „Happy Birthday“ singen gefährlicher als gedacht

Jeder kennt die Situation: man hat Geburtstag, es wird gratuliert und der ein oder andere singt, mal mehr mal weniger schön, das traditionelle „Happy Birthday“. Beim Geburtstagskind liegen dann Freude, Überwältigung aber auch Entsetzen und Peinlichkeit nah beieinander. Trotzdem erheitert einen die Geburtstagstradition jedes Jahr irgendwie aufs Neue.

Doch jetzt wird es verrückt, denn nun haben Wissenschaftler und Forscher herausgefunden, dass aufgrund des konsonantenreichen Liedes deutlich mehr Aerosole frei gesetzt werden, als bei anderen Liedern. Die Buchstaben „B“ und „P“ seien besonders gefährlich in ihrer Aussprache. Folglich raten die Akademiker, wegen der erhöhten Ansteckungsgefahr mit COVID-19 dazu, das Singen zu unterlassen oder nur mit Maske zu singen.

Wie verrückt ist unsere Welt eigentlich geworden? Gibt es keine wichtigeren Forschungsfelder und Themen mit denen sich die Wissenschaft beschäftigen sollte? HIV, Mutiple Sklerose, Myalgischen Enzephalomyelitis, Krebs und und und … Es gibt so viele Bereiche die so viel wichtiger sind! Einfach mal drüber nachdenken …