„Die große Corona-Pandemie“ – keine Übersterblichkeit im ersten Halbjahr

Vor ein paar Tagen wurde die Sonderauswertung der Todesfälle in Deutschland über das Statistische Bundesamt veröffentlicht. Die Fallzahl der Verstorbenen im ersten Halbjahr beläuft sich auf 483.094. Verglichen mit den Zahlen der Jahre 2016 bis 2020 ergibt sich ein Mittelwert von 482.354,6 – somit liegen wir trotz der „großen Corona-Pandemie“ nur minimal über dem Durchschnittswert. Wieder einmal belegen Zahlen und Statistiken, dass es im letzten halben Jahr zu keiner überdimensional hohen Sterblichkeitsrate gekommen ist, ganz im Gegensatz zur schweren Grippewelle 2018 – die tödlichste Grippesaison seit 30 Jahren. Welche Maßnahmen wurden damals ergriffen, um die Todes- und Ansteckungszahlen zu minimieren? Gründliches Händewaschen mit Seife, Abstandhalten zu Erkrankten und die Empfehlung zur Grippeimpfung – also ganz normale Verhaltensweisen in Grippe- und Erkältungszeiten.

Hinzukommt, dass die Elite-Universität Stanford nun auch eine brisante Studie über die Gefährlichkeit von COVID19 gegenüber der normalen Grippe veröffentlich hat, aus der hervorgeht, dass die Sterblichkeitsrate bei Corona zwischen 0,12 und 0,2 Prozent beträgt – und damit den Werten der Influenza, also der „klassischen“ Grippe entspricht.

Das Robert-Koch-Institut hingegen schätzt die Sterblichkeitsrate in Deutschland auf ca. 3,5 Prozent, wobei die Angaben variieren täglich. Wohl gemerkt, dass RKI schätzt (!) den Wert.

Viele Maßnahmen erscheinen nutzlos und ergeben keinen Sinn. Beispiel: Wenn ich mich im Restaurant bewege brauche ich eine Maske, setzte ich mich hin brauche ich keine oder im Kino – bis zu meinem Sitz benötige ich die Maske, auf meinem Sitzplatz nicht! Wir könnten unzählige Beispiele voller sinnloser und unverständlicher Maßnahmen und Regeln aufführen. Fakt ist eins, und das hat die AfD schon von Anfang an gefordert: es wurden zu wenig Fachleute, Wissenschaftler und Forscher eingesetzt, um wirklich als Expertengremium die wichtigen Entscheidungen im Sinne der Wirtschaft, des täglichen Lebens und der Gesundheit zu treffen. Die Spaltung der Gesellschaft muss endlich aufhören und der Irrsinn sofort beendet werden!

Infektionsquote von 0,00095 % – Sinneswandel bei Karl Lauterbach?

„Ein zweiter Lockdown wird nicht notwendig sein“, so erklärte sich der SPD-Abgeordnete Karl Lauterbach gegenüber des Wirtschaftsmagazins „Business Insider“ und kritisiert die von Bund und Ländern beschlossenen neuen Corona-Richtlinien. Er spricht sich nun eher für eine effektive Nachverfolgung der Infektionsketten aus und ist gegen eine Schließung von Kindergärten und Schulen. Aus seiner Sicht sind nun Kinder nicht so stark durch das Virus gefährdet.

Woher kommt der plötzliche Sinneswandel? Denn im Mai twitterte Herr Lauterbach noch, dass er den regulären Unterricht für mindestens ein Jahr für unmöglich halte. Und im Juli, dass die Viruslast bei den Kindern viel höher ist als bei Erwachsenen, sodass in den nächsten Wochen mit zahlreichen „Kita-Ausbrüchen“ zu rechnen sei. Seit Ausbruch der Pandemie in Deutschland fordert die AfD ein pandemisches Rastermanagement einzuführen und betonte immer wieder, dass ein „Lockdown“ sowie eine Schließung der Kindergärten und Schulen massive psychische Folgen für unsere Kinder haben wird, weil u.a. die sozialen Kontakte fehlen. Außerdem verwies Dr. Robby Schlund bereits im April auf die Studien, welche eine geringe Infektionszahlen bei Kindern nachgewiesen haben. So stellte man fest, dass beispielsweise in Island Kinder bis zum Alter von 10 Jahren gar nicht infiziert sind. Und selbst in China sind lediglich 0,7 bis 0,8 % aller Kinder unter 10 Jahren mit dem Corona-Virus infiziert. Bei einer groß angelegten Studie wurden über 13.000 Menschen auf Coronaviren getestet und darunter war kein einziges Kind infiziert. Wenn Kinder nicht infiziert sind, können sie das Virus somit auch nicht übertragen.

Ob Kindergärten, Schulen, Unternehmer oder Familien, alle haben im letzten halben Jahr gelernt, noch strenger auf Hygiene zu achten, haben Sicherheitskonzepte erstellt und Hygienemaßnahmen umgesetzt. Am 30.08.2020 wurden 785 Neuinfektionen gemeldet, das entspricht lediglich 0,00095 Prozent der Deutschen Gesamtbevölkerung – Kehren Sie endlich zur Normalität zurück und beenden Sie diesen Schwachsinn!

China startet wieder ins normale Leben – Vorbild für Deutschland?

Die chinesische Metropole Wuhan, das Epizentrum in der Corona-Krise, riegelte sich im Kampf gegen Virus am 23. Januar komplett von der Außenwelt ab. Jetzt wurden diese strengen Maßnahmen aufgehoben, denn es gibt keine neuen Toten und die Anzahl der Infizierten geht drastisch zurück. Insgesamt infizierten sich seit Ausbruch der Krankheit in China 83.071 Menschen, wovon 77.469 vollständig genesen sind, aber leider auch 3.340 verstarben. Aktuell sind es noch 2.317 infizierte Menschen, Tendenz weiter rückläufig.

Nun soll wieder Normalität ins Leben von Wuhan und die Volkswirtschaft China einkehren. Der Flugverkehr soll am Mittwoch wieder aufgenommen. Autos dürfen die Stadt wieder verlassen und die Menschen dürfen mit dem Zug reisen. Voraussetzung ist immer, sie sind gesund und hatten in letzter Zeit keinen Kontakt zu infizierten Personen.

Doch die Wirtschaft wird sich nur langsam erholen, denn andere Länder weltweit haben ihre Grenzen dicht gemacht. Unter anderem betrifft das auch die deutschen Firmen. Laut einer Befragung der Mitglieder der Deutschen Handelskammer in China haben sich Personalquote, Produktionskapazitäten und Logistik normalisiert. Allerdings sei die eigentliche Geschäftstätigkeit kaum wieder aufgenommen worden. Allein für das erste Halbjahr 2020 wird ein zweistelliger Umsatzrückgang bei mehr als zwei Drittel der befragten Firmen prognostiziert. Geplante Investitionen werden verschoben oder abgesagt.

Während sich die Volkswirtschaft Chinas von der Pandemie erholt, kämpfen andere Länder noch mit der Coronakrise und wie in Deutschland, mit den Folgen des Mismanagements der Regierung und des wirtschaftlichen Kollapses. Was unser Land nun braucht ist ein detailliertes Krisenmanagement, ein von unserem AK Gesundheit gefordertes pandemisches Rastermanagement mit Schutz und Daseinsfürsorge für die Risikogruppen und Beendigung des „Shutdowns“ mit einem schrittweisen Übergang zur Normalität.

In ihrer gestrigen Sonderfraktionssitzung hat die AfD Bundestagsfraktion Maßnahmen für eine Normalisierungsstrategie festgelegt:

  1. Erhöhung der Testkapazitäten für ein umfangreiches Screening in lokalen Risikoclustern wie Altenheimen und regionalen Bevölkerungszentren
  2. Erhöhung der Produktionskapazitäten medizinischer Ressourcen national sowie zollfreie Importe für medizinische Produkte
  3. angemessenes Verhalten in der Öffentlichkeit inkl. Einhaltung von Abstands- und Hygieneregeln sowie Mund-Nasenschutz-Masken für alle Bürger und systemrelevante Berufe zur Verfügung zu stellen
  4. Risikogruppen durch entsprechende Maßnahmenpläne schützen
  5. Bundeseinheitliche Handlungsrichtlinien für Seniorenheime etc. unter Wahrung der Grundrechte erarbeiten
  6. Strikte Grenzkontrollen mit verpflichtenden Schnelltests
  7. Priorisierung bei Impfungen für Mitarbeiter im Gesundheitswesen
  8. Wiederaufnahme wirtschaftlicher Aktivitäten/Wiedereröffnung der Geschäfte
  9. Christliches Osterfest unter Berücksichtigung von Sicherheitsmaßnahmen in den Kirchen durchführen
  10. Durchsetzung und mindestens wöchentliche Überprüfung der Maßnahmen

So berichtet n-tv über die  Sondersitzung der AfD-Fraktion:

https://www.n-tv.de/politik/AfD-will-Geschaefte-bald-wieder-oeffnen-article21700386.html

Die AfD-Fraktion ist nach derzeitigem Kenntnisstand davon überzeugt, dass unter Berücksichtigung der aufgeführten Maßnahmen und unter der Bedingung des Fremd- und Eigenschutzes durch Masken, Abstandsregeln etc. eine schrittweise Normalisierung, ab dem 14. April möglich ist.

Für unser Land. Für unsere Heimat. Für unsere Zukunft!

So berichtet t-online über das AfD-Positionspapier:

https://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/parteien/id_87673348/coronavirus-afd-will-gottesdienste-zu-ostern-zulassen.html